Eosinophile pulmonale granulomatose beim Hund
Von: , Frage gestellt am Fr, 13. Jul 2007
Hi,
ich bin neu hier und hoffe ihr könnt mir helfen.
Mein Hund ist in den letzten Wochen sehr kran gewesen. Alles fing an mit Husten. Er wurde auf Zwingerhusten behandelt.
Auch nach 10 Tagen Antibiotikum trat keine Besserung ein. Letztes Wochenende fing er dann an blutiges Sekret auszuspucken.
Nach einem Röntgen Thorax am Montag stellte man ein Lungenödem und ein vergrößertes Herz fest. Ebenso mehrere undefinierbare "Herde" in der Lunge. Dem Hund ging es richtig schlecht. Nach einer Lasix Injektion besserte sich sein Zustand etwas und er bekam wieder besser luft
Am Dienstag verschlechterte er sich wieder und ich brachte ihn in die Tierklinik. Hier hat man am Mittwoch ein Herzecho (war unauffällig) und trotz seines schlechten Zustands eine Bronchoskopie gemacht. Ergebniss: Ein Lungenflügel ist stark verändert, im anderen fängt es langsam an. Es wurden Biopsien entnommen und die Ergebnisse bekkommen wir Anfang nächster Woche. Lt. Tierarzt gibt es 3 Möglichkeiten, woran mein Hund erkrankt sein könnte:
1. Lungenkrebs
2. Eosinophile pulmonale granulomatose
3. Nokardiose (Blutuntersuchung läuft)
Im Blutbild zeigt sich ein starker Anstieg der Eosinophilen auf 5875 (normal 40-600, Leukozyten 24,48 (norm. 6,0-12,0), Albumin 1,9 (norm. 25.-4,1). Weitere Tests auf Leishmaniose, Aspergillus, Dirofilarien waren negativ.
Mein Hund bekommt z.Zt. Kortison und es geht ihm besser.
Wer kann mir mehr Infos zur Eosinophilen pulmonalen granulomatose geben oder welcher Hundehalter hat einen Hund, der ebenfalls daran erkrankt ist?
Danke und Gruß
