Mit Beil auf Hund los

Hallo

Um 10:10h heute früh, wurde ich von einer netten Nachbarin angerufen, dass ein, zwei Häuser entfernter liebenswerter Zeitgenosse, der schon des Öfteren in der Umgebung versuchte, gegen unseren „ununterbrochen“ bellenden Dobermann mobil zu machen, mit einem Beil an unserem Grundstück stünde, und den Hund bis aufs Blut reize.
Nein, wir wohnen nicht im Ghetto.

Ich reagierte natürlich umgehend, aber das gehört hier nicht hin :wink:

Dieser Herr hatte noch nie Rückendeckung (bis auf einen Gleichgesinnten),
kommt aber ständig dahergelaufen, und droht mit Ämtern und Auflauf der gesamten Nachbarschaft. Seine Versuche, die Umgebung aufzuhetzen erscheinen lächerlich und ungerechtfertigt zugleich.

Das alles nützt mir natürlich wenig, wenn ich eines Abends heimkomme, und meine Hunde warten in der waagerechten auf mich.
Wie also reagieren? Gesprächsversuche werden weiterhin zwecklos sein; Hinweise, dass in der Umgebung schon mehrfach eingebrochen wurde, außer um uns herum werden als unwichtig abgetan.

Ich würde die zwei das gerne mal untereinander klären lassen, aber die Rechtsprechung sieht in Folge dann wohl nur die Spritze für unseren Billie vor.

Was ist also realistisch, außer den Hund nie unbeaufsichtigt auf dem Grundstück zu lassen?

Gruß,
pathfinder *der sich mal Luft machen musste*

Hallo,

parallel zum Gespräch mit dem lieben Menschen (immer Zeugen mitnehmen) würde ich mich schonmal auf einen Rechtsstreit vorbereiten. Ich würde daher Beweissicherung betreiben. Evtl. in Absprache mit einem Anwalt. Zum Beispiel Videoaufnahmen. Dein Grundstück darfst Du ja sicher filmen. Wenn dabei der Hundehasser mit seinem Beil auf dem Film ist, um so besser. Eine kleine Webcam kann Wunder wirken. Weiterhin kann man ja schonmal bei den Nachbarn vorfühlen, was die so gesehen haben und ob sie vielleicht bereit sind, ein entsprechendes Schriftstück zu unterzeichnen.

Viel Erfolg!

Myriam

Hallo

Um 10:10h heute früh, wurde ich von einer netten Nachbarin
angerufen, dass ein, zwei Häuser entfernter liebenswerter
Zeitgenosse, der schon des Öfteren in der Umgebung versuchte,
gegen unseren „ununterbrochen“ bellenden Dobermann mobil zu
machen, mit einem Beil an unserem Grundstück stünde, und den
Hund bis aufs Blut reize.
Nein, wir wohnen nicht im Ghetto.

Moooomentmal, mit nem Beil? Wenn schon Messer etc. zur „Zierde“ zum rumtragen verboten sind, was meint der, was ein scharfes Beil ist?
Der weiß aber schon dass das illegal ist? Man muss eine Genehmigung haben um z.B. beim Schützenzug oder ähnliches mit einer scharfen Waffe rumzulaufen.
Ich hätte das erstmal fotografiert und dann die Polizei gerufen…
Man muss in der Situation ja erstmal annehmen dass er dem Hund was antun will und neben der "Sach"beschädigung dementsprechend auch einen Hausfriedensbruch begeht, wenn er dafür aufs Grundstück muss, und ich persönlich würde mich in der Situation dann wohl auch bedroht fühlen, weil was macht der Kerl mit nem Beil bei mir am Grundstück und versucht noch meinem Hund was anzutun?
(Und wenn er das nicht vorhätte, warum sollte er ihn provozieren?)

lg
Kate

Lieber Bernd,

ich besitze zwar keine juristische Ausbildung, aber derzeit handelt es sich ja um „Hausfriedensbruch“ von der „Beil-Seite“; und auch wenn dieser bereits Anzeige wegen „Ruhestörung“ gestellt haben sollte, bleibt sein Verhalten ein Strafbares (u.a. auch Androhung auf „Sachbeschädigung“).

So, wie Du es beschreibst, scheinen bei dem „Beil-Menschen“ nur harte Worte zu wirken: 1.) Ihn direkt auf sein Vergehen ansprechen und 2.) ihm in Aussicht stellen, dass sich Dein Anwalt wegen besagter Sache bei ihm meldet und eine Abmahnung anstehen wird, falls er sich nicht so verständig zeigt. Und wie Myriam schon schrieb: Immer mit Zeugen und Beweisen!

Klar, das ist natürlich nicht gerade „Nachbarschaftpflege“: Ein anderer Weg wäre (trotzdem ein offensiver), wenn Du ihm ein (unbedeutsames) „Vergehen“ entgegen halten könntest (von wegen: "Und Herr xy, habe ich mich da beschwert und bin mit dem Beil gekommen? Nein, sehen Sie! Wir wollen doch alle, dass hier Frieden herrscht!).
Hört sich blöd an, aber bei mir hat das mal geholfen, als sich ein Nachbar über meinen jungen Hund aufgeregt hatte, und hier gegenüber in seinem Mietshaus Mieter hatte, die gern mal sehr laut Musik gehört haben und auch nackt über die Straße rannten - mich hat das zwar nicht gestört, aber es war ein sehr „einschüchterndes“ Argument! :smile:

Viel Glück

Kathleen

Hallo Kate

Moooomentmal, mit nem Beil? Wenn schon Messer etc. zur
„Zierde“ zum rumtragen verboten sind, was meint der, was ein
scharfes Beil ist?
Der weiß aber schon dass das illegal ist? Man muss eine
Genehmigung haben um z.B. beim Schützenzug oder ähnliches mit
einer scharfen Waffe rumzulaufen.

Bei der „zur Rede stellung“, welche später folgte, behauptete, er habe auf seinem Hof gerade Möbel kleingemacht, und das Beil darum zufällig dabei, als er den Hund „beruhigen“ wollte. Ruhigstellen trifft es für mich eher.

Ich hätte das erstmal fotografiert und dann die Polizei
gerufen…

Ich war ja nicht zuhause. Eine Nachbarin sah es vom Balkon, schaute einen Moment zu, und nachdem sie den Fotoapparat geholt hatte, war er schon wieder auf dem Rückzug.

Man muss in der Situation ja erstmal annehmen dass er dem Hund
was antun will und neben der "Sach"beschädigung
dementsprechend auch einen Hausfriedensbruch begeht, wenn er
dafür aufs Grundstück muss, und ich persönlich würde mich in
der Situation dann wohl auch bedroht fühlen, weil was macht
der Kerl mit nem Beil bei mir am Grundstück und versucht noch
meinem Hund was anzutun?

Aufs Grundstück kann er nicht; ist eingefriedet und abgeschlossen.
Aber durch den breitspaltigen Zaun kann er dem Hund schon eins überziehen.

(Und wenn er das nicht vorhätte, warum sollte er ihn
provozieren?)

Ja, es sah nach Aussage danach aus, als wolle er ihn durch die Reizungen näher lockend provozieren.

Ich schätze ihn so ein, als schlage er zu, wenn er die Chance hätte.

Gruß,
pathfinder

Hallo,

parallel zum Gespräch mit dem lieben Menschen (immer Zeugen
mitnehmen)

Schon passiert, sehr eindeutige Sache.

würde ich mich schonmal auf einen Rechtsstreit
vorbereiten. Ich würde daher Beweissicherung betreiben. Evtl.
in Absprache mit einem Anwalt. Zum Beispiel Videoaufnahmen.
Dein Grundstück darfst Du ja sicher filmen. Wenn dabei der
Hundehasser mit seinem Beil auf dem Film ist, um so besser.
Eine kleine Webcam kann Wunder wirken.

Da könnte ich nur ein Fake installieren.
Hätte ich eine echte, und müsste das von der Arbeit aus sehen,
ich würde auf der Fahrt heim durchdrehen.

Weiterhin kann man ja
schonmal bei den Nachbarn vorfühlen, was die so gesehen haben
und ob sie vielleicht bereit sind, ein entsprechendes
Schriftstück zu unterzeichnen.

In die Richtung wird es laufen.

Gruß,
pathfinder

Hallo Kathy

ich besitze zwar keine juristische Ausbildung, aber derzeit
handelt es sich ja um „Hausfriedensbruch“ von der
„Beil-Seite“;

Nee, er war ja nicht auf meinem Grundstück, wedelte nur davor mit seinem Beil rum. Also höchstens führen eines als Waffe brauchbaren Gegenstandes.

und auch wenn dieser bereits Anzeige wegen
„Ruhestörung“ gestellt haben sollte,

Nichts dergleichen hat er gemacht; wäre ja auch lächerlich, bei den paar „Bellungen“, und dann noch tagsüber.

bleibt sein Verhalten ein
Strafbares (u.a. auch Androhung auf „Sachbeschädigung“).

Das ist eben, was ich abgeklärt haben möchte; ist es das schon?

So, wie Du es beschreibst, scheinen bei dem „Beil-Menschen“
nur harte Worte zu wirken: 1.) Ihn direkt auf sein Vergehen
ansprechen und 2.) ihm in Aussicht stellen, dass sich Dein
Anwalt wegen besagter Sache bei ihm meldet und eine Abmahnung
anstehen wird, falls er sich nicht so verständig zeigt. Und
wie Myriam schon schrieb: Immer mit Zeugen und Beweisen!

Ja, das werden die nächsten Schritte sein.

Klar, das ist natürlich nicht gerade „Nachbarschaftpflege“:

Hat sich mit dem eh erledigt, aber nicht nur von meiner Seite.

Ein anderer Weg wäre (trotzdem ein offensiver), wenn Du ihm
ein (unbedeutsames) „Vergehen“ entgegen halten könntest (von
wegen: "Und Herr xy, habe ich mich da beschwert und bin mit
dem Beil gekommen? Nein, sehen Sie! Wir wollen doch alle, dass
hier Frieden herrscht!).

Herr Oberspießer macht keine Handlungen außerhalb irgendeiner Annäherung der Ordnung.
Der schafft sich nicht einmal besuchswürdige Freunde an, und wickelt beim Rasenmäher, lärmbedingt, wahrscheinlich ein Handtuch um den Mäher.

Hört sich blöd an, aber bei mir hat das mal geholfen, als sich
ein Nachbar über meinen jungen Hund aufgeregt hatte, und hier
gegenüber in seinem Mietshaus Mieter hatte, die gern mal sehr
laut Musik gehört haben und auch nackt über die Straße rannten

Wo wohnst du denn? :wink:

  • mich hat das zwar nicht gestört,

Soso, männliche Mieter? :wink:

aber es war ein sehr
„einschüchterndes“ Argument! :smile:

Viel Glück

Kathleen

Danke,
pathfinder

Hallo Taschendiebin
Hallo Myriam

Anrede vergessen, sorry :wink:

pathfinder

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Hallo Bernd,

bleibt sein Verhalten ein
Strafbares (u.a. auch Androhung auf „Sachbeschädigung“).

Das ist eben, was ich abgeklärt haben möchte; ist es das
schon?

Es bleibt wohl auf jeden Fall „Beleidigung, Bedrohung und Tierquälerei“ - jedenfalls potenziell, aber das kann schon für so einen „Ordnungsfanatiker“ ausreichen! :smile:

Herr Oberspießer macht keine Handlungen außerhalb irgendeiner
Annäherung der Ordnung.

Der schafft sich nicht einmal besuchswürdige Freunde an, und
wickelt beim Rasenmäher, lärmbedingt, wahrscheinlich ein
Handtuch um den Mäher.

Lach, ich dachte, Du wohnst in Hessen und nicht in Schwaben (upps, jetzt werde ich wohl von der Schwabengemeinde geschlagen!):smile:

Wo wohnst du denn? :wink:

Auf dem schönen Land in der Lüneburgwr Heide - ist doch bekannt! :smile:

Soso, männliche Mieter? :wink:

Stimmt: jung und knackig dazu! :smile:

Viele sonnige Grüße

Kathleen

Hi

parallel zum Gespräch mit dem lieben Menschen (immer Zeugen
mitnehmen) würde ich mich schonmal auf einen Rechtsstreit
vorbereiten. Ich würde daher Beweissicherung betreiben. Evtl.
in Absprache mit einem Anwalt. Zum Beispiel Videoaufnahmen.
Dein Grundstück darfst Du ja sicher filmen. Wenn dabei der
Hundehasser mit seinem Beil auf dem Film ist, um so besser.

Naja mit einem Beil herumzulaufen ist nicht verboten. Auf was soll sich da ein Anwalt stützen? Da müssten schon eindeutige Drohungen gesichert werden.

Wenn der Mann das Grundstück des Hundebesitzers betritt kann er von diesem auch weggeschickt werden, und da kann ihm sogar das Gesetz helfen. Aber hört sich eher so an als wär es ein eingezäuntes Gundstück und der/die Hund/e liefen drauf frei herum um es zu bewachen. Der Mann mit dem Beil der den Hund schon rasend gemacht hat täte bestimmt keinen Fuß drauf setzen. Da braucht’s schon ne bessere Waffe.

Nen Hundehasser und ekliger Nachbar zu sein, dagegen gibt es kein Gesetz.

Also damit etwas passiert muss auch erst etwas passieren. Das ist bei Tieren auch nicht anders wie bei Menschen. Das beste Beispiel da war das Stalking was obwohl es für die Opfer Terror war nicht verboten war.

Und 1 Mann mit Beil gegen einen schon aggressiven Dobermann - hm, ich setze auf den Dobermann.
So’n Beil wird ganz schön schwer in der Hand wenn man blutend auf dem Boden liegt mit nen Doberman im Gesicht.

Und falls da mal was passiert, dann ist es wohl evtl. hilfreich Material zu haben das beweist das dieser Mann den Hund öfters reizte das dieser richtig aggressiv gegen ihn wurde.

Am schnellsten wird man Nachbarschaftsstreit los indem man wegzieht. Ist auf Dauer auch billiger und nervenschonender als ein Rechtsstreit. Zumal man dann auch in eine sichere Gegend ziehen kann…
Man könnte auch die Quelle des Streits vernichten, aber ist nicht gesagt das dieser Nachbar dann nicht etwas anderes findet woran er sich hochziehen kann.

Es gibt auch noch diese Vermittler. Denke eine Dritte unabhängige und unvoreingenommene Person die als Vermittler dient sollte als erstes versucht werden.

MfG
Lilly

Hi

Moooomentmal, mit nem Beil? Wenn schon Messer etc. zur
„Zierde“ zum rumtragen verboten sind, was meint der, was ein
scharfes Beil ist?

Ja und jeder Förster, Bauer und andere Mensch der ne Axt hat (ich hab als Kind und Jugendliche auch Holz hacken müssen) hat ne Sondergenehmigung.

Gilt natürlich auch für Messer direkt aus dem japanischen Messerblock.

Nutz"waffen" die für andere Zwecke erstellt wurden als se gg. Menschen zu richten (wie Schwerter, Schusswaffen etc.) gelten nicht im Waffengesetz. Nen Beil, sofern es net ne große Kriegsaxt is, gehört auch dazu.
Kannst dir nen Beil bei Obi kaufen und damit am helligen Tage durch die Stadt laufen.

MfG
Lilly

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Hallo,

das klingt übel nach einem sich ausdehnenden Nachbarschaftsstreit.

1.) Zunächst einmal zum rechtlichen. Wie schon erwähnt, mit einer Axt durch die Gegend laufen ist genauso wenig illegal, wie mit einem großen Küchenmesser oder Säbel unterwegs zu sein. Juristisch bedenklich wird es erst, wenn man damit auf einer Veranstaltung auftaucht oder jemanden bedroht. Außerdem gibt es eine Reihe von dediziert illegalen Stich- und Hiebwaffen.
Inwieweit hat er deinen Hund gereizt? Hat er ihn mit Gegenständen beworfen? Hat er ihn angeschrien? Hat alleine seine Anwesenheit gereicht und dass er mit dem Hund spricht?
Im letzteren Fall wird es schwierig, schließlich ist es zynisch gesagt das Problem des Tieres, wenn es auf Passanten hysterisch reagiert.

2.) Zum psychologische Problem - Lärm
Lärm ist immer subjektiv. Das Geschrei spielender Kindern ist in den Ohren von Eltern kein Lärm, während das kinderlose Rentnerpaar das anders betrachtet. Fluglärm ist unerträglich, während das eigene Auto kein Lärm erzeugt. Wenn dein Hund 5 mal am Tag für eine halbe Minute bellt, kann dies für einen ablehnenden Menschen so wahrgenommen werden, als ob dein Hund ununterbrochen bellt.

3.) Zum psychologische Problem - Bedrohung
Ist dein Hund eine Bedrohung? Deine Antwort wird wohl Nein lauten.
Was würde mit dem Mann passieren, wenn zwischen ihm und dem Hund kein Zaun wäre? Hhmmm.
Viele Menschen haben mehr oder weniger Angst vor Hunden. Ein Dobermann, ein großer schwarzer Hund, ist für sie ein Albtraum.
Die Tatsache, dass du dir einen solchen Hund angeschafft hast wird von diesen Mann wahrscheinlich als eine direkte Bedrohung angesehen. Du hast aus seiner Sicht diesen Hund, um die Nachbarschaft in Angst und Schrecken zu versetzen.
Betrachte diesen Mann als einen Angstbeisser.

4.) Was kann man nun tun.
Die Ursache des Konflikt ist wahrscheinlich tief psychologischer Natur. Mit juristischen Maßnahmen löst man sowas nicht. Der effektivste Weg wäre es, dem Mann die Angst vor dem Hund zu nehmen und sie sich anfreunden zu lassen. Aber das ist leichter gesagt, als zu realisieren, insbesondere weil die Eskalation schon erfolgt ist.

Gruß
Carlos

Hallo,

es gibt so miese Zeitgenossen.
Rechtlich gibt es kaum Chancen solange er mit einer Axt vor dem Zaun steht. Da gibt es nur stichhaltige Beweise sammeln für den Fall, der ja nicht eintreten soll.
Mir scheint, er ist generell mies drauf und sucht einen Grund bzw. Sündenbock. Irgendwo muß man seine Unzufriedenheit ja auslassen. Da kommt ein Dobermann grad recht. Und hinterher kann er dann noch behaupten: „Ich hab es ja gleich gesagt, daß der Hund eine Bestie ist.“
Das Schlimmste daran finde ich, daß es den Hund streßt und das er damit in negative Richtung getrieben wird.
Ich meine, du solltest nach der Motivation des Mannes forschen. Dann findest du evtl. einen Anhaltspunkt wie du auf ihn einwirken kannst, indem du auf sein Defizit eingehst. Positiver Ansprache können sich Menschen und Tiere auf Dauer kaum verschließen. Aber wenn es dir gelingt eine Tür zu seinem Gefühl zu finden, wird er deinen Hund in Ruhe lassen. Versuche es mit Freundlichkeit. Suche Smal-talk am Gartenzaun. Erkundige dich nach dem was sein Leben ausmacht. Zeige Verständnis für seine Anliegen (solange es nicht seinen Haß auf deinen Hund angeht). Das kann sehr entwaffnend sein.

Alles Gute und Gruß
Steffi

Gruß Steffi

Moin Bernd,
wie jemand hier schon geschrieben hat, rechtlich keine Chance.
Problemlösung:
Reden nützt mit diesen Menschen recht wenig. Leider

Hund schützen?
Ja, bau einen 2m hohen Zaun, mach sowas wie eine Bastmatte als Sichtschutz davor. Wenn die Nachbarn meckern, klär sie auf daß du zum Schutz deines Hundes und des Mannes du jetzt den Zaun ziehst.

Geh extrem vor und stell Schilder auf(ohne daß du es tust) „Dieses Grundstück wird Videoüberwacht“. Der Weg vor deinem Grundstück darf theoretisch mitgefilmt werden.

Nun muss der Mann damit rechnen daß du in dem Hohen Zaun mit Sichtschutz eine Kamera hast und er gefilmt wird bei seinen Taten.
Also wird er evtl denken anfangen un der Sichtschutz hilft daß dein Kleiner nicht hol läuft.

Trainier deinen Hund nichts vom Boden zu fressen was Essbar ist. Scheiß schwierig.

Wenn der Mann dann noch etwas rein wirft, kannst du ggfs über DNA ihn erwischen.

Hört sich arg nach Kriegspiel an aber gegen Hundehasser hilft nur Massiv vorzugehen.

Gruß Steffen

Hallo Steffen,

Ja, bau einen 2m hohen Zaun, mach sowas wie eine Bastmatte als
Sichtschutz davor.

Das ist sicher eine Möglichkeit zur Verbesserung, aber keine wirkliche Lösung des Problems. Zum einen kann es sein, daß dort an der Straßenseite so ein hoher Zaun baurechtlich nicht zulässig ist. Zum anderen werden durch den Zaun Geräusch und Geruch nicht ausgeschaltet.

Geh extrem vor
Hört sich arg nach Kriegspiel an aber gegen Hundehasser hilft
nur Massiv vorzugehen.

Gewalt erzeugt Gegengewalt und führt im schlimmsten Fall zur Eskalation. So entstehen Kriege! unter Nachbarn und weltweit. Damit ist niemandem geholfen. Schon gar nicht dem Image des Dobermann und der Kampfhundeproblematik. Vernünftiger, kluger, feinfühliger Umgang mit dem Thema tut Not. Diplomatie statt Aufrüstung. Schließlich hat man nicht nur seinen Hund zu schützen, sondern ist als Hundehalter (besonders von solchen angefeindeten Rassen) in der Pflicht sich und die Hunderasse nicht in schlechtes Licht zu stellen.

Als ich meine Ridgebacks bekam, sagte auch jemand: „Wie kannst du dir solche Hunde anschaffen. Das sind doch alles Beißer! Wir wollen hier nicht in Angst leben.“ Und heute sagt der selbe Mensch: „Deine sind die einzigen Ridgebacks die ok sind.“ Beide Aussagen sind subjektiv und emotional und natürlich meilenweit von der Wahrheit entfernt.
Aber es zeigt die Emotionalität der Hundefeinde.

Emotionen kann man beeinflussen! Frag mal in der Werbebranche nach.

Gruß Steffi

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Hallo Carlos

das klingt übel nach einem sich ausdehnenden
Nachbarschaftsstreit.

Prinzipiell haben wir, da er ja auch nicht zur unmittelbaren Nachbarschaft gehört, nichts miteinander zu tun, bis auf die Tatsache, dass er sich auf unseren Hund eingeschossen hat.

1.) Zunächst einmal zum rechtlichen. Wie schon erwähnt, mit
einer Axt durch die Gegend laufen ist genauso wenig illegal,
wie mit einem großen Küchenmesser oder Säbel unterwegs zu
sein.

Ist es tatsächlich so? Wirkt doch sehr befremdend, wobei auch befremdend wirken ja nicht verboten ist.

Juristisch bedenklich wird es erst, wenn man damit auf
einer Veranstaltung auftaucht oder jemanden bedroht. Außerdem
gibt es eine Reihe von dediziert illegalen Stich- und
Hiebwaffen.

Rein der Beschreibung nach sehe ich schon eine Drohung gegen Lebewesen oder eine „Sache“, wenn da jemand provozierend versucht, den Hund in die Nähe der Reichweite eines Beiles zu locken.

Inwieweit hat er deinen Hund gereizt? Hat er ihn mit
Gegenständen beworfen? Hat er ihn angeschrien? Hat alleine
seine Anwesenheit gereicht und dass er mit dem Hund spricht?
Im letzteren Fall wird es schwierig, schließlich ist es
zynisch gesagt das Problem des Tieres, wenn es auf Passanten
hysterisch reagiert.

Der Hund hat sich zum Bewacher erkoren.
Das ist insoweit kein Problem, dass er meldend (nicht aggressiv oder fletschend) bellt, wenn jemand am Grundstück vorbeigeht.
Hierauf folgen von verschiedenen Personen unterschiedlichste Reaktionen.
Vorwiegend handelt es sich hierbei um Aktionen, welche den Hund schon beim nächsten mal erkennen lassen wer da kommt, und Ruh is.
In dem Hund steckt kaum Aggression, und keine einzige gegen Menschen.
Es gibt hier vierjährige, welche schon von weitem rufend „der Billie, der Billie ist draußen“ auf den Zaun zurennen, die Arme reinstrecken, den gefährlichen Dobermann umarmen, und sich das Gesicht abschlecken lassen.
Dieser Herr jedoch, wurde auch schon gesehen, dass er von anderen Grundstücken aus, auf welchen er gar nichts zu suchen hat, über den Sichtschutz hinweg auf den Hund einmotzte "Was ist los? Willste Ärger?); in dieser Situation war der Hund hinter dem Haus im Garten, hat also vorne niemanden belästigt.

2.) Zum psychologische Problem - Lärm
Lärm ist immer subjektiv. Das Geschrei spielender Kindern ist
in den Ohren von Eltern kein Lärm, während das kinderlose
Rentnerpaar das anders betrachtet. Fluglärm ist unerträglich,
während das eigene Auto kein Lärm erzeugt. Wenn dein Hund 5
mal am Tag für eine halbe Minute bellt, kann dies für einen
ablehnenden Menschen so wahrgenommen werden, als ob dein Hund
ununterbrochen bellt.

Einwandfrei, doch wie soll ich auf Psychosen reagieren?
Mich stören Spießer, darf ich sie deshalb mit einem Beil bedrohen?

3.) Zum psychologische Problem - Bedrohung
Ist dein Hund eine Bedrohung? Deine Antwort wird wohl Nein
lauten.
Was würde mit dem Mann passieren, wenn zwischen ihm und dem
Hund kein Zaun wäre? Hhmmm.

Auf welche Verhaltensweise hin?
Der Hund ist bis anhin jedem menschen gegenüber zutraulich gewesen.
Sollte er geschlagen werden, kann ich meine Hand nicht für ihn ins Feuer legen, würde sogar begrüßen, wenn er sich wehrt.

Viele Menschen haben mehr oder weniger Angst vor Hunden. Ein
Dobermann, ein großer schwarzer Hund, ist für sie ein
Albtraum.

Aber berechtigt es zu dererlei Handlung?
Ich hätte sogar Verständnis, wenn jemand im Freien einem Dobermann begegnet, und sich aufgrund von albtraumgesteuerten Ängsten zu Verteidigungshandlungen genötigt sind, die jeder Rechtfertigung entbehren.

Die Tatsache, dass du dir einen solchen Hund angeschafft hast
wird von diesen Mann wahrscheinlich als eine direkte Bedrohung
angesehen. Du hast aus seiner Sicht diesen Hund, um die
Nachbarschaft in Angst und Schrecken zu versetzen.
Betrachte diesen Mann als einen Angstbeisser.

Wie gesagt, der Mann ist mit „Anzahl“ einer Unterstützung, der einzige, welcher ein Problem mit dem Hund hat.
Sogar die Nachbarin, welche mich anrief, was da gerade passiere, hat Angst vor Hunden, weiss sich aber aufgrund meiner sicher.

4.) Was kann man nun tun.
Die Ursache des Konflikt ist wahrscheinlich tief
psychologischer Natur. Mit juristischen Maßnahmen löst man
sowas nicht. Der effektivste Weg wäre es, dem Mann die Angst
vor dem Hund zu nehmen und sie sich anfreunden zu lassen. Aber
das ist leichter gesagt, als zu realisieren, insbesondere weil
die Eskalation schon erfolgt ist.

Ich glaube nicht einmal, dass der Mann Angst hat; er will einfach ein als üblich anzusehendes und rechtlich unantastbares Recht auf eingeschränktes „lautgeben“ des Hundes nicht akzeptieren.

Gruß,
pathfinder

Hallo Steffie

es gibt so miese Zeitgenossen.
Rechtlich gibt es kaum Chancen solange er mit einer Axt vor
dem Zaun steht. Da gibt es nur stichhaltige Beweise sammeln
für den Fall, der ja nicht eintreten soll.
Mir scheint, er ist generell mies drauf und sucht einen Grund
bzw. Sündenbock. Irgendwo muß man seine Unzufriedenheit ja
auslassen. Da kommt ein Dobermann grad recht. Und hinterher
kann er dann noch behaupten: „Ich hab es ja gleich gesagt, daß
der Hund eine Bestie ist.“
Das Schlimmste daran finde ich, daß es den Hund streßt und das
er damit in negative Richtung getrieben wird.
Ich meine, du solltest nach der Motivation des Mannes
forschen. Dann findest du evtl. einen Anhaltspunkt wie du auf
ihn einwirken kannst, indem du auf sein Defizit eingehst.
Positiver Ansprache können sich Menschen und Tiere auf Dauer
kaum verschließen. Aber wenn es dir gelingt eine Tür zu seinem
Gefühl zu finden, wird er deinen Hund in Ruhe lassen. Versuche
es mit Freundlichkeit. Suche Smal-talk am Gartenzaun.
Erkundige dich nach dem was sein Leben ausmacht. Zeige
Verständnis für seine Anliegen (solange es nicht seinen Haß
auf deinen Hund angeht). Das kann sehr entwaffnend sein.

Ich wohne ja erst seit guten 3 Jahren hier;
schon im ersten halben Jahr fiel mir schnell auf, dass ich mit dieser anbiedernden Art dieses Menschen, der alles im Blick hatte, und explizit erst einmal darauf hinwies eine Menge Schusswaffen sein Eigen zu nennen (Waffenschein vorhanden), nichts anfangen kann und möchte.
Er wird mehr als widerlich, als als akzeptabel empfunden.

Die erste „Enwaffnung“ hat gestern schon stattgefunden;
bei gestriger Auseinandersetzung wurde ihm von den anwesenden Dritten mehr als deutlich gemacht, dass er bei Eskalation" von ihnen nichts zu erwarten hat.

Gruß,
pathfinder :wink:

Moin Steffen

wie jemand hier schon geschrieben hat, rechtlich keine Chance.
Problemlösung:
Reden nützt mit diesen Menschen recht wenig. Leider.

Ja, unbestritten.

Hund schützen?
Ja, bau einen 2m hohen Zaun, mach sowas wie eine Bastmatte als
Sichtschutz davor. Wenn die Nachbarn meckern, klär sie auf daß
du zum Schutz deines Hundes und des Mannes du jetzt den Zaun
ziehst.

Die Einfriedung ist vorhanden.
Aufgrund der Ästhetik ist es ein „schweineteurer“ Jugendstilzaun in Schmiedeoptik; hieran wird nicht aufgrund eines Cholerikers mit einmannstarker Rückendeckung eine Verschandelung vorgenommen. :wink:
Die Nachbarn würden mich für verrückt erklären.

Geh extrem vor und stell Schilder auf(ohne daß du es tust)
„Dieses Grundstück wird Videoüberwacht“. Der Weg vor deinem
Grundstück darf theoretisch mitgefilmt werden.

Hieran dachte ich auch schon; doch was, wenn er durch so halbprovokante Handlungen die Fakes entlarvt?
Dann hätte er nen Freifahrtschein, und könnte sagen:
„Ich mach doch nix; sie filmen doch, da wäre ich ja zu sehen.“

Nun muss der Mann damit rechnen daß du in dem Hohen Zaun mit
Sichtschutz eine Kamera hast und er gefilmt wird bei seinen
Taten.
Also wird er evtl denken anfangen un der Sichtschutz hilft daß
dein Kleiner nicht hol läuft.

Trainier deinen Hund nichts vom Boden zu fressen was Essbar
ist. Scheiß schwierig.

Ja, vor allem, weil ich es aufgab die Leute davon abzuhalten, mit Leckerlie Freundschaft zu schließen; die Postbotinnen geben ihm was, die Kinder, die Nachbarin, welche nach dem Tod ihres eigenen Hundes keinen mehr haben möchte ( nein, meine Hunde leiden trotzdem nicht an Übergewicht :wink: )
Das alles zu unterbinden, wegen eines Idioten …

Wenn der Mann dann noch etwas rein wirft, kannst du ggfs über
DNA ihn erwischen.

Hört sich arg nach Kriegspiel an aber gegen Hundehasser hilft
nur Massiv vorzugehen.

Nach letztem Geschehniss gestern (zwischen ihm und mir), mit Zeugen, sollte er eigentlich zum Schutzengel meiner Hunde werden ;D
Aber dies ist eine vage Vermutung, und keine Endlösung.

Gruß,
pathfinder

Hallo Lillian

Und 1 Mann mit Beil gegen einen schon aggressiven Dobermann -
hm, ich setze auf den Dobermann.
So’n Beil wird ganz schön schwer in der Hand wenn man blutend
auf dem Boden liegt mit nen Doberman im Gesicht.

Das ist eine Einschüchterungssache.
Ich lasse mich auch von der kleineren Anzahl Hunde beeindrucken.
Vor einer direkten Auseinandersetzung mit einem einzelnen Dobermann hätte ich keine Angst.
Dies ist eine Einstellungssache; wie er da gestrickt ist weiss ich leider nicht.

Und falls da mal was passiert, dann ist es wohl evtl.
hilfreich Material zu haben das beweist das dieser Mann den
Hund öfters reizte das dieser richtig aggressiv gegen ihn
wurde.

Naja, sollte mal wirklich was passieren, würde er, aufgrund der verschiedenen Zeugen im Vorfeld, schon in Erklärungsnotstand geraten;
aber zu was reicht das?

Am schnellsten wird man Nachbarschaftsstreit los indem man
wegzieht. Ist auf Dauer auch billiger und nervenschonender als
ein Rechtsstreit. Zumal man dann auch in eine sichere Gegend
ziehen kann…

Oh, wir wohnen in einer absolut harmonischen Gegend, wenn es auch den Eindruck nicht zu erwecken scheint; zudem gehört meiner Lebensgefährtin das Haus, gestaltet sich ein Wegzug von Freunden und guten Nachbarn also nicht so einfach. Wie gesagt, warum auch, wegen eines Idioten?

Man könnte auch die Quelle des Streits vernichten, aber ist
nicht gesagt das dieser Nachbar dann nicht etwas anderes
findet woran er sich hochziehen kann.

Es wären einige Leute froh, die Quelle dieses Streits ginge verloren (er nämlich).

Es gibt auch noch diese Vermittler. Denke eine Dritte
unabhängige und unvoreingenommene Person die als Vermittler
dient sollte als erstes versucht werden.

Er hat ja nun schon jeden in der Umgebung versucht gegen uns aufzubringen; hierbei wurde auch schon von dem einen oder anderen zu vermitteln versucht. Zwecklos, er will sein „Recht“.

Gruß,
pathfinder

Hallo nochmals Steffie

Damit ist niemandem geholfen. Schon gar nicht dem Image des
Dobermann und der Kampfhundeproblematik. Vernünftiger, kluger,
feinfühliger Umgang mit dem Thema tut Not. Diplomatie statt
Aufrüstung. Schließlich hat man nicht nur seinen Hund zu
schützen, sondern ist als Hundehalter (besonders von solchen
angefeindeten Rassen) in der Pflicht sich und die Hunderasse
nicht in schlechtes Licht zu stellen.

Wer sehen will, sieht hier schon lang;
wenn sich Billie das Kissen in die Sonne zieht, und sich mitm Gesicht reindrückt, manchen Leuten seinen Igel schenkt, oder von Knden die Ohren massieren lässt.

Als ich meine Ridgebacks bekam, sagte auch jemand: „Wie kannst
du dir solche Hunde anschaffen. Das sind doch alles Beißer!
Wir wollen hier nicht in Angst leben.“ Und heute sagt der
selbe Mensch: „Deine sind die einzigen Ridgebacks die ok
sind.“ Beide Aussagen sind subjektiv und emotional und
natürlich meilenweit von der Wahrheit entfernt.
Aber es zeigt die Emotionalität der Hundefeinde.

Oweh, genau wie die Ausländerhasser, welche dem Ali an der maschine nebenan sagen: „Mensch Ali, du schon gut du, andere manchmal nix gut, aber du gute Türke.“ Ali wurde vermeintlich hier geboren, spricht fließend deutsch, und versteht so auch den Frust seiner Landsleute.

Emotionen kann man beeinflussen! Frag mal in der Werbebranche
nach.

Vielleicht sollte ich bei ihm einbrechen :wink:))

Gruß,
pathfinder