Hallo,
wir waren mit unserem Hund am Montag Abend beim Tierarzt da sie nach schon beim Gassi extrem schlaff war, sich hinlegte oder hinsetzte und sich ins flache Wasser legte. Als ich sie daheim anschaute war ihr Zahnfleisch bald so weiss wir ihre Zähne. Mein erster Verdacht, Vergiftung, allerdings konnten wir ausschließen, dass sei etwas giftige gegessen hatte. Aber egal was es war, ich bin sofort zum Tierarzt. Ihre roten Blutkörperchen sind im Keller gewesen, dadurch auch die Blutleere an Zahnfleisch und Ohren usw.
Ihr wurde sofort Blut abgenommen, dabei wurde festgestellt, dass alle Organe in Ordnung sind und eigentlich nur noch 2 Sachen in Frage kommen.
- die Hundemalaria (die sich dann mit genauen Tests als negativ herausstellte). 2. eine Autoimmunkrankheit.
Da es ihr immer schlechter ging, hat sie am Mittwoch und Donnerstag jeweils eine Bluttransfusion bekommen. Zusätzlich bekommt sie nun Antibiotika (bis einschl. heute), Cortison und ein Immunsuppressivum.
Heute waren ihre roten Blutkörperchen deutlich besser. Die Medikamente scheinen gut anzuschlagen, auch ihr Allgemeinbefinden ist besser, wenn sie auch noch nur kurze Gassis machen möchte (grade bei der Hitze) aber sie soll ja auch geschont werden.
Nun hat sie aber seit Mittwoch einen Blähbauch. Hat jemand diese Bemerkung auch gemacht? Ich verdächtige als erstes das Cortison. Natürlich bekommt sie grade auch mehr Futter als üblich (bzw. mehr Wurst, da wir ja die Medi irgendwo verstecken müssen).
Ultraschall wurde gemacht, es ist keine freie Flüssigkeit im Bauch.
Was mich interessiert ist. Wer hat Hunde mit Autoimmunkrankheiten, wie wird sie bei euch behandelt. Welche Nebenwirkungen habt ihr festgestellt. Wie lange hat es gedauert, bis eure Hunde wieder richtig fit wurden. Wie oft kam ein Rückschlag (wobei unser Hund nun eher zeitlebens Medi nehmen muss, da die Zerstörung der roten Blutkörperchen wohl sonst immer wieder weitergeht).
Danke Ute