Wesenstest, so wars bei mir! (Wen es interessiert)
Hi Martina,
in einem anderen Forum habe ich mal erzählt, wie es bei unserem
Wesenstest war! Nicht wie bei einer BH-Prüfung, vorallem wenn er von
Anfang an schon sagen kann, daß sein Rüde nicht gerade erfreut auf
andere reagiert, wieso dem Tier in seinem Alter noch Streß antun,
wenn er an den Maulkorb gewöhnt ist, ist es doch in Ordnung, dann ist
es für den Hund meines ERachtens nicht besonders schlimm! Ist halt
so, wie wenn man einem Kind beibringt, es darf einfach nicht ohne
Mütze rausgehen!
Also hier mein Wesenstest, an was ich mich noch erinnern kann:
Hallo Gina,
jetzt meld ich mich doch auch mal zu Wort! Und zwar: keine Panik!
Kann dir zwar nur erzählen, wie der Wesenstest in Bayern abläuft (da
wird er zwar auch nicht immer gleich sein), aber so war es bei uns.
Wenn er erst im Mai ist, hast du ja noch etwas Zeit, dich auch bei
anderen Hundebesitzern umzuhören, welcher Wesenstester vielleicht von
vorneherein zu meiden ist.
Wir haben den Test gleich am 01.11.2002 gemacht, an dem Tag an dem
der American Bulldog auf die Liste kam! Im Vorfeld haben wir schon
geschaut, daß wir zu einem Tester gingen, von dem wir wußten, daß er
Bullterrier gezüchtet hat und daher auch keine Vorurteile gegenüber
sogenannten „Kampfhunden“ hatte.
Also langer Rede kurzer Sinn, bei uns war es so (was ich noch weiß):
- er mußte am Zwinger mit anderen Hunden vorbei
- es wurde eine Hündin, ein agressiver Hund und ein Neutraler
ebenfalls an der Leine an ihm
vorbeigeführt
- eine Pistole wurde abgefeuert
- Rollerblader fuhr an ihm vorbei
- Schubkarre fuhr vorbei, wurde einmal hart auf dem Boden abgestellt
und an ihm vorbeigezogen
- er wurde bedroht
- Wie er auf Autohupen und Mofa daß an ihm vorbeifährt reagiert
- wurde außerhalb unseres Blickfeldes angebunden, wurde bedroht und
dann wurde geschaut, wie er
reagiert, wenn der „Bedroher“ sich normal verhält
- Fahrrad, daß an ihm vorbeifuhr
- Frau mit Krücken
- wir sind dann auch in die Stadt mit Besuch des Bahnhofes, wie er
sich da verhält
- eine hässliche Plastikfigur in Form eines Dobermannes, an der er
vorbeimußte, die mochte er gar nicht :0)
- ein Typ im Mantel und Hut, der am Boden kauerte und plötzlich
aufsprang
Ich glaub so ungefähr war das alles, ist ja auch schon wieder ne
Weile her. Und bei uns war es so, daß der Hund durchaus knurren
durfte wie ein Wilder, solange er dabei nicht vorwärts ging und
Agression zeigte, sondern es definitiv ein Zeichen von Angst und
Unwohlsein war. Außerdem muß ersichtlich sein, daß du mit deinem Hund
klarkommst und er dir auch gehorcht. Wir durften die ganze Zeit auf
unseren Hund einwirken und ihm auch mal sagen, daß gut ist. Das wurde
alles gefilmt .
Wichtig dabei ist, daß du einigermassen ruhig bist und dein Hund
merkt, daß du da bist und er keine Angst zu haben braucht! ich weiß
leichter gesagt als getan, aber wird schon werden, keine Sorge! Zur
Not müßt ihr euch beide halt vorher mit Bachblüten therapieren