Guten Tag
Wir haben ein Problem mit unserer kleinen Mara.
Sie springt von alleine ins Auto und scheint eigentlich auch nicht viel Angst im Auto zu haben. Wenn man Sie dann anschnallt und die hintere Tür zu macht bellt Sie. Wenn man dann vorne einsteigt fiept und jankt sie die ganze Fahrt über.
Es scheint wohl so zu sein dass sie immer fiept wenn sie sich nicht wohl fühlt. Wenn ich als Fahrer den Wagen verlasse aber meine Frau im Wagen sitzen bleibt wird sie total hecktisch, anders herum aber auch.
Wir haben die Mara im Sommer letzten Jahres aus schlechter Haltung übernommen und sie ist jetzt 5 Jahre alt.
Hi Robin,
Wir haben ein Problem mit unserer kleinen Mara.
Sie springt von alleine ins Auto und scheint eigentlich auch
nicht viel Angst im Auto zu haben. Wenn man Sie dann
anschnallt und die hintere Tür zu macht bellt Sie. Wenn man
dann vorne einsteigt fiept und jankt sie die ganze Fahrt über.
Es scheint wohl so zu sein dass sie immer fiept wenn sie sich
nicht wohl fühlt. Wenn ich als Fahrer den Wagen verlasse aber
meine Frau im Wagen sitzen bleibt wird sie total hecktisch,
anders herum aber auch.
Sie hat vor irgendetwas Angst.
Wir haben die Mara im Sommer letzten Jahres aus schlechter
Haltung übernommen und sie ist jetzt 5 Jahre alt.
Da wird der Schlüssel liegen,was genau hat sie in ihren alten zu Hause erlebt? Weißt Du näheres?
Berichte mal.
LG Biene
Guten Morgen,
kann es sein, dass sie das Autofahren mit „wegbringen“ verbindet? Hat sie Angst, Euch wieder verlassen zu müsen ? Vielleicht braucht sie noch eine Zeit um Vertrauen zu gewinnen…
Grüße
Margit
Keine Panik: Unwohl oder Lerneffekt?
Hallo Mara
Auf jeden Fall handelt es sich hier um eine Verknüpfung, die der Hund geschlossen hat.
Es muss nur im schlimmsten Fall mit einem ,von meinen Vorrednern vermuteten, traumatischen Erlebnis zu tun haben.
Im besseren Fall, war es so, dass sich bei den ersten Ausfahrten im Auto jemand sehr stark um das Wohl des Hundes gekümmert hat; wurde dies abgebaut, der Hund „meldete“ sich darauf, und die Fürsorge setzte sofort wieder ein, gibt das einen schnellen Lerneffekt.
Ich habe das schon an anderer Stelle erklärt:
Hunde „lernen“ in wenig spektakulären Fällen Angstreaktionen vorzuspielen, weil sich sofort um sie gekümmert wird.
Dies darf natürlich nicht mit eventuell tatsächlich vorhandenen Stresssituationen verwechselt werden.
Eine Unterscheidung kann hier nicht stattfinden, sondern muss von einem erfahrenen Menschen vor Ort angeschaut werden.
Also nochmal:
Dass ein Hund an Sylvester tatsächlich in Stress gerät, kommt genau so häufig vor, wie es geschieht, dass ein Hund gelernt hat Unwohlsein zu winseln, wenn er allein gelassen wird, weil er mal beigebracht bekam, dass Frauchen dann zurück kommt, sich erbahrmt, und ihn doch wieder mitnimmt.
Erfahrung:
Unsere Gucci hat im Auto immer aus Erwartung gefiept; so ein nervöses „wann gehts denn endlich los“, weils immer nur ins Auto ging, wenn wir in den Wald fuhren. Also reine Freude, welche aber auch ganz schön nerven kann.
Beruhigungen a la „ja wie sind doch gleich da; oioioioioi; ja, jetzt gehts in den Wald lala“ habens natürlich überhaupt nicht gebracht.
Seitdem wir uns nicht einmal zu ihr umdrehen, ist Ruh.
Aber, wie gesagt, ob es sich bei eurem Hund um tatsächliches Unwohlsein handelt, kann nur jemand sehen, der den Hund in direkten Augenschein nimmt.
Gruß,
pathfinder
Hallo,
das macht unsere auch so ähnlich, weil sie zunächst glaubt, wir fahren irgendwohin zum Gassigehen, und das kann sie einfach nicht erwarten. Sind wir dann spazierengegangen, liegt sie auf dem Rücksitz und schläft, ebenso wenn wir länger im Auto unterwegs sind oder beim Einkaufen. Also wird ihr nicht schlecht vom Autofahren oder so.
Wenn man das ausschliessen kann, ist Ignorieren das Beste. Erziehungsmassnahmen vom Fahrersitz aus können lebensgefährlich sein.
Gruss Reinhard
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
also ob der hund aus angst fiept oder aus wut oder sonstwas kann man aus der ferne nicht sagen - und ich meine mal, es macht einen wesentlichen unterschied aus - auch dahingehend wie man vorgehen müsste um den umstand zu ändern.
schliesslich kann eine falsche vorgehensweise das gegenteil vom gewünschten erwirken. - und angst muss wahrlich nicht der grund sein warum ein hund jault (langweile, mangelde aufmerksamkeit, machtspiel und andere möglichkeiten wären da auch noch - und hier wäre es fatal methoden anzuwenden die von ängsten ausgehen).
ergo - die körpersprache, blicke und …und alles genau beobachten um den unterschied festzustellen…
LG
nina