da ich sowas ja nun nicht mehr im Bio-Brett schreiben soll, also meine Frage hier.
Heute fand ich einen Junikäfer direkt vor meinem Laden. Er sah etwas verfroren aus (das kann natürlich Übertragung sein, weil mir kalt war ) und ich habe ihn erst mal mitgenommen. Derzeit sitzt er auf meinem linken Zeigefinger. Da ich schon sooo lange keine Juni- und schon gar keine Maikäfer mehr gesehen habe, fallen mir etliche Fragen ein.
Sind Mai- und Junikäfer wirklich zwei verschiedene Arten oder sind die Junikäfer nur junge Maikäfer? Was fressen die so? Und wie lange leben sie im Durchschnitt? Ist es ihnen jetzt tatsächlich zu kalt (hier in der Wohnung wird das Tierchen wieder munter)? Jedenfalls ist es ein ganz zauberhaftes Gefühl, die kleinen Hakenfüßchen auf der Haut zu spüren. Wird mir schwer fallen, das kleine Ding gleich wieder draußen abzusetzen. Aber ich glaube, mit zu Ikea zu kommen, würde dem Käferchen auch nicht gefallen.
Junge Käfer, in dem Sinne, dass die kleiner sind als die alten, gibt es nicht.
Käfer schlüpfen gleich groß und fertig aus der Puppe.
Also sind es auch zwei verschiedene Arten. Streng genommen sind es sogar verschiedene Gattungen!
Fressen tun sie das gleiche, wie Maikäfer, allerdings hat man von einer Junikäferplage, soweit ich weiß noch nichts gehört!
Wikipedia hilft weiter!
Und ja, er friert!
Könntest ihm einen frischen Buchenzweig in einer Vase ans Fenster stellen. Viel hat er allerdings auch nicht davon, weil er sich ja vermehren möchte. Aber vielleicht ist es morgen ja wärmer.
Freundlicher Gruß,
von Nemo, der heuer nur einen Maikäfer gesehen hat, der leider schon tot war.
Fressen tun sie das gleiche, wie Maikäfer, allerdings hat man
von einer Junikäferplage, soweit ich weiß noch nichts gehört!
dann besuch mich mal, setz dich abends auf den Balkon und warte bis zum Sonnenuntergang :-\ da geht dann das ca. halbstündige Spektakel los *vrrrrrrrrrrrrrummmmm*
von Nemo, der heuer nur einen Maikäfer gesehen hat, der leider
schon tot war.
davon (allerdings lebend) hatten wir dieses Jahr auch schon ca. 500 … beim abendlichen Anflug auf das Haus in dem wir wohnen.
Das muss allerdings an der Gegend und am Haus liegen … denn ich habe nie im leben vorher so viele Mai- und Junikäfer gesehen und auch im Nachbarhaus (in dem mein LAG bisher lebte) wurden die nicht in den DEN Mengen gesichtet wie aktuell
dann besuch mich mal, setz dich abends auf den Balkon und
warte bis zum Sonnenuntergang :-\ da geht dann das ca.
halbstündige Spektakel los *vrrrrrrrrrrrrrummmmm*
Was gibt´s denn zu trinken?
von Nemo, der heuer nur einen Maikäfer gesehen hat, der leider
schon tot war.
davon (allerdings lebend) hatten wir dieses Jahr auch schon
ca. 500 … beim abendlichen Anflug auf das Haus in dem wir
wohnen.
Das muss allerdings an der Gegend und am Haus liegen … denn
ich habe nie im leben vorher so viele Mai- und Junikäfer
gesehen und auch im Nachbarhaus (in dem mein LAG bisher lebte)
wurden die nicht in den DEN Mengen gesichtet wie aktuell
Es liegt wahrscheinlich sehr an der Gegend, am Wetter und an der Saison!
Die Entwicklungsdauer des Engerlings ist sowohl beim Mai- wie beim Junikäfer unterschiedlich.
In guten Jahren entwickeln sich wahrscheinlich viele um ein Jahr schneller und kommen dann gleichzeitig mit denen, die ein Jahr länger gebraucht haben ans Licht.
Plagen sind das deswegen noch lange nicht, da müssen mehrere gute Jahre vorausgegangen sein!
Als Kind im Allgäu gab´s immer Maikäfer, Junikäfer selten!
Hier im Ruhrgebiet habe ich es in 35 Jahren erst einmal erlebt, dass abends Maikäfer in nennenswerter Anzahl um die Laternen flogen.
Die nächtliche Straßenbeleuchtung ist wahrscheinlich mit der Grund dafür, dass sie insgesamt immer weniger werden.
dann besuch mich mal, setz dich abends auf den Balkon und
warte bis zum Sonnenuntergang :-\ da geht dann das ca.
halbstündige Spektakel los *vrrrrrrrrrrrrrummmmm*
Was gibt´s denn zu trinken?
Wasser
und Wein - rot oder weiss - auf jeden Fall trocken und entweder Franzose oder (selten) Italiener oder GANZ selten mal ein badischer Weisswein
Das muss allerdings an der Gegend und am Haus liegen … denn
ich habe nie im leben vorher so viele Mai- und Junikäfer
gesehen und auch im Nachbarhaus (in dem mein LAG bisher lebte)
wurden die nicht in den DEN Mengen gesichtet wie aktuell
Es liegt wahrscheinlich sehr an der Gegend, am Wetter und an
der Saison!
die Käferchen haben bei uns natürlich auch optimale Bedingungen - das Haus liegt am Rand der Rheinebene - auf der Rückseite Wald , davor ein dicht bewachsener Berg mit ruhiger Wohnsiedlung … von Westen her kommt die warme Luft von Frankreich - die staut sich in der Rheinebene und klettert genau bei uns dann am „Berg“ rauf auf den Schwarzwald und in den /die /das Kraichgau
d.h. die habens da sehr warm und immer nette abendliche Aufwinde, die ihnen das Fliegen erleichtern
Plagen sind das deswegen noch lange nicht, da müssen mehrere
gute Jahre vorausgegangen sein!
ich fühl mich auch nicht „geplagt“ aber bissi lästig wirds schon wenn sie einem jeden abend im Sturzflug ins Abendessen brumseln ;o)
Hier im Ruhrgebiet habe ich es in 35 Jahren erst einmal
erlebt, dass abends Maikäfer in nennenswerter Anzahl um die
Laternen flogen.
Mooooment, das kann nicht sein, also Ruhrgebiet und Rheinland liegen ja nun nicht so ganz weit auseinander und bei uns gab es weiland im Mai Abend für Abend das lustige: „wer-fängt-die-meisten-Maikäfer-im Flug-mit-der-Hand-Spiel“ und das ist, nun ja, max 30 Jahre her. Danach wurde es allerdings mau.
Die nächtliche Straßenbeleuchtung ist wahrscheinlich mit der
Grund dafür, dass sie insgesamt immer weniger werden.
Nun ja, wir haben damals auch nicht mehr bei Kerzenschein gelesen und an die Straßenlaternen kann ich mich deswegen so gut erinnern, weil wir uns immer einen Spaß daraus gemacht haben, die gezielt auszutreten.
die Käferchen haben bei uns natürlich auch optimale
Bedingungen - das Haus liegt am Rand der Rheinebene - auf der
Rückseite Wald , davor ein dicht bewachsener Berg mit ruhiger
Wohnsiedlung … von Westen her kommt die warme Luft von
Frankreich - die staut sich in der Rheinebene und klettert
genau bei uns dann am „Berg“ rauf auf den Schwarzwald und in
den /die /das Kraichgau
Hast Du zufällig noch ein Zimmer frei, dann würde ich zum 1.7. gern bei Dir einziehen…
d.h. die habens da sehr warm und immer nette abendliche
Aufwinde, die ihnen das Fliegen erleichtern
Plagen sind das deswegen noch lange nicht, da müssen mehrere
gute Jahre vorausgegangen sein!
ich fühl mich auch nicht „geplagt“ aber bissi lästig wirds
schon wenn sie einem jeden abend im Sturzflug ins Abendessen
brumseln ;o)
Mooooment, das kann nicht sein, also Ruhrgebiet und Rheinland
liegen ja nun nicht so ganz weit auseinander und bei uns gab
es weiland im Mai Abend für Abend das lustige:
„wer-fängt-die-meisten-Maikäfer-im Flug-mit-der-Hand-Spiel“
und das ist, nun ja, max 30 Jahre her. Danach wurde es
allerdings mau.
Die nächtliche Straßenbeleuchtung ist wahrscheinlich mit der
Grund dafür, dass sie insgesamt immer weniger werden.
Nun ja, wir haben damals auch nicht mehr bei Kerzenschein
gelesen und an die Straßenlaternen kann ich mich deswegen so
gut erinnern, weil wir uns immer einen Spaß daraus gemacht
haben, die gezielt auszutreten.
Hallo Avera,
das Ruhrgebiet, mit seiner Städteballung ist ja nun trotz räumlicher Nähe, ganz was anderes als das Rheinland.
Ich denke mal, vor 30 Jahren haben sich noch etliche Leute gewundert, dass hier überhaupt Menschen leben konnten.
Und dass es hier überhaupt mal Maikäfer gibt, habe ich wahrscheinlich auch nur der Tatsache zu verdanken, dass hier am Nordrand, das Naturschutzgebiet „Hohe Mark“ sozusagen vor der Haustür liegt.
Maikäfer abends mit der Mütze fangen, das war noch im Allgäu, mein Gott, was ist das schon lange her…
Laternen-Austreten nicht ganz so lang!
das mit der Suppe wird wohl nichts.
Als Kind habe ich mir bei den Schokoladenkäfern und den Maikäfergeschichten immer gewünscht einen Maikäfer zu sehen.
Vor wenigen Wochen habe ich den ersten Original Maikäfer meines Lebens in freier Wildbahn gesehen - als totes Exemplar. Und ich lebe seit ca. 50 Jahren hier südlich Hannover auf dem Land.
Da kann ich nur neidisch staunen und suppenlos leben.
die Käferchen haben bei uns natürlich auch optimale
Bedingungen - das Haus liegt am Rand der Rheinebene - auf der
Rückseite Wald , davor ein dicht bewachsener Berg mit ruhiger
Wohnsiedlung … von Westen her kommt die warme Luft von
Frankreich - die staut sich in der Rheinebene und klettert
genau bei uns dann am „Berg“ rauf auf den Schwarzwald und in
den /die /das Kraichgau
Hast Du zufällig noch ein Zimmer frei, dann würde ich zum 1.7.
gern bei Dir einziehen…
leider nicht - ist alles voll belegt ;o) du könntest aber auf dem Süd-West-Balkon wohnen ;o) hat ca. 15 qm - tolle Aussicht (Rheinebene, Pfalz, Vogesen) … ist halt ein bisschen zugig *pfeif* ;o)
Plagen sind das deswegen noch lange nicht, da müssen mehrere
gute Jahre vorausgegangen sein!
ich fühl mich auch nicht „geplagt“ aber bissi lästig wirds
schon wenn sie einem jeden abend im Sturzflug ins Abendessen
brumseln ;o)
-o äääääähhhhhhhhhh…*räusper* ist ja wirklich lieb gemeint *stammel* aber aktuell *würg* … ist zwar nah bei Frankreich …aber aber nicht nah genug und irgendwie … ist zum Glück jetzt keine Maikäferzeit mehr *schweissabwisch* und mit Junikäfern möchte ich das nicht probieren … is ja nix dran an den Jungs