sehr gute Freunde von mir (Pärchen) möchten sich einen Hund zulegen. Beide haben Erfahrung mit Hunden, können die entstehende Verantwortung also gut einschätzen.
Jedoch sind beide berufstätig und der Hund wäre Mo - Fr 2x 4 Stunden alleine. Will heißen, morgens 4 Stunden alleine, in der Mittagspause ist für 1 Stunde jemand anwesend und dann ist er nachmittags noch mal 4 Stunden alleine.
Abgesehen von diesen 2x 4 Stunden Alleinsein, hätte der Hund sicherlich ein tolles Leben bei den Beiden.
Ich persönlich habe nicht so die Erfahrung mit Hunden und von daher würde mich mal interssieren, ob es möglich ist einen Hund unter diesen Bedingungen anzuschaffen.
Abgesehen von diesen 2x 4 Stunden Alleinsein, hätte der Hund
sicherlich ein tolles Leben bei den Beiden.
Ich persönlich habe nicht so die Erfahrung mit Hunden und von
daher würde mich mal interssieren, ob es möglich ist einen
Hund unter diesen Bedingungen anzuschaffen.
ja - WENN sie sich einen älteren aus dem Tierheim anschaffen, der es aus seinem vorherigen Leben schon gewohnt ist viel allein zu sein und damit definitv keinen Stress hat !! NUR dann !
Einem jungen Hund darf man das nicht antun !!! Der „Verlust des Rudels“ und sei es auch nur 2x 4 stunden bedeutet für einen Hund 2x 4 Stunden „Lebensgefahr“
ich schließe mich der Vorposterin an und lege noch eins drauf: 2 Hunde, 6 Jahre aufwärts. Alles andere wäre „Selbstbefriedigung“. Auch wenn ein älterer Hund das lange Alleinsein klaglos erträgt, ist das trotzdem kein Hinweis darauf, dass es eine ideale Haltung ist.
Ihr werdet feststellen, dass die Leute unter den beschriebenen Bedingungen gar keinen einzelnen Hund von den meisten Tierheimen und keinen jungen Hund von einem verantwortungsbewussten(!) Züchter bekommen.
unsere mieterin im altenteil liess den hund jeden tag 8 stunden allein—es gab nur stress,wenn unser kater an der hautür(glas)vorbei lief.
in der wohnung gabs keine schäden.
Hi Chris,
für einen Zeitraum von 2-3 Monaten wäre es übergangsweise denkbar.
Kam bei mir auch schon vor, aber dann muss gut sein.
Morgens 4 Stunden, kein Problem. Aber dann sollte jemand da sein.
Denkbar wäre daß ihr täglich jemanden kommen lasst der morgens und Nachmittags mit dem Hund je 45minuten raus geht.
Kostet Geld aber wäre das Beste für den Hund.
Ansonsten wenn dies nicht machbar ist, lieber Fische anschaffen.
Gruß Steffen
Hallo Chris,
das würde ich keinem Hund zumuten. Das tolle Leben beschränkt sich doch auf 5 Stunden in der Woche und das Wochenende an dem man bestimmt nicht 24 Stunden täglich für den Hund dasein kann… Also, ich würde sagen das ist nicht zumutbar für einen Hund. Lieber zwei Katzen oder wie schon gesagt Fische kaufen…Auch wenns schwerfällt, aber auch Verzicht kann ein Ausdruck von Tierliebe sein.
LG, Rala
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zunächst einmal sind Hunde Rudeltiere. Einzelhaltung bzw. den größten Teil des Tages alleine sein, spricht dem zuwider.
Haben die beiden einen Garten? Vielleicht können zwei Hunde angeschafft werden, die tagsüber ein großes Außengelände zur Verfügung haben?
Ansonsten ist die Anschaffung eines Hundes nicht zu empfehlen.
Gehen wir mal von einer Lebenserwartung von 10 Jahren aus. Der Hund muß morgens ausreichend raus, mittags und abends. Er braucht Auslauf, Beschäftigung, Pflege… Das muß irgendwie bewerkstelligt werden.
Vielleicht gibt es ja in der Nachbarschaft jemanden, zu dem der Hund tagsüber kann? Oder ältere Kinder, die sich zumindest Nachmittags drum kümmern können.
Meine alte Hündin hat eine Weile so gelebt. Nach einiger Zeit, ich schätze, gut 2 Jahre, gab es auf einmal massive Probleme. Sie hat bitterlichst gejault.
Ganz alleine war sie übrigens nicht, es waren Katzen mit in der Wohnung.
Wir haben sie dann tagsüber zu meiner Schwiegermutter gebracht, und ich bin in der Pause zu ihr und habe lange Runden mit ihr gedreht. Optimal wars nicht, zumal meine Pause dadurch auch nicht mehr zum Ausruhen war.
Ich würde es nicht mehr machen. Es ist einfach zu viel, zu lange für den Hund. Selbst mit zwei Hunden nicht. Meine beiden fangen höchstens beide an, zu jammern, wenn sie alleine sind, „trösten“ tun sie sich nicht.
Die alte Hündin war übrigens das Alleine sein gewöhnt, sie war über 10 Jahre lang regelmässig alleine, nur nicht so lange wie zu dem Zeitpunkt, als das Jaulen begonnen hat.
Ich würde es auch einem alten Tierheimhund nicht antun wollen. Zumal eben auch so ein Tier auf einmal nicht mehr damit klarkommen könnte. Und dann muss man schnell eine Lösung finden, damit es keine Probleme gibt!
Wenn man einen zuverlässigen Hundesitter an der Hand hat, würde ich sagen, geht es. Dann wäre auch bei Krankheit etc. für den Hund gesorgt.
ich überlege die ganze Zeit, dass ich viel zu wenig für meinen Hund tue. Und ich bin 24 Std. am Tag mit ihr zusammen.
Zur Vorab-Situation: sie ist behindert, d.h. so „normale“ Laufzeiten, die ich auf ca. 3 Std. pro Tag bei einem gesunden Hund ansetzen würde, kann sie gar nicht leisten.
Aber: wir gehen morgens ca. 1 Std. mit anderen Hunden, dann ist sie bei mir, mit Auslauf im Hinterhof, bis mittags. Da gehen wir dann mindestens eine 3/4 Stunde. Danach ist sie wieder bei mir. Abends gehen wir dann nochmal ca. 1/2 Stunde „um die Häuser“ - und manchmal, wenn „uns“ danach ist - spät noch einmal.
Die Vorstellung, einen Hund den ganzen Tag sich selbst zu überlassen (Mittagspause hin oder her - das erneute „Verlassen-werden“ macht es nur noch schwerer) kommt für mich einer Misshandlung gleich.
klares nein - ein hund - ein junger hund schon gar - einzeln so viel allein lassen ist nicht richtig und nicht gut für das tier - als tierliebhaber müssten die freunde das aber eigentlich wissen.
verantwortung beginnt eben vor dem anschaffen eines hundes. leider gibt es noch immer massenhaft hundebesitzer die einen einzelnen hund halten und das tier viel zuviel und zu lange am stück allein lassen.
vielleicht weisst du ja was für eine rasse sie bevorzugen - du kannst dannn mal zuerst bei wikipedia schauen - denn da stehen erste infos zu dem tier drinnen - auch wieviel fürsorge, pflege und aufmerksamkeit das tier braucht um sich wohl zu fühlen - als nächstes wäre ggfs. die anschaffung eines guten buches keine miese idee - 1. weil alte methoden der erziehung (die fehlerhaften) hier mit neuen ergänzt werden und 2 weil die besitzer sich dann besser vorbereiten können - die erwähnten ideen in sachen 2 hund oder andere alternativen um ein tier halten zu können und dabei das beste für das tier zu tun.
(z.b nachbar der auch einen hund hat/haben will und auch arbeitet - aber an anderen tagen? - gegenseitiges mitpflegen des nachbarhundes an diesen tagen - wäre eine weitere von vielen alternativen, sofern zuverlässig)