Hysterische Katze

Hallo liebe Experten!

Habe mal wieder eine durchwachte Nacht hinter mir, weil meine allerliebste kleine Nervensäge meinte, die ganze Nacht schreien zu müssen. Sie hat ein Problem mit anderen Katzen und kreischt schon los, wenn sie die nur durch die geschlossene Tür riecht (und die Tür ist verdammt nah neben meinem Bett, weil extrem kleine Wohnung).
Es ist auch egal welche Katze, sie sieht die und fängt an zu schreien und zu knurren, als ob sie gerade abgestochen werden würde. Dabei wollen die anderen Katzen meist noch nicht mal was von ihr und schauen sie nur ganz entgeistert an, als ob sie meine Kleine für verrückt erklären würden. Sie ist ziemlich hysterisch, würde man sagen, wenn es sich um einen Mensch handeln würde. Ich fürchte auch, dass sie mit ihrem Geschrei regelmäßig die Nachbarn wach macht. Das finden die bestimmt genauso toll wie ich…

Zu der Katze: sie ist sechs, kastriert, ursprüngliche Bauernhofkatze, die dann als kleine Katze ein Jahr lang alleine in einer 1-Zimmer-Wohnung gehalten wurde. Mit zwei kam ein kleiner Kater dazu, mit dem sie sich bis zu seiner Kastration ganz gut verstand. Nachdem noch zwei weitere Katzen (BKH, eine Katze, ein Kater) dazu kamen, ist sie ausgerastet und war nur noch ganz oben auf ihrem Kratzbaum zu finden. So kam sie mit vier zu mir, ebenfalls ein Jahr allein in einer 1-Zimmer-Wohnung und jetzt seit einem halben Jahr zum Glück mit Auslauf.

Meine Frage: Kann sich das noch bessern oder kann man ihr irgendwie beibringen, dass die anderen Katzen nichts böses von ihr wollen? Bin langsam am Verzeifeln und kann durch meine Augenringe durchsteigen…

Danke für Tipps und viele Grüße,
Liz!

Hallo Liz,

das klingt schon nach einer massiven psychischen Störung. Ich vermute mal, dass sie so lange alleine war, dass sie sofort eine Art Verlust- oder Positionsangst bekommt. Will sagen: Sie will Dich für sich allein und natürlich ihr Revier verteidigen.

Ist ziemlich nervig, wenn das vor allem nachts passiert. Ich rate daher, mal mit einem Tierarzt zu sprechen und die Katze nach Rücksprache mit diesem mit Bachblüten zu therapieren. Bei meinem Kater half das - wenngleich die Problematik da eine andere war. Ich habe aber von anderen Katzenhaltern auch schon öfter diesen Tip gelesen, wenn es um unruhige Hunde und Katzen ging.

Viel Glück wünscht
Sabine

Hi

Und zwischenzeitlich Ohropax aus der Apotheke.

MfG
Lilly

Bachblüten

vielleicht hilft es ja auch, wenn liz sich bei vollmond über die linke schulter spuckt und 3 „schwarzer kater“ ruft?

das aberglauben-brett ist eigentlich weiter oben.

es grüßt
ann

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Also echt…

Bachblüten

Liebe Ann,

man mag ja über klassische Homöophatie und Bachblüten denken was man will - aber Dein Kommentar ist auch nicht gerade hilfreich.
Ich kenne viele Tierbesitzer (inklusive mich selbst), die ihre Hunde/Katzen/Pferde schon mal mit Bachblüten behandelt haben und die keine Zweifel an der Wirksamkeit haben - wie auch immer sie Zustande kommt, darüber gibt es ja verschiedene Theorien, und sei es nur die gesteigerte Zuwendung durch die Eingabe des Mittels, die dem Tier gut tut.

vielleicht hilft es ja auch, wenn liz sich bei vollmond über
die linke schulter spuckt und 3 „schwarzer kater“ ruft?

Welch überaus qualifizierter Vorschlag. Vielleicht sollte Liz noch eine Dämonenaustreibung für die Katze arrangieren. Ich kenne da noch einen guten Voodoopriester…jetzt mal im Ernst: was für eine Laus ist Dir denn über die Leber gelaufen? Wie gesagt, jeder soll seine eigene Meinung zum Thema Homöophatie haben, aber hier gleich so zynisch zu werden ist nun auch nicht angebracht.

das aberglauben-brett ist eigentlich weiter oben.

Das Psychologiebrett auch. Da hört Dir bestimmt jemand zu.

M.

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darüber gibt es ja verschiedene
Theorien, und sei es nur die gesteigerte Zuwendung durch die
Eingabe des Mittels, die dem Tier gut tut.

zweifellos, das ist es wohl.

ich will auch keinen daran hindern, sein sauer verdientes geld (oder das des ehemannes) scharlatanen hinterher zuwerfen - meinetwegen.

aber meinen vorschlag deshalb gleich so zu diskreditieren, zeugt nicht gerade von besonderer toleranz.
ist doch mein vorschlag - bei nachgewiesen gleichem maße an wirksamkeit! - zudem noch kostenlos, wirklich nicht schwierig durchzuführen und benötigt keinerlei fremde hilfe.

a.

Einstein hat einmal sehr treffend bemerkt:
„Wer es unternimmt, auf dem Gebiet der Wahrheit und der Erkenntnis als Autorität aufzutreten, scheitert am Gelächter der Götter.“

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Hallo Sabine,

bei meinem Kater (Protestpinkler aus Eifersucht) haben sie auch
sehr gut geholfen. Man muss allerdings etwas Geduld mitbringen
und die Bachblüten konsequent und ständig verabreichen.

Die Bachblüten sind mir übrigens von einer Tierärztin empfohlen worden,
die sich jenseits von „Hokuspokus“ bewegt…!

Gruss
Esther

das aberglauben-brett ist eigentlich weiter oben.

Wo ist Dein Problem? Es ist doch wissenschaftlich erwiesen, dass der Placeboeffekt auch bei Tieren wirkt. Bachblüten sind nicht teuer und schaden dem Tier nicht. So lange nicht „Tierkommunikation“ empfohlen wird …

Gruß,

Myriam

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Hallo,

http://www.naturladen.ch/kraeuterbach2.htm
Zitat:

Die Herstellung der Blütenessenzen in England erfolgt noch heute nach zwei von Dr. Bach entwickelten Verfahren, der Sonnenmethode und der Kochmethode. Bei der Sonnenmethode werden an einem sonnigen, wolkenlosen Tag Blüten im Stadium ihrer vollsten Entfaltung gepflückt und in eine Glasschüssel mit Quellwasser gelegt. Die Schale bleibt drei bis vier Stunden in der Sonne stehen, möglichst nahe dem Standort der Pflanze. Wenn die Blüten zu welken beginnen, werden sie vorsichtig mit Zweigen der betreffenden Pflanze entfernt. Die zurückbleibende Flüssigkeit wird sofort mit etwa 40%igem Alkohol konserviert, später noch einmal im Verhältnis 1 :20 mit Wasser verdünnt und in Vorratsflaschen (stock bottles) gefüllt.

Bei den Pflanzen, deren Blüten sich früh im Jahr entfalten, reicht die Kraft der Sonneneinstrahlung für die Anwendung der Sonnenmethode nicht aus - zur Herstellung der Essenzen wird die Kochmethode benutzt. In einem Emailletopf werden Blüten, Zweige und Blättchen mit Quellwasser geköchelt. Beim Welkwerden der Blüten, nach etwa 30 Minuten, wird der Vorgang beendet. Die abgekühlte Mischung wird nach dem Filtrieren in der gleichen Weise konserviert und weiterbehandelt wie bei der Sonnenmethode.

Aber stimmt, schaden tun sie wohl nicht.

Gruß
Elke

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lol!
willst du mir jetzt damit sagen, daß du dich als autorität betrachtest? lol

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Hallo!

Es ist doch wissenschaftlich erwiesen,
dass der Placeboeffekt auch bei Tieren wirkt.

Nur mal so interessehalber.
Der Palceboeffekt kann doch bei Tieren eigentlich nur über Konditionierung funktionieren, und das wahrscheinlich nur über einen längeren Zeitraum bei beispielsweise chronischen Erkrankungen, wenn man mit einem Medikament erfolgreich Symptome lindert.
In allen anderen Fällen müsste sich das Tier bewusst sein, dass es ein Medikament erhält, welches unmittelbar helfen wird. Das halte ich aber für ausgeschlossen. Meiner Meinung nach wird die Katze die Bachblütentropfen nur als Wasser wahrnehmen.

Kann man diese wissenschaftlichen Beweise irgendwo einsehen? Ein Link wäre schon nicht schlecht. Vielleicht kann man ja was lernen.

Grüße
Christian

In allen anderen Fällen müsste sich das Tier bewusst sein,
dass es ein Medikament erhält, welches unmittelbar helfen
wird.

Für einen erfolgreichen Placeboeffekt ist es nicht notwendig, dass ein Medikament als solches erkannt wird. Förderliche Faktoren sind:

  • Vertrauen und Ruhe des Besitzers, der sich sicher ist, dem Tier etwas gutes zu tun
  • Behandlung zuhause anstatt Stress beim Tierarzt

Kann man diese wissenschaftlichen Beweise irgendwo einsehen?
Ein Link wäre schon nicht schlecht.

Habe jetzt keine Zeit zur detaillierten Suche, google sollte Dir reichen. Bei quarks&co gab es mal einen ausführlichen Bericht.

"Bei Kleinkindern und Tieren gebe es keinen Placebo-Effekt, also sei in diesen Fällen der Behandlungserfolg direkt abzulesen? Weit gefehlt! Selbstverständlich gibt es Placebo-Effekte in Form von Suggestion auch bei Kindern. Jeder Kinderarzt weiß, dass man die Mutter in die Behandlung einbeziehen muß: Sie ist Hauptempfänger der psychosozialen Botschaft und gibt sie als ihre Erwartungshaltung unbewußt an das Kind weiter.

Placebo-Effekte wies man in Doppelblindversuchen auch bei Haustieren nach. Diese können die Körpersprache vertrauter Bezugspersonen lesen. Erleben sie deren Vertrauensverhältnis zu dem ihnen unbekannten Therapeuten, so reagieren sie konditioniert im Sinn einer Placebowirkung. Wird das Placebo-Präparat auch noch mit liebevoller Hinwendung verabreicht, hat die Heilung gute Chancen. Zusätzlich führt die Erwartungshaltung des behandelnden Arztes bei diesem selbst zu „selektiver Wahrnehmung“: Er neigt dazu, Heilerfolge zu diagnostizieren, die er unbewusst zu finden erwartet."

Quellen:
Koch T: Placebowirkung bei Tieren. Intern. Praxis 24:587-589 (1984)
Löscher W: Homöopathie in der Veterinärmedizin.

Gruß,

Myriam

willst du mir jetzt damit sagen, daß du dich als autorität
betrachtest? lol

Ganz im Gegenteil. Kannst Du nicht lesen??? Ich habe doch geschrieben jeder soll über Naturheilverfahren denken was er will. Du bist doch diejenige, die hier hochmütig daherkommt und sich über Naturheilverfahren und deren Anwender lustig machst und es so darstellst als seien das alles total bekloppte Hobby-Zauberer. Und genau das habe ich kritisiert: Dass Du dich hier -gespickt mit viel Zynismus- als letzte Instanz in Sachen Naturheilverfahren aufspielst.

Für weiteres umdenheißenbreigeschwätz à la: „Du hast aber gesagt:… aber ich habe doch nur…blablabla…willst du mir damit sagen, dass…“ stehe ich nicht mehr zur Verfügung.

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Danke! owt
.