Hund bellt und knurrt andauernd im Garten

Hallo,

ich habe seit 4 Jahren eine nunmehr 5jährige Westiedame.
Mein Problem ist, dass ich im Erdgeschoss wohne mit einem kleinen Garten, der an an eine Wiese (abgezäunt mit Hecke) angrenzt und dahinter befindet sich ein öffentlicher Fussweg der recht stark frequentiert wird.

Mein Hund sitzt bei schönem Wetter gerne auf der Terasse und „passt auf“. Ich nehme einfch an, sie betrachtet die Wiese als ihr Revier und verteidigt es. Gegen ein paar vereinzelte Beller wäre ja nichts einzuwenden, aber in letzter Zeit wird es leider zunehmend anstrengend, das heisst, sie kläfft nicht nur vorübergehende Hunde an, sondern jeden. Jeder Spaziergänger, ob mit oder ohne Hund wird energisch „verbellt“. Erst wird laut gebellt und wenn derjenige weg ist wird noch minutenlang nachgewufft und geknurrt.
Das nervt zunehmend, man kann sich nicht in Ruhe auf die Terasse setzen da ja ständig Leute hinter der Hecke vorbeigehen. Sie schiesst auch nach draussen wenn sie in der Wohnung am dösen ist und draussen jemand vorbeigeht. Und jedesmal macht sie Riesengetöse.

Anfangs haben wir immer geschimpft (Aus, geh auf deinen Platz) aber viel hat das nicht gebracht.
Dann habe ich irgendwo gelesen, man soll das schlechte Verhalten ignorieren und das Gute belohnen. Klappt auch nicht.

Weiss jemand was ich noch machen kann, bevor die Nachbarn mir aufs Dach steigen?

Danke!
clare

unserer hat sich das im letzten Jahr auch zur Angewohnheit gemacht. Habe mir in diesem Jahr viel Zeit genommen und war quasi den halben Tag mit dem Hund draußen. Immer dann, wenn er den Ansatz des "zum Tor hin rennens und bellens " gemacht hat habe ich nein gerufen und ihn dann gelobt, wenn er nur geguckt hat. Zum Teil habe ich ihn auch hergerufen und gestreichelt -also nett abgelenkt. Das Spiel hat ne ganze Weile gedauert aber bis auf den Eisenmann wird jetzt kaum noch jemand gejagd…zum Teil mag es auch daran liegen, dass die Kinder ihn nicht mehr ärgern, sondern am Tor stehen bleiben und ihn Stunden lang streicheln - wer will da schon bellen ;o)

Hallo Clare!

Das mit dem Ignorieren kann nicht klappen, da Dein Hund sich selber bestätigt. Dadurch, daß die Leute weggehen, wenn sie bellt (täten sie sowieso, aber das ignoriert Hund gerne), hat sie jedes Mal ein Erfolgserlebnis - SIE hat die bösen Eindringlinge vertrieben.
Du hast jetzt mehrere Möglichkeiten:
1.) Du nimmst sie an eine lange Leine; jedes Mal, wenn sie bellend zum Zaun rast, rufst Du sie zurück und bringst sie auf ihre Decke. Wenn sie nicht kommt, hast du ja die lange Leine, um Deinen Befehl durchzusetzten. Loben, wenn sie kommt, Leckerchen, gaaanz toller Hund!
Damit stellst Du das Bellen nicht ab, aber Du kriegst es besser unter Kontrolle und kannst es abkürzen, fordert Zeit und Konsequenz und Du mußt in der ersten Zeit immer mit im Garten sein!
2.) Du nimmst sie an die lange Leine; wenn sie bellend zum Zaun rennt, rufst Du „Nein“ und holst sie sofort zurück. Lob und Leckerchen, wenn sie bei Dir ist. Der zweite Schritt ist dann, zu merken, wenn sie loslaufen will, dann wieder „Nein“, wenn sie bei Dir bleibt Lob und Leckerchen, irgendwann ist Loslaufen und Bellen dann uninteressant. Damit kannst Du ihr das Bellen langfristig abgewöhnen, fordert auch Zeit und Konsequenz und auch hier sollte sie nicht allein im Garten rumlaufen, bis sie nicht mehr bellt!
3.) Kläff-Ex für kleine Hunde - jedes Mal, wenn sie bellt, bekommt sie einen Stoß Zitronenmelisse-Duft unter die Nase gejubelt, unabhängig davon, ob Du da bist oder nicht. Statt sich zu belohnen (der böse Eindringling geht) macht sie nun die unangenehme Erfahrung, daß ihr Bellen einen seltsamen Gestank auslöst. Sie erzieht sich praktisch selber. Macht Dir kaum Arbeit, der Hund kann allein im Garten rumlaufen, allerdings sind die Dinger ziemlich teuer.
Viel Erfolg beim „Entbellen“!
Archie

Die Frage ist aber mit was sie Kläff-Ex in Verbindung bringt. Mit dem Bellen oder mit den leuten - nicht, dass sie einen schlechten Eindruck von den Leuten bekommt und zum Menschenhasser wird?

Die Frage ist aber mit was sie Kläff-Ex in Verbindung bringt.
Mit dem Bellen oder mit den leuten - nicht, dass sie einen
schlechten Eindruck von den Leuten bekommt und zum
Menschenhasser wird?

Hallo Alexandra!
Eher unwahrscheinlich - sie sieht ja auf Spaziergängen jede Menge Menschen, das Duftzeug kommt sofort nach dem Bellen - wenn sie bellend zum Zaun rennt, ist sie ja noch garnicht in der Nähe der Leute! Es sind immer verschiedene Leute, die da vorbei gehen, es ist aber immer das gleiche Bellen - und es hört sofort auf, wenn sie aufhört zu bellen - dann sind die Leute aber noch da!
Ich weiß nicht, ob Du den Einsatz von einem Kläff-Ex schon mal beobachtet hast - der Hund bellt, das Zeug spritzt, er stutzt, bellt wieder, es spritzt, er stutzt, schüttelt sich, geht ein paar Schritte - dann fängt das Spiel wieder an! Meistens reichen zwei, drei Spritzer und der Hund hat den Bogen raus - man läßt das Kläff-Ex dann ein paar Wochen dran, damit er nicht in die alten Verhaltensweisen zurückfällt und damit ist’s gut!
Hunde sind VIEL differenzierter als die meisten Menschen glauben! Die probieren z.T. sogar aus, wie laut sie werden können, bis das Ding losgeht! Die Verknüpfung - ich belle, es stinkt - ist viel näher als - da sind Leute, es stinkt!
Liebe Grüße
Archie

faszinierende Wolke
Hallo Archie

Mein Dobie hat mit dieser Sprühwolke gespielt;
sah lustig aus, hatte aber mit dem erwünschten Effekt sehr wenig zu tun.
Er stand im Garten, sah mich an, bellte, kreiste um die Wolke, tauchte von unten durch, rannte zu mir, wieder zurück, und begann von vorn.
Aber er ist kein Maßstab, hat sie eh nicht alle :wink:

Das Objekt des Vergnügens bekam ich in ebay zu gleichem Preis verkauft, wie ich berappen mußte; also eine nette Abwechslung, welche auszuprobieren galt, und schlussendlich nichts kostete.

Gruß,
pathfinder

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Hallo Pathfinder!

Ich hab auch schon erlebt, daß Hunde das Ding leerbellen und den Geruch toll finden, ein ganz fieser hatte den Trick raus - ging zu dem, der das Kläff-Ex trug, bellte und rannte weg - und der andere stand in seiner Duftwolke!
Aber das ist eher selten - 98% der Hunde reagieren so, wie man es erwartet. Aber hübsches Bild, wenn ich mir Deinen Dobi beim Regentanz vorstelle (gg)!

Archie

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Frage zu Kläff-Ex
Hab mal eine Frage:

Woher weiß dieser Apparat, dass der Hund bellt? Jeder hund klingt anders. Wenn nun die vorbeigehenden Hunde bellen, kriegt die arme kleine auch eins auf die Nase? Oder wenn irgendjemand laut lacht? Oder etwas umfällt und lauten krach macht? Oder jemand seinen Hund laut ruft?

Ich sehe schon die tolle Pädagogische Komponente an dem ganzen. Operante Konditionierung usw, aber wie auch bei den Versuchen von Skinner usw. birgt das ganze eine gewisse „Gefahr“ oder?

lg infi

Hallo Infinity!

An dem Gerät ist ein Mikrofon angebracht, daß direkt am Hals des Hundes anliegt. Nur wenn eine bestimmte Lautstärke überschritten wird, reagiert das Gerät mit einem Duftstoß. Umfallende Stühle, vorbeifahrende Autos oder in der Nähe bellende Hunde lösen keine Reaktion aus - Ausnahme ist der unten beschriebene, der wirklich DIREKT neben dem Halsbandträger in das Mikro bellte, aber das war wirklich Schikane!!! Der Hund darf auch winseln, jaulen, knurren und knöttern, ein leises „Wuff“ wird ebenfalls toleriert. Erst deutliches, lautes Bellen löst den Mechanismus aus. Die Wahrscheinlichkeit für eine Fehlkonditionierung oder eine dauernde Duftbegasung geht gegen null!
Hoffe, Deine Bedenken etwas gemindert zu haben
Liebe Grüße

Archie

Hallo Archie und Infinity!

An dem Gerät ist ein Mikrofon angebracht, daß direkt am Hals
des Hundes anliegt. Nur wenn eine bestimmte Lautstärke
überschritten wird, reagiert das Gerät mit einem Duftstoß.
Umfallende Stühle, vorbeifahrende Autos oder in der Nähe
bellende Hunde lösen keine Reaktion aus - Ausnahme ist der
unten beschriebene, der wirklich DIREKT neben dem
Halsbandträger in das Mikro bellte, aber das war wirklich
Schikane!!!

Aber das auch nur je nach Marke - Fakt ist, dass je nach Hersteller das Mikro stark oder eher schwach eingestellt ist. Bei den einen muss hund richtig laut bellen, damit es den Sprühstoss auch wirklich auslöst, bei den anderen reicht schon ein mittellautes Fiepen. Ich hab eine Zeit lang einen Hund beherbergt, der ständig so ein tolles KläffEx getragen hat, dessen Mikro aber schwach eingestellt war. Jedes Mal, wenn die Familie sich zoffte (und das war keine besonders ruhige und freundliche Familie…)und der Hund sich im gleichen Raum aufhielt, kriegte der einen Sprühstoss… glaub mir, den Hund hättest Du nicht sehen wollen, wie der komplett durchdrehte bei jedwelchen Dingen, die ein sprühendes Geräusch verursachten oder wenn man die Stimme hob und wenns auch nur war, um jemandem im Garten etwas zuzurufen…

Also Achtung mit so Pauschalaussagen, je nach Hersteller kann das Mikro auch fein eingestellt sein. Das Problem bei so fein eingestellten Geräten habe ich ja gerade oben beschrieben. Wenn das Mikro hingegen stark eingestellt ist, toleriert es auch Fiepen, Winseln, Jammern etc. Sobald der Hund das begriffen hat, wird er halt winseln, jammern oder fiepen - da er uns mit seinem Gebell ja auch etwas mitteilen wollte. Dann hat man eben einen ständig fiependen Hund, was auch nicht sehr angenehm ist. Möglicherweise beginnt er, je nach Stimmung, einfach auch zu knurren, was auch wieder nicht erwünscht sein kann.

Generell halte ich von solchen KläffEx nicht viel, da der Hund uns mit seinem Gebell ja etwas mitteilen möchte und wie darauf eingehen sollten. D.h., dass wir dem Hund verständlich machen, dass das Gebell unnötig ist, wir beseitigen die Situation oder bringen den Hund aus diesem Umfeld, das ihn aufregt. Nur, dafür genügt es eben nicht ein paar Euros hinzulegen. Dafür müsste man eben sein Köpfchen anstrengen und sich ernsthaft mit dem Hundeverhalten auseinandersetzen, auch WENN das hat in Gottes Namen heisst, von den geschönten und vermenschlichten Gedanken, die den Hund umschwirren, Abschied zu nehmen.

Dazu kommt noch, dass ein KläffEx, mit Zitronenspray gefüllt, den Hund nicht zu einem bestimmten Moment, sondern über eine längere Zeitspanne hinweg quält. Der Hund kann den unangenehmen Duft (der im Übrigen bei manchen Hunden die Schleimhäute und Augen sehr reizt)gar nicht mehr mit seiner Tat asoziieren, weil eben der Geruch zu stark dauert. Also WENN schon umbedingt KläffEx, dann auf jeden Fall GERUCHLOS! Alles andere ist schlichtweg eine Qual. Viele Hunde sind auch irgendwann so umnebelt von dem ständigen Citronella-Duft, dass sie ihn auch gar nicht mehr richtig wahrnehmen - dieser strömt schliesslich in kleinsten Mengen ständig aus diesem Apparat!

Im besten Fall geht es Dir wie Pathfinder und seinem Dobermann - der fand das ja offenbar sehr lustig. Im schlimmsten Fall hast Du schliesslich einen ständig fiependen Hund, der, sobald man ihm das Halsband auszieht, sofort wie wild loskläfft und seiner Frustration endlich freien Lauf lässt.

Denk mal darüber nach, ob es vielleicht nicht angemessenere Methoden gibt, Deinem Hund das Bellen abzugewöhnen… Köpfchen statt Knöpfchen wäre angesagt…

Gruss,

Semiramis

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Lieben Dank,
hab mir alles durchgelesen und werde eure Tipps mal ausprobieren!

clare

Denk mal darüber nach, ob es vielleicht nicht angemessenere
Methoden gibt, Deinem Hund das Bellen abzugewöhnen… Köpfchen
statt Knöpfchen wäre angesagt…

Gruss,

Semiramis

Ich darf hier auch mitlesen und habe ein Kläff Problem mit meinem Hund.
Sehr konstruktiv bist Du nicht gerade. Dann zeig doch mal Dein „Köpfchen“ und sag was anstatt dessen zu tun sei.
Die eigentliche Frage lautete, was man tun könne und nicht, was man nicht tun solle.
In diesem Sinne in gespannter Erwartung
frieeda

Liebe Frieeda

Sehr konstruktiv bist Du nicht gerade. Dann zeig doch mal Dein
„Köpfchen“ und sag was anstatt dessen zu tun sei.

Ja, da hast Du allerdings recht - nur kann ich hier einfach nochmal „Köpfchen statt Knöpfchen“ in die Runde werfen, weil, wie dieses Sprichwort schon sagt, die Sache mit dem Köpfchen nicht ganz so einfach ist, wie das Knöpfchen.

Ich müsste den Hund sehen, oder zumindest viel genauere Angaben haben um überhaupt Vermutungen anstellen zu können, woran es liegt und wie man das Verhalten des Hundes korrigiert werden kann. Wenn dies gewünscht wird, kann ich das gerne tun. Ich müsste z.B. wissen, woher der Hund kommt, wie alt er ist, wie sein Verhalten generell so aussieht, wie lange das Verhalten schon besteht, wann es auftritt etc. etc. Das Köpfchen einzusetzen ist eben nicht ganz so einfach wie Geld ausgeben und Knöpfchen drücken - aber langfristig gesehen bringt es viel mehr. Zudem kommt verschlimmernd beim KläffEx ja noch dazu, dass der Besitzer ja sogar noch um die „Knöpfchen-Frage“ herumkommt, da er null Einfluss hat, wann das Gerät sprüht. Ich persönlich vertraue meinen Kompetenzen hingegen mehr als denjenigen eines simplen Plastikmechanismus’…

Ich weiss schon, dass Dir damit konkret nicht viel weiter geholfen ist - wenn Du aber ernsthaft daran interessiert bist, wie man das Problem anders lösen könnte, darfst Du gerne nochmal schreiben - oder mir eine Mail machen mit den genauen Angaben wann, wo, wie, möglichst warum etc. etc.

Gruss,

Semiramis

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Hallo Clare!

Das mit dem Ignorieren kann nicht klappen, da Dein Hund sich
selber bestätigt. Dadurch, daß die Leute weggehen, wenn sie
bellt (täten sie sowieso, aber das ignoriert Hund gerne), hat
sie jedes Mal ein Erfolgserlebnis - SIE hat die bösen
Eindringlinge vertrieben.
Du hast jetzt mehrere Möglichkeiten:
1.) Du nimmst sie an eine lange Leine; jedes Mal, wenn sie
bellend zum Zaun rast, rufst Du sie zurück und bringst sie auf
ihre Decke. Wenn sie nicht kommt, hast du ja die lange Leine,
um Deinen Befehl durchzusetzten. Loben, wenn sie kommt,
Leckerchen, gaaanz toller Hund!:smiley:amit stellst Du das Bellen nicht ab, aber Du kriegst es
besser unter Kontrolle und kannst es abkürzen, fordert Zeit
und Konsequenz und Du mußt in der ersten Zeit immer mit im
Garten sein!
2.) Du nimmst sie an die lange Leine; wenn sie bellend zum
Zaun rennt, rufst Du „Nein“ und holst sie sofort zurück. Lob
und Leckerchen, wenn sie bei Dir ist. Der zweite Schritt ist
dann, zu merken, wenn sie loslaufen will, dann wieder „Nein“,
wenn sie bei Dir bleibt Lob und Leckerchen, irgendwann ist
Loslaufen und Bellen dann uninteressant. Damit kannst Du ihr
das Bellen langfristig abgewöhnen, fordert auch Zeit und
Konsequenz und auch hier sollte sie nicht allein im Garten
rumlaufen, bis sie nicht mehr bellt!
3.) Kläff-Ex für kleine Hunde - jedes Mal, wenn sie bellt,
bekommt sie einen Stoß Zitronenmelisse-Duft unter die Nase
gejubelt, unabhängig davon, ob Du da bist oder nicht. Statt
sich zu belohnen (der böse Eindringling geht) macht sie nun
die unangenehme Erfahrung, daß ihr Bellen einen seltsamen
Gestank auslöst. Sie erzieht sich praktisch selber. Macht Dir
kaum Arbeit, der Hund kann allein im Garten rumlaufen,
allerdings sind die Dinger ziemlich teuer.
Viel Erfolg beim „Entbellen“!
Archie

Guten Tag,
während die Anregungen unter 1.) und 2.) daraus vernünftig sind, hinsichtlich Ziff. 3.) hätte ich - insbesondere von einem Tierarzt - doch etwas anderes erwartet, denn gilt nicht auch da der Eid des HIPPOKRATES (460 - 377 v.Chr.) analog? Chemische AntiBell"Kampfstoffe" sind wohl kein probates Mittel, Erziehungsfehler auszubügeln.
für den Hundehalter sind sie zwar Faulheitsunterstützer, für den Hund aber absolutes Negativum. Nicht umsonst sagt schon ein altes Sprichwort: Ohne Fleiss keinen Preis! und das gilt besonders für Hundehalter, die sich einen gut erzogenen und gut gehorchenden Hund wünschen. Zeitnehmen, Geduld haben , Konsequenz, sind da die Mittel, die gefordert sind und nicht AntiBell-Halsbänder mit irgendwelchen dubiosen Sprays. Die Alternative (die bessere) ist, dann lieber keinen Hund haben wollen.
Pierre Mensah

Hallo Semiramis!

Bevor Du mich - übrigens zu unrecht - als bequemen, gedankenlosen und Hunde quälenden Idioten hinstellst, lies doch bitte mein gesamtes Posting! Ich hab’ die anderen Methoden mit Vor- und Nachteilen dargestellt und auch beim KläffEx die möglichen Nachteile aufgezeigt! In einer hysterischen und sich dauernd streitenden Familie, in der das KläffEx von den menschlichen Mitbewohnern ausgelöst werden kann, hat meines Erachtens ein Hund sowieso nichts verloren! Das Einzige, was Clares Hund ihr mitzuteilen versucht, ist: Schau, jemand geht vorbei, ich bin groß und gefährlich und ich vertreib ihn jetzt! Ganz toll, besonders, wenn man Nachbarn hat, die nicht so hundefreundlich sind! Wenn Clare die Info über einen Passanten im Flüsterton erhält, kann sie damit wahrscheinlich besser umgehen. Und selbst der verrückteste Hund geht nicht davon aus, daß sein Fiepen den Nachbarshund von der Hecke scheucht!
Mit freundlichen Grüßen von Archie
(der mit genau solchen Reaktionen gerechnet hat…)

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Hallo Archie

Tut mir leid, wenn Du Dich angegriffen gefühlt hast - ich habe Dir allerdings NIRGENDWO unterstellt, Du seist ein hundequälender Idiot. Ich wollte ausschliesslich darauf aufmerksam machen, dass ich den Gebrauch solcher Sprayhalsbänder äusserst fragwürdig finde. Wenn Du das anders siehst, ist das Dein gutes Recht.

Ich wollte nur noch einmal in aller Klarheit darlegen, weshalb ich solche KläffEx nicht gut finde und es sich allemal mehr auszahlt, sich mit dem Hund und seinem Verhalten konstruktiv auseinander zu setzen, als ihm einfach ein Sprayhalsband anzulegen.

Gruss,

Semiramis

Hallo Semiramis!

Okay, ist dann bei mir etwas anders angekommen… Ich stimme Dir übrigens zu, Beschäftigung mit dem Hund ist sicher besser. Clare wollte wissen, welche Möglichkeiten es gibt, die hab’ ich aufgezählt, und da gehört das KläffEx nunmal dazu - auf eine moralische Bewertung habe ich bewußt verzichtet. Wir wissen weder, welche Möglichkeiten Clare (Alter, Beweglichkeit, Motivation, Zeit, Befähigung) hat, noch, wie dringlich die Situation ist, bzw. wie schnell sie eskalieren kann. Und bevor Clare den Hund, der ja schon einen Besitzerwechsel hinter sich hat, wegen der Nachbarn abgeben muß (oder umziehen), ist meines Erachtens das KläffEx eine zu überlegende Alternative! Sicher nicht das Non-plus-ultra, aber EIN möglicher Weg zur Problemlösung!
Ich hoffe, wir können auf dieser Ebene einen Konsens erreichen!
Liebe Grüße

Archie

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