Völlige Ratlosigkeit

Hallo zusammen,

ich bin total verzweifelt und weiß nicht mehr was ich tun soll.
Mein Kater ist in angefahren und wurde so schwer verletzt das sein Hirn wohl einiges an Schäden abbekommen hat. Wieviele genau kann man noch nicht sagen.
Wir (der Arzt und ich) hatten ursprünglich ausgemacht das wir schauen ob er die Nacht überlebt und ob die Schwellung zurückgeht. Nun war das heute Morgen nicht der Fall. Er hat zwar noch gelebt, war aber nach wie vor nicht ansprechbar und hat motorisch bei jedem Reiz total überreagiert von den Bewegungen. Das mit anzusehen war ein solche Qual, ich kann kaum noch atmen, so tut mir das Herz weh.
Der Arzt sagte dann das nur eine 10%ige Chance besteht das er überhaupt wieder so wird wie vorher. OK - habe ich dann gesagt, dann erlösen sie ihn jetzt. Diese Entscheidung ist mir eh schon schwer genug gefallen.
Kurz bevor es losgehen sollte lenkte der Arzt dann wieder ein und meinte wir sollten ihm doch noch einen Tag geben. Morgen könnte er vielleicht schon mehr sagen. Das Tier würde nicht leiden (da er wenig mitbekommt durch Koma) und hätte durch die Medikamente auch keine Schmerzen.
Jetzt fühle ich mich total schlecht, ich möchte doch nicht das er leidet und möchte am Ende auch kein Tier das nicht mehr geradeaus laufen kann. Ich will ihn aber auch nicht zu früh aufgeben - vielleicht berappelt er sich ja wieder. Das er bei den Verletzungen überhaupt noch lebt ist ein Wunder, nach Aussage des Arztes. Vielleicht ist er ja ein Kämpfer?
Zudem kommt für mich noch erschwerend dazu das ich den Arzt nicht kenne, da eine Nachbarin das Tier gefunden hat und zum Arzt gebracht hat. Ich habe nur davon erfahren weil ich an jedem zweiten Baum einen Zettel gehangen habe das ich mein Tier vermisse.
Daher habe ich zu dem Arzt kein Vertrauensverhältnis und habe auch Angst das er nur das Geld sieht.
Ich weiß es ist schwer das aus der Ferne zu beurteilen, aber was würdet Ihr tun? Würdet Ihr noch abwarten oder dem Ganzen ein Ende bereiten?
Ich will nicht das mein Tier leidet, fühle mich total egoistisch weil er mir so fehlt…
Grüße, Cora

Hallo,

nur weil Du den Tierarzt nicht kennst, muss er ja kein Abzocker sein. Eventuell hat er nur gespürt, dass Du den Kater noch nicht aufgeben willst.

Wenn Du Dich besser fühlst, indem Du noch einen Tag wartest, würde ich Dir dazu raten. Der Kater spürt im Moment sicher nichts, so dass er auch nicht leidet.

Du solltest aber dann im entscheidenden Moment nicht weiter zögern, denn da der Kater Freigänger ist, kann ich mir kaum vorstellen, dass er mit eventuellen motorischen Störungen oder was auch immer er für Folgen vom Unfall davontragen wird so besonders gut zurechtkommt.

Alles Gute für Dich und den Kater,

Myriam

Hallo liebe Cora,
scheint so, dass ich die Erste bin, die Dein Posting liest.
Konnte die Tränen nur mühsam unterdrücken. Dir raten kann und will ich auch nicht…das kann wohl keiner! Ich kann nur meine Meinung und mein Gefühl äußern… Ich habe auch eine Katze. Wenn die so leiden würde, würde ich sie wahrscheinlich erlösen - lassen. Ich könnte es nicht mit ansehen. Und wenn es nur eine 10%ige Chance gibt, ist das nicht viel.
Keiner weiß wie es sein wird, wenn sie sich doch erholt…
Verabschiede Dich von ihr und erlöse sie!

Ganz liebe Grüße - ich fühle mit Dir!!!
eve

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Cora,

uff, das ist die schwerste Entscheidung vor die man einen Tierbesitzer stellen kann … *mal tröstend in den Arm nehm*

Du musst dich ja nunmal auf die Aussage und das Urteil des Fachmannes d.h. Tierarztes verlassen, denn wir als Laien haben ja keine Chance die Situation richtig einzuschätzen.
Und wir müssen dann auch noch einfach darauf vertrauen, dass der Arzt dann auch wirklich das Wohl des Tieres und nicht das seines Portemonnaies sieht.

Ich hätte so reagiert wie du, wenn der TA sagt, dass man noch einen Tag abwarten soll, hätte ich das auch so gemacht.

Gib ihm den einen Tag, aber wenn du dann den Eindruck hast es wird nicht besser werden, dann lass ihn in Würde gehen.

Schau ihn dir an, er wird dir sagen, was er möchte dass du tust.
Du wirst es in deinem Herzen wissen.
Und es wird richtig sein.

Mitfühlende Grüße
Carolin

Hallo!

Das ist alles sehr traurig, aber wenn man Deine Schilderungen so liest, kommt man zu keinem anderen Schluß als…

Es ist das beste für den Kater und auch für Dich, wenn Du ihn erlösen läßt. Wenn er Spätfolgen hat, wirst Du nicht mehr froh, es nicht gemacht zu haben.

Da kann ich den Doc nicht verstehen, 10 % sind zu wenig. Wie soll denn das Leben der 90 % aussehen?

Es klingt sicher hart, aber es ist bestimmt das beste.

Alles Gute.

Gruß
Carmen

Hallo Cora

Zu deinem Schlusssatz zuerst:
Ich war, aufgrund vieler Wohnsitzänderungen schon bei so manchem Veterinär, und habe hierbei die Erfahrung gemacht, dass sie zum allergrößten Teil viel weniger finanzorientiert handeln als Humanmediziner. Im Gegenteil, sie sind mitfühlender, unterstützt von ihrem Wissen des Machbaren; dies kann eine sehr gute Mischung sein dich emotional wie medizinisch bestmöglich zu beraten.

Morgen könnte er vielleicht schon mehr sagen. Das Tier würde nicht
leiden (da er wenig mitbekommt durch Koma) und hätte durch die
Medikamente auch keine Schmerzen.

Also für eine gewisse Zeit Entscheidungspielraum durchaus annehmbare Verhältnisse.

Ich weiß es ist schwer das aus der Ferne zu beurteilen, aber
was würdet Ihr tun? Würdet Ihr noch abwarten oder dem Ganzen
ein Ende bereiten?

Ich kann dir leider überhaupt keine Entscheidungshilfe geben;
ich weiss nur, dass auch ich schon dem Tag entgegenbibbere, wenn es bei meiner Dogge so weit ist, eine Enzscheidung fällen zu müssen.
Kürzlich brach sie im Wald zusammen, berappelte sich allerdings schnell wieder, nachdem ihre Augen schon glasig waren, und sich nach hinten drehten.

Ich habe einfach eine wichtige Erfahrung gemacht im Leben:
Egal wie du dich entscheidest, schlussendlich wird es die richtige Entscheidung gewesen sein.

Ich will nicht, dass mein Tier leidet, fühle mich total
egoistisch weil er mir so fehlt…

Ganz normaler Egoismus, den du zum gegebenen Zeitpunkt, unter Zuhilfenahme der tierärztlichen Meinung, abzustellen bereit sein wirst.

Egal, wie es kommen wird, es soll so richtig sein, für irgend etwas gut; ob er nun weiterlebt, oder du ihn gehen lassen musst.
Deine Liebe zu ihm wird ewig sein, und die daraus entstehenden Erinnerungen die schönsten.

Meine herzlichsten Wünsche,
Bernd.

Hallo Corinna,

als Dosenöffnerin für 3 Stubentiger fühle ich mit Dir.
Eine dieser drei Fellnasen hatte vor Jahren einen schlimmste Verletzungen innerlich. Meine Kinder fanden das Tier, nachdem es unüblicherweise abends nicht nach Hause kam, am nächsten Vormittag: völlig desorientiert, nicht ansprechbar, ein Bild, das sich in die Seele einbrennt. Nach einer Odyssee am Sonntag (Bereitschafts-TA war nicht erreichbar), habe ich mein Glück bei unserem Stamm-TA versucht: Der war glücklicherweise da und konnte sich der Süssen annehmen. Der Tierarzt machte mir keine Hoffnung, da die inneren Verletzungen erheblich war, schwere Gehirnerschütterung usw. Nachdem das Tier versorgt war, empfahl auch er, einen Tag abzuwarten. Und das unwahrscheinliche geschah: Die Katze erholte sich schrittweise und ist heute das anhänglichste Haustier, dass man sich vorstellen kann.
Sicher sind 10 % nicht viel, aber da Dein Liebling durch Medikamente eh nichts spürt, gib ihm den einen Tag.
Tust Du es nicht, wirst Du Dich vermutlich ständig fragen, ob es nicht doch noch eine Chance gab.

Den Katzen sind zäher, als man glaubt. Ich drücke Dir und Deinem Kater ganz fest die Daumen.
MfG M.P.

ich weiss nur, dass auch ich schon dem Tag entgegenbibbere,
wenn es bei meiner Dogge so weit ist, eine Enzscheidung fällen
zu müssen.
Kürzlich brach sie im Wald zusammen, berappelte sich
allerdings schnell wieder, nachdem ihre Augen schon glasig
waren, und sich nach hinten drehten.

Hallo Bernd,diesen Tag habe ich bei meiner Dogge Lena
auch immer entgegengebibbert.
Es wurde bei ihr im Januar dieses Jahr ein Osteo-Sarkom
im Gelenk der Vorderpfote diagnostiziert.
An Fastnacht lag sie wie immer beim Nachtessen
in ihrem Korb und da ist mir aufgefallen daß sie nicht
mehr atmet,sie hat sich still und leise davongemacht…
ihr Herz wollte nicht mehr!
…schön und doch soo schmerzlich!!!
Lena wäre heute 12 Jahre geworden, ein beachtliches
Alter, für eine Dogge und jeder Tag war ein Geschenk.
Gruß Kai

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Hallo Kai

diesen Tag habe ich bei meiner Dogge Lena
auch immer entgegengebibbert.
Es wurde bei ihr im Januar dieses Jahr ein Osteo-Sarkom
im Gelenk der Vorderpfote diagnostiziert.
An Fastnacht lag sie wie immer beim Nachtessen
in ihrem Korb und da ist mir aufgefallen daß sie nicht
mehr atmet,sie hat sich still und leise davongemacht…
ihr Herz wollte nicht mehr!

Bist du des Wahnsinns, sowas kannste nicht machen;
was Tiere angeht hab ich sowas von am Wasser gebaut,
da schießts mir grad heraus.

…schön und doch soo schmerzlich!!!
Lena wäre heute 12 Jahre geworden, ein beachtliches
Alter, für eine Dogge und jeder Tag war ein Geschenk.

Meine Diana wird im Juni „erst“ 9 Jahre alt, hat am selben Tag Geburtstag wie meine Freundin, was ich immer als positiven Wink sehe.
Man merkt ihr mittlerweile das Älterwerden an, durch den Wald rennen muss nur selten und kurz sein, sich sanft die Ohren von innen massieren lassen ist da schon eher ihr Ding; das erste große Blutbild, aufgrund des Waldzwischenfalls, bescheinigte ihr beste gesundheitliche Ergebnisse, aber das Wissen um das unglaublich niedrige Durchschnittsalter lässt einen halt schreckhaft werden.
Die älteste Dogge welche ich je live sah, war vierzehn Jahre alt, und machte einen fragwürdigen Eindruck; ich wünsche mir ein zufriedenes Altern meiner Diana, und natürlich all unseren Lieblingen :smile:

Gruß,
B.

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@all
Hallo nochmal,

ich bin jetzt gerade noch mal beim Arzt gewesen und es war diesmal eine andere Ärztin da, ich fand es ganz hilfreich auch noch mal eine zweite Meinung zu hören.
Sie jedenfalls hat gemeint das der arme Kerl einen Ministep nach vorne gemacht hat, sie haben ihm ein bißchen Nahrung eingeflöst und die ist auch drin geblieben. Sie meinte wenn das einem Menschen passiert wäre würde der erst mal 5-6 Wochen auf der Intensivstation liegen und bei Bruno soll in zwei Tagen das Wunder passieren. Das geht nun leider nicht. Sie hat mir ganz geradeheraus gesagt das sie ein ganz schlechtes Gefühl hätte wenn man ihn jetzt einschläfern würde und man soll doch einfach mal über das WE schauen ob er weitere Fortschritte macht, ob es so bleibt oder gar schlimmer wird.
Ich fühle mich jetzt ein bißchen besser, wenn ich mir auch immer noch totale Sorgen mache. Ich hätte ihn so gern wieder zu Hause …

By the way: Nachbarn hatten ja den Unfall mit meinem Tier beobachtet, die Fahrerflucht gesehen und mein Tier zum Arzt gefahren. Ich hatte mehrmals bei der Polizei angerufen und gefragt ob ein Unfall gemeldet worden wäre. Antwort war immer nein, obwohl die Polizei vor Ort war. Auch der Tierarzt sagte mir er hätte das noch mal gemeldet.
Ist das nicht der Hammer? Ich hätte viel früher bei meinem armen Kleinen sein können wenn die nicht so inkompetent wären.
Die Herren habe im Übrigen nicht mal sein kennzeichen notiert so das man noch nicht mal eine Anzeige machen kann. Herzlichen Dank.

Für das Tierheim gilt im Übrigen das Gleiche. Auch da hatte ich angefragt ob er vielleicht abgegeben worden ist. Auch hier war die Antwort immer nein, man wisse nichts. Heute erzählt mir meine Nachbarin das sie auch dort eine Nachricht hinterlassen hätte für den Fall das er gesucht wird. Der Oberhammer.

Was aber total lieb war ist die Tatsache das die beiden ihn zum Arzt gefahren haben und auch die Kosten übernommen hätten wenn sich niemand gefunden hätte. Sie haben selber zwei Katzen und hätten ihn dann aufgenommen. Ich bin echt gerührt.
Ich wohne hier noch nicht so lange darum kenne ich noch nicht besonders viele Leute hier.

Drückt Bruno mal die Daumen das er über den Berg kommt und es ihm bald wieder gut geht.

Ganz liebe Grüße und vielen Dank an alle für die Anteilnahme und die guten Ratschläge.
Ich melde mich wie es uns ergangen ist.
Cora

Alles wird gut
Hallo nochmals Cora

Wiederum das hintere nach vorn:
Ich drücke Bruno natürlich ganz fest die Daumen, und auch dir;
Katzen haben ja bekanntlich mehrere Leben, also, wird schon.

ich bin jetzt gerade noch mal beim Arzt gewesen und es war
diesmal eine andere Ärztin da, ich fand es ganz hilfreich auch
noch mal eine zweite Meinung zu hören.
Sie jedenfalls hat gemeint das der arme Kerl einen Ministep
nach vorne gemacht hat, sie haben ihm ein bißchen Nahrung
eingeflöst und die ist auch drin geblieben. Sie meinte wenn
das einem Menschen passiert wäre würde der erst mal 5-6 Wochen
auf der Intensivstation liegen und bei Bruno soll in zwei
Tagen das Wunder passieren. Das geht nun leider nicht. Sie hat
mir ganz geradeheraus gesagt das sie ein ganz schlechtes
Gefühl hätte wenn man ihn jetzt einschläfern würde und man
soll doch einfach mal über das WE schauen ob er weitere
Fortschritte macht, ob es so bleibt oder gar schlimmer wird.
Ich fühle mich jetzt ein bißchen besser, wenn ich mir auch
immer noch totale Sorgen mache. Ich hätte ihn so gern wieder
zu Hause …

Glaube mir, du wärst schnell psychisch überfordert;
kann leider wieder nur mit einer Anekdote dienen:
Als Diana ungefähr vier Jahre alt war, steckte sie sich auf dem Übungsplatz mit Zwingerhusten an (ja, das geht trotz Impfung) weil so ein Idiot meinte, sein Training nicht ausfallen lassen zu können und nichts sagen zu müssen.
Ihr Zustand verschlechterte sich rapide, bis 42 Grad Fieber und gefährliche Austrocknung; alle paar Stunden, auch nachts zum Tierarzt, zur medikamentösen Akutbehandlung. Da meine Exfrau medizinisch tätig war, konnten wir wenigstens die Sachen mit dem Tropf zuhause selbst handhaben; Diana lag auf dem Esstisch, der Tropf an der Deckenlampe befestigt. Der Tierarzt, äußerst kompetent und mitfühlend, wies immer wieder darauf hin, Diana bis zum Zeitpunkt, welchen er bestimmen konnte, nicht ins Spital zu bringen, da sie ihre Umgebung wahrnähme und uns in diesem Zustand brauche. Nach vier Tagen, ohne eine Sekunde Schlaf, bat ich den Arzt nun die Klinik zu verständigen, da ich nicht mehr könne. Wir haben dann nicht die Nächste, sondern die Beste Klinik angefahren, 150km, wollten halt das Beste. Der behandelnde Arzt gab Diana, aufgrund Flüssigkeit in der Lunge, kaum Chancen. Ich sagte ihm, dass diese Hündin nicht an so einem Sch… sterben wird, dafür sei sie nun zu einzigartig. Er sah in meine Augen und erklärte: „Dann werde ich ihren Hund retten, Herr May.“
Nach vier Tagen konnten wir Diana genesen abholen. Tiere sind unglaublich. Ich glaube auch, dass der Tierarzt trotzdem richtig handelte, sie so lang wie möglich bei uns zu lassen.
Was ich damit sagen will ist, deinem Bruno wird momentan in bester Weise und ausserordentlich verantwortungsbewusst geholfen, da kannst du sicher sein. Und wenn er genest, dann kannst du ihn wieder bei dir haben, und er wird alles merken, was dich bewegt.

By the way: Nachbarn hatten ja den Unfall mit meinem Tier
beobachtet, die Fahrerflucht gesehen und mein Tier zum Arzt
gefahren. Ich hatte mehrmals bei der Polizei angerufen und
gefragt ob ein Unfall gemeldet worden wäre. Antwort war immer
nein, obwohl die Polizei vor Ort war. Auch der Tierarzt sagte
mir er hätte das noch mal gemeldet.
Ist das nicht der Hammer? Ich hätte viel früher bei meinem
armen Kleinen sein können wenn die nicht so inkompetent wären.
Die Herren habe im Übrigen nicht mal sein kennzeichen notiert
so das man noch nicht mal eine Anzeige machen kann. Herzlichen
Dank.

Es ist klar, dass du jetzt gern einen Schuldigen hättest. Aber wozu?
Der Hund meiner Freundin ist überfahren worden, als ich zwanzig Meter daneben stand. Ein unaufmerksamer Moment, ein Zuggeräusch 100 Meter weit weg, eine undefinierbare Angst vor diesem Geräusch, und ein weglaufen auf die Strasse. Die Frau hatte in diesem Moment keine Chance; zwar hielt sie an, völlig aufgelöst, und hielt mich, als Freddy mich mit dem Blick „Warum?“ ansah, und fuhr uns noch zum Tierarzt, aber am Tod auf dem Weg dorthin, hat weder ein Dableiben, noch hätte eine „Fahrerflucht“ etwas geändert. Einzig die Verantwortungslosigkeit deines Schuldigen schmeckt bitter.

Für das Tierheim gilt im Übrigen das Gleiche. Auch da hatte
ich angefragt ob er vielleicht abgegeben worden ist. Auch hier
war die Antwort immer nein, man wisse nichts. Heute erzählt
mir meine Nachbarin das sie auch dort eine Nachricht
hinterlassen hätte für den Fall das er gesucht wird. Der
Oberhammer.

Auch Tierheime haben mit wenig Personal so viel um die Ohren, dass sie sich nicht immer über alles austauschen können; das vehindern schon Schichten und Teilzeitjobs.

Was aber total lieb war ist die Tatsache das die beiden ihn
zum Arzt gefahren haben und auch die Kosten übernommen hätten
wenn sich niemand gefunden hätte. Sie haben selber zwei Katzen
und hätten ihn dann aufgenommen. Ich bin echt gerührt.
Ich wohne hier noch nicht so lange darum kenne ich noch nicht
besonders viele Leute hier.

Drückt Bruno mal die Daumen das er über den Berg kommt und es
ihm bald wieder gut geht.

Ganz liebe Grüße und vielen Dank an alle für die Anteilnahme
und die guten Ratschläge.
Ich melde mich wie es uns ergangen ist.

Ja, halt mich unbedingt auf dem Laufenden, und , alles wird gut, ganz sicher.

Gruß,
B.

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Hallo Cora,

mit Tränen in den Augen sitzt ich hier. Bitte wart das Wochendende ab, entscheide nicht zu früh.Wie verhält sich dein Kater dir gegenüber- auch unbewusst?
Mein allerliebster Süßer Kater starb vor fast 3 Jahren im Diabeteskoma. Wir haben auch noch abgewartet ob er wieder wird, aber es wurde von Stunde zu Stunde schlimmer. er war total weggetreten und schrie nur vor sich hin. Ich hab ihn den ganzen Vormittag noch gehalten,- er hat sich immer wieder (im Koma!) von mir weggedrückt, das war dann für mich die Entscheidung ihn gehen zu lassen: Es ging im sichtbar schlechter usw,…
Wenn du sagst deinem Kater geht es einen Tik besser, dann las ihm doch die Chance. Hirnschäden? Er bekommt jetz nichts mit und wenn er wirklich Hirnschäden hätte könnt ihr doch immer noch Entscheiden, wenn absehbar ist was aus Ihm wird. Katzen sind so zäh, meine kleine(Ich habe ein paar Katzen mehr) hatte letztes Jahr auch einen schlimmen Autounfall, mit Zwerchfellriß usw,… das glaubt heute keiner mehr so gut geht es ihr.Und da stand die Überlegung mit einschläfern auch im Raum.
Ich drück euch die Daumen und alle Pfoten(und wir haben viele)
LG Dagmar

Mein Bruno hat es nicht geschafft …
Ich bin so traurig - ich vermisse ihn so sehr.

traurig
Liebe Cora,
ich habe deinen thread mitverfolgt und euch die Daumen gedrückt. Es tut mir sehr leid, dass dein Katerle es nicht geschafft hat.
Fühl dich von mir gedrückt.

traurige Grüße
kate_

:,(
Hallo Cora

Mir fehlen die Worte; ich wünsche Bruno für seine Seele den schönsten Platz, welchen sich ein Kater vorstellen kann.

In deiner Erinnerung wird er ewig leben.

Gruß,
B.

Die Regenbogenbrücke …
… als Trost für dich und alle anderen die sich von einem tierischen Freund verabschieden müssen …

http://www.indigo.org/rainbow/rainbow-de.html

Wir werden uns wiedersehen !

Liebe Grüße
Carolin