12 Jahre alter Hund frisst sein Futter nicht mehr!

Hallo!

Ich bräuchte mal euren Rat!

Mein 12-jährigen Goldi-Rotti-Mischling frisst seit gestern vor einer Woche nur sehr zaghaft sein Futter! Er bekommt seit Jahren das gleiche Futter, morgens eine Portion in Wasser aufgeweicht (er frisst sonst so schnell, dass er so viel Luft in den Mengen bekommt!) und abend eine Portion eingeweicht mit Muschelextrakt.

Wir waren letztes WE auf einem Agility-Seminar, Samstag und Sonntag. Er ist noch relativ fit, ich mache mit ihm nach wie vor Oldies-Agility, daher glaube ich nicht, dass ihm diese zwei Tage körperlich zu viel geworden sind. Aber er hat dadurch relativ viele Leckerlies bekommen (Mager-Käse) und trotzdem zusätzlich sein normales Futter (ich weiß, soll man nicht tun, aber wir haben in einer Pension übernachtet, was er nicht gewohnt war und er ist durch Fressen immer leicht zu beruhigen *g*)
Auf jeden Fall hat er gleich am darauffolgenden Montag in der Früh gleich mal gar nicht gefressen, am Abend nur sehr, sehr zögerlich. Das geht seit her jeden Tag so, am Morgen mag er eigentlich gar nichts, am Abend muß man ihn fast drum beten…

Ansonsten ist ihm nichts anzumerken, er ist fröhlich wie immer, läuft gut, spielt und bettelt nach wie vor!!! Er frisst nämlich ausser seinem Futter alles wie normal! Hartes Brot, seine Käse-Leckerlies,… ist auch ständig am Betteln, wie immer (Retriever halt…)
Von da her könnt ich es also nicht direkt Appetitlosigkeit nennen!
Wir haben auch schon einiges ausprobiert… hab ihm z.B. einen Morgen das ganze Trockenfutter stückchenweise aus der Hand gefüttert, da hat er dann normal gefressen, hat mich auch angebettelt, um SEIN Futter! Solange ich es ihm aus der Hand gegeben hab, hat er’s gegessen, aber sobald ich ihm den Napf auf den Boden gestellt hab, hat er’s nicht angesehen…
Also haben wir daran gedacht (haben das in einem Buch gelesen), dass er sich zum Fressen vielleicht nicht „bücken“ mag, weil das die Wirbelsäule so sehr dehnt und haben ihm den Napf höher gestellt - kein Erfolg.

Habt ihr vielleicht noch Ideen, an was das liegen könnte oder was wir noch probieren könnten? Wir hatten auch schon daran gedacht, dass er sich beim Seminar einfach überfressen hat, obwohl das so gar nicht zu ihm passen würde, da er ein wahrer Futterverwerter ist, oder sich den Magen verdorben hat durch den ganzen Käse - aber würde das so lange dauern?

Eine weitere Idee hätten wir auch noch: er hat seit ca. 1 1/2 Wochen ein Blutohr, wir waren deswegen auch schon bei der Tierärztin. Sie hat ihm eine Heparin-Salbe verschrieben, weil sie meinte, punktieren würde nichts bringen, weil es sich immer wieder füllt und den Tierarztbesuch müssten wir ihm nicht unbedingt antun, weil er panische Angst vor Tierärzten hat.
Könnte vielleicht sein Blutohr etwas damit zu tun haben?

Wäre für jede Anregung dankbar!!!

Sandra

hallo sandra,

zunaechst etwas off-topic:

Mein 12-jährigen Goldi-Rotti-Mischling(…)

da ich selber eine goldie-rotti kreuzung habe, aber noch nie andere gesehen habe, ware ich super neugierig wie dein schatz aussieht!! hast du vielleicht ein bild?

nun zu deiner frage. du schreibst:

Das geht seit her jeden Tag so, am Morgen mag er
eigentlich gar nichts, am Abend muß man ihn fast drum beten…

hm, das kenn ich von molly eigentlich genau so. je nach tagesform oder futtersorte :wink: wenn wir ein neues futter gekauft haben, den alten sack aber erstmal aufbrauchen muessen, ist sie generell weniger daran interessiert. war das vielleicht der fall?

Ansonsten ist ihm nichts anzumerken, er ist fröhlich wie
immer, läuft gut, spielt und bettelt nach wie vor!!! Er frisst
nämlich ausser seinem Futter alles wie normal! Hartes Brot,
seine Käse-Leckerlies,… ist auch ständig am Betteln, wie
immer (Retriever halt…)

von daher wuerde ich mir schonmal ueberhaupt keine sorgen machen.

Wir haben auch schon einiges ausprobiert… hab ihm z.B. einen
Morgen das ganze Trockenfutter stückchenweise aus der Hand
gefüttert, da hat er dann normal gefressen, hat mich auch
angebettelt, um SEIN Futter! Solange ich es ihm aus der Hand
gegeben hab, hat er’s gegessen, aber sobald ich ihm den Napf
auf den Boden gestellt hab, hat er’s nicht angesehen…

hat.
Könnte vielleicht sein Blutohr etwas damit zu tun haben?

in meinen augen passt das zusammen! eigener erfahrungsbericht: nach einer schweren operation mit vollnarkose ging es molly in den ersten tagen sehr sehr schlecht. sie mochte auch nichts fressen. sie tat mir so leid und ich dachte, sie muss doch was zu essen zu sich nehmen! dass ich mit ihr an den napf ging und ihr jedes stueckchen einzeln gab und oh wunder, sie nahm es auch gerne an.
beim naechsten tierarzt check erwaehnte ich das dann. der kommentar der tieraerztin: „sie muessen aber mal aufhoeren, ihre huendin wie eine prinzessin zu behandeln!“ - madame ging es in der tat schon wieder sehr gut, aber nun hatte ich ihr dieses „aus der hand fressen“ angewoehnt, was sie natuerlich viel toller fand. ich habe es also sein lassen, und sie liess ihr futter wieder stehen. das wunder geschah ueber nacht: der futternapf war am naechsten morgen blitzblank leergeleckt.

fazit: da dein hund besonders leckere sachen ja noch frisst, oder auch wenn du einen besonderen aufwand machst, wuerde ich denken, er wird vielleicht einfach nur kaprizioes mit dem alter! und da solltest du dich nicht drauf einlassen, sonst endest du damit, ihn nur noch per hand zu fuettern… :wink:
allgemein brauchen aeltere hunde ohnehin weniger futter/der appetit nimmt etwas ab, so wie bei aelteren menschen. solange die zaehne ok sind und er es noch allein zerbeissen kann (aber es ist ja ohnehin eingeweicht, oder?) wuerde ich nichts dran aendern; vielleicht kleinere portionen ausprobieren oder einmal am morgen nichts geben, dann hat er abends sicher hunger…

viele gruesse
arwhyn.

Ernährung des Hundes:

  1. Möglichkeit: Futter auf einen Stuhl stellen damit Kopf nicht nach unten gestreckt ist, wodurch Ohr evtl. Schmerzen auslösen kann.

  2. Futter mit Fleischsuppe einweichen.

  3. Evtl. mal eine Zeit auf Frischfleischernährung umschalten. Kann dem Blutohr ggfs. sogar helfen. Z.b. Blättermagen füttern.

  4. Hungern lassen und solange hinstellen bis er nicht mehr anders kann als Fressen. Hunde sind keine Suizidlebewesen sondern wollen fressen. Daher abwarten und Tee trinken.

  5. sich nicht aufzwingen lassen was er will
    Gruß Steffen

Hallo,

also inwieweit das Blutohr mit vermindertem Appetit zu tun hat, weiss ich leider nicht. Dies müsste der TA klären, genauso wie evtl. andere Ursachen für das Verweigern des Futters.

Allerdings hat bei uns im Verein mal ein TA einen Vortrag gehalten und dort mitgeteilt, das der Geschmackssinn der Tiere im Alter - wie bei den Menschen - nachlässt. Deswegen würden auch Tiere gerne mal Abwechslung im Futter haben und nicht immer nur „den gleichen Fraß“ bekommen.

Da ihr gerade euren Hund - wie du schreibst - extrem mit Leckerlis gefüttert habt zur Belohnung für seine Leistungen, hat er evtl. bloß mal den Papp auf.

Der Hund kann darüber natürlich keine Auskunft geben. :smile: Zwei Dinge könntet ihr versuchen: a) ihr entscheidet, dass es kein anderes Futter gibt. Dieses bekommt der Hund. Was er nicht auf Anhieb frisst, wird sofort entsorgt. Solange, bis er (vor lauter Hunger) wieder ordentlich frisst. B) Ihr versucht mal eine andere Futtersorte bzw. mischt evtl. etwas von einem anderen Futter unter das normale um eine neue Geschmacksrichtung zu erreichen.

Mein Althund war ein sehr mäkliger Fresser. Mit der Untermischung einer winzigen Portion irgendeiner (für ihn) köstlichen Komponente konnte ich ihn aber leidlich zum futtern bewegen. Er bekam vom Nichtfressen immer übelst Bauchkrämpfe es war also wichtig, das er fraß. Der TA hat dieser Vorgehensweise damals zugestimmt, da der Hund ansonsten Diätfutter (Niere) erhielt, also eigentlich nicht irgendwas fressen sollte. Aber so’n Klacks…

Gruß
Nita

Hallo,

Allerdings hat bei uns im Verein mal ein TA einen Vortrag
gehalten und dort mitgeteilt, das der Geschmackssinn der Tiere
im Alter - wie bei den Menschen - nachlässt. Deswegen würden
auch Tiere gerne mal Abwechslung im Futter haben und nicht
immer nur „den gleichen Fraß“ bekommen.

Haben wir auch schon gehört! Das Problem bei ihm ist, dass er sehr empfindlich beim Futter ist und wir deshalb leider keine Futterumstellung machen können. Ansonsten hätten wir ihm schon mal ein anderes Futter gegeben, aber wie gesagt…

Da ihr gerade euren Hund - wie du schreibst - extrem mit
Leckerlis gefüttert habt zur Belohnung für seine Leistungen,
hat er evtl. bloß mal den Papp auf.

Das kann ich mir natürlich schon vorstellen… er ist schon ein kleiner Gourmet, frisst aber normalerweise trotzdem alles, was er zwischen die Zähne bekommt! Deshalb auch die Sorge, dass etwas nicht stimmen könnte. Aber auch Hunde können im Alter etwas seltsam werden, nicht wahr? *g*

Der Hund kann darüber natürlich keine Auskunft geben. :smile: Zwei
Dinge könntet ihr versuchen: a) ihr entscheidet, dass es kein
anderes Futter gibt. Dieses bekommt der Hund. Was er nicht auf
Anhieb frisst, wird sofort entsorgt. Solange, bis er (vor
lauter Hunger) wieder ordentlich frisst. B) Ihr versucht mal
eine andere Futtersorte bzw. mischt evtl. etwas von einem
anderen Futter unter das normale um eine neue
Geschmacksrichtung zu erreichen.

Zu diesem Thema folgendes: wir haben vor kurzem beim Fressnapf eine Probepackung bekommen. Vorgestern haben wir ihm von dieser Probepackung EIN kleines Stückchen zu seinem Futter geworfen und was hat er gemacht? Er hat sich dieses eine Stück von dem neuen Futter rausgesucht, nur das gegessen und hat den Rest stehen lassen! Was sagt man dazu??

Danke für deine Antwort, Nita!!

Ernährung des Hundes:

  1. Möglichkeit: Futter auf einen Stuhl stellen damit Kopf
    nicht nach unten gestreckt ist, wodurch Ohr evtl. Schmerzen
    auslösen kann.

Wie mach ich das mit dem Futternapf? Da muß er ja trotzdem wieder mit dem Kopf nach unten fressen - also anders als wenn ich es ihm mit der Hand gebe - oder?

  1. Futter mit Fleischsuppe einweichen.

Gute Idee! Werd ich mal probieren!

  1. Evtl. mal eine Zeit auf Frischfleischernährung umschalten.
    Kann dem Blutohr ggfs. sogar helfen. Z.b. Blättermagen
    füttern.

Ist problematisch, weil doch der Organismus eines alten Hundes das Eiweiß vom Fleisch nicht mehr so gut verdauen kann, oder? Zumindest hat uns das unsere Tierärztin gesagt, deshalb auch Käse als Leckerli und nichts anderes mehr.

  1. Hungern lassen und solange hinstellen bis er nicht mehr
    anders kann als Fressen. Hunde sind keine Suizidlebewesen
    sondern wollen fressen. Daher abwarten und Tee trinken.

  2. sich nicht aufzwingen lassen was er will

Ja, das denken wir auch. Machen wir auch, momentan. Aber wenn sich das Freßverhalten nach über einer Woche noch immer nicht normalisiert hat, kann es dann trotzdem immer noch daran liegen, dass er einfach was Besseres will? Unsere Angst ist, dass es vielleicht med. Gründe haben könnte… und dann hungern lassen, wär wahrscheinlich nicht so gut, oder?

Danke für deine Antwort!!

hallo sandra,

zunaechst etwas off-topic:

Mein 12-jährigen Goldi-Rotti-Mischling(…)

da ich selber eine goldie-rotti kreuzung habe, aber noch nie
andere gesehen habe, ware ich super neugierig wie dein schatz
aussieht!! hast du vielleicht ein bild?

Er ist schwarz mit einem weißen Brustfleckchen, Haarlänge genau zwischen Goldi und Rotti, dafür hat er schöne „Federn“ am Schwanz. Die Statur würd ich eher dem Goldi zuschreiben, er ist im Ganzen etwas schlanker, nicht so bullig wie ein Rotti. Der Kopf und vor Allem der Dickkopf ist aber eindeutig vom Rotti! *g*
Ein Bild hab ich momentan nicht hier, bin im Büro, aber ich könnt dir welche schicken wennst magst!

nun zu deiner frage. du schreibst:

Das geht seit her jeden Tag so, am Morgen mag er
eigentlich gar nichts, am Abend muß man ihn fast drum beten…

hm, das kenn ich von molly eigentlich genau so. je nach
tagesform oder futtersorte :wink: wenn wir ein neues futter
gekauft haben, den alten sack aber erstmal aufbrauchen
muessen, ist sie generell weniger daran interessiert. war das
vielleicht der fall?

Nein, eigentlich nicht. So was hat ihn bisher auch noch nie gestört - wie gesagt, normalerweise ist er absolut verfressen und könnte den ganzen Tag betteln, wenn man ihn ließe.
Wie alt ist deine Molly denn? War sie früher ein besserer Fresser?

Ansonsten ist ihm nichts anzumerken, er ist fröhlich wie
immer, läuft gut, spielt und bettelt nach wie vor!!! Er frisst
nämlich ausser seinem Futter alles wie normal! Hartes Brot,
seine Käse-Leckerlies,… ist auch ständig am Betteln, wie
immer (Retriever halt…)

von daher wuerde ich mir schonmal ueberhaupt keine sorgen
machen.

Wir haben auch schon einiges ausprobiert… hab ihm z.B. einen
Morgen das ganze Trockenfutter stückchenweise aus der Hand
gefüttert, da hat er dann normal gefressen, hat mich auch
angebettelt, um SEIN Futter! Solange ich es ihm aus der Hand
gegeben hab, hat er’s gegessen, aber sobald ich ihm den Napf
auf den Boden gestellt hab, hat er’s nicht angesehen…

hat.
Könnte vielleicht sein Blutohr etwas damit zu tun haben?

in meinen augen passt das zusammen! eigener erfahrungsbericht:
nach einer schweren operation mit vollnarkose ging es molly in
den ersten tagen sehr sehr schlecht. sie mochte auch nichts
fressen. sie tat mir so leid und ich dachte, sie muss doch was
zu essen zu sich nehmen! dass ich mit ihr an den napf ging und
ihr jedes stueckchen einzeln gab und oh wunder, sie nahm es
auch gerne an.
beim naechsten tierarzt check erwaehnte ich das dann. der
kommentar der tieraerztin: „sie muessen aber mal aufhoeren,
ihre huendin wie eine prinzessin zu behandeln!“ - madame ging
es in der tat schon wieder sehr gut, aber nun hatte ich ihr
dieses „aus der hand fressen“ angewoehnt, was sie natuerlich
viel toller fand. ich habe es also sein lassen, und sie liess
ihr futter wieder stehen. das wunder geschah ueber nacht: der
futternapf war am naechsten morgen blitzblank leergeleckt.

Also da bin ich mir nicht so sicher… hatten zwar auch schon daran gedacht, aber wie gesagt - er nutzt ja jede Gelegenheit aus um was zu futtern abzustauben. Von daher glaub ich eher nicht, dass er plötzlich einfach nur aus der Hand gefüttert werden will.
Wir hatten schon die Idee, ob es ihm Schmerzen in dem Blutohr bereitet, wenn er den Kopf so lange nach unten hängen lässt, weil ihm dann quasi noch mehr Blut hineinschiesst und es vielleicht dadurch pulsiert und schmerzt…
Man kennt das ja selber, wenn man Kopfschmerzen hat z.B.

fazit: da dein hund besonders leckere sachen ja noch frisst,
oder auch wenn du einen besonderen aufwand machst, wuerde ich
denken, er wird vielleicht einfach nur kaprizioes mit dem
alter! und da solltest du dich nicht drauf einlassen, sonst
endest du damit, ihn nur noch per hand zu fuettern… :wink:
allgemein brauchen aeltere hunde ohnehin weniger futter/der
appetit nimmt etwas ab, so wie bei aelteren menschen. solange
die zaehne ok sind und er es noch allein zerbeissen kann (aber
es ist ja ohnehin eingeweicht, oder?) wuerde ich nichts dran
aendern; vielleicht kleinere portionen ausprobieren oder
einmal am morgen nichts geben, dann hat er abends sicher
hunger…

Seine Zähne sind in Ordnung, das haben wir schon überprüft. Vielleicht wirklich öfter kleinere Portionen geben?

Erstmal danke für deine Antwort!!

Das hatte ich vergessen zu erwähnen!
Es gab in seinem Umfeld in unserer Familie in letzter Zeit einige gravierende Veränderungen:
Der Hund ist bei meinen Eltern im Haus, ich bin schon vor 4 Jahren ausgezogen, komme aber regelmässig (meist so alle 2 Tage) nach Hause um mit ihm zu arbeiten oder spazieren zu gehen o.ä.
Meine Mutter war seit meiner Geburt zu Hause als Hausfrau, der Hund war also nie allein, zumindest nicht für längere Zeit. Sie war halt immer zu Hause, mein Vater ist Schichtarbeiter und ich war damals entweder in der Schule oder dann später in der Arbeit.
Sie war und ist also sein Hauptbezugsmensch, erst an zweiter Stelle komme ich. Er ist immer am Boden zerstört und liegt nur rum, wenn meine Mum mal einen Vormittag außer Haus ist und er zu Hause bleiben muß. Da ist es auch egal, wenn mein Vater da ist. Er wartet trotzdem nur darauf, dass meine Mum wieder kommt.

Nun ist es so, dass meine Mutter vor 2 1/2 Wochen eine Arbeit begonnen hat, bei der sie von 4 bis 11 Uhr Vormittags außer Haus ist. Es ist zwar immer dafür gesorgt, dass jemand mit ihm spazieren geht am Vormittag und er Gesellschaft hat (entweder mein Vater oder meine Schwester), aber es dürfte für ihn (wie für uns alle *g*) schon eine grobe Umstellung sein, weil er doch öfter alleine ist, als vorher.
Zusätzlich kommt hinzu, dass ich (ebenfalls seit 2 Wochen) einen „zweiten“ Hund habe, der zwar bei mir in der Wohnung ist, aber den ich natürlich auch dabei hab, wenn ich meine Eltern und meinen Hund besuche. Er ist es nicht gewöhnt, seine Aufmerksamkeit von uns teilen zu müssen und der Kleine scheint ihn nicht wirklich zu begeistern.

Können all diese Dinge vielleicht was damit zu tun haben, dass er einfach nicht mehr fressen mag bzw. Aufmerksamkeit dadurch einfordert??

hi sandra,

ja, ich wuerd mich super ueber ein foto freuen, falls du mir spaeter eins mailen kannst! :smile:
molly ist nun 9 1/4, seit einiger zeit fuettere ich auch „seniorenfutter“. dazu gesagt sei, dass sie sehr empfindlich ist was futter angeht, also muss es hypoallergen sein.
die ganzen veraenderungen, die du weiter oben beschrieben hast, haben bestimmt auch was mit seinem fressverhalten zu tun! vielleicht ist es ja doch eher aufmerksamkeits-suche als physisches problem?

lg
arwhyn.

Also es gbit diese Futternapfständer die man in der Höhe verstellen kann.
Sehr sinnvoll bei größeren Hunden.

Dann!!!
Nett daß du mit den Infos jetzt kommst :smile:
Wartet einfach etwas ab. Ich glaub nicht daß er ein Fressproblem hat sondern ein Seelisches.

Aus Erfahrung:
Januar 06 Vater Tod. Feb. 06 Altrüde tod. Ich neue Arbeit und durch alles viel Stress
Beide anderen Hunde die starken Bezug zu beiden hatten, fraßen lange nicht mehr so gut wie vorher, waren teils apathisch.

Durch abwarten und wann immer Zeit mich um sie kümmern fanden sie wieder zu sich.

Der Welpe ist evtl. etwas schlecht hier.
Einerseits foppt er den alten und nervt ihn andererseits muss er im Alter lernen dich zu teilen.
Und ich vermute nicht daß ihr die Aufmerksamkeit 60/40 Althund verlagert.

Also gib dem alten Kerl etwas Zeit.

Was soll die Sache mit dem Eiweiss??? Gut kann sein aber dann mach halt 40/60 oder 30/ 70 Fleisch / Vegi-Mischung.
Haut schon hin.

Gruß Steffen

Also es gbit diese Futternapfständer die man in der Höhe
verstellen kann.
Sehr sinnvoll bei größeren Hunden.

Ja, haben wir jetzt auch überlegt, anzuschaffen… schadet ja ohnhin nicht in dem Alter, wenn man ihnen alles etwas erleichtert

Dann!!!
Nett daß du mit den Infos jetzt kommst :smile:
Wartet einfach etwas ab. Ich glaub nicht daß er ein
Fressproblem hat sondern ein Seelisches.

Hatte ich befürchtet…

Aus Erfahrung:
Januar 06 Vater Tod. Feb. 06 Altrüde tod. Ich neue Arbeit und
durch alles viel Stress
Beide anderen Hunde die starken Bezug zu beiden hatten, fraßen
lange nicht mehr so gut wie vorher, waren teils apathisch.

Durch abwarten und wann immer Zeit mich um sie kümmern fanden
sie wieder zu sich.

Der Welpe ist evtl. etwas schlecht hier.

Wir haben uns genau aus dem Grund keinen Welpen genommen. Er ist schon 1 1/2 Jahre und lässt meinen Oldie eigentlich in Ruhe.
Ebenso umgekehrt, der Alte ignoriert den Kleinen vollkommen. Ich muß dazu sagen, dass ich mit dem Kleinen nur 2 mal die Woche für 'nen Nachmittag komme, den ich dann mit beiden Hunden am Hundeplatz verbringe. Sollte ich vielleicht noch zusätzliche Tage einrichten, in denen ich einfach allein komm und mit dem Alten allein spazierengehe oder mich halt mit ihm allein beschäftige wie z.B. Fährtenarbeit, etc. also ohne den Kleinen?

Einerseits foppt er den alten und nervt ihn andererseits muss
er im Alter lernen dich zu teilen.
Und ich vermute nicht daß ihr die Aufmerksamkeit 60/40 Althund
verlagert.

Wir versuchen das eigentlich so gut es geht! Meine Eltern sind von dem Kleinen ohnehin nicht so angetan, er ist sehr misstrauisch bei fremden Leuten und lässt sich nicht anfassen. Daher fällt dieses „Jetzt streicheln und knuddeln wir mal alle den Neuen“-Getue ohnhin weg.
Ich selbst versuche, den Alten absolut bevorzugt zu behandeln. Was mir aber zugegeben nicht immer leicht fällt. Vor Allem bei gemeinsamen Spaziergängen ist das meist nicht immer möglich.

Also gib dem alten Kerl etwas Zeit.

Denkst du, das gibt sich wieder? Ich mein, er wird sich dran gewöhnen müssen, dass meine Mutter jetzt arbeiten geht. Kann man hier noch irgendwie unterstützend was tun? Vielleicht auch ein Tipp, den ich an meine Mutter weitergeben könnte?

Was soll die Sache mit dem Eiweiss??? Gut kann sein aber
dann mach halt 40/60 oder 30/ 70 Fleisch / Vegi-Mischung.
Haut schon hin.

Ja, so könnt ich’s probieren!
Keine Ahnung wie sie das genau gemeint hat. Sie sagte, ältere Hunde könnten Wurst, Fleisch, etc. nicht mehr so gut verdauen. Und da er des öfteren Probleme hatte mit Bauchkrämpfen (war im Endeffekt die Prostata, wussten wir da aber noch nicht), meinte sie, wir sollten ihm deswegen keine Wurst mehr geben und auch kein rohes Fleisch.
Aber wir wissen ja: die Ernährung der Hunde ist ein absolutes Streit-Thema…

Danke!
Sandra