Knurrender Hund

Sorry, das ich nochmal schreibe.(Siehe weiter unten:smile:

Wir haben jetzt eine zeit lang das Knurren ignoriert, aber es wird stetig stärker.
Kann es sein, dass der Hund glaubt er hat Erfolg, weil er knurrt und dann die Leute wieder weg sind?

Eben hat er wegen einem Kleinstkind auf seinem Rädchen echt übertrieben reagiert. Das macht uns Angst, da wir bei schönem Wetter die Tür zum Garten offen stehen haben.

Was wir auch ganz merkwürdig finden ist, dass er selbst alte Bekannte, die er jeden Tag mehrmals trifft, erstmal anknurrt. Warum begrüßt er seine Freunde, von denen er auch sehr gerne gestreichelt wird, nicht freudig?

Viele Grüße
Franz
P.S. Gibt es einen Hundeflüsterer oder Tierpsychologen, der gerne ein paar Tage Urlaub in den Bergen machen würde?

Hallo Franz

So eine tiermedizinische Notwendigkeit von einer psychologischen zu unterscheiden ist als Ferndiagnose schier unmöglich.
Du kennst deinen Hund besser; ist es ein „merkwürdiges“ Verhalten?
Dann lass eine ct machen.

Gruß,
B.

Nachtrag
Hallo nochmals

Dann lass eine ct machen.

Nein, sprich mit einem guten Tierarzt über eine mögliche ct.

Gruß,
B.

Hallo Franz,

du hast den Hund noch nicht sehr lange, aber es scheint kein Welpe zu sein. Wie alt ist der Hund? Wenn er ein Problem mit der Sehkraft hat, wäre die Reaktion verständlich. Doc sollte sich mal die Augen ansehen.

Vielleicht gibt es auch einen Zusammenhang zu früher. Irgendwelche Erfahrungen, die zu dem Verhalten führen.

Du schreibst, du hättest es mit ignorieren versucht. Hast du es auch schon mit positiver Verstärkung und viel Beschäftigung versucht? Wieviel Zeit widmest du deinem Hund? Oder ist er einfach nur da wo du/ihr bist ohne besondere individuelle Ansprache?

Gruß Steffi

Hallo Franz,

du hast den Hund noch nicht sehr lange, aber es scheint kein
Welpe zu sein. Wie alt ist der Hund? Wenn er ein Problem mit
der Sehkraft hat, wäre die Reaktion verständlich. Doc sollte
sich mal die Augen ansehen.

Der Hund ist 2 Jahre alt.
Er sollte auch ganz gut sehen, da er beim Ball werfen die Wurfrichtung ausmacht und den Ball versucht im Flug zu fangen.

Vielleicht gibt es auch einen Zusammenhang zu früher.
Irgendwelche Erfahrungen, die zu dem Verhalten führen.

Das wissen wir nicht, aber die Vorbesitzerin hatte Angst vor dem Hund, was letztlich zur Abgabe führte.

Du schreibst, du hättest es mit ignorieren versucht. Hast du
es auch schon mit positiver Verstärkung und viel Beschäftigung
versucht? Wieviel Zeit widmest du deinem Hund? Oder ist er
einfach nur da wo du/ihr bist ohne besondere individuelle
Ansprache?

Gruß Steffi

Der Hund wird viel beschäftigt: Klickern, Ballspiele, stundenlange Spaziergänge, eine Stunde Fellpflege pro Tag, jeden Sonntag Begleithundetraining.

Er ist überall dabei und macht auswärts nur Freude. Keinerlei Aggressivität, ausgeglichen ruhig, hört gut.

Nur kleine Hund mag er nicht, die macht er nieder. Wir müssen gerade eine Arztrechnung für einen Zwerghund bezahlen, den er unterworfen hat und der sich dabei ein Bein verstaucht hat.

Das Problem liegt nur zu Hause, wo unglücklicherweise dauernd Leute sein Revier durchkreuzen.

Es muss doch eine Trainingsmöglichkeit geben, damit der Hund sich mit dieser Situation arrangiert und wir ihn nicht im Haus „aussperren müssen“.

Eine „ct“ braucht er sicher nicht, da ja sein sonstiges Verhalten vollkommen OK ist.

Bitte, wir brauchen echte Hilfe. Die Schönwetterzeit fängt an und wir wollen den Hund nicht im Haus einsperren, während wir im Garten sitzen.

Viele Grüße
Franz

Hallo Franz

Eine „ct“ braucht er sicher nicht, da ja sein sonstiges
Verhalten vollkommen OK ist.

Da du auf die Anfragen im ersten posting kaum oder agr nicht reagiertest (Rasse, Alter etc), und auch hier vorerst hinter dem Berg hieltest damit, blieb wohl eher Spielraum für Mutmassungen; daher mein Vorschlag einer ct.
Ausserdem lese ich deine Betonung auf sicher nicht, was auf einen Vorschlag auf eine Anfrage hin, schon sehr anmaßend klingt.

worst case:
In einem halben Jahr erliegt dein Hund einem Tumor, welcher ihn in Ruhephasen schmerzte und zu Verhalten führte, welches er sonst nie zeigte. Na, wie klingt das.
Wenn du allerdings schon alles weisst, was es nicht ist, musst du ja nur das Übriggebliebene ausmerzen.

Ich betonte im Nachhinein die Möglichkeit, mit einem ausgewiesenen Veterinär über eine ct zu sprechen; wenn es dir die Sache nicht wert ist, nur die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, hilft nur eines:
Jemand muss dir explizit und genauestens die effektive Ursache und Abstellmöglichkeiten benennen; dies wird aber, so leid es mir tut, hier nicht möglich sein.
Vielmehr solltest du alle aufgeführten Ansichten überprüfen, und zu Schlussfolgerungen kommen; ein einfaches Abtun ist da nicht besonders hilfreich.

Gruß,
B.

Ich wollte, und will dich auch mit dem Begriff ct, oder der Möglichkeit einer organischen Belästigung nicht erschrecken,
aber ausschließen solltest du sie können.
Hierbei ist ein „sonst ist er in Ordnung“ nicht besonder hilfreich.
Mein Dobermann kläfft 70% aller Passanten an; es ist nicht auszumachen, woran er die Veranlassung festmacht. Manche Kinder bellt er an, andere nicht, Fahrräder, andere nicht, Frauen, Männer, kein Schema. Bei manchen reicht ein Wort derer, und er hört auf, andere können babbeln was sie wollen, es wird schlimmer. Leute die keine Angst haben stecken einfach die Hand durch den Zaun und streicheln ihn, und Ruh ist; bei anderen springt er schier durch den Zaun, wenn sie sich nähern. Theater mit der Nachbarschaft; gesundheitlich keine Probleme, er hat einfach eine Macke. Wir holten ihn 3 1/2 jährig aus dem Tierheim. Manche Situationen sind halt unergründlich.

Wegsperren ist im Übrigen die schlechteste, um nicht zu sagen gar keine Lösung.

Ich sehe das ein bischen anders.
Ein knurrender Hund fühlt sich nicht wohl in der Situation, in der er sich gerade befindet und sagt damit, bis hierhin, sonst …
An dieser Stelle würde ich ansetzen.
Dein Hund fühlt sich nicht wohl, vielleicht sogar bedroht, wenn Leute an deinem Haus vorbeilaufen. Ihm sind Kinder suspekt. Das könnte an der Motorik der Bewegung liegen. Die Kinder wackeln und sind laut. Das kann er einfach nicht einschätzen und hat kein gutes Gefühl in der Gegenwart der Kinder. Wie ist es mit euren Bekannten? Gehen sie einfach auf den Hund zu? Womöglich frontal? Dann könnte ich mir vorstellen, dass er sie nicht freudig begrüsst. Leider ist deine Ausfühung nicht genau in der Hinsicht.

Ich konnte leider nicht aus deinen Schilderungen entnehmen, was für eine Rasse (oder Mix) du hast.

Die Vorgeschichte ist für mich persönlich nicht unbedingt relevant, weil das Verhalten jetzt geschieht. Die Vergangenheit kann man nicht mehr beeinflussen, dient höchstens der Prognose.

Ich persönlich würde so vorgehen:

  • würde mir Zeit nehmen und warten bis Leute an meinem Haus vorbeilaufen. Mit angeleinten Hund. Der Sicherheit wegen. Optimal wäre es, wenn du die Leute eher bemerkst als dein Hund.
  • den Hund regelrecht den Menschen zeigen: „Guck mal, wer da kommt!“ ;o)
    Bevor eine Reaktion des Hundes erfolgt (knurren o. ä.)er aber den Menschen sieht --> click/Belohnung

Dies ist nur die Steno-Version des Vorgangs. Ziel wäre es: Der Hund zeigt den vorbeilaufen Menschen an und ihm läuft schon das Wasser im Mund zusammen, weil es ja ein Leckerchen von seinem Menschen gibt. Pawlov lässt grüssen.

(Dies ist nur meine Meinung nach deinen Aussagen!)

Liebe Grüsse
Patricia

Hi Franz,
ich wiederhole mich hier super ungern aber!
Wie ich den Antworten entnehmen kann die dich erreichten…
Alles kann nix muss passen.

Zum Xten Mal hier im Forum meine Meinung…:

Therapie von Problemhunden gehört vor Ort gemacht wenn ich das Verhalten des Hundes genau identifizieren kann.
Hat hier jemand mal nach den Augen gefragt?
Nach den Ohren(Auf 11Uhr, 10Uhr oder gar 8Uhr gestellt?) Wie sehen die Hinterläufe in diesem Moment aus? Hochgestellt, eingeknickt?
Wo sind die Nacken, Schwanzansatzhaare? Niedegelegt, Hochgestellt, Beide Seiten aufgestellt? Ganzer Rücken aufgestellt?
Wo sind die Lefzen? Schmal? leicht geöffnet? Bleckt der die Zähne?
Usw. usw. usw.

Knurren wie hier beschrieben hat ca. 100 Möglichkeiten des warum?
Und jetzt soll man hier ohne Video, Bildmaterial o.ä. Tipps geben.
Auf Aussagen(Nicht persönlich nehmen) geb ich nix.
Jeder sieht etwas anderes. Ein Experte sieht hoffentlich! alles auf einmal und reagiert entsprechend.
Daher mein Tipp: In Ösiland gibts gute Trainer. Suchen, anfragen, helfen lassen.
Am Chiemsee gibts „Animal learn“, auch wenn nicht jeder mit „von Reinhardt“ einer Meinung ist, sie taugt was, leider aber nur sie!
Geh hin, laß dich beraten und dann schau weiter. Kostet ne Stange Geld aber es erspart dir Ärger.

Gruß Steffen

Hallo B.,

es tut mir leid, ich wollte nicht arrogant tun.

Aber ich beteilige mich nicht an der neuen Weise der Tiermedizin. Ist der Hund so krank, kriegt er einen schönen Lebensabend, Punkt. Da brauchen wir auch nichts ändern, weil der Hund bei uns sowieso im Lebensmittelpunkt steht.

Er hat halt nur eine blöde Angewohnheit, die er sich irgendwie antrainiert hat und die wir ein wenig abschwächen wollen.

Viele Grüße
Frank

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Ich sehe das ein bischen anders.
Ein knurrender Hund fühlt sich nicht wohl in der Situation, in
der er sich gerade befindet und sagt damit, bis hierhin, sonst

An dieser Stelle würde ich ansetzen.
Dein Hund fühlt sich nicht wohl, vielleicht sogar bedroht,
wenn Leute an deinem Haus vorbeilaufen. Ihm sind Kinder
suspekt. Das könnte an der Motorik der Bewegung liegen. Die
Kinder wackeln und sind laut. Das kann er einfach nicht
einschätzen und hat kein gutes Gefühl in der Gegenwart der
Kinder. Wie ist es mit euren Bekannten? Gehen sie einfach auf
den Hund zu? Womöglich frontal? Dann könnte ich mir
vorstellen, dass er sie nicht freudig begrüsst. Leider ist
deine Ausfühung nicht genau in der Hinsicht.

Ich konnte leider nicht aus deinen Schilderungen entnehmen,
was für eine Rasse (oder Mix) du hast.

Die Vorgeschichte ist für mich persönlich nicht unbedingt
relevant, weil das Verhalten jetzt geschieht. Die
Vergangenheit kann man nicht mehr beeinflussen, dient
höchstens der Prognose.

Ich persönlich würde so vorgehen:

  • würde mir Zeit nehmen und warten bis Leute an meinem Haus
    vorbeilaufen. Mit angeleinten Hund. Der Sicherheit wegen.
    Optimal wäre es, wenn du die Leute eher bemerkst als dein
    Hund.
  • den Hund regelrecht den Menschen zeigen: „Guck mal, wer da
    kommt!“ ;o)
    Bevor eine Reaktion des Hundes erfolgt (knurren o. ä.)er aber
    den Menschen sieht --> click/Belohnung

Dies ist nur die Steno-Version des Vorgangs. Ziel wäre es: Der
Hund zeigt den vorbeilaufen Menschen an und ihm läuft schon
das Wasser im Mund zusammen, weil es ja ein Leckerchen von
seinem Menschen gibt. Pawlov lässt grüssen.

Hallo Patricia, dieser Ansatz gefällt uns, da wir sowieso klickern. Wir werden dann berichten. Liebe Grüße Franz.

(Dies ist nur meine Meinung nach deinen Aussagen!)

Liebe Grüsse
Patricia

Hi Franz,
ich wiederhole mich hier super ungern aber!
Wie ich den Antworten entnehmen kann die dich erreichten…
Alles kann nix muss passen.

Zum Xten Mal hier im Forum meine Meinung…:

Therapie von Problemhunden gehört vor Ort gemacht wenn ich das
Verhalten des Hundes genau identifizieren kann.

Hallo Steffen,

da hast Du natürlich recht.

Nur die Kosten dafür sind zur Zeit von uns nicht aufzubringen. Die Stundenlöhne liegen zwischen 65 und 110 Euro. Da übersteigen schon allein die Fahrtkosten zu uns unser Budget.

Die Preise sind Wirklichkeit, da ich vorher bei 2 Tierpsychologen angefragt habe.

Viele Grüße
Franz

Hat hier jemand mal nach den Augen gefragt?
Nach den Ohren(Auf 11Uhr, 10Uhr oder gar 8Uhr gestellt?) Wie
sehen die Hinterläufe in diesem Moment aus? Hochgestellt,
eingeknickt?
Wo sind die Nacken, Schwanzansatzhaare? Niedegelegt,
Hochgestellt, Beide Seiten aufgestellt? Ganzer Rücken
aufgestellt?
Wo sind die Lefzen? Schmal? leicht geöffnet? Bleckt der die
Zähne?
Usw. usw. usw.

Knurren wie hier beschrieben hat ca. 100 Möglichkeiten des
warum?
Und jetzt soll man hier ohne Video, Bildmaterial o.ä. Tipps
geben.
Auf Aussagen(Nicht persönlich nehmen) geb ich nix.
Jeder sieht etwas anderes. Ein Experte sieht hoffentlich!
alles auf einmal und reagiert entsprechend.
Daher mein Tipp: In Ösiland gibts gute Trainer. Suchen,
anfragen, helfen lassen.
Am Chiemsee gibts „Animal learn“, auch wenn nicht jeder mit
„von Reinhardt“ einer Meinung ist, sie taugt was, leider aber
nur sie!
Geh hin, laß dich beraten und dann schau weiter. Kostet ne
Stange Geld aber es erspart dir Ärger.

Gruß Steffen

Hi Franz,
frag nmal bei www.dog-work.com an.
Sitzt zwar in Karlsruhe aber evtl. kennt er jemand der was taugt und nicht so teuer ist.
Roman ist selber bei einem Stundensatz von 35€.
Ob er aber kommen kann weis ich nicht.

Schau dich doch mal auf der Seite www.hundund.at um

Evtl. findest du dort jemanden.

Oder :
http://www.hundejo.de/dir/Kynologie/Erziehung/

Oder frag dich mal nach Clickertraining durch.
Ich vermute daß dein Hund wenn er auf Futter anspricht mit Clicker am meisten Erfolg haben dürfte.

Gewalt scheint hier fehl am Platz, nur so ne Vermutung

Gruß Steffen

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