Rückrufaktion von Hunde-Dosenfutter?

Wer weiß mehr von der Rückrufaktion? CNN hat darüber berichtet. Menu Foods hat wohl 60 Millionen Dosen zurückgerufen, mein englisch reichte aber nicht aus.
LG Fritz

Hi

Wer weiß mehr von der Rückrufaktion? CNN hat darüber
berichtet. Menu Foods hat wohl 60 Millionen Dosen
zurückgerufen, mein englisch reichte aber nicht aus.
LG Fritz

Na dann frag doch Onkel Google… Herstellername haste doch ^^
http://www.google.de/search?hl=de&client=firefox-a&r…

Da kommste z.B. u.a. hierhin:
„Nachdem 14 Hunde und Katzen an Nierenversagen verstorben waren, darunter 9 Katzen, die bei Menu Foods zu Fütterungstests eingestellt waren, steht die gesamte Produktion von Nassfutter aus 2 US-Werken unter Verdacht.“
http://www.petcom.at/index/international/Amerikas/US…

etc

MfG
Lilly

PS: Dass das 08/15 Supermarktfutter schlecht für die Nieren ist, ist ja auch nix neues mehr.

knapp an der off Topic-Grenze
Hallo Fritz

Ich verlange schon lange ein Regal, in dem Dosenfutter als Schädlingsbekämpfungsmittel für Tierhasser deklariert wird.

Gruß,
B.

http://www.bfl-online.de/index.php?lang=1&ge0=0470&amp:stuck_out_tongue_winking_eye:…

[MOD: überflüssiges Vollzitat gelöscht.]

Hallo,
wir füttern für unsere (im Forum weiter unten stehende"Welpe Spaziergang") kleine Windhund-Mischlingshündin „Royal Canin - hypoallergen“. Ich hoffe mal, dass dieses Futter NICHT betroffen ist…
Bekommen wir vom Tierarzt, ich nehme deshalb mal an, dass das für das Welpenbaby (das einmalig einen etwas größeren Sparziergang gemacht hat) genau das richtige ist, weil ich sonst auch Zweifel am Tierarzt hätte…
Grüße
Marie

Hallo Marie,
der Tierarzt verkauft dir das, womit er am meisten Profit macht.
Gruß Fritz

[MOD: überflüssiges Vollzitat gelöscht.]

2 „Gefällt mir“

Huhu!

Ich weiss wohl von Hills, dass das Futter nicht wegen Problemen zurückgerufen wurde, sondern aus Vorsorge, BEVOR etwas passiert. Es betrifft auch nicht Futter für den europäischen Markt, dieses wird hier in Europa hergestellt und nicht aus den USA importiert, und es geht auch um Futtersorten, die generell hier nicht zu kaufen sind.

Wie es bei den anderen Marken ist (scheins sind ja mehrere Tierfutter"hersteller" betroffen), entzieht sich meiner Kenntnis.

Auf der Seite von Hills kann man übrigens eine Stellungnahme dazu finden, vermutlich wird das bei den anderen auch so sein.

Liebe Grüsse
Bine

Hallo Marie

wir füttern für unsere (im Forum weiter unten stehende"Welpe
Spaziergang") kleine Windhund-Mischlingshündin „Royal Canin -
hypoallergen“. Ich hoffe mal, dass dieses Futter NICHT
betroffen ist…
Bekommen wir vom Tierarzt, ich nehme deshalb mal an, dass das
für das Welpenbaby (das einmalig einen etwas größeren
Sparziergang gemacht hat) genau das richtige ist, weil ich
sonst auch Zweifel am Tierarzt hätte…

Ganz so drastisch, wie Fritz dir antwortete, wird es doch wohl nicht sein; zumindest sagen mir meine Erfahrungen mit Tierärzten etwas anderes.
Meine Stellungnahme mit dem Schädlingsvernichtungsmittel war auch schon sehr reißerisch, und eher ein Seitenhieb auf diese typische Warenhausmatsche, mit einer Anzahl an Geschmacksstoffen, dass ein Hund eine geschlossene Büchse im Rapsfeld auf Anhieb findet :wink:

Auch die Großnamigen Produkte hebe ich nicht ungefragt in den Himmel, da die Preise sich nicht nur aus der Qualitätsstruktur zusammensetzen.
Darf ich hier sagen, dass ich Bosch füttere?
All meinen dreien. Über dieses Futter wird gesagt, dass es seine Zusammensetzung nicht kontinuirlich hält; meine Dogge machte ohne Einschränkungen lange Jahre Leistungssport, ohne futtertechnische Defizite, mein Doberman rennt mir morgentlich auf dem Weg zur Arbeit (9km) so dermaßen davon, dass ich kaum nachkomme.

Eine wichtige Frage:
Warum fütterst du Hypoallergen?

Gruß,
B.

@Marie - off Topic
Hallo Marie,

wir füttern für unsere (im Forum weiter unten stehende"Welpe
Spaziergang") kleine Windhund-Mischlingshündin „Royal Canin -
hypoallergen“.

hast Du nicht vor 4 Tagen noch Marengo Welpen-Futter gegeben? Wieso jetzt der Wechsel auf Royal Canin?

Ich will Dich ja nicht verunsichern, aber ich halte von diesen Futtersorten, die die Ärzte selber vertreiben und an denen sie ja „angeblich nichts verdienen“, nur sehr wenig.

Egal mit welchen Problemen ich mit meinen verschiedenen Katzen bei ebenfalls verschiedenen Tierärzten war, immer wieder wurde ein anderes Spezialfutter aus dem Ärmel gezogen. Natürlich alles super wissenschaftlich erforscht.

Es ging hierbei um 1. Nierenerkrankung, 2. Lebererkrankung, 3. Chronische Blasenentzündung und 4. Diabetes. Jedes Mal hieß es, ich müsse unbedingt dieses oder jenes bestimmte Futter geben. Die Futterzusammensetzung wollte man aber nicht mit mir diskutieren, das sei schon alles richtig so und nein, einen anderen Weg gäbe es nicht und überhaupt, lesen Sie nicht so viel.

Ich habe einfach entgegen ärztlichen Rat jeder dieser Katzen weiterhin das gleiche hochwertige Futter gegeben wie zuvor (nach Rücksprache mit einer Ernährungsexpertin und ohne die Ärzte zu informieren). Natürlich waren meine Katzen nicht sterbenskrank, sonst hätte ich das auf keinen Fall gewagt!!!

Jede, aber auch jede Krankheit hat sich mittlerweile praktisch erledigt. Die Nierenerkrankung ist nicht weiter fortgeschritten, die Lebererkrankung hat wohl doch nie bestanden, die Blasenentzündung ist seit Monaten nicht wieder aufgetaucht und auch der Diabetes hat sich verflüchtigt, die Katze lebt insulinfrei! Blutbilder und Urintests ergeben stets beste Werte. Die Ärzte führen dies auf die Gabe ihres Spezialfutters zurück - und ich behalte mein Geheimnis für mich.

Es ist wohl kein Problem diese Spezialfutter bis zum Abklingen einer Erkrankung zu geben - wenn es denn hilft. Leider „verschreiben“ die Tierärzte diese Futter aber gerne lebenslang. Ich bin überzeugt, daß die Spezialfutter so sehr auf eine Krankheit ausgerichtet sind, daß ganz neue Krankheiten erst geschaffen werden. So glaube ich z. B., daß das Futter gegen die Blasenentzündung auf lange Sicht Probleme mit Leber und Niere herbeiführt.

Einer der Ärzte empfahl mir sogar, das Blasenfutter auch meiner „blasen-gesunden“ Katze zu geben, ruhig auch lebenslang, das würde nicht schaden! Was machen diese Ärzte eigentlich, wenn meine Katze morgen leber- und nieren- und blasenkrank wird - Leberfutter oder Nierenfutter oder Blasenfutter oder alles gemischt?

Meine Erfahrung: ein wirklich hochwertiges Futter ist gut für so ziemlich jede Krankheit, es bedarf keines Spezialfutters. Natürlich muß man sich über die jeweilige Erkrankung schlau machen und gegebenenfalls passende Zusätze oder Medikamente zufüttern. Viele Erkrankungen entstehen erst durch minderwertige Futtersorten, eine weitere Fütterung mit kaum hochwertigerem Tierarztfutter macht das Tier auf Dauer auch nicht wirklich gesünder.

Das alles ändert aber nichts daran, daß der Tierarzt trotzdem Klasse sein kann! Sie haben nur leider häufig nicht besonders viel Ahnung von Ernährung oder setzen sich nicht genug damit auseinander. Deshalb würde ich immer zusätzlich einen Ernährungsexperten befragen und dann versuchen abzuwägen.

Schöne Grüße

Jacqueline

P.S.: Es spricht nichts dagegen, daß ein Tierarzt am Futterverkauf verdient, er soll nur bitte vernünftiges vertreiben und sich wirklich damit auseinandersetzen.

Hallo Jacqueline,

mein lieber Mann, Du hast Dich wohl ganz schön mit dem Thema Katzenfutter auseinander gesetzt *staun*. Da muss ich Dich jetzt mal fragen, welches Futter konkret bei Dir unter „hochwertig“ fällt?

Klar frage ich nicht ganz ohne Grund:
Ich hab drei Miezen, Freigänger, eine davon ziemlich wählerisch, die beiden anderen fressen alles. Diese Wählerische neigt zum Übergeben und, wie ich feststellte, schwankt diese Neigung extrem mit dem Futter, das ich gebe. Auf Empfehlung (aus der Familie nicht vom TA) bin ich auf Iams umgestiegen und alle drei vertragen es wirklich prima. Auch die eine. Das Ko**-Problem ist weg.
Ja, nun würd ich gerne mal Deine fachkompetente Meinung über Iams hören, ich bilde mir ja gerade ein, der King zu sein, das passende (gute) Futter gefunden zu haben.

Mücke

Wer kennt noch Kammerer? Nicht OT!!! Sehr lang!!
Oh Leut
Ich glaub keiner forstet hier mal das Archiv durch.
1996 bekam ein H. Kammerer aus Karlsruhe tierisch Ärger. Warum?
wegen dem hier. Obs stimmt? Fragt ihn…

„Der Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin“
und dem Untertitel

  1. Wie in allen westlichen Ländern leiden auch 80-85 % der etwa 5,5 Millionen Hunde in der Bundesrepublik mehr oder weniger chronisch und subchronisch an Adipositas, Leberparenchymschäden, Stoffwechselerkrankungen, gastrointestinalen Störungen mit Pankreasinsuffizienz, Herz-Kreislauferkrankungen mit Gefäßsklerose, Schwächung des Immunsystems mit gehäuftem Auftreten von Allergien, Infektionen und Karzinomen sowie verschiedenen Erkrankungen des Skelett-und Bewegungsapparates mit Dysplasien aller Gelenke, besonders jedoch der Hüftgelenke. Die Lebenserwartung des Hundes ist ganz erheblich reduziert, wobei der Krebs inzwischen die Statistik der Todesursachen anführt.
  2. Ebenfalls 80-85 % der Hunde werden ganz oder teilweise mit industriellem Fertigfutter ernährt, das neben Qualitätsmängeln der verwendeten Rohstoffe in der Regel methodische Fehler in der Zusammensetzung und im Herstellungsprozess aufweist. Die Morbidität der vorstehend bezeichneten Erkrankungen korrelierte in den letzten 30 Jahren zweifelsfrei mit den Umsätzen der Industrie für Tiernahrung. Insbesondere die Skeletterkrankungen mit der Hüftgelenksdysplasie stehen in direktem Zusammenhang mit der jahrzehntelangen Fehlernährung des Hundes und sind ihre direkte Folge.
  3. Das Prinzip für die Herstellung moderner Hundenahrung wurde aus der Massenproduktion von Nutz- und Schlachttieren übernommen, besonders der Kälber- und Schweinemast.
    Kälbern und Ferkeln wird eine auf schnelles Wachstum und Gewichtszunahme berechnete Mischung aus den primären Nahrungsstoffen

* Kohlenhydrate,
* Proteine,
* Fette,
* Mineralstoffe und
* Vitamine

in den Trog gerührt.
Für den Handel werden anstelle der 25 bzw. 50 kg Säcke des Kälber und Schweinefutters für den Hund Kleinpackungen und Dosen mit bis zu 80 % Wassergehalt als Hundefutter konfektioniert und angeboten.
Dieses Futter unterscheidet sich nur durch hundespezifische, synthetische Aroma-, Geschmacks- und Lockstoffe sowie durch die aufwendige Verpackung vom Futter für Schlachttiere.
Allenfalls besteht noch ein Unterschied darin, dass sich im Futter für die Hunde zur Täuschung der Verbraucher teilweise bis in die Faserstrukturen zu Fleisch und „fleischigen Brocken“ imitiertes Soja befindet.
Die gentechnische Veränderung von Soja führt zu Lipidablagungen in den Organen und der Gehalt an Phyto-Östrogenen zu pathologischen Veränderungen am Skelett:

„Frankenstein-Food“

Somit wurde nicht nur der angebliche Erbmodus bei der HD des Hundes aus der Nutz- und Schlachttierzucht übernommen, sondern auch seine Ernährung.
4. Durch die starke Erhitzung der Rohstoffe in Hochdruckwasserdampf bis zu 250 °C und die anschließende Heißlufttrocknung werden die Kohlenhydrate zwar aufgeschlossen, die Proteine und Fette aber denaturiert sowie alle natürlichen Vitamine zerstört.
Ebenfalls zerstört oder verändert werden die für eine langfristige Gesunderhaltung des tierischen Organismus lebensnotwendigen sekundären Nahrungsstoffe und bioaktiven Substanzen.
Deshalb wird dem Futter anschließend eine standardisierte Mineralstoff- und Vitaminvormischung zugesetzt, die in der Regel zu hoch dosiert ist.
Die Phyto-Östrogene aber bleiben weitgehend erhalten und greifen mit der gleichen Wirkung im Organismus wie die endogen gebildeten Sexualhormone auch in den Knochenstoffwechsel ein, während die Lipidablagerungen zu einer Sklerose der Blutgefäße und damit zu Hypertonie und Herz- und Kreislauferkrankungen führen.
Aufgrund dieser Fütterungsmethoden entstehen beim Hund insbesondere Überernährung, die Osteodystrophia fibrosa, die Osteochondrose (OCD), hormonelle Dysfunktionen sowie Vitamin A und D3- Hypervitaminosen und in deren Gefolge pathologische Skelett-veränderungen mit Hüftgelenksdysplasie.
Allein durch eine Überdosierung mit den Vitaminen D3 und K3 in der Nahrung und mit vitaminisierten Mineralstoffpräparaten kann die Legg-Calvé-Perthes- Erkrankung mit einer aseptischen Femurkopfnekrose und pilz- und walzenförmigen Auftreibungen entstehen und damit HD. Das meist mit einem Appetizer versetzte Fertigfutter führt über eine verstärkte Nahrungsaufnahme zu einer mehr oder weniger ausgeprägten Adipositas und langfristig zu chronischen Erkrankungen verschiedener Organsysteme, insbesondere von Herz- und Kreislauf. Die im Labor konzipierte moderne Nutztierernährung wurde ursächlich für die Hüftgelenksdysplasie des Hundes.

Während Kälber und Schweine nach Erreichen eines Levels an Größe und Gewicht innerhalb von Monaten mit ihrem pathologisch veränderten Skelett geschlachtet werden, muss der Hund sich sein Leben lang auf seinen kaputten Knochen fortbewegen.
5. Die Vererbung der Hüftgelenksdysplasie des Hundes und seiner übrigen Skeletterkrankungen wurde niemals nachgewiesen.
Die ersten nach der Ätiologie der HD suchenden Veterinärmediziner stellten verschiedene Hypothesen auf, von denen schließlich die polygene Vererbung den Vorzug erhielt, weil sich mit ihr scheinbar alles erklären ließ.
Spätere Autoren übernahmen unreflektiert und ohne kritische Überprüfung diese Vermutungen und schrieben nur ab. Andere schrieben für Geld Gefälligkeitsarbeiten.
Es entbehrt nicht einer gewissen Pikanterie, dass Professor Helmut Meyer als Ernährungswissenschaftler, Oberassistent und Direktor in spe des Instituts für Tierernährung an der Tierärztlichen Hochschule Hannover im Jahre 1968 über die Vererbung der HD publizierte, obwohl es sich nicht um sein Fachgebiet handelte und er von der Genetik des Hundes nichts verstand, dafür aber bereits sehr gute geschäftliche und finanziell einträgliche Verbindungen zu Waltham/Effem unterhielt.
Letztlich entstand ein ausgesprochenes Dogma über die polygene (polyfaktorielle/multifaktorielle) Erblichkeit der Hüftgelenksdysplasie.
6. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie des Geschicks, dass es sich bei der HD tatsächlich um eine multifaktorielle Erkrankung handelt.
Als Ursachen kommen nämlich verschiedene ernährungsbedingte Grunderkrankungen in Betracht:

* Vitamin A+D3+K3 -Hypervitaminosen (toxische Überdosierung),
* Rachitis (Knochenerweichung durch Ca- und Vitamin D3-Mangel),
* Morbus Moeller-Barlow (Skorbut durch Vitamin C-Mangel),
* Legg-Calvé-Perthes-Erkrankung (Femurkopfnekrose),
* Genu valgum (X-Bein),
* hormonelle Dysfunktionen (Schilddrüsenstörung u. a.),
* Osteochondrose-Syndrom (degenerative Knorpelerkrankung),
* Osteodystrophia fibrosa (Knochendystrophie),
* Adipositas (Fettsucht durch Überernährung),
* Überlastung bei der Bewegung.

Die diesen Grunderkrankungen zu Grunde liegenden Stoffwechselentgleisungen mit alimentär/hormonellen Dys-Funktionen führen mithin zu Dys-Plasien am gesamten Skelett des Hundes und reichen von ganz leichten und vielfach klinisch unerkannt bleibenden Verlaufsformen bis zu schweren Deformationen.
Da am Hüftgelenk die dynamischen und statischen Kräfte der Bewegung am stärksten sind, kommt es hier zuerst zu Verformungen bzw. Dysplasien.
Eine Dysplasie kann aber auch an allen anderen Gelenken auftreten und man würde sie in mehr oder weniger schwerer Form bei allen Hunden mit HD finden, wenn man nicht nur die Hüftgelenke röntgen würde.
Bei einem großen Teil der Fälle von Hüftgelenksdysplasie liegt auch gleichzeitig eine Dysplasie des Schulter-, Ellenbogen- und Kniegelenks vor.
7. Bei der Ätiologie und Pathogenese der Hüftgelenksdysplasie hat deshalb nur der Begriff der Faktorenkrankheit Bestand, allerdings ohne den Faktor Gene.
Allenfalls könnte sich das von der Veterinärmedizin bisher völlig unbeachtete Vitamin K3 (Menadion) als ein langgesuchtes „Gen“ erweisen.
Demnach ist die Hüftgelenks-dysplasie als Komplikation einer Stoffwechselerkrankung im Welpen- und Junghundalter und als Symptom einer generalisierten, alimentär/hormonellen Erkrankung des Skeletts anzusehen und keineswegs als erblich bedingte isolierte Anomalie von Acetabulum und Femur.
8. Die multinationalen Konzerne

* Nestlé (Bonzo, Friskies, Matzinger),
* Colgate-Palmolive (Hill’s Science Diet),
* Procter & Gamble (Iams, Eukanuba),
* Heinz (Recipe)) und insbesondere
* Mars mit den Tochtergesellschaften
o Waltham,
o Effem,
o Royal Canin und
o Masterfoods (Schappi, Pedigree Pal)

beherrschen den Multi-Milliarden-Dollar Weltmarkt für industrielles Hundeund Katzenfutter und darin 90% des europäischen Marktes.
Nach der Übernahme von Ralston Purina durch Nestlé und von Royal Canin durch Mars verfügen diese beiden Unternehmen zusammen über einen Anteil am globalen Markt für Petfood von über 50%.
In Europa firmierte Mars/ Waltham/Effem in Masterfoods um und ist in Deutschland Marktführer mit einem Marktanteil von allerdings nur noch 50 % gegenüber dem früheren Anteil von 70 - 75 % bei einem Markt von über 2 Milliarden Euro.
Hinter den meisten der vielen kleinen Hersteller stecken zudem diese großen Unternehmen, neuerdings nach der eingetretenen Änderung des Konsum- und Verbraucherverhaltens auch hinter alternativen Anbietern.
9. Diese Firmen verfügen auch über nahezu unbegrenzte Mittel für die Werbung.
In den westlichen Ländern stehen jährlich um- und zusammengerechnet über 5 Milliarden Euro = 5.000 Millionen in den Werbeetats für die Heimtierfutterwerbung zur Verfügung.
Allein in der Bundesrepublik setzt der Mars-Konzern mit Waltham/Effem/Masterfoods nahezu ¼ Milliarde = 250 Millionen Euro jährlich zur Pflege der öffentlichen und nicht öffentlichen Landschaft ein.

Die Gelder werden zunächst für Plakat- und Anzeigenwerbung, für Fernsehspots sowie für die bezahlten Public Relations Artikel in Zeitungen und Zeitschriften eingesetzt. Die kynologische Yellow Press ist vollkommen in der Hand der Petfood-Industrie und kann und darf nur das veröffentlichen, was im Interesse ihrer Auftraggeber liegt.
Kynologische Vereine und Verbände mit ihren Funktionären genießen erhebliche finanzielle Zuwendungen.

Der VDH und seine Vorstandsmitglieder sind jährlich Nutznießer in Millionenhöhe und damit völlig abhängig und korrupt geworden. Während alle diese Gelder gezahlt werden, um Personen und Stimmen zu kaufen, fließen Schweigegelder an die Parteien, an Institutionen und an die Justiz.
10. Aber auch die Tierärzteschaft ist inzwischen fest an diese multinationalen Konzerne gebunden.
Dem gegenseitigen Filz verdanken zahlreiche Tierärzte Arbeit und Brot.
Von den 10.000 praktizierenden Tierärzten in der Bundesrepublik sind ohnehin ca. 20 - 25% arbeitslos und weitere 20 - 25 % müssten ihre Praxen schließen, wenn ihnen nicht durchschnittlich 20.000 - 25.000 Euro jährlich aus dem Verkauf von Diätfutter und dem Röntgensystem des Verbandes für das Deutsche Hundewesen zur Deckung der Praxisunkosten (Miete, Personal) zur Verfügung stehen würden.
Erhebliche Mittel in bar und Naturalien gehen an Studenten der Veterinärmedizin, an med.-technisches Hilfspersonal und an die Tierärzte selbst.
Die meinungsbildenden Tierärzte bzw. Ernährungswissenschaftler an den Instituten für Tierernährung sind fast alle geschmiert und reisen auf Kosten der einzelnen Firmen um die ganze Welt. Sie empfehlen mithin aus Eigennutz diese Produkte und erzählen den Hundehaltern nur von den Vorteilen des industriellen Hundefutters, während sie zu den Nachteilen schweigen. Die praktizierenden Tierärzte und ihre Assistentinnen fahren dagegen als Belohnung für den Verkauf der Produkte im Leihsportwagen über das Wochenende nach Paris oder sonst wo hin und erhalten andere Zuwendungen.
Da die gesamten Werbeetats über die Umsätze und damit über die Verkaufspreise der einzelnen Marken finanziert werden, bezahlen die Verbraucher und Hundehalter die Gehirnwäsche, der sie fortwährend unterzogen werden, noch aus der eigenen Tasche und bedenken dabei nicht, dass die keineswegs so optimierten Produkte auch noch wesentlich überteuert sind.
In den anderen Ländern liegen gleiche oder ähnliche Verhältnisse vor.
11. Die vorstehend aufgeführten Unternehmen - insbesondere jedoch Mars/Waltham/Effem/Masterfoods - initiierten das Dogma von der Erblichkeit der Skeletterkrankungen des Hundes zur Kaschierung der methodischen Fehler der industriellen Tiernahrung und hielten es über drei Jahrzehnte aufrecht.
Fast alle maßgeblichen Veterinäre, die sich in den Deutschland, England und den USA mit der HD befassen oder befasst haben, erhielten irgendwann Zuwendungen von Waltham/Effem, Ralston Purina, Hill’s oder den anderen.

Das Kalkül und die Marketingstrategien benötigen nicht den gesunden, sondern den kranken Hund.

Die Erkrankungen der verschiedenen Organsysteme infolge der Fehlernährung gaben den Anstoß zur Innovation des Marktes mit den zahlreichen Diät-Produkten, die über den Tierarzt vertrieben werden und dem von den Herstellern nicht nur die jeweiligen Marken frei Haus geliefert werden, sondern auch die für ihren Einsatz erforderlichen kranken Hunde.
Industrie und Tierärzteschaft unterhalten in den westlichen Ländern in einem durch und durch korrupten System eine weiße Kragen- und Kittel-Kriminalität mit dem größten Betrug in der Geschichte der Veterinärmedizin, einer ausgesprochenen Chronique scandaleuse.
12. Die Fehlernährung des Hundes und das Dogma über die Erblichkeit seiner Hüftgelenksdysplasie stellen zunächst einen doppelten Irrtum und in Anbetracht des von der Industrie für Tiernahrung und den besonders in Deutschland, England und den USA in ihren Diensten stehenden Professoren und Professorinnen an den veterinärmedizinischen Fakultäten der Universitäten bei der Gesundheit des Hundes geschaffenen und über vier Jahrzehnte unterhaltenen Desasters den Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin dar:
Millionen Hunde in aller Welt wurden nämlich in diesem Zeitraum krank- und zu Tode gefüttert.
Durch eine Reform der Hundeernährung mit einer Verbesserung der Qualität und Beseitigung der methodischen Fehler bei der Herstellung ließe sich in wenigen Jahren die Morbidität bzw. Erkrankungsrate der zahlreichen ernährungsbedingten Erkrankungen des
Hundes signifikant senken und die Lebenserwartung des Hundes erhöhen.
Insbesondere könnten die Skeletterkrankunen mit der Hüftgelenksdysplasie zumindest erheblich reduziert werden.

Hallo Mücke,

dann guck Dir das doch mal zu Iams an…
http://www2.peta.de/aktionen/iams/video.html

Grüße
Margit

Hallo Margit,

vielen Dank für den Link. (oh und wie ich Schussel erst jetzt bemerke, ging es in diesem Thread eigentlich um Hundefutter… naja, macht ja nichts)

Jetzt bin ich etwas bedröppelt. Ich versuch doch wirklich immer alles richtig zu machen mit den Tierchen :frowning:, halte sogar eigene Freilauf-Schweine, um nicht die gequälten im Supermarkt kaufen zu müssen und dann schon wieder sowas :frowning:

Allerdings ist es doch fraglich, ob die Peta-Liste zu den Herstellern mit/ohne Tierversuchen wirklich hält, was sie verspricht. Immerhin wird da nur unterschieden, welcher Hersteller einen Wisch unterschrieben hat und welcher nicht. Nen Willi ist schnell unter ein Blatt gesetzt.

Mücke

Puh
Jetzt fällt mir aber ein Stein vom Herzen;
bleibt nur zu hoffen (wie Mücke schon schrieb), dass die Liste sauber ist.

Gruß,
B.
„Am Umgang mit seinen Tieren erkennst du den Menschen“ Mahatma Gandhi

äußerst plausibel
Hallo Steffen

Das war ja mal ein lesenswerter Beitrag, welcher in sich sehr schlüssig erscheint, vom dem ich aber nur hoffen kann, dass er zumindest teilweise ein Verschwörungsszenario wiederspiegelt.
Ich vermute allerdings, dass es leider nicht so sein wird.
Auch wenn der Hersteller meines bevorzugten Trockenfutters nicht erwähn t wird, muss ich doch annehmen, dass er so selbstständig nicht agieren kann, und irgendwo in der Maschinerie vorhanden sein dürfte.
Was aber soll ich nun meinen Hunden füttern? „Wenn mein Hund aufwacht, kann ich an seinem Blick erkennen, ob er von mir geträumt hat.“ James Gardner

Hi

„Der Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin“

Ja das Buch hatte ich damals auch mal bestellt (Amazon?), aber war dann doch, trotz der Fakten, sehr sehr langweilig zu lesen. Auch wegen diversen Fachbegriffen.

Glaub aber seitdem hab ich kein stinkendes Nassfutter mehr gekauft :wink:
Sondern nur Sachen die ich auch selbst essen täte (ok, Herzen und so wirklich nur wenn ich müsste - mag allerdings auch keine Leber, meine Katzen und Oma schon).

MfG
Lilly

Hallo Mücke,

das Katzenfutter von IAMS habe ich früher auch gefüttert, gehört zu den gehobenen Mittelklasse-Futtersorten. Das würde ich meinen Katzen aber schon alleine wegen der Tierversuche - Margit hat Dir ja dazu bereits einen guten Link gesetzt - nicht mehr geben.

Aber auch wegen dem Zuckergehalt im Feucht- sowie dem Mais- und Weizengehalt im Trockenfutter gefällt es mir nicht besonders. Außerdem ist die Fleischsorte nicht ganz klar deklariert (z. B. Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse mind. 14 % Huhn - was sind die restlichen 86 %? Rind, Lamm, Fisch, ebenfalls Huhn oder gar Schwein oder von jedem etwas?). Du hast völlig recht, da kann man nur bedröppelt sein, wenn man nur das beste für seine Lieblinge will, es einem aber von der Futtermittelindustrie so schwer gemacht wird!

Es gibt mehrere hochwertige Futtersorten, da ist es wohl teilweise auch Glaubenssache, für was man sich entscheidet. Ich für meinen Fall habe früher gerne „Felidae“ gegeben, was auch ein sehr gutes Futter ist, bin mittlerweile aber absolut überzeugt von „Prairie“ (95 % Fleischanteil im Feuchtfutter).

Hersteller: http://www.naturesvariety.com
Bezugsquelle: http://www.cats-country.de (siehe Onlineshop, Produktübersicht, Katzenfutter)

Leider werden dort z. Zt. nur die kleinen, doch sehr teuren Dosen angeboten - ab Ende Mai gibt es aber wieder die günstigeren 374g-Dosen, da komme ich bei 1 Katze 3 Tage mit aus, was den Preis relativiert.

Beim Trockenfutter gefällt mir am besten das Prairie Raw Instinct komplett ohne Getreide, das gebe ich allerdings nur als Leckerlie, vielleicht 5 - 10 Kroketten am Tag quer durch die Wohnung geworfen zum Jagen. Und alle 5 Tage erhalten meine Katzen je ein Steak in gulasch- bis mausgroße Stücke geschnitten zum Durchkauen für die Zähnchen. Wenn man das nicht häufiger macht, benötigt man auch keine speziellen Zusätze für das Fleisch.

Das beste, was man wohl machen kann, ist BARFEN (= Biologisch Artgerechtes Rohes Futter), aber dafür muß man wirklich gute Kenntnisse von den Ernährungsbedürfnissen einer Katze haben, sonst geht alles nach hinten los. Eine super Seite zu diesem Thema ist diese: http://www.savannahcats.de/katzenernaehrung.html

Ich selber überlege immer noch … kann mich aber noch nicht so recht überwinden und kenne auch keine geeigneten Fleischer hier am Ort.

Und um sich mal allgemein über die Tierfutterherstellung schlau zu machen, empfehle ich Dir das recht neu erschienene Buch „Katzen würden Mäuse kaufen - Schwarzbuch Tierfutter“ von Hans-Ulrich Grimm http://www.zsolnay.at/index.asp?task=60&isbn=978-3-5… Buch anschauen&xid=9089@4daK214FOQJc5N0c5QOKO5ObR. - Ist auch interessant für die Hundebesitzer hier im Forum!

Schönen Gruß

Jacqueline

P. S.: Wegen Deiner kotzenden Fellnase: wenn Du mal ausprobieren möchtest, ob das „Prairie“ ihr bekommen würde, kann ich Dir ja mal ein paar Dosen schicken, gerne auch ein wenig Trockenfutter (latürnich kostenlos)- mail mich doch einfach mal an, wenn Du Interesse hast!

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Hi Bernd
wenn du in Englisch sehr gut bist, empfehl ich von Billinghurst: Give your dog a bone.

Allerdings! Fachenglisch.

Zum Rest meld ich mich heut abend per Mail

Gruß Steffen

Hallo Jacqueline,

vielen Dank, dass Du Dir so viel Zeit genommen hast, mir so ausführlich zu antworten :smile:

Dosenfutter verfüttere ich eigentlich gar nicht, da wir auf dem Land leben und alleine die Mäuse draußen noch 30 Katzen mehr sättigen würden. Meine drei Fellnasen nehmen dieses Angebot auch gerne an und verputzen Beachtliches an Frischmaus (hehe, nettes Wort ^^). Nebenher gibt es dann mal ein paar Bröckchen Fleisch, weil´s eben lecker ist.

Ich stelle ihnen nur TroFu (und Wasser) als Ergänzung hin - und falls sie mal einen schlechten Jagdtag haben.

Außerdem ist die Fleischsorte nicht ganz klar
deklariert (z. B. Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse mind.
14 % Huhn - was sind die restlichen 86 %? Rind, Lamm, Fisch,
ebenfalls Huhn oder gar Schwein oder von jedem etwas?).

Ja, da reg ich mich auch immer drüber auf. Leider hab ich bei noch keinem Futter Genaueres gesehen. „Tierische Nebenerzeugnisse“ klingt außerdem auch nicht so lecker, finde ich. Was heißt denn „oder gar Schwein?“, ich war bisher der Auffassung, dass Schwein geht, solange es nicht roh ist (wg. Pseudowutgefahr). Irre ich da nun auch wieder?

Du
hast völlig recht, da kann man nur bedröppelt sein, wenn man
nur das beste für seine Lieblinge will, es einem aber von der
Futtermittelindustrie so schwer gemacht wird!

Leider trifft das ja auf die gesamte Lebensmittelindustrie zu. Mit der Ernährung meiner Familie find ich es nicht einfacher. Das ätzt so an.

Beim Trockenfutter gefällt mir am besten das Prairie Raw
Instinct komplett ohne Getreide,

Heißt das, Getreide ist prinzipiell nur Streckmittel?

Das beste, was man wohl machen kann, ist BARFEN

Puh, ne das kann ich nicht machen. Mein Gatte erklärt mich schon für verrückt, dass ich auf 90% Frischfütterung bei den Kaninchen bestehe, wenn ich nu auch noch extra für die Katzen zum Metzger laufe, schmeißt er mich raus.

empfehle ich Dir das recht neu erschienene
Buch „Katzen würden Mäuse kaufen - Schwarzbuch Tierfutter“ von
Hans-Ulrich Grimm
http://www.zsolnay.at/index.asp?task=60&isbn=978-3-5… Buch anschauen&xid=9089@4daK214FOQJc5N0c5QOKO5ObR.

Vielen Dank, werde ich mir mal ansehen! Toll, dass Du Dich schon so viel damit beschäftigt hast :smile: da kriegt man selbst ja ein ganz schlechtes Gewissen.

P. S.: Wegen Deiner kotzenden Fellnase: wenn Du mal
ausprobieren möchtest, ob das „Prairie“ ihr bekommen würde,
kann ich Dir ja mal ein paar Dosen schicken, gerne auch ein
wenig Trockenfutter (latürnich kostenlos)- mail mich doch
einfach mal an, wenn Du Interesse hast!

Oh, lieben Dank *gerührt is* :smile:, aber bei drei Katzen wird eine „Probierpackung“ schon immer ganz schön groß *g* und nur mal ein oder zwei Tage antesten reicht bei der Miezekotze nicht, um sicher zu sein. Die Größenordnung mach ich lieber auf meine Kappe. Da die Umstellung auf Iams noch nicht sooo lange her ist und ich jetzt hier einen 15kg Vorratspack stehen habe, werde ich mir das so organisieren, dass ich im letzten Drittel der Packung was Neues anteste.

So, jetzt gibts, auch wenn es Dir nicht viel bringt, ein Sternchen für Deine informative Mühe und ein wirklich dickes, dickes Dankeschön!

Mücke

Hallo Steffen,

da du deinen Artikel in einem offenem Forum geschrieben hast, sollten auch alle anderen Leser und Hundehalter in den Genuss kommen, was sie denn jetzt noch füttern sollen.

Mfg.
BelRia

wenn du in Englisch sehr gut bist, empfehl ich von
Billinghurst: Give your dog a bone.

Allerdings! Fachenglisch.

Zum Rest meld ich mich heut abend per Mail

Gruß Steffen

Hallo Mücke,

Dosenfutter verfüttere ich eigentlich gar nicht, da wir auf
dem Land leben und alleine die Mäuse draußen noch 30 Katzen
mehr sättigen würden. Meine drei Fellnasen nehmen dieses
Angebot auch gerne an und verputzen Beachtliches an Frischmaus
(hehe, nettes Wort ^^). Nebenher gibt es dann mal ein paar
Bröckchen Fleisch, weil´s eben lecker ist.

Na bitte, im Prinzip barfst Du doch schon!

Außerdem ist die Fleischsorte nicht ganz klar
deklariert (z. B. Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse mind.
14 % Huhn - was sind die restlichen 86 %? Rind, Lamm, Fisch,
ebenfalls Huhn oder gar Schwein oder von jedem etwas?).

Ja, da reg ich mich auch immer drüber auf. Leider hab ich bei
noch keinem Futter Genaueres gesehen.

Doch, z. B. bei den von mir erwähnten Futtersorten Prairie und Felidae. Daran erkennst Du ja schon mal ein hochwertiges Futter: an der niedrigen Fütterungsempfehlung und daran, daß die Fleischsorte ganz klar deklariert wurde. Es wird also nicht mal dieses, mal jenes in den Topf geworfen, je nach dem, was gerade besonders günstig am Markt aufzutreiben war.

„Tierische Nebenerzeugnisse“ klingt außerdem auch nicht so lecker, finde ich.

Finde ich auch, es handelt sich hierbei meist um Schlachtabfälle, die nicht für den Menschen verwendbar sind, wie Lunge, Euter, Darm, Federn usw. Würden gute Nebenprodukte verwendet (Niere, Leber, Herz), würde der Hersteller sie auch so benennen und bräuchte sich nicht hinter so einem Sammelbegriff verstecken.

Was heißt denn „oder gar Schwein?“, ich war bisher der
Auffassung, dass Schwein geht, solange es nicht roh ist (wg.
Pseudowutgefahr). Irre ich da nun auch wieder?

Nein, da hast Du schon recht. Ich halte nur Schweinefleisch für etwas minderwertiger im Allgemeinen, esse es auch selber nicht soooo gerne.

Du hast völlig recht, da kann man nur bedröppelt sein, wenn man
nur das beste für seine Lieblinge will, es einem aber von der
Futtermittelindustrie so schwer gemacht wird!

Leider trifft das ja auf die gesamte Lebensmittelindustrie zu.
Mit der Ernährung meiner Familie find ich es nicht einfacher.
Das ätzt so an.

Oh Mann, da hast Du ja für richtig viele zu entscheiden! Deine Familie, die freilaufenden Schweinchen, die Katzen, die Kaninchen - wer noch alles?

Beim Trockenfutter gefällt mir am besten das Prairie Raw
Instinct komplett ohne Getreide,

Heißt das, Getreide ist prinzipiell nur Streckmittel?

Hier habe ich Dir mal einen Text aus www.savannahcat.de reinkopiert:

„Irrtum: Die Katze braucht Kohlenhydrate als Energiequelle.
Oft wird dieses Argument benutzt, um den hohen Getreideanteil im Fertigfutter zu entschuldigen. Inzwischen geben die meisten Hersteller zu, dass die Katze keine Kohlenhydrate in der Nahrung benötigt. Getreide ist im Vergleich zu tierischen Materialien eine billige Energiequelle in Form von Stärke, das ist der einzige Grund, warum es im Futter enthalten ist. Wie bereits erwähnt, kann die Katze Kohlenhydrate schlecht verwerten, da sie normalerweise den gesamten Energiebedarf aus tierischen Proteinen und Fetten bezieht, darauf ist ihr Stoffwechsel eingerichtet. Getreide im Futter nutzt den Futterherstellern, nicht den Katzen.“

Das beste, was man wohl machen kann, ist BARFEN

Puh, ne das kann ich nicht machen. Mein Gatte erklärt mich
schon für verrückt, dass ich auf 90% Frischfütterung bei den
Kaninchen bestehe, wenn ich nu auch noch extra für die Katzen
zum Metzger laufe, schmeißt er mich raus.

Siehe oben, Du barfst doch eigentlich schon bzw. Deine Katzen erledigen das selber! - Besser geht’s doch gar nicht!

Toll, dass Du Dich schon so viel damit beschäftigt hast :smile: da kriegt man selbst ja ein ganz schlechtes Gewissen.

Ich habe eher das Gefühl, daß Du Dich „ums Würstchen“ bringst für alle Deine Lieben, ein schlechtes Gewissen mußt DU bestimmt nicht haben!

Liebe Grüße

Jacqueline