Hallo!
Ich hab ja zwei Katzen im Haus, wobei sich die beiden nicht oft sehen (2 Wohnungen) und auch nicht gut vertragen. Eine Studienkollegin versucht mir die ganze Zeit ein Katzenbaby zusätzlich einzureden. Das würde dann in die untere Wohnung einziehen zum Katerchen (kastriert, bald 1 Jahr alt). Ich bin aber total unentschlossen. Ich hab keine Ahnung ob sich die beiden vertragen würden. Dann kommt jetzt eine stressige Zeit auf der Uni auf mich zu und dann steht ja wieder Tierarztrennerei (Impfen usw) an. Ganz abgesehen von der vielen „Erziehungsarbeit“, die ich jetzt beim Kater ja schon einigermaßen hinter mir hab.
Ja gut, mein Kater ist allein und ich lass ihn (seit sie uns damals unsere 5-jährige überfahren haben) auch nicht mehr raus wann er will, sondern nur, wenn ich daheim bin und ihn im Auge habe. Er war es vorher nicht gewohnt rauszugehen, daher war das auch kein Problem für ihn. Er ist damit ganz zufrieden und genießt es (meiner Meinung nach) im Mittelpunkt unseres Interesses zu stehen. Mit den Katzen in der Umgebung gibt es schon mal Streit, also weiß ich nicht wie er auf eine Kleine reagieren würde. (Bei dem Katzenbaby kann man noch nicht sagen ob männlich oder weiblich).
Ich hab daweil mal weder ja noch nein gesagt zur kleinen Katze. Tendiere aber eher zu nein, weil ich weiß, dass sie auch einen guten Platz bekommt, wenn ich sie nicht nehme. Und bei uns läuft eigentlich alles gerade so schön glatt.
Oder meint ihr, mein Katerchen würde von einer zweiten Katze zum kuscheln und spielen profitieren? Er ist tagsüber eben schon häufig alleine…
lg infi
Hallo,
im Prinzip bin ich immer für Zweitkatzen (bzw. bin prinzipiell gegen Einzelhaltung in der Wohnung, außer das vorhandene Tier ist bekanntermaßen unverträglich). Für Deinen Kater wäre es meiner Ansicht nach sehr gut, einen Katzenkumpel zu haben. Dabei geht es nicht nur um die Zeiten, wo er allein ist, sondern auch darum, dass er einen Artgenossen hat, mit dem er auf „kätzisch“ kommunizieren und spielen kann.
Nach der Beschreibung Deiner Einstellung zu der ganzen Sache würde ich aber eher davon abraten, weil Du mir der Sache gegenüber zu negativ eingestellt erscheinst. Du musst das Zweittier versorgen, Du musst dahinter stehen. Wenn Du das nicht tust, werden Dir die üblichen Schwierigkeiten, die bei Neuanschaffung einer Katze immer entstehen, als schwerwiegender Hausfriedensbruch erscheinen.
Falls Du Dich doch dafür entscheidest: nimm einen Kater, nicht zu klein/jung, gut sozialisiert, möglichst lange bei Mutter und Geschwistern gewesen, im Charakter passend zu Deinem (also nicht einen Draufgänger zu einer Memme, oder umgekehrt).
Gruß,
Myriam
Hallo!
Danke für die promte Antwort.
Also ich war damals prinzipiell auch gegen die Anschaffung des Katers und seit dem Moment in dem ich ihn das erste Mal am Arm hatte, würde ich für ihn töten. ICh weiß, dass das bei der neuen Katze auch so sein würde.
Das Problem ist, dass ich mir die Katze nicht aussuchen kann. Es ist eine ganz bestimmte (rot-weiß). Die anderen aus dem Wurf sind schon versprochen und ausgesucht worden, nur die eine bleibt über. Sie hätte erschlagen werden sollen. Meine Studienkollegin hat, um ihr Leben zu retten, schnell zugesagt sie zu nehmen. Allerdings bekommt sie kommende Woche 2 kleine Katzen und hat dann schon insgesamt 3 und meint, bis sie die kleine rot-weiße bekommt, wären die beiden anderen gerade an alles gewöhnt und dann geht das von vorne los. Egal, die kleine hätte es bei ihr sicher schön und wird leben, egal wie ich mich entscheide.
Die Tatsache, dass es um eine bestimmte Katze geht beunruhigt mich eben genau wegen dieser Sache Wildfang und Memme. Mein Kater ist nämlich ein Wilder und eine kleine weibliche Katze würde sich mit ihm sicher überfordert fühlen. Ein Kater könnte sich wahrscheinlich eher durchsetzen. Ich würde die Katze frühestens in 6 Wochen bekommen, also hab ich noch ein bisschen Zeit zum denken.
Meinem Freund ist es egal, ob wir noch eine Katze nehmen. Meine Mutter rät mir davon ab, weil eben alles gut läuft, der Kater draußen im Garten ja auch Sozialkontakte hat und ganz „glücklich“ zu sein scheint.
Ich glaube die Chancen stehen 50:50 dass alles super wird mit einer zweiten bzw. dritten Katze oder eben ziemlich mühsam.
Wa sich noch nicht angesprochen habe: Die ältere Katze, die in der oberen Wohnung lebt, hatte ja vor einiger Zeit Hepatitits und hat sich grade wieder gut erholt und ein bisschen zugenommen. Der Arzt meinte Stress wäre für sie gaaaanz schlecht. Kleine Katze = Stress, auch für sie, oder nicht?
lg infi
offtopic Farb-Frage
Hallo,
mir wurde immer gesagt, dass rote (bzw. rotweiße) Katzen immer Kater seien.
Stimmt das nicht?
Gruß
Elke
mir wurde immer gesagt, dass rote (bzw. rotweiße) Katzen immer
Kater seien.
Stimmt das nicht?
Nicht immer, aber meistens. Ich würde sagen 9 von 10 roten/rot-weißen Katzen sind Kater.
http://www.klaas-points.de/grot.htm
Dreifarbige und schildpattfarbene Katzen sind aber ausgenetischen Gründen immer weiblich (ganz seltene Ausnahmen sind unfruchtbare Männchen, möglicherweise zwitterartig).
Rote Kätzin: http://www.napfsuelze.de/kroetischrein.htm
Gruß,
Myriam
Allerdings bekommt sie kommende Woche 2 kleine
Katzen und hat dann schon insgesamt 3 und meint, bis sie die
kleine rot-weiße bekommt, wären die beiden anderen gerade an
alles gewöhnt und dann geht das von vorne los.
Also in dem Alter ist das alles i.d.R. völlig problemlos. OK, 4 Katzen sind eine Menge, aber das muss sie selbst wissen.
Die Tatsache, dass es um eine bestimmte Katze geht beunruhigt
mich eben genau wegen dieser Sache Wildfang und Memme. Mein
Kater ist nämlich ein Wilder und eine kleine weibliche Katze
würde sich mit ihm sicher überfordert fühlen.
Vielleicht erst mal abwarten. Wenn die rote Dame sehr forsch ist, kann es trotzdem klappen.
Ich würde die Katze
frühestens in 6 Wochen bekommen, also hab ich noch ein
bisschen Zeit zum denken.
Würde ich nutzen.
Ich glaube die Chancen stehen 50:50 dass alles super wird mit
einer zweiten bzw. dritten Katze oder eben ziemlich mühsam.
Also was die Katzen angeht, eher 80:20 dafür, sofern die Neue keine Memme ist und Dein Kater prinzipiell verträglich.
Wa sich noch nicht angesprochen habe: Die ältere Katze, die in
der oberen Wohnung lebt, hatte ja vor einiger Zeit Hepatitits
und hat sich grade wieder gut erholt und ein bisschen
zugenommen. Der Arzt meinte Stress wäre für sie gaaaanz
schlecht. Kleine Katze = Stress, auch für sie, oder nicht?
Ja, aber wenn die kleine Katze nicht direkt in derselben Wohnung ist, sollte es sich in Grenzen halten.
Gruß,
Myriam