HILFEEE - unser Hund fällt seit heute öfters um

Hallo,

… und lässt sich NICHT anfassen und will ich (oder jmd. anderer) ihn streicheln, HEULT er auf!! Es ist ein Berner Senn, 9 J. alt. Was könnte das sein?

TA ist momentan nicht erreichbar.

Danke für re

Hallo,

das hört sich nicht gut an.

Das kann von Bandscheibenvorfall, über Tumor bis Epilepsie durch entzündliche Vorgänge im Gehirn reichen.
Wenn der TA nicht erreichbar ist, fährst du am besten gleich in die Notaufnahme der nächsten größeren Tierklinik oder einer Tiermedizinischen Hochschule.

Alles Gute
Steffi

Hallo Steffi,

also - es ist ein Bandscheibenvorfall (lt. Röntgenbild); TA der TÄ Klinik meinte, dass er da nichts machen kann. Es wird auch nicht op; evtl. können Schmerzmittel verabreicht werden.

Dank dir für deine Einschätzung und guten Wünsche!

LG

Doris

das hört sich nicht gut an.

Das kann von Bandscheibenvorfall, über Tumor bis Epilepsie
durch entzündliche Vorgänge im Gehirn reichen.
Wenn der TA nicht erreichbar ist, fährst du am besten gleich
in die Notaufnahme der nächsten größeren Tierklinik oder einer
Tiermedizinischen Hochschule.

Alles Gute
Steffi

also - es ist ein Bandscheibenvorfall (lt. Röntgenbild); TA

der TÄ Klinik meinte, dass er da nichts machen kann. Es wird
auch nicht op; evtl. können Schmerzmittel verabreicht werden.

Hallo Benton,
ES gibt ein Verfahren da werden Golddrahtstücke an verschiedenen Punkten um die schmerzhafte Stelle herum implantiert.
Sehr gute Ergebnisse gibt es da bei HD und es kann auch bei Bandscheibenvorfällen evtl. helfen den Schmerz zu lindern und eine Entzündung mildern/verhindern.
Du kannst Dich ja mal im Netz schlau machen…
Du müßtest nur einem Tierarzt ,der diese Behandlung anwendet, ein Röntgenbild schicken und er kann Dir dann sagen ob es bei Deinem Hund angebracht ist!
Es gibt inzwischen einige Tierärzte in Deutschland die diese Behandlung machen können!
Wenn Dein Hund sonst noch gesund ist…
Vielleicht wäre es einen Versuch wert!

Liebe Grüße
Marah

Hallo Marah,

die Methode kommt für einen Bandscheibenvorfall nicht in Frage.

Goldimplantate werden gesetzt um chronischen Schmerz, der durch Deformationen entsteht, also HD oder Arthrose, zu unterdrücken.

Ein Bandscheibenvorfall ist aber keine Knochendeformation, sondern ein verschobener Knorpel, der den Nervenkanal in der Wirbelsäule punktuell einengt.

In so einem Fall geht es darum die Nerven von der Reizung zu befreien und sie zu beruhigen und nicht vorrangig nur einen chronischen Schmerz auszuschalten.

Gruß Steffi

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die Methode kommt für einen Bandscheibenvorfall nicht in
Frage.

Schade! ich dachte es wäre ein Versuch wert…

Goldimplantate werden gesetzt um chronischen Schmerz, der
durch Deformationen entsteht, also HD oder Arthrose, zu
unterdrücken.
Ein Bandscheibenvorfall ist aber keine Knochendeformation,
sondern ein verschobener Knorpel, der den Nervenkanal in der
Wirbelsäule punktuell einengt.
In so einem Fall geht es darum die Nerven von der Reizung zu
befreien und sie zu beruhigen und nicht vorrangig nur einen
chronischen Schmerz auszuschalten.

Aber wenn keine Op mehr möglich ist…Kann man da denn nicht eine Entzündung des Nervs( durch die permanente Reizung) mit verhindern?
Oder mit normaler Akupunktur?
Metacam bei so einem älteren Hund ist wahrscheinlich nicht so gut weil es den Organismus zu sehr belastet…Wenn er starkes Schmerzmittel bekommt könnte er sich ja auch unangebracht viel bewegen…
Könnte man nicht auch mit Mitteln die gegen Arthrose wirken(entzündungshemmend), die Leiden des Tieres lindern? Solange noch keine Lähmungserscheinungen da sind, kann man ja durchaus noch was machen, oder?
Ich habe auch noch was von einer Steroidbehandlung gehört aber die kann wohl Magen-Darm blutungen verursachen…

Liebe Grüße
Marah

Hallo Marah,

Metacam bei so einem älteren Hund ist wahrscheinlich nicht so
gut weil es den Organismus zu sehr belastet…Wenn er starkes
Schmerzmittel bekommt könnte er sich ja auch unangebracht viel
bewegen…

falls der einzelne Hund Metacam verträgt, hat es sehr wenige Nebenwirkungen und belastet den Organismus kaum. Als starkes Schmerzmittel würde ich es übrigens nicht einordnen.

Könnte man nicht auch mit Mitteln die gegen Arthrose
wirken(entzündungshemmend), die Leiden des Tieres lindern?

Genau das sind die so genannten NSAID, wie zum Beispiel Metacam.

Ich habe auch noch was von einer Steroidbehandlung gehört aber
die kann wohl Magen-Darm blutungen verursachen…

Magen- Darmblutungen ist eine mögliche Nebenwirkung der NSAID wie Metacam, jeder Hund verträgt es eben nicht.

Kortison hat andere typische Nebenwirkungen und ist in der Schmerzbehandlung höher angesiedelt als NSAID.

Unabhängig davon stellt sich aber, gerade beim älteren Patienten für mich die Frage, ob die Wirkung eines Medikaments nicht wesentlich wichtiger ist als mögliche Nebenwirkungen.
In der Humanmedizin, findet auf diesem Gebiet Gott sei Dank ein langsamer Umdenkungsprozess statt - bei Tierbesitzern habe ich oft den Eindruck, dass sie mit schmerzlindernden Mitteln, aus Angst vor möglichen Nebenwirkungen sehr sparsam umgehen, und so ihrem Tier mehr schaden als nutzen.

Gruß

Johnny

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Hallo Marah,

Aber wenn keine Op mehr möglich ist…

Das keine OP gemacht wird, heißt ja nicht gleich ‚chronisch hoffnungsloser Fall‘. Zuerst einmal ist es ein akuter Fall und es ist generell möglich, daß die akute Reizung der Nerven sich beruhigt.

Natürlich sollte man dem Hund die Schmerzen nehmen. Wäre der Hund noch jung, würde ich den Schmerz erstmal nicht völlig ausschalten, weil schmerzloses rumtoben negativ wirken könnte.

Oder mit normaler Akupunktur?

Akupunktur ist nicht mein Metier, aber ich meine bei Nervenproblemen soll Akupunktur nicht angewandt werden.

Solange noch keine Lähmungserscheinungen da sind, kann man ja
durchaus noch was machen, oder?

Solange keine Lähmung da ist, hat der Nerv noch keinen Schaden genommen. Ist eine Lähmung vorhanden, ist die Nervenleitung unterbrochen, aber auch das kann noch regenerierbar sein.

Homöoathisch kann man da z.T. viel erreichen.

Gruß Steffi

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Hallo Johnny;

Metacam bei so einem älteren Hund ist wahrscheinlich nicht so
gut weil es den Organismus zu sehr belastet…Wenn er starkes
Schmerzmittel bekommt könnte er sich ja auch unangebracht viel
bewegen…

falls der einzelne Hund Metacam verträgt, hat es sehr wenige
Nebenwirkungen und belastet den Organismus kaum. Als starkes
Schmerzmittel würde ich es übrigens nicht einordnen.

Kommt das bei Metacam nicht auch auf die Dosierung an? Bei einem Bandscheibenvorfall, müßte diese doch schon etwas höher sein…
Zumindest solange der Fall akut ist.
Wenn man bei einem älteren Hund gute Organwerte hat…
Ich habe leider erlebt, das man in einer namhaften Tierklinik meinem herzkranken
Dackel mit massiven Organproblemen einfach Metacam gegeben hat, wegen einem Bandscheibenvorfall- ich hätte mir in diesem Fall eine bessere Aufklärung gewünscht und den Verweis auf Alternativen!

Könnte man nicht auch mit Mitteln die gegen Arthrose
wirken(entzündungshemmend), die Leiden des Tieres lindern?

Genau das sind die so genannten NSAID, wie zum Beispiel
Metacam.

Es gibt zur Arthrosebehandlung doch auch noch andere Mittel die entzünndungshemmend wirken- ausser NSAID!

Ich habe auch noch was von einer Steroidbehandlung gehört aber
die kann wohl Magen-Darm blutungen verursachen…

Magen- Darmblutungen ist eine mögliche Nebenwirkung der NSAID
wie Metacam, jeder Hund verträgt es eben nicht.

Bin beim schreiben wohl schon halb weggenickt- mein Fehler!
Ich habe auch erfahren, dass die GAG(Grünlippmuschel) diese Magen- Darmbelastungen mindern kann- abgesehen von der knorpelschützenden Wirkung!

Kortison hat andere typische Nebenwirkungen und ist in der
Schmerzbehandlung höher angesiedelt als NSAID.

Leider wird manchesmal auch kombiniert! Habe ich wirklich so erlebt!!!

Unabhängig davon stellt sich aber, gerade beim älteren
Patienten für mich die Frage, ob die Wirkung eines Medikaments
nicht wesentlich wichtiger ist als mögliche Nebenwirkungen.

Ich weiß wie Du das meinst, aber ich sehe gerade bei alten Tieren, nicht die Notwendigkeit deren Organismus noch mehr zu belasten und so das Leben noch zu verkürzen. Aber das kommt wohl auch auf die individuelle Schwere des Falles an.

In der Humanmedizin, findet auf diesem Gebiet Gott sei Dank
ein langsamer Umdenkungsprozess statt - bei Tierbesitzern habe
ich oft den Eindruck, dass sie mit schmerzlindernden Mitteln,
aus Angst vor möglichen Nebenwirkungen sehr sparsam umgehen,
und so ihrem Tier mehr schaden als nutzen.

Ja, aber ich finde das gerade diese Nebenwirkungen von vielen Tierärzten nicht ernst genug genommen werden obwohl evtl. massive Schäden drohen- es fehlt hier meiner Meinung nach die Aufklärung und die Rücksichtsnahme auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten Tier!
Ich bin da etwas naturheilkundlich eingestellt aber oft ist der Mittelweg ja nicht der schlechteste!
Liebe Grüße
Marah

Hallo Steffi!

Das keine OP gemacht wird, heißt ja nicht gleich ‚chronisch
hoffnungsloser Fall‘. Zuerst einmal ist es ein akuter Fall und
es ist generell möglich, daß die akute Reizung der Nerven sich
beruhigt.

Stimmt- mein Fehler!
Ich habe mich nochmal schlau gemacht und in einem Buch nachgelesen, dass ein Tierarzt geschrieben hat der sich der klassischen Homöopathie zu gewandt hat aber immer noch auf die Behandlung eines konventionellen Tierarztes eingeht und diese auch wenn angebracht berücksichtigt! Viele sehen das widersprüchlich aber das macht die Aussagen in diesem Buch für mich so interressant!

Akupunktur ist nicht mein Metier, aber ich meine bei
Nervenproblemen soll Akupunktur nicht angewandt werden.

Die konventionelle, nichtchirurgische Behandlung besteht aus einer Steriodtherapie, um die Entzündung in der Wirbelsäule zu reduzieren.
Bei vielen Tieren kann diese Methode wirken und sollte berücksichtigt werden, wenn andere Methoden nicht erreichbar und wirkungslos sind.
Diese Methode wird für gewöhnlich in weniger schweren Fällen empfohlen, in denen
andere (Akupunktur und Chiropraxis) genauso wirksam aber weiniger riskant sind.
Hohe Sterioddosen können Darmgeschwüre und Blutungen verursachen.

Solange noch keine Lähmungserscheinungen da sind, kann man ja
durchaus noch was machen, oder?

Solange keine Lähmung da ist, hat der Nerv noch keinen Schaden
genommen. Ist eine Lähmung vorhanden, ist die Nervenleitung
unterbrochen, aber auch das kann noch regenerierbar sein.

Behandlungsempfehlungen:
Wenn neben dem Schmerz eine Lähmung auftritt, besonders wenn die Lähmung plötzlich beginnt, kann der Tierarzt zu einer Operation raten!Tiefenschmerz ist unbeeinträchtigt!

Wenn kein Tiefenschmerz mehr vorhanden ist, ist die Prognose für die Wiederherstellung der Bewegungsfähigkeit ungünstig und ein chirurgischer Eingriff
häufig nicht hilfreich. Hier KANN Akupunktur helfen!- und Homöopathie in einigen Fällen auch!

Homöoathisch kann man da z.T. viel erreichen.

Genau darauf wollte ich hinaus:smile:! Es gibt viele Aspekte die hier für eine Begleittherapie sprechen- meiner Meinung nach!
Ich wollte hier nochmal auf beide Arten der Behandlung hinweisen und jetzt muss sich jeder sein eigenes Bild machen!

Liebe Grüße
Marah

@ Steffi: Danke für Deine Geduld mit mir! :smile:

Hallo Marah,

@ Steffi: Danke für Deine Geduld mit mir! :smile:

Fühle mich geehrt, denn
Geduld ist eine Grundvoraussetzung für einen Homöopathen.

Welches Buch liest du?

Gruß Steffi

Hallo Steffi!

Welches Buch liest du?

Das Buch heißt: Homöopathie für Hunde und Katzen von Don Hamilton.
Ich versuche Dir per Mail ein paar kurze Zitate zu schicken!

Lieber Gruß
Marah

Hallo again,

… und soll lt. TÄ Klinik dürfen max. 2 Tbl./Tag (nur bei akuten Schmerzen!) verabreicht werden. Es scheint aber NICHT anzuschlagen?!! 1 Tbl. hält höchstens 1,5 Std.- dann ‚lehnt‘ Hund er wieder - … am Bettrand, … an der Wand.

( *bintraurig*

es ist ein Bandscheibenvorfall (lt. Röntgenbild); TA
der TÄ Klinik meinte, dass er da nichts machen kann. Es wird
auch nicht op; evtl. können Schmerzmittel verabreicht werden.

Dank dir für deine Einschätzung und guten Wünsche!

LG

Doris

das hört sich nicht gut an.

Das kann von Bandscheibenvorfall, über Tumor bis Epilepsie
durch entzündliche Vorgänge im Gehirn reichen.
Wenn der TA nicht erreichbar ist, fährst du am besten gleich
in die Notaufnahme der nächsten größeren Tierklinik oder einer
Tiermedizinischen Hochschule.

Alles Gute
Steffi