Maulkorbpflicht

Hallo zusammen,
gestern hatte ich ein Problem. Ich bin Besitzer eines American Stafford. Ein wirklich sehr lieber Rüde, den ich auch ohne Bedenken mit meinem Sohn (10) spielen lasse. Gemäß Gesetz besteht für den Hund ein Leinen- und Maulkorbzwang. Gestern beim Spazierengehen wurde mein Hund von einem nichtangeleinten Hund, der aus einem eingezäunten Grundstück (Tor offen) kam, angegriffen. Muss ich das hinnehmen, wenn mein Hund sich nicht wehren kann? Wie kann ich mich verhalten? Hat jemand Erfahrung damit oder kann mir Tipps geben? Besten Dank im vorraus.

Gruß norler

Hi

Gestern
beim Spazierengehen wurde mein Hund von einem nichtangeleinten
Hund, der aus einem eingezäunten Grundstück (Tor offen) kam,
angegriffen. Muss ich das hinnehmen, wenn mein Hund sich nicht
wehren kann?

Du willst doch nicht wirklich das ein Staff sich wehrt oder? Das kann sehr häßlich werden.
Auch wen die andere Töle der Angreifer is, es ist auch nur ein Lebewesen.

Wie kann ich mich verhalten?

Genauso wie bei Hunden ohne Maulkorb.
Nach dem Recht gehen.
Wende dich an den Besitzer.
Eventuelle Tierarztkosten darf er auch bezahlen.

MfG
Lilly

Hallo Norbert

gestern hatte ich ein Problem. Ich bin Besitzer eines American
Stafford. Ein wirklich sehr lieber Rüde, den ich auch ohne
Bedenken mit meinem Sohn (10) spielen lasse. Gemäß Gesetz
besteht für den Hund ein Leinen- und Maulkorbzwang. Gestern
beim Spazierengehen wurde mein Hund von einem nichtangeleinten
Hund, der aus einem eingezäunten Grundstück (Tor offen) kam,
angegriffen. Muss ich das hinnehmen, wenn mein Hund sich nicht
wehren kann? Wie kann ich mich verhalten? Hat jemand Erfahrung
damit oder kann mir Tipps geben? Besten Dank im vorraus.

Grundsätzlich musst du es überhaupt nicht hinnehmen, wenn dein Hund „angefallen“ wird; das Problem wird eher die Glaubwürdigkeit sein, denn du bist nun mal Besitzer einer der gefährlichsten Bestien, welche die Menschheit, nein das Universum je auszurotten versucht war :wink:
Wenn es nicht so traurig wäre, könnte ich mir eine Belustigung abverlangen.
Hat dein Hund Verletzungen davongetragen, und hat es zudem noch jemand gesehen? Was für eine Rasse war der andere Hund? Womöglich ein herziger Goldie, der Lassie der deutschen Neuzeit?
Meiner Meinung nach, tust du dir den größten Gefallen, wenn du für dich feststellst:
Soso, ich hab den gefährlichen Hund. Basta.

Was ich damit sagen will, an einem Beispiel:
Mein Dobermann spielt mit fremden Katzen, liess sich von der Katze einer Freundin beim ersten kennenlernen sogar die Lefzen ablecken.
Bei einer unschönen Begegnung an einem Waldrand trat der Besitzer eines anderen Hundes nach ihm, wobei es zu einer minimalen Beisserei kam. Vor Gericht wurde nach dem Vorgang nicht mehr eine Frage gestellt. Welche Hunde, was kaputt? Aha, seien sie froh, dass ihr Dobermann nicht eingeschläfert wird, na herzlichen Dank (ich bin im Übrigen seriös).

Gruß
B. (der Hunde mit geschlossenen Augen betrachtet)

Hallo,

Du willst doch nicht wirklich das ein Staff sich wehrt oder?
Das kann sehr häßlich werden.
Auch wen die andere Töle der Angreifer is, es ist auch nur ein
Lebewesen.

Kann ihn durchaus verstehen, daß er nicht tatenlos zusehen will, wie
sein Hund verbissen wird und häßlich kann es durchaus bei jeder
Beißerei werden, ob Staff oder nicht!

Wie kann ich mich verhalten?

Genauso wie bei Hunden ohne Maulkorb.
Nach dem Recht gehen.
Wende dich an den Besitzer.
Eventuelle Tierarztkosten darf er auch bezahlen.

Die Aussage finde ich durchaus etwas blauäugig, denn wie mein
Vorredner schon sagte, als Besitzer eines „bösen Kampfhundes“ wird
man nicht wirklich ernst genommen, sonder hat fast immer schuld!

Wenn ich den Besitzern kleiner Schoßhündchen erzähle, daß sie ihren
knurrenden Wadenbeißer bei sich lassen sollen, weil mein Hund
mittlerweile zigmal von Dackeln & Co gebissen wurde und es sich jetzt
nicht mehr gefallen läßt, wenn sie angerannt kommen und knurren,
werde ich immer müde angelächelt und ungläubig angeschaut!

Das ist net total verfahrene Situation, ich versuche immer nur solche
Situationen, in denen etwas passieren kann zu vermeiden, gehe nach
Möglichkeit nicht im Dorf (kenne das mit Hunden die aus dem Hof
schießen, durchaus) und wenn der Hund der angreift ein Halsband um
den Hals trägt scheue ich mich mittlerweile auch nicht, es einfach
solange zuzudrehen, bis der Angreifer loslässt, denn anderes
Lebewesen hin oder her, aber wer austeilt muß auch einstecken können.
Sei die Einstellung auch zu menschlich, aber meinem Schatz tut
niemand was, wenn ich es verhindern kann!

LG
Misa

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dem kann ich eigentlich nur zustimmen. ich würde es an deiner Stelle
auch nicht hinnehmen. da ich davon ausgehe, dass du ein
verantwortungsvoller Staff-Halter bist, warum machst du eigentlich
nicht einen Wesenstest mit deinem Hund? dann bist du ja auch schon
mal den Maulkorb los.
aber das ist natürlich deine Sache.
aber wenn du Glück hast, gibt es Zeugen für diesen Vorfall. du
könntest ihn dann mal darauf ansprechen, ob er nicht grundsätzlich
mal sein Tor zulassen kann.

liebe Grüße
Martina

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Servus Lilly,
nimms mir nicht böse aber ich red nicht bei Katzen rein, laß bitte rechtlich fragwürdige Antworten ohne daß du die Gesetze von NRW kennst noch mit dem BGB oder der örtlichen Hundeverordnung vertraut bist.

Der Halter hier verhielt sich dem Gesetz nach richtig ist aber nicht verpflichtet sein Eigentum, welches der Hund im rechtlichen Sinne ist, zerstören oder verletzen zu lassen.

Allgemein gesagt, hätte er einen Schlagstock dabei gehabt hätte er den Gegnerischen Hund ohne wenn und aber töten dürfen.(§904 BGB und folgende)
An den Frager: Heute abend kommt per Mail eine fachliche Antwort

Gruß Steffen

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Hallo Martina,
ich hatte auch schon überlegt, einen Wesenstest zu machen. Aber der Hund ist schon 10 Jahre alt und ich weiß ich nicht was gefordert wird, bzw. ob der Hund den Test besteht, obwohl er eigentlich hört, aber er ist nicht an andere Hunde gewöhnt. Meines Wissens muss man dazu auch in einem Hundeclub Mitglied sein.

Gruß Norbert

Hi

Was hat das mit meiner Antwort zu tun?

Nen Kampfhund wurd drauf gezüchtet besonders brutal zu beißen und sich zu verbeißen. Kampfhunde sind nicht in den Schlagzeilen weil sie vielleicht oft beißen würden (denke Dackel, Spitz und Schäferhunde sind da an der Spitze), nein sie sind es weil WENN sie es tun es sehr sehr häßlich wird.

Je nachdem was für eine Rasse der andere Hund war, könnte die angreifende Töle jetzt vielleicht die Radieschen von unten sehen.

Mein Opa hat seinen Dorfköter in einer Beißerei mit einem großen Hund verloren und da hab ich ihn zum ersten und letzten Mal weinen sehen.

Meinste der Besitzer des anderen Hundes trauert nicht um seinen Hund und nickt nur zustimmend mit dem Kopf weil es ja seine Schuld war? Meinste das tut dem Ruf der Kampfhunde besser wenn jetzt einer andere Hunde killt?

Man muss auch mal weiter denken. An den eigenen Horizont vorbei. Auch kläffende Mistköter haben liebende Besitzer die trauern, wütend werden und was weiß der Geier wie weit die in Rage kommen könnten wenn Emotionen im Spiel sind.
Steht am nächten morgen der Ex-Besitzer als Messerstecher in der Zeitung weil seiner Meinung nach der böse Kampfhundbesitzer genauso böse wie sein Hund war -.-

Klar kann man sich verteigigen bis zum äußersten wenn das eigene Leben oder das des Hundes in Gefahr ist.
Da kann der Angreifer auch ein Mensch sein.

Was ich sagte was das er mit dem Besitzer von dem Hund reden soll. Was is daran falsch?
Mit Recht hat das auch gar nichts zu tun.
Ein paar freundliche Worte, von Hundefreund zu Hundefreund.

Außerdem sagte ich das er im Recht ist und eventuelle Folgen dem Besitzer des angreifenden Hundes zu Lasten legen kann.
Außnahmen gäbe es vielleicht wenn der Angegriffende trotz Warnschild das Grundstück unbefugt betreten hätte.

Um die Beweislage geht es hier doch noch gar nicht oder?
Sind wir schon vor Gericht?

MfG
Lilly

Hallo Lillian

Im Verlauf der Thematik nicht besonders produktiv, was ich zu deiner Artikulation beizutragen habe, aber ich möchte doch darauf hinweisen, dass du etwas über zu reagieren scheinst.
Mach dich mal ein wenig locker, und verhalte dich nicht wie ein von der B…zeitung gezeichnetes Porträt eines Pits.

… und bevor du mich auch traktieren möchtest:
Lies deinen Beitrag noch einmal durch, und mache dir Gedanken darüber, ob du gewisse Ausdrücke nicht ernstzunehmender hättest von dir geben können.

Nichts für Ungut.
B.

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hallo Norbert,
so ein Wesenstest ist -hm, soviel ich weiß, aber ich
habe mich bisher auch noch nicht ausgiebig damit
beschäftigt- doch fast wie eine Begleithundeprüfung,
oder? man übt ja auch mit dem Hund vorher, der Test
wird ohne Training glaube ich gar nicht gemacht. und
ich glaube auch nicht, dass du im Hundeverein Mitglied
sein musst, dafür gibt es doch auch Kurse, die man
einfach nur bezahlt und gut isses.
aber ich würde mich trotzdem einfach mal z.B. bei den
Vereinen in der Nähe erkundigen; es wäre doch für
deinen Hund viel schöner, wenn er auf die letzten Jahre
mal -zumindest größtenteils- auf Maulkorb verzichten
könnte.

liebe Grüße
Martina

Hallo Martina,
ich hatte auch schon überlegt, einen Wesenstest zu

machen.

Aber der Hund ist schon 10 Jahre alt und ich weiß ich

nicht

was gefordert wird, bzw. ob der Hund den Test besteht,

obwohl

er eigentlich hört, aber er ist nicht an andere Hunde

gewöhnt.

Meines Wissens muss man dazu auch in einem Hundeclub

Mitglied

sein.

Gruß Norbert

Hi B.
nichts für ungut. Danke der Hilfe das hier die Wortwahl oft leider der B… enstpricht.
Aber was erwartet man wenn 70% aller Deutscher regelmäßig oder immerwieder mit selbiger Zeitung auseinander setzt?

Ich weis ein PitBull ist laut Bild und hier nenne ich sie explizit, ein Mischling aus Rottweiler und Schäferhund. Quelle: Bildzeitung 2000 im Zeitraum 08/09

Und ich weis inzwischen nach über 8 Jahren Anwesenheit hier(erlebte noch die Ursprünge dieses Forums unter ander ID) wer hier wie sich verhält und wem man besser nicht antwortet…

Manchmal ist es besser man überfliegt eine Antwort und missachtet jemanden geflissentlich. Nervt denjenigen mehr als anders rum und schont die Nerven
Gruß Steffen

MOD: es wäre schön …
… wenn weniger Polemik und ad hominem Argumentation in den Postings wäre und Du uns mehr an Deinem Fachwissen teilhaben ließest.

Ich weiß, dass es frustrierend sein kann, wenn zu einem Thema, bei dem man sich auskennt sachlich falsche Antworten kommen. Dann lässt man sich auch schon mal zu einer sarkastischen Bemerkung hinreißen. Wenn aber außer „mein Gott seid Ihr alle blöd, ich schreibe der Fragestellerin jetzt mal meine geballte Kompetenz per Mail“ nichts kommt, kann man das Posten auch gleich sein lassen, oder sehe ich das falsch?

Gruß,

Myriam

Hallo MOD

Wenn aber außer „mein Gott seid Ihr alle
blöd, ich schreibe der Fragestellerin jetzt mal meine geballte
Kompetenz per Mail“ nichts kommt, kann man das Posten auch
gleich sein lassen, oder sehe ich das falsch?

Ja.

Nee :wink:)) Ich denke, was Steffen und ich zum Ausdruck bringen wollten, war eine Reaktion, welche in erster Linie „http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/www/service.fpl?..
betraf.
Hier wäre dein Zeigefinger vielleicht auch schon in irgend einer Form angebracht gewesen.
Es sollte sich hier ausschließlich um unsere Haus- und Nutztiere drehen, weder um Köter, Tölen, Viecher oder sonstwelche Verunglimpfungen; davon kann man sich schon genug in anderen Brettern um die Ohren hauen lassen.

Ich gebe dir allerdings Recht, wenn du mokierst, dass fachlich zielgerichtetere Antworten per Mail angekündigt werden; ob dies nun allerdings in böser Absicht geschah, mag ich bezweifeln.
Ich möchte auch jede Antwort lesen können; zum einen, weil jedes Problem mich auch einmal betreffen könnte, zum anderen, weil ich einfach neue Ansichten kennenlernen, und hieraus neues Wissen zu erfahren gewillt bin.
Auf die somit auch von dir befürwortet veröffentlichten „Weisheiten“ möchte ich aber auch reagieren können, oder Reaktionen anderer erfahren.
Sehe ich Fachwissen und Hilfe in dem Beitrag, kommentiere ich ihn mit einem Sternchen, oder einer zustimmenden Antwort, in der ich gegebenenfalls noch etwas hinzufüge; halte ich den Beitrag für „Bullshit“, zeugt er von „keiner Ahnung“, oder geht einfach ohne Anwendbarkeiten am Thema vorbei, sollte schon gestattet sein, auch hierauf hinzuweisen, nicht um sich genüge zu tun, und „unbegrenzte Allwissenheit“ zu demonstrieren, sondern vielleicht nur, um den Ausgangsposter mit seiner Frage nicht etwas falsches annehmen zu lassen.

Warum es für Beiträge, wie den oben beschriebenen, auch noch ein Sternchen gibt, ist mir schleierhaft; muss wohl daran liegen, dass eine bestimmte Person hierin angepupst wurde. Darauf darf man dann schon stolz sein :wink:

Gruß
B. (der dieses Brett toll findet, ob nun Wissen vermittelt wird, oder Meinungen)

Hi Myriam,
1.Frage, wer hat mich angegriffen und wie?
2. Frage: Wenn ich von einem Thema keine Ahnung habe und nur Medienwissen verbreite welches in den Privaten vorkommt und dort nur reißerisch aufgebauscht wurde… dann sollte ich mich aus dem Thema raushalten.
3. Ich hab keine Ahnung von Katzen Pferden oder Hamstern. Da wirst du nie etwas lesen was von mir stammt außer wie neulich, jemand fragt nach einer Pferderasse.
4. Für unpersönliche diffanmierende Antworten bitte ich um Entschuldigung
5. Dem Frager stellte ich eine Auflistung der Möglichkeiten zur Verfügung welche ich schon hier öfter äußerte, siehe Archiv.
6. Mein Wissen beruht auf über 10 Jahren mit Kampfhunden deren Abstammung, deren Wesen und deren Ausbildung(Vom Kampfhund bis zum DRK Rettungshund mit Einsätzen in der Türkei).

Wenn ich dann so was hier lesen muss, kommt mir das Ko…

Daher mein etwas härterer Angriff. Warum gibts hier Experten zu jedem Thema und warum fühlt sich jeder hier gezwungen zu allem seinen Senf abzugeben?

  1. Ich kann mit der Zeit nunmal Themen wie Rangordnung nicht mehr ab da sie ausgelutscht sind und nicht mehr der Gegenwart entsprechen.
    Auch der Begriff Rudelführer gehört entfernt. Hitler und seine Schergen sind TOD. Der Rudelführer war der Chef der UBootflotte oder einer Kampftruppe der SS. Warum aber halten wir uns an deren Wortrepertoir?
    Warum sind wir nicht in der Lage uns weiter zu entwickeln und Hunde als das zu sehen was sie sind? Soziale Tiere in einer sozialen Struktur. Mein Vater war auch nicht mein Familienführer. Nein er war, wenn auch kein gutes, Leitbild, Vorbild, Beschützer, Ernährer usw.
    Genau das aber sollte der Mensch beim Hund sein. Nix anderes.

Hoffe ich hab mich ohne Angriffe hier gerechtfertigt und keinen bloß gestellt

Gruß Steffen

Wesenstest, so wars bei mir! (Wen es interessiert)
Hi Martina,
in einem anderen Forum habe ich mal erzählt, wie es bei unserem
Wesenstest war! Nicht wie bei einer BH-Prüfung, vorallem wenn er von
Anfang an schon sagen kann, daß sein Rüde nicht gerade erfreut auf
andere reagiert, wieso dem Tier in seinem Alter noch Streß antun,
wenn er an den Maulkorb gewöhnt ist, ist es doch in Ordnung, dann ist
es für den Hund meines ERachtens nicht besonders schlimm! Ist halt
so, wie wenn man einem Kind beibringt, es darf einfach nicht ohne
Mütze rausgehen!

Also hier mein Wesenstest, an was ich mich noch erinnern kann:

Hallo Gina,
jetzt meld ich mich doch auch mal zu Wort! Und zwar: keine Panik!
Kann dir zwar nur erzählen, wie der Wesenstest in Bayern abläuft (da
wird er zwar auch nicht immer gleich sein), aber so war es bei uns.
Wenn er erst im Mai ist, hast du ja noch etwas Zeit, dich auch bei
anderen Hundebesitzern umzuhören, welcher Wesenstester vielleicht von
vorneherein zu meiden ist.
Wir haben den Test gleich am 01.11.2002 gemacht, an dem Tag an dem
der American Bulldog auf die Liste kam! Im Vorfeld haben wir schon
geschaut, daß wir zu einem Tester gingen, von dem wir wußten, daß er
Bullterrier gezüchtet hat und daher auch keine Vorurteile gegenüber
sogenannten „Kampfhunden“ hatte.
Also langer Rede kurzer Sinn, bei uns war es so (was ich noch weiß):

  • er mußte am Zwinger mit anderen Hunden vorbei
  • es wurde eine Hündin, ein agressiver Hund und ein Neutraler
    ebenfalls an der Leine an ihm
    vorbeigeführt
  • eine Pistole wurde abgefeuert
  • Rollerblader fuhr an ihm vorbei
  • Schubkarre fuhr vorbei, wurde einmal hart auf dem Boden abgestellt
    und an ihm vorbeigezogen
  • er wurde bedroht
  • Wie er auf Autohupen und Mofa daß an ihm vorbeifährt reagiert
  • wurde außerhalb unseres Blickfeldes angebunden, wurde bedroht und
    dann wurde geschaut, wie er
    reagiert, wenn der „Bedroher“ sich normal verhält
  • Fahrrad, daß an ihm vorbeifuhr
  • Frau mit Krücken
  • wir sind dann auch in die Stadt mit Besuch des Bahnhofes, wie er
    sich da verhält
  • eine hässliche Plastikfigur in Form eines Dobermannes, an der er
    vorbeimußte, die mochte er gar nicht :0)
  • ein Typ im Mantel und Hut, der am Boden kauerte und plötzlich
    aufsprang

Ich glaub so ungefähr war das alles, ist ja auch schon wieder ne
Weile her. Und bei uns war es so, daß der Hund durchaus knurren
durfte wie ein Wilder, solange er dabei nicht vorwärts ging und
Agression zeigte, sondern es definitiv ein Zeichen von Angst und
Unwohlsein war. Außerdem muß ersichtlich sein, daß du mit deinem Hund
klarkommst und er dir auch gehorcht. Wir durften die ganze Zeit auf
unseren Hund einwirken und ihm auch mal sagen, daß gut ist. Das wurde
alles gefilmt .

Wichtig dabei ist, daß du einigermassen ruhig bist und dein Hund
merkt, daß du da bist und er keine Angst zu haben braucht! ich weiß
leichter gesagt als getan, aber wird schon werden, keine Sorge! Zur
Not müßt ihr euch beide halt vorher mit Bachblüten therapieren