Moin,
also ich erinner mich daß vor ca. 7 Jahren ein riesen Aufschrei durch die Hundeszene ging. Kammerers Thesen tauchten in jedem Forum auf. Wurden hin und her diskutiert und irgendwann kotzte jeder wenn er das Thema hörte.
Hier war insbesondere das Yorkieforum führend in seinen Extremisten.
Ich bin keiner der hier den Zeigefinger hebt. Jedem ist es selbst überlassen was er füttert. In meiner Hundepension wird Trofu vom Raiffeisenmarkt gefüttert, weil es am einfachsten ist und das Preisleistungsverhältnis stimmt.
Immer wieder tauchten auch hier übrigens die Schreckensmeldungen von Waltham Effem aus England auf(Eukanuba und Co) wleche angeblich Hunde quälen. Die Alten hier denk ich erinnern sich noch an die Postings.
Was aber keiner schreibt:
Wem sind die Namen, Bloch, Ziemen, Trummler, Coppinger, Aldington ein Begriff?
Wer deren Bücher gelesen hat und evtl. manchen mal getroffen, der solle mal nachdenken was sie füttern/ fütterten(Ziemen, Trummler, Aldington leider verstorben).
Vor ca. 5 Jahren durfte in Deutschland eine neue Masche der Abzocke(ich nenn es jetzt mal hart) ihren Markennamen erringen. BARF
Jeder wusste damals urplötzlich super viel über die gesunde Ernährung des Hundes. Es wurden spezielle Öle für horrende Preise empfohlen oder man solle dem Hund täglich ein „Dreigänge Menue“ kochen mit frischem Salat und mehr.
Zum Glück sind viele von damals inzwischen normal geworden.
Was aber füttern? Hart gesagt: Alles was abfällt. Und was der Metzger nicht mehr braucht(grünen Pansen, Blättermagen, u.Co.)
Hier eine Anleitung einer Tierheilpraktikerin(Copyright Frau Bauer Rutesheim)
Ein paar Gedanken zur artgerechten-Ernährung:
Dass der Hund vom Wolf abstammt ist unbestritten.
Niemand käme auf den Gedanken ein Wolfsrudel mit Trockenfutter oder Dose zu füttern.
In den Wildparks werden diese Rudel mit rohem Muskelfleisch und Innereien gefüttert.
Schauen Sie Ihrem Hund oder Ihrer Katze ins Maul. Wie sieht das Gebiß aus?
Wie hat die Natur dieses Tier gemacht? Doch wohl nicht als Müllschlucker für unsere Abfälle der Industrie. Heute ist es möglich, durch künstliche Geschmacksstoffe, Farb- und Konservierungsstoffe Artikel zu schaffen, die es so niemals geben würde.
Viele Tiere leiden an Übergewicht, Ekzemen, Haarausfall, Herzproblemen, Nierenproblemen, Magen-und Darmproblemen usw. egal ob Rassehund, Katze oder Mischling.
Der Darm eines Fleischfressers ist kürzer als der eines Misch- oder Grasfressers. Somit verbleibt gekochte Nahrung nicht lange genug im Darm damit alle benötigten Nährstoffe herausgefiltert werden können. Der Wolf wie auch der Hund, wenn wir ihn lassen würden, frisst von seinen Beutetieren nicht nur das Muskelfleisch sondern auch die Innereien samt Magen mit Mageninhalt der bereits vorverdaut wurde und somit für den Fleischfresser aufgeschlossen ist.
Natürlich muss auf eine ausgewogene Zusammensetzung geachtet werden. Denn nur Muskelfleisch wäre fatal und würde zu Erkrankungen führen.
Die Fütterungsregel besagt ein Drittel Muskelfleisch, ein Drittel was über der Erde wächst und ein Drittel was unter der Erde wächst.
Das Futter wird roh verfüttert.
Hoffe ich konnte hierdurch weiterhelfen.
Rückfragen beantworte ich gerne, Haßtirraden unter Ablage P verbucht
Gruß Steffen