Welpe mit Kieferluxation - Spiele?

Hallo ihr Lieben!

Ein Welpe, der bedingt durch einen ausgerenkten Kiefer für mehrere Wochen nicht „mit dem Maul“ spielen darf…was kann man dem Gutes tun? Sprich, welche alternativen Spielmöglichkeiten fallen euch ein? Es dürfen keine Zerrspiele sein, kein Apportieren, eben so alles, was ein normaler Welpe gerne macht, darf dieser welcher eben nicht tun.
Auch hätte ich gerne Tipps, wie man mit so einem Hibbelchen Gassi gehen soll, wenn er keinesfalls mit dem Maul an der Leine zerren darf :stuck_out_tongue:

Ich hab im Moment mal wieder ein Brett vorm Kopf *seufz* Mir fällt so recht nichts ein. Wichtig ist halt, dass es auch aus Versehen nicht passieren darf, dass er nach etwas schnappt, damit das Gelenk nicht wieder luxiert. Und mit 11 Wochen will er natürlich spielen spielen spielen und das mit allem, was er haben kann.

Btw., weiss jemand, mit welchen „Schäden“ man rechnen muss, wenn ein Hund in dem Alter so lange nicht richtig spielen kann?

Zumindest hab ich schon Möglichkeiten gefunden, ihm quasi flüssige Leckerlies zu geben. Das ist ja schonmal was. Aber nur mit „Kopftraining“ wird er ja nicht glücklich *seufz*
Zumal ich eben fürs Gassi gehen auch noch keine Lösung habe. Meine letzte Idee wäre ein Halskragen, der so lang ist, dass er mit dem Maul nicht mehr an die Leine kommt. Aber der würde ihn schon arg behindern und wirklich jeden auf der Strasse drauf aufmerksam machen, dass was nicht ok ist. Auf „aus“ hört er zwar, aber nicht zuverlässig genug…

Vielen Dank für Input, liebe Grüsse
Bine :smile:

Spiele? kein Problem
Hallo Bine

Das letzte mal zuerst, sorry; das Kommando Aus muss dein Welpe mit 11 Wochen noch gar nicht können, da gibt es wichtigeres, was ihn nicht einschränkt.

Ein Welpe, der bedingt durch einen ausgerenkten Kiefer für
mehrere Wochen nicht „mit dem Maul“ spielen darf…was kann
man dem Gutes tun? Sprich, welche alternativen
Spielmöglichkeiten fallen euch ein?

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie schwer sich die Leute tun, mit ihrem Hund zu spielen;
du brauchst keine Gegenstände, nur dich und den kleinen.
Hast du ihm, als du ihn beim Züchter besuchtest, mal zugeschaut, wie er mit seiner Mutter oder seinen Geschwistern spielt?

Es dürfen keine Zerrspiele sein

Hierbei finden keinerlei, oder nur sehr sehr wenige Zerrspiele statt.

kein Apportieren, eben so alles, was ein normaler Welpe
gerne macht, darf dieser welcher eben nicht tun.

Apportieren? Sag mal gehts noch?
Willst du morgen die erste Schutzhundprüfung mit ihm bestehen?

Auch hätte ich gerne Tipps, wie man mit so einem Hibbelchen
Gassi gehen soll, wenn er keinesfalls mit dem Maul an der
Leine zerren darf :stuck_out_tongue:

Dies wiederum ist von Anfang an zu unterbinden, … wirklich;
ansonsten hast du nämlich irgendwann, bei gegebener Situation, eine abgebissene Leine irgendwo hängen, und dein Hund hängt, schlimmstenfalls vor irgend einem Kühlergrill.

Ich hab im Moment mal wieder ein Brett vorm Kopf *seufz* Mir
fällt so recht nichts ein. Wichtig ist halt, dass es auch aus
Versehen nicht passieren darf, dass er nach etwas schnappt,
damit das Gelenk nicht wieder luxiert.

Gänzliches Vermeiden wird sehr schwer sein; so ein Welpe nimmt halt auch wenn du schläfst alles in die Schnorre, erst recht, wenn nächstens (ab der 14. Woche) die Zahnung einsetzt), und das große Jucken anfängt.
Dann ists im Übrigen bei allen Hundebesitzern angebracht ausgiebige Zerrspiele zu vollführen.

Und mit 11 Wochen will
er natürlich spielen spielen spielen und das mit allem, was er
haben kann.

Er sollte halt in erster Linie dich haben zum spielen; dich und deine Hand.
Also runter mit dir auf den Boden, dich mit ihm und um ihn herum winden und drehen, dass ihr beide nicht mehr wisst, wo oben und unten ist; das ist was er will, und euch beiden Spass machen wird, kein Gedanke daran, wie es aussieht, oder wargenommen wird.
Deine Hand unterstützt das ganze, indem sie ihn vorsichtig wegdrückt worauf er versuchen wird, dran vorbei zu kommen um zu deinem Gesicht zu kommen; will er zu sehr mit dem kiefer arbeiten, reicht die richtig eingesetzte Hand mit Daumen, um seinen Kopf immer so zu richten, dass er sich spielerisch wehren kann, ohne zum unerwünschten erfolg zu kommen. Ich könnte Kurse geben, wie gespielt wird; lass dich einfach gehen, aneinander vorbeispringen, ducken, Rücken zudrehen, Oberkörper rauf und runter, genau wie der kleine es dir vormachen wird, bewegst du dich auch; gar nicht schwer :wink:

Btw., weiss jemand, mit welchen „Schäden“ man rechnen muss,
wenn ein Hund in dem Alter so lange nicht richtig spielen
kann?

Wenn dein Hund an der Leine zerrt, apportiert, und auch sonst nur so Knotenspielzeug und ähnliche Zerrspiele kennt, dann hat er bei dir eh noch nie richtig gespielt. Tanz mal mit deinem Wolf.

Zumindest hab ich schon Möglichkeiten gefunden, ihm quasi
flüssige Leckerlies zu geben. Das ist ja schonmal was.

In der Schweiz benutzte ich immer „LeParfait“, ist so eine Paste aus der Tube; die Hundies sterben dafür, ähnliches gibt es hier sicher auch.

Aber nur mit „Kopftraining“ wird er ja nicht glücklich *seufz*

Training Training Training
Mit was für Hundekennern hast du Kontakt?
Nur ein kleines Beispiel: Ich erzog meinen Hund bis zum 21 Monat.
Danach fing ich an zu trainieren; 2 Jahre später war sie die erste deutsche Dogge, welche sich jemals in der Sparte Sanitätshund für die Schweizer Meisterschaft qualifizieren konnte.
Ich wollte das hier nicht rausrücken, aber dein Trainingsgebabbel ist ja schrecklich.

Zumal ich eben fürs Gassi gehen auch noch keine Lösung habe.
Meine letzte Idee wäre ein Halskragen, der so lang ist, dass
er mit dem Maul nicht mehr an die Leine kommt. Aber der würde
ihn schon arg behindern und wirklich jeden auf der Strasse
drauf aufmerksam machen, dass was nicht ok ist.

Und? Er hat sich den Kiefer ausgerenkt, und nicht Tollwut.
Zudem wird schon geschickter Umgang mit der Leine ihn hinden daran zu zerren.

Auf „aus“ hört
er zwar, aber nicht zuverlässig genug…

Wie anfangs erwähnt …

Vielen Dank für Input

Gerne :wink:
Bernd (und sei jetzt nicht völlig verunsichert, sondern handle eine Aufgabe nach der anderen ab.

Hallo Bernd!

Zuerst habe ich mich sehr über Dein Posting geärgert, weil es im Grunde nicht auf das abzielt, um was es mir eigentlich ging. Dann habe ich mir überlegt, dass Du vermutlich einfach nur ungenau gelesen hast und meine Frage nicht deutlich genug gestellt war. Ich will nicht wissen, wie ich einen Hund erziehen soll, sondern welche Alternativen ich für einen Welpen habe, der im Gegensatz zu gesunden Hunden eingeschränkt „einsatzfähig“ ist.

Das letzte mal zuerst, sorry; das Kommando Aus muss dein Welpe
mit 11 Wochen noch gar nicht können, da gibt es wichtigeres,
was ihn nicht einschränkt.

Er KANN es aber, und das „aus“ kann in seinem Fall lebenswichtig sein. Renkt sich der Kiefer wieder aus ist sehr in Frage gestellt, wie weit er wieder genesen kann.
Er konnte es übrigens auch schon, als ich ihn bekommen habe, das ist nichtmal etwas, das ich ihm beigebracht habe.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie schwer sich die
Leute tun, mit ihrem Hund zu spielen;

Ich tue mir nicht schwer damit, mit einem Hund zu spielen, der körperlich ok ist. Da gibts genug an spielen. Aber ein Welpe, der am liebsten auf allem herumkaut und nunmal grösstenteils sein Maul einsetzt, um zu spielen, ist in der Tat ein Problem für mich. Wenn es Dich wundert, ok, aber dafür ist dieses Forum da. Und ich finde den Grundton Deiner Antwort einfach unangemessen.

Hast du ihm, als du ihn beim Züchter besuchtest, mal
zugeschaut, wie er mit seiner Mutter oder seinen Geschwistern
spielt?

Diesen Hund explizit nicht, aber ich weiss, wie junge Hunde miteinander spielen. Und dazu nutzen sie meiner Meinung nach sehr wohl ihren Mund!

Hierbei finden keinerlei, oder nur sehr sehr wenige Zerrspiele
statt.

Es geht auch nicht ums Spielen von Hunden untereinander, das darf er sowieso die nächste Zeit nicht mehr. Es geht mir um Spiele, die ich mit ihm machen kann.

Apportieren? Sag mal gehts noch?
Willst du morgen die erste Schutzhundprüfung mit ihm bestehen?

Siehst Du, genau das meine ich. Scheins rede ich so unklar, dass Du lauter Dinge herausliest, die ich gar nicht schreibe. Schade.
Vorher habe ich ihm z.B. einen Kong geworfen, er brachte mir den wieder, hat ein bisschen dran rumgezerrt, drauf herumgekaut, ihn dann losgelassen, und ich konnte ihn wieder werfen. Dabei habe ich auch spielersich das Kommando aus geübt, btw., und es war kein Problem für ihn. Aber egal. Solche Spielen gehen eben nicht mehr.
Und was apportieren mit einer Schutzhundausbildung zu tun hat frage ich mich schon. Nur weil ich für „Spielzeug werfen“ ein „Fachwort“ benutzt habe??

Dies wiederum ist von Anfang an zu unterbinden, … wirklich;
ansonsten hast du nämlich irgendwann, bei gegebener Situation,
eine abgebissene Leine irgendwo hängen, und dein Hund hängt,
schlimmstenfalls vor irgend einem Kühlergrill.

JA WIE DENN???
Übrigens, Leine abbeissen kann dieser Hund nicht, dazu ist er zu klein. Da müsste ich ihn an einer Flexi führen, und selbst die ist im Normalfall nicht mit einem Biss durch. Darum geht es mir aber auch nicht. Er war mitten im Training (das böse Wort), es zu lassen. Aber wir können uns eben kein einziges Mal Leine in den Mund nehmen erlauben, ohne ihn in ernsthafte Gefahr zu bringen.
DASS er es nicht soll, steht ausser Frage, ich will wissen, WIE ich es anstellen könnte. Aber die Frage war sowieso nonsense, einen vernünftigen Tipp gibt es dafür nicht.

Gänzliches Vermeiden wird sehr schwer sein; so ein Welpe nimmt
halt auch wenn du schläfst alles in die Schnorre, erst recht,
wenn nächstens (ab der 14. Woche) die Zahnung einsetzt), und
das große Jucken anfängt.

Nachts ist einer in einer Box. Nein, darüber diskutiere ich nicht, er wird darin bleiben. Er ist nie ohne Aufsicht im Moment, weil er auch in der Wohnung genug findet, woran er nagen kann, und wenns nur ein Stuhlbein ist.

Dann ists im Übrigen bei allen Hundebesitzern angebracht
ausgiebige Zerrspiele zu vollführen.

Nein, bei uns ist das eben nicht angebracht. Und darum geht es mir ja auch.

Er sollte halt in erster Linie dich haben zum spielen; dich
und deine Hand.

Mit wie vielen Welpen hast Du auf die beschriebene Art und Weise schon gespielt, die dabei nicht anfangs versucht haben, ihre Zähne einzusetzen?
Meiner jedenfalls tut das, und das darf er nicht. Ausserdem sehe ich eine Hand nicht als geeignetes Spielzeug an.
Und mich um einen 3,5kg-Welpen drehen und winden…öhem. Ich BIN kein Hund und werde nie einer sein.

Ich
könnte Kurse geben, wie gespielt wird; lass dich einfach
gehen, aneinander vorbeispringen, ducken, Rücken zudrehen,
Oberkörper rauf und runter, genau wie der kleine es dir
vormachen wird, bewegst du dich auch; gar nicht schwer :wink:

Ich weiss, wie Hunde spielen…aber er darf eben auch nicht aus Versehen die Schnute benutzen. Und das tut er. Wenn ich mit ihm rumhüpfe nimmt er eben mein Hosenbein. Natürlich darf er das nicht, das dürfte er auch nicht, wenn er gesund wäre. Aber dann könnte ich das Ganze ganz anders angehen.

Wenn dein Hund an der Leine zerrt, apportiert, und auch sonst
nur so Knotenspielzeug und ähnliche Zerrspiele kennt, dann hat
er bei dir eh noch nie richtig gespielt. Tanz mal mit deinem
Wolf.

Hab ich das so beschrieben? Nein.
Im übrigen sind 11 Wochen alte Welpen nunmal nicht leinenführig und auch ansonsten recht „unvernünftig“, denen muss man erstmal beibringen, was geht und was nicht. Nur sind unsere Möglichkeiten eben eingeschränkt.

In der Schweiz benutzte ich immer „LeParfait“, ist so eine
Paste aus der Tube; die Hundies sterben dafür, ähnliches gibt
es hier sicher auch.

Sowas kenne ich nur als vegetarischen Brotaufstrich für Menschen…
Und Paste aus der Tube ist noch zu fest, die kann er nicht haben. Er bekommt als Leckerchen jetzt erstmal flüssiges Ergänzungsfutter, anderes ist nicht möglich.

Training Training Training

Ein Hund lernt sein Leben lang. Mit Training meine ich Dinge wie Sitz (das er auch schon konnte als er hier eingezogen ist), Platz, Pfötchen geben und was man einem Hund noch so alles ohne Spielen beibringen kann. Diese Dinge muss und wird er auch lernen, aber das ist eben nicht alles im Hundeleben, deswegen habe ich ja eben um Tipps gebeten.

Mit was für Hundekennern hast du Kontakt?

Was haben Hundekenner damit zu tun?

Nur ein kleines Beispiel: Ich erzog meinen Hund bis zum 21
Monat.

Ich erziehe meine alte Hündin noch immer, und die wird im August 13 Jahre alt.
Nein, sie ist kein Wettbewerbshund, nein, sie hat keine Begleithundeprüfung, sie ist einfach nur ein ganz normaler Hund.
Ich verstehe auch nicht, was Dich an dem Wort Training so aufregt. Wenn Du Dich über Leute aufregen willst, die mit ihrem Hund aktiv was machen und den nicht einfach sich selbst überlassen, mosere weiter rum. Ansonsten bitte ich um machbare Tipps, und sowas hab ich noch nicht vernommen bisher. Wenn Du keinen weisst, musst Du auch nicht antworten.

Und? Er hat sich den Kiefer ausgerenkt, und nicht Tollwut.

Nein, er hat keine Tollwut, aber aufgrund seines Alters und seiner Grösse zieht er die Blicke der Leute schon genug auf sich. Und wenn er dann auch noch aussieht wie ein kranker Hund, stehen bald alle vor ihm und bemitleiden das arme Wesen. Mitleid braucht er aber keins.

Bernd (und sei jetzt nicht völlig verunsichert, sondern handle
eine Aufgabe nach der anderen ab.

Was für Aufgaben? Und wieso sollte ich verunsichert sein?

Ich habe den Eindruck, dass Du denkst ich will den kleinen Kerl quasi in der nächsten Woche auf dem Hundeplatz abrichten und es wäre ein typischer Gebrauchshund, den ich abrichten will.
Nein, es ist keiner, es ist ein ganz normaler junger Hund, der einfach sinnvoll beschäftigt werden will und muss. Er kann nicht mit anderen Hunden spielen, er kann keine Leckerchen essen, er kann auch sonst nicht richtig spielen, weil ich ihm fast alles, was einem Welpen Spass macht, verbieten muss. Du gehst zu sehr von einem gesunden Hund aus. Schon ein einziges Mal die Schnute zu weit geöffnet, und der Kiefer kann wieder Probleme machen. Da kann ich nicht riskieren, dass er beim Spielen doch mal übermütig wird und mir in den Finger zwickt oder mich am Hosenbein festhält, weil es gar so viel Spass macht. Und um ihm trotzdem ein irgendwie welpengerechtes Aufwachsen zu ermöglichen, suche ich eben nach Alternativen. Dass das keine normalen Spiele sein können, liegt auf der Hand.

Vielleicht liest Du Dir beim nächsten Mal die Fragen mit dem Hintergrund durch, dass hier auch Leute schreiben, die Ahnung von dem haben, was sie tun. Ich muss das nicht raushängen lassen, wenns mir nicht darum geht. Ich wollte Tipps in Richtung Spielen und Ideen, wie ich die Leine „unattraktiver“ machen kann, keine Kritik an meinem Verhalten. Das ist schon ok so, wie es ist, glaub mir.

Liebe Grüsse
Bine

2 „Gefällt mir“

Hallo Loussy

Nun scheinz mir doch, dass du nicht richtig gelesen hast;
alles was du wissen wolltest ist genauestens erklärt, und zudem noch einiges mehr.

Zuerst habe ich mich sehr über Dein Posting geärgert, weil es
im Grunde nicht auf das abzielt, um was es mir eigentlich
ging. Dann habe ich mir überlegt, dass Du vermutlich einfach
nur ungenau gelesen hast und meine Frage nicht deutlich genug
gestellt war. Ich will nicht wissen, wie ich einen Hund
erziehen soll, sondern welche Alternativen ich für einen
Welpen habe, der im Gegensatz zu gesunden Hunden eingeschränkt
„einsatzfähig“ ist.

Gruß,
B.

Hallo Loussy,

selbst wenn du dein Hündchen in den Glaskasten steckst und dich davor setzt - wenn es der Teufel haben will, luxiert der Kiefer wieder, und sei es beim Gähnen.

Was war denn die Ursache für die Luxation? Handelt es sich um eine angeborene Missbildung?

Sollte er immer wieder luxieren, wäre zu überlegen, ob man den Kiefer für eine gewisse Zeit sperrt.

Gruß

Johnny

Huhu Johnny!

Nein, keine Missbildung, ein Unfall. Vorgestern erst passiert, gestern ist er aus der Klinik wiedergekommen. Noch spricht also nichts dafür, dass es ein Dauerproblem ist. Ich will es aber auch nicht zu einem werden lassen.

In einen Glaskasten sperren geht nicht, das ist klar. Er schafft es auch so immer wieder, was in die Schnute zu bekommen, und sei es ein Steinchen oder kleiner Ast auf der Pinkelwiese. Genauso nagt er hier in der Wohnung an allem, was ihm in die Quere kommt. Logisch, er ist ein junger Hund und will natürlich seine Zähne auch benutzen.
Deswegen würde ich ihm gerne Alternativen bieten, die ungefährlich für ihn sind.

Mit solchen Fällen habe ich bisher nie zu tun gehabt, deswegen fehlen mir eigene Erfahrungen. Der Hund ist erst eine Woche bei mir, und geplant war natürlich ein komplett anderes Aufwachsen für ihn. Er kann ja vorerst auch nicht zum Welpenspiel, mit anderen Hunden spielen geht auch nicht. Und für mich gehören Welpen und Spielen einfach zusammen *seufz*

Naja, ich werde mich dran gewöhnen, er auch. Habe von anderer Seite auch schon den Tipp bekommen, eine Art Welpenagility mit ihm zu machen. Auf sowas komm ich in dem Moment bei meinen eigenen Tieren einfach nicht, ich sags ja, Brett vorm Kopf.

Liebe Grüsse
Bine

Hallo Bine,

vielleicht kannst du ihn an einen Nylonmaulkorb Größe 0 gewöhnen und ihn damit dann mit anderen Welpen spielen und toben lassen.

http://www.yatego.com/zooprofi/p,43c28b0545592,420cb…

Alles Gute

Johnny

4 „Gefällt mir“

also das einzige, das mir hierzu einfällt und das ich selbst in so
einem Fall ausprobieren würde, sind Suchspiele, zB auf einer Wiese.
das strengt den Hund an und powert ihn -gerade in dem Alter- so aus,
als wenn er eine Stunde lang tobt. wenn meine kleine Boxerhündin
zwischendrin mal etwas mehr aufmüpfig ist, lasse ich sie 20 min lang
ihr Spielzeug in der bereits etwas höheren Nachbarswiese suchen.
danach schnarcht sie fast ne Stunde auf dem Sofa!

und evtl würde ich das auch mit dem Nylonmaulkorb probieren…

viel Glück
schreib doch mal, wie es weiter geht

liebe Grüße
Martina

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Bernd,
Deinem Postimg muss ich aber in einigen Punkten auch widersprechen…bei vielen Züchtern warst Du wohl noch nicht :smile:
Ich züchte Neufundländer und habe zur Zeit noch 3 Welpis…komm mal gucken wie Mama mit denen spielt…sie holt sich ein Spielzeug wo Stoffteile oder Seile dran sind und hält sie den Kleinen vors Maul…und dann gehts rund, aber wie.
Ebenso die Leine im Maul…bei unserer Rasse hat das nichts, aber auch rein garnichts mit Dominanz zu tun. Weißt Du wie viele Hunde, auch auf Ausstellungen, mit Leine im Maul laufen ? Einfach weil sie es aus Freude machen ? Und dann total stolz und wunderschön den Kopf hoch halten ?
Also Deine Tipps kann man wirklich nicht auf alle Rassen beziehen…
Grüße
Margit

Hallo Margit

Deinem Postimg muss ich aber in einigen Punkten auch
widersprechen…bei vielen Züchtern warst Du wohl noch nicht

-)

Ich züchte Neufundländer und habe zur Zeit noch 3
Welpis…komm mal gucken wie Mama mit denen spielt…sie holt
sich ein Spielzeug wo Stoffteile oder Seile dran sind und hält
sie den Kleinen vors Maul…und dann gehts rund, aber wie.

Ja, richtig, und ist die Grabbelkiste fort, wird wieder so gespielt,
wie Lebewesen ohne Hundevedesfachgeschäfte es gelernt haben.
Ich sage doch auch gar nicht, dass ein Hund nicht mit Stofflumpen und Zerrspielzeug spielen darf, aber ich kriege zuviel, wenn manche Leute wie ein Ochs vorm Berg stehen, ist nicht gerade ein Spielzeug zur Hand.

Ebenso die Leine im Maul…bei unserer Rasse hat das nichts,
aber auch rein garnichts mit Dominanz zu tun.

Ich habe mit keinem, aber auch keinem einzigen Wort von Dominanz gesprochen; was interpretierst du mir ins Mundwerk?
Leine im Maul ist schnell mal Leine durch, und das kann zu unangenehmen Überraschungen führen.

Weißt Du wie
viele Hunde, auch auf Ausstellungen, mit Leine im Maul laufen
? Einfach weil sie es aus Freude machen ? Und dann total stolz
und wunderschön den Kopf hoch halten ?

Oje, Austellungen, wunderschön den Kopf hochhalten, alles klar.
Ausstellungen, wo Hunde noch richtige Hunde sein können,
ohne dass Herrchen und Frauchen finanzielle Züchtervorteile einheimsen wollen.
Ausstellungen, zu dem man dem Hunde wegen fährt, und 100e Kilometer Anfahrt, und stundenlanges Warten in Hallen auf sich nimmt (auf den Hund).

Also Deine Tipps kann man wirklich nicht auf alle Rassen
beziehen…

Man kann sie auf Hunde beziehen, aber Hundeaussteller und Hundeausbilder müssen sich nicht unbedingt verstehen. :wink:
Und um Missverständnissen vorzubeugen:
Ich war auf Ausstellungen, zweien, wo meine Hunde sehr gut abschnitten, aber das muss ich keinem Lebewesen je mehr antun.
Ich war auch bei einer Menge Züchter, bei denen ich sah, wie Elterntiere mit ihren Jungen spielen. Ist halt irgendwie wie beim Menschen; Man kann seinem Kind den Fernseher einschalten und sich wie wild über den Spongebob totlachen, oder man kann sich direkt mit dem Kind beschäftigen.

Gruß,
B. :smile:

1 „Gefällt mir“

Und was apportieren mit einer Schutzhundausbildung zu tun hat
frage ich mich schon. Nur weil ich für „Spielzeug werfen“ ein
„Fachwort“ benutzt habe??

Du weisst nicht, was apportieren mit einer Schutzhundeausbildung zu tun hat? Na vielleicht darf ich dir das sagen, ohne dass du mir grad wieder einen Hals anhängst:
Es ist Hauptbestandteil der Unterordnung.

Dies wiederum ist von Anfang an zu unterbinden, … wirklich;
ansonsten hast du nämlich irgendwann, bei gegebener Situation,
eine abgebissene Leine irgendwo hängen, und dein Hund hängt,
schlimmstenfalls vor irgend einem Kühlergrill.

JA WIE DENN???
Übrigens, Leine abbeissen kann dieser Hund nicht, dazu ist er
zu klein.

So klein kann gar kein Hund sein, dass er keine Leine durchbeissen (kätschen) kann. So langsam wirds lustig, scheint du möchtest mir einen witzigen Einklang des Wochenendes bescheren. :wink:

Da müsste ich ihn an einer Flexi führen, und selbst
die ist im Normalfall nicht mit einem Biss durch. Darum geht
es mir aber auch nicht. Er war mitten im Training (das böse
Wort), es zu lassen. Aber wir können uns eben kein einziges
Mal Leine in den Mund nehmen erlauben, ohne ihn in ernsthafte
Gefahr zu bringen.
DASS er es nicht soll, steht ausser Frage, ich will wissen,
WIE ich es anstellen könnte. Aber die Frage war sowieso
nonsense, einen vernünftigen Tipp gibt es dafür nicht.

Also handelte es sich um eine rethorische Frage?

Gänzliches Vermeiden wird sehr schwer sein; so ein Welpe nimmt
halt auch wenn du schläfst alles in die Schnorre, erst recht,
wenn nächstens (ab der 14. Woche) die Zahnung einsetzt), und
das große Jucken anfängt.

Nachts ist einer in einer Box. Nein, darüber diskutiere ich
nicht, er wird darin bleiben. Er ist nie ohne Aufsicht im
Moment, weil er auch in der Wohnung genug findet, woran er
nagen kann, und wenns nur ein Stuhlbein ist.

Dann ists im Übrigen bei allen Hundebesitzern angebracht
ausgiebige Zerrspiele zu vollführen.

Nein, bei uns ist das eben nicht angebracht. Und darum geht es
mir ja auch.

Auweia, bei niemanden ist es dann angebracht, absolut Tabu sogar.
Ich frage mich, wie all die Hundebesitzer über diese zerrlose Zeit kommen.

Er sollte halt in erster Linie dich haben zum spielen; dich
und deine Hand.

Mit wie vielen Welpen hast Du auf die beschriebene Art und
Weise schon gespielt, die dabei nicht anfangs versucht haben,
ihre Zähne einzusetzen?
Meiner jedenfalls tut das, und das darf er nicht. Ausserdem
sehe ich eine Hand nicht als geeignetes Spielzeug an.
Und mich um einen 3,5kg-Welpen drehen und winden…öhem. Ich
BIN kein Hund und werde nie einer sein.

Das ist ja dein Problem; du bist kein Hund, und du scheinst dich noch viel weniger in einen hineinversetzen zu können.

Ich
könnte Kurse geben, wie gespielt wird; lass dich einfach
gehen, aneinander vorbeispringen, ducken, Rücken zudrehen,
Oberkörper rauf und runter, genau wie der kleine es dir
vormachen wird, bewegst du dich auch; gar nicht schwer :wink:

Ich weiss, wie Hunde spielen…aber er darf eben auch nicht
aus Versehen die Schnute benutzen. Und das tut er. Wenn ich
mit ihm rumhüpfe nimmt er eben mein Hosenbein. Natürlich darf
er das nicht, das dürfte er auch nicht, wenn er gesund wäre.
Aber dann könnte ich das Ganze ganz anders angehen.

Den größten Teil der Probleme machst du dir mit deinem verqueren Denken selber.

Wenn dein Hund an der Leine zerrt, apportiert, und auch sonst
nur so Knotenspielzeug und ähnliche Zerrspiele kennt, dann hat
er bei dir eh noch nie richtig gespielt. Tanz mal mit deinem
Wolf.

Hab ich das so beschrieben? Nein.
Im übrigen sind 11 Wochen alte Welpen nunmal nicht
leinenführig und auch ansonsten recht „unvernünftig“, denen
muss man erstmal beibringen, was geht und was nicht. Nur sind
unsere Möglichkeiten eben eingeschränkt.

Ich habe damit auch keine Leinenführigkeit gemeint, sondern dass meinen Hund etwas anderes interessiert, als seine Leine zu zerren.
Musst halt beim Laufen mal den Kasper machen für deinen Hund, aber in schriftlicher Form ist das schwer rüberzubringen.

In der Schweiz benutzte ich immer „LeParfait“, ist so eine
Paste aus der Tube; die Hundies sterben dafür, ähnliches gibt
es hier sicher auch.

Sowas kenne ich nur als vegetarischen Brotaufstrich für
Menschen…
Und Paste aus der Tube ist noch zu fest, die kann er nicht
haben. Er bekommt als Leckerchen jetzt erstmal flüssiges
Ergänzungsfutter, anderes ist nicht möglich.

Irgendwie ist ja alles Scheiße, was man versucht dir deutlich zu machen, gell? Warum fragtest du eigentlich? Wolltest du nur bemitleidet werden?

Training Training Training

Ein Hund lernt sein Leben lang. Mit Training meine ich Dinge
wie Sitz (das er auch schon konnte als er hier eingezogen
ist), Platz, Pfötchen geben und was man einem Hund noch so
alles ohne Spielen beibringen kann. Diese Dinge muss und wird
er auch lernen, aber das ist eben nicht alles im Hundeleben,
deswegen habe ich ja eben um Tipps gebeten.

Mit was für Hundekennern hast du Kontakt?

Was haben Hundekenner damit zu tun?

An wen wolltest du dich denn hier wenden? An Kochexperten?

Nur ein kleines Beispiel: Ich erzog meinen Hund bis zum 21
Monat.

Ich erziehe meine alte Hündin noch immer, und die wird im
August 13 Jahre alt.
Nein, sie ist kein Wettbewerbshund, nein, sie hat keine
Begleithundeprüfung, sie ist einfach nur ein ganz normaler
Hund.
Ich verstehe auch nicht, was Dich an dem Wort Training so
aufregt. Wenn Du Dich über Leute aufregen willst, die mit
ihrem Hund aktiv was machen und den nicht einfach sich selbst
überlassen, mosere weiter rum. Ansonsten bitte ich um machbare
Tipps, und sowas hab ich noch nicht vernommen bisher. Wenn Du
keinen weisst, musst Du auch nicht antworten.

Wie gesagt, du schnatterst und schnatterst und schnatterst, und weisst schon gar nicht mehr wovon, geschweige denn die Antworten anzunehmen.
Ich moserte nicht, ich versuchte, für die Katz, dass das Wort Training, welches mich NICHT stört, in Verbindung mit einem 11 Wochen alten Hund nichts zu suchen hat; dass du wieder einmal nicht das Wort, welches du benutztest, meintest, kann ich ja nicht ahnen.
Meine Tips, wie du mit dem Hund spielen sollst hast du geflissentlich überlesen, um dich hier aufblasen zu können. Du willst gar nix annehmen, dann lass es doch sein, aber dann frag auch nicht.

Und? Er hat sich den Kiefer ausgerenkt, und nicht Tollwut.

Nein, er hat keine Tollwut, aber aufgrund seines Alters und
seiner Grösse zieht er die Blicke der Leute schon genug auf
sich. Und wenn er dann auch noch aussieht wie ein kranker
Hund, stehen bald alle vor ihm und bemitleiden das arme Wesen.
Mitleid braucht er aber keins.

Warum nicht, meinst du das schadet ihm? Das hat er jeweils nach drei Sekunden vergessen, und er verknüpft es nicht einmal mit irgend etwas, weil er sich den Kragen nicht angezogen hat, und auch nicht weiss, dass dieser der Grund fürs bäbbeln ist.
Anders ist es bei Angstverhalten; wird der Hund hierbei gehätschelt, verknüpft er das, und wird in Zukunft gerne Angst haben.
Aber auch das wirst du ja bestimmt nicht wissen wollen.

Vielleicht liest Du Dir beim nächsten Mal die Fragen mit dem
Hintergrund durch, dass hier auch Leute schreiben, die Ahnung
von dem haben, was sie tun.

Wer mit seinem Hund nicht spielen kann, egal ob gesund oder krank, hat nun mal keine Ahnung.

Ich muss das nicht raushängen
lassen, wenns mir nicht darum geht.

Wie auch.

Ich wollte Tipps in
Richtung Spielen und Ideen, wie ich die Leine „unattraktiver“
machen kann, keine Kritik an meinem Verhalten. Das ist schon
ok so, wie es ist, glaub mir.

Na klar, posten und nach Meinungen und Tips fragen; die dann überlesen, und zudem noch Leute anmotzen, welche helfen wollten.
Na herzlichen Dank, bei dir möcht ich als Hund nicht tot übern Zaun hängen.
Du wirst noch viel lernen in deinem Leben, jedoch nur, wenn du´s annehmen willst.

Aber generell wolltest du ja gar nichts wissen, weil du schon allwissend besserwissend bist.

Lieben Gruß,
B. :wink:

2 „Gefällt mir“

Hallo Bernd!

Tu mir doch bitte den Gefallen und äussere Dich nicht so beledigend mir gegenüber. Wir sind erwachsene Menschen, und selbst wenn unsere Ansichten sich nicht decken kann man normal miteinander umgehen.

Danke.

Bine

Wie beleidigend?
Weil die Sprache rauer wurde?
Na, wie man in den Wald schreit…
Wenn du dich über eine Antwort auf deine Frage ärgerst, solltest du dich abkühlen, bevor du auf deine Art antwortest, oder wiederum mit einer angepassten Reaktion rechnen.
Im Gegensatz zu dir, weiss ich halt, wovon ich rede, darum tue ich das auch nur in ganz speziellen Fällen;
wenn dies nun so , wie von dir, runter gemacht wird, frage ich mich, wofür ich meine Zeit vertat.

Immer noch netten Gruß,
B. (immer erst lesen, dann nochmal lesen, und dann nochmals lesen und schlussfolgern)

1 „Gefällt mir“