Hund hat sich verbissen

Ich war mit meinem Hund (Malinois) auf Gassitour als mir ein anderer Hundebesitzer mit seinem Hund und Fahrrad entgegen kam.
Schon von Weitem bat ich ihn, seinen Hund an die Leine zu nehmen.
Mein Hund war angeleint.

Der andere Hundebesitzer lehnte das ab und so kam es wie es kommen musste, die Hunde haben sich ineinander verbissen. (Der andere Hund war dann so schnell an meinen ran, dass für ein Ausweichen nicht mehr die nötige Zeit blieb)
Mein eigener Hund hat bis auf eine kleine Wunde am Kopf keine Verletzungen davon getragen. Bei dem anderen Hund sieht es leider so aus, dass die tierärztliche Behandlung notwendig wurde und die Rechnung wohl auch nicht gering ausfiel.
Nun möchte der andere Hundebesitzer seine Rechnung von mir beglichen haben.

Wie sieht es in solchen Situationen aus? Denn ein genereller Leinenzwang ist nicht vorgeschrieben (nur bei gefährlichen Hunden).
Bekommt er im Falle des Rechtsstreites Recht und ich muss seine Rechnung tatsächlich übernehmen?

Danke schon mal im Voraus!

Hallo Lonely,

besteht eine Haftpflichtversicherung für Deinen Hund? Die Versicherer übernehmen nämlich zumeist auch die Abwehr von unberechtigten Schadensersatzansprüchen (dazu gehört auch die Übernahme von Anwaltskosten).

Falls nicht, helfen nur Zeugen! Gibt es die? Denn Du hast Dich ja vollkommen korrekt hinsichtlich „Prävention“ verhalten!

Keine Versicherung? Keine Zeugen? Keine Einsicht bei dem Halter des anderen Hundes? Dann wird es eng!

Viele Grüße

Kathleen

Hallo,

verstehe ich richtig? Dein Hund war angeleint, der andere nicht? Dann musst Du ziemlich sicher nix zahlen, sondern Du bekommst Deine Kosten vom anderen Hundebesitzer bzw. dessen Versicherung. So ist das eigentlich immer: der Angeleinte hat Recht, unabhängig davon, wer der eigentliche Verursacher ist.

Wenn Du eine Tierhalterhaftpflicht hast, und das ist bei einem Hund dieser Größe sehr zu empfehlen, würde ich die mal zwecks Infos kontaktieren.

Gruß,

Myriam

Für meinen Hund habe ich natürlich eine Tierhalterhaftpflichtversicherung abgeschlossen. Wie schon richtig erwähnt, für einen Hund dieser Größe halte ich das für zwingend erforderlich.

Alles richtig verstanden, mein Hund war angeleint, der andere nicht.
Als der andere Hund auf meinen zugelaufen ist, rief der Halter des anderen Hundes seinem Hund noch nach, aber der hörte nicht auf sein „Herrchen“.

Mein Hund benötigte ja keine Behandlung vom Tierarzt, insofern hatte sich die Sache für mich mehr oder weniger erledigt. Nun kam vorhin der Anruf des anderen Besitzers, er wolle von mir die Rechnung gezahlt haben.

Sollte sich der Halter des anderen Hundes tatsächlich nicht von seinem Vorhaben abbringen lassen, so werde ich meine Versicherung kontaktieren. Zeugen des „Vorfalles“ gibt es leider keine.

Danke für eure Antworten und Rat!

Grüße
Lonely

Nachfrage
Hi,

Schon von Weitem bat ich ihn, seinen Hund an die Leine zu
nehmen.

Warum? Hast Du schlechte Erfahrungen mit Deinem Hund gemacht? Normalerweise gibt es unter Hunden erst richtig Stress, wenn sie angeleint sind.

Gruß,

Anja

Hallo,

der Angeleinte hat
Recht, unabhängig davon, wer der eigentliche Verursacher ist.

genau so! Was ich absolut nicht Rechtes finde. Aber recht haben und Recht kriegen war schon immer zweierlei.

Wenns Streß gibt, den Fall der eigenen Haftpflicht übergeben, die müssen das regeln, egal wer Schuld hat.

Gruß Steffi

Hi,

Schon von Weitem bat ich ihn, seinen Hund an die Leine zu
nehmen.

Warum? Hast Du schlechte Erfahrungen mit Deinem Hund gemacht?
Normalerweise gibt es unter Hunden erst richtig Stress, wenn
sie angeleint sind.

Wenn nur EINER angeleint ist. Beide angeleint ist meist der sicherste Schutz vor Stress.

LG
Stuffi

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Hallo,

der Angeleinte hat
Recht, unabhängig davon, wer der eigentliche Verursacher ist.

genau so! Was ich absolut nicht Rechtes finde.

Ja wie soll die Sachen denn sonst laufen? Die Hunde zur Zeugenaussage bitten, um zu klären, wer nun wen wann „provoziert“ hat?

Letztendlich ist der Halter verantwortlich und hat seinen Hund bei Gefahr anzuleinen. Wenn der eigene Hund wirklich so gut erzogen ist, kann er natürlich auch ohne Leine am kläffenden, angeleinten Gegner vorbeigehen, aber dann eben auf Verantwortung des Halters.

LG
Stuffi

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hallo erst mal.
also ich würde meiner Versicherung den Fall schildern, auch nicht
vergessen, dass du ihn vor her schon darum gebeten hast, den Hund
anzuleinen. Ich denke auch mal, dass er damit nicht weit kommt.
Wenn die Versicherung erst mal sieht, wie der Hergang war, wird sie
sich auch der Zahlung entziehen.

so etwas in der Art ist mir auch mal passiert und meine damals drei
Hunde habe ich immer seitlich abliegen lassen, wenn andere mit Rad/zu
Fuß/mit Hund vorbei kamen.
Meine Versicherung hat damals den Fall gewonnen, da meine
Schäferhündin die kleinere Hündin von mir nur verteidigte. Aber meine
waren an der Leine!!!

Sehr schade, dass du keine Zeugen hast!

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Hallo,

der Halter des anderen Hundes hat sich, aus welchem Grund auch immer, gestern nicht noch einmal gemeldet.
Vielleicht hat er sich ja selber mal informiert wie die Sachlage aussieht in dem Fall.
Sollte er sich doch noch mal an mich wenden, werde ich meine Versicherung kontaktieren.

Mein Hund ist fast immer angeleint, da ich eben solche Begegnungen mit anderen Hunden vermeiden möchte. Anhand eurer Reaktionen sehe ich aber, dass ich mich doch richtig verhalten habe.
Danke

Grüße
Lonely

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Hallo Anja

Warum? Hast Du schlechte Erfahrungen mit Deinem Hund gemacht?
Normalerweise gibt es unter Hunden erst richtig Stress, wenn
sie angeleint sind.

Meiner Meinung nach zeigt jeder der seinen Hund anleint Verantwortungsbewusstsein. Der Hundehalter zeigt mir damit, dass er Vorsorgt, dass er seinen Hund unter Kontrolle hat.

Wenn einer seinen Hund nicht vernünftig an einem anderen angeleinten Hund vorbeiführen kann, hat er ein gewaltiges Erziehungsdefizit, was leider der Hund ausbaden muss. Wenns an der Leine Krach gibt, ist nicht derjenige Schuld, der den Hund an der Leine hatte, sondern der andere, der erstens weder fähig ist, seinen Hund abzurufen, noch zweitens seinen Hund als gesellschaftsfähiges Tier zu erziehen.

Weisst Du, wieviele Male ich gewissen „Hundehaltern“ ich am liebsten den Hals umgedreht hätte, wenn ich mit einem in der Therapie stehenden „Problemhund“ endlich so weit fortgeschritten war, dass ich mich auf offener Strasse mit ihm bewegen konnte und dann irgendwelche Leutchen mit ihren Hunden daherkommen und mir zubrüllen: „Der tut nix, lassen Sie Ihren auch frei!“. Wenn ich dann zur Antwort gebe: „Ihrer vielleicht nicht, aber meiner!“ geht das hysterische Geschrei erst recht los - dann sieht man mal, dass praktisch keiner, der seinen Schatzi-Wuffi einfach so unkontrolliert auf andere loslaufen lässt, den Hasi-Putzi auch zuverlässig unter Appell hat… und dann soll am Ende noch ich schuld sein, weil ich - genau aus dem Grund eine Rempelei zu vermeiden (mit schwer verhaltensgestörten und „gefährlichen“ Hunden verlasse ich mein Gelände logischerweise nicht) - meinen Hund angeleint habe…

Für mich sagt die Aussage „Lassen Sie Ihren doch auch frei, meiner tut nix“ also schon sehr viel über den Hundehalter und seinen Hund aus…

Gruss,

Semiramis

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Hi,

Meiner Meinung nach zeigt jeder der seinen Hund anleint
Verantwortungsbewusstsein. Der Hundehalter zeigt mir damit,
dass er Vorsorgt, dass er seinen Hund unter Kontrolle hat.

Das widerspricht sich aber wirklich. Wenn jemand seinen Hund unter Kontrolle hat, dann hat er das eben auch ohne Leine - warum sollte man den Hund sonst anleinen?

Wenn einer seinen Hund nicht vernünftig an einem anderen
angeleinten Hund vorbeiführen kann, hat er ein gewaltiges
Erziehungsdefizit, was leider der Hund ausbaden muss.

Der Hund muss immer die Erziehungsfehler des Besitzers ausbaden - wie soll er es sonst anders wissen?

Wenns an
der Leine Krach gibt, ist nicht derjenige Schuld, der den Hund
an der Leine hatte, sondern der andere, der erstens weder
fähig ist, seinen Hund abzurufen, noch zweitens seinen Hund
als gesellschaftsfähiges Tier zu erziehen.

Der Großteil der leinenlose Hunde, die mir so begegnen, die ich kenne, sind gut sozialisiert und hören auf Zuruf. Klar gibt es auch Zoff unter Hunden, aber ich beobachte im Großteil der Fälle, dass die Hunde das unter sich regeln.

Weisst Du, wieviele Male ich gewissen „Hundehaltern“ ich am
liebsten den Hals umgedreht hätte, wenn ich mit einem in der
Therapie stehenden „Problemhund“ endlich so weit
fortgeschritten war, dass ich mich auf offener Strasse mit ihm
bewegen konnte und dann irgendwelche Leutchen mit ihren Hunden
daherkommen und mir zubrüllen: „Der tut nix, lassen Sie Ihren
auch frei!“.

Ich rede nicht von Problemhunden - die gibt es - genauso wie Problemherrchen und -frauchen. Außerdem sind andere Hundebesitzer und ihre Hunde keine Versuchsobjekte für Deine Erziehungsversuche. Das solltest Du auf einem abgeschlossenen Gelände tun.

Wenn ich dann zur Antwort gebe: „Ihrer vielleicht
nicht, aber meiner!“

Das ist dann tatsächlich Dein Problem und nicht das Problem des Gegenübers.

geht das hysterische Geschrei erst recht
los -

schreien ist immer falsch. Der Hund geht sofort in die Verteidigungshaltung und aus dem Ursprungskonflikt wird ein ganz neuer.

dann sieht man mal, dass praktisch keiner, der seinen
Schatzi-Wuffi einfach so unkontrolliert auf andere loslaufen
lässt, den Hasi-Putzi auch zuverlässig unter Appell hat…

Es gibt sone und solche - der Normalfall ist das nicht.

und
dann soll am Ende noch ich schuld sein, weil ich - genau aus
dem Grund eine Rempelei zu vermeiden (mit schwer
verhaltensgestörten und „gefährlichen“ Hunden verlasse ich
mein Gelände logischerweise nicht) - meinen Hund angeleint
habe…

Du scheinst aufgrund Deiner „Berufung“ ein pathologisches Verhältnis zu Hunden zu haben. Wer schon in Panik loszieht, überträgt das automatisch auf den Hund. Der Führer muss gelassen sein, um einen gelassenen Hund zu führen.

Für mich sagt die Aussage „Lassen Sie Ihren doch auch frei,
meiner tut nix“ also schon sehr viel über den Hundehalter und
seinen Hund aus…

Tja, und Deine Panikmache sagt sehr viel über Dich aus.

Gruß,

Anja

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Hallo,

Wenn ich dann zur Antwort gebe: „Ihrer vielleicht
nicht, aber meiner!“ geht das hysterische Geschrei erst recht los

Dann ist die Therapie des Hundes noch nicht so weit fortgeschritten, daß du mit ihm dort gehen solltest, es sei denn das Gelände ist so weiträumig einzusehen, daß immer die Möglichkeit besteht frühzeitig auszuweichen.

Meine persönliche Erfahrung ist, daß die Hunde am schlechtesten sozialisiert sind, deren Führer schon von weitem laut (hysterisch)rufend zum Anleinen auffordern. Und diese Hunde sind in der Regel auch die, die an der Leine aggressiv reagieren und damit den harmlos frei dahinlaufenden gut sozialisierten Hund provozieren.

Gruß Steffi

Hab mal nachgefragt bei meinem Hundeverein,die recht viel Erfahrung in Sachen Hunderecht haben. Hier die Antwort:
Nein der andere Hundehalter bekommt nicht recht! Die Rechtsanlage ist in Gebieten ohne Leinenregelung so,dass jeder für die Kosten am eigenen Hund aufkommt. Die einzigen Ausnehmen sind, wenn ein Hund bereits als gefährlich eingestuft ist und man ihn grob fahrlässig laufen lässt. Dann kann der andere Hundbesitzer auf Kostenerstattung klagen. In dem vorliegend geschilderten Fall hat der andere Hundbesitzer kaum Chancen mit einer Klage.
Falls Du Hilfe benötigst in Sachen Hunde, hier darf jeder anfragen, nicht nur Mitglieder: Hundezone.de
Gruß Shanara

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Steffi,

… und damit den harmlos frei dahinlaufenden gut
sozialisierten Hund provozieren.

ein gut sozialisierter Hund (oder auch Mensch) lässt sich aber nicht so leicht von jedem dahergelaufenen Rüpel provozieren …

Gruß

Johnny

Hallo Anja!

Das widerspricht sich aber wirklich. Wenn jemand seinen Hund
unter Kontrolle hat, dann hat er das eben auch ohne Leine -
warum sollte man den Hund sonst anleinen?

Tut es ganz und gar nicht. Was, wenn der Hund krank bzw. rekonvaleszent ist? Wenn ICH ihn aus irgendeinem Grund nicht auf andere loslassen möchte zu seinem eigenen Schutz? Ich bin nicht der Meinung, dass Hunde unbedingt mit jedem dahergelaufenen anderen Hund Kontakt aufnehmen müssen um glücklich zu sein. Irgendwann habe ich nämlich einen Hund an der Leine, mit dem ich nicht mehr vernünftig an anderen vorbei gehen kann. Vielleicht bin ich ja genau das am Trainieren?

Der Großteil der leinenlose Hunde, die mir so begegnen, die
ich kenne, sind gut sozialisiert und hören auf Zuruf. Klar
gibt es auch Zoff unter Hunden, aber ich beobachte im Großteil
der Fälle, dass die Hunde das unter sich regeln.

Aha. Gut. Ja, das sagt mir genug, danke.

Ich rede nicht von Problemhunden - die gibt es - genauso wie
Problemherrchen und -frauchen. Außerdem sind andere
Hundebesitzer und ihre Hunde keine Versuchsobjekte für Deine
Erziehungsversuche. Das solltest Du auf einem abgeschlossenen
Gelände tun.

*lol*, ich bin ausgebildete und geprüfte Tierethologin. Mit „Erziehungsversuchen“ in dem Sinn hat das Ganze recht wenig zu tun. Ich habe ja auch präzisiert, dass ich mit Hunden erst in die freie Wildbahn gehe, wenn sie soweit „salon-“ pardon „wald- und wiesenfähig“ sind.

schreien ist immer falsch. Der Hund geht sofort in die
Verteidigungshaltung und aus dem Ursprungskonflikt wird ein
ganz neuer.

Ich bin es ja auch nicht, die schreit. Merkwürdigerweise sind es aber stets die Hunde, die ich an der Leine führe, die keinen Kravall machen und ruhig bleiben. Wie gesagt: mit Kravalltüten verlasse ich mein Gelände nicht.

Du scheinst aufgrund Deiner „Berufung“ ein pathologisches
Verhältnis zu Hunden zu haben. Wer schon in Panik loszieht,
überträgt das automatisch auf den Hund. Der Führer muss
gelassen sein, um einen gelassenen Hund zu führen.

*lol* Ah. Das ist in der Tat etwas ganz Neues für mich.

Tja, und Deine Panikmache sagt sehr viel über Dich aus.

Panikmache sehe ich von einer ganz anderen Seite aus… ein Schelm, der Böses denkt…

Gruss,

Semiramis

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Hallo Steffi

Dann ist die Therapie des Hundes noch nicht so weit
fortgeschritten, daß du mit ihm dort gehen solltest, es sei
denn das Gelände ist so weiträumig einzusehen, daß immer die
Möglichkeit besteht frühzeitig auszuweichen.

Darauf achte ich natürlich. Es geht auch nicht nur darum, dass ein allfälliger "Therapie"fall stets ein aggressiver Hund ist. Evtl. hat er ein ganz anderes Problem - bzw. seine Besitzer. Wie ich schon in der Antwort an Anja geschrieben habe bin ich nicht der Meinung, dass es für das Glück eines Hundes zwingend notwendig ist, dass er mit jedem anderen daherkommenden Hund Kontakt aufnehmen muss. Vielleicht es ja gerade das, was wir umtrainieren möchten.

Meine persönliche Erfahrung ist, daß die Hunde am
schlechtesten sozialisiert sind, deren Führer schon von weitem
laut (hysterisch)rufend zum Anleinen auffordern. Und diese
Hunde sind in der Regel auch die, die an der Leine aggressiv
reagieren und damit den harmlos frei dahinlaufenden gut
sozialisierten Hund provozieren.

Absolut richtig. Ich schreie ja aber auch nicht, das habe ich ganz und gar nicht nötig. Und wenn dann halt wieder einer mal seinen Schatzi-Wuffi nicht abrufen kann, ist es garantiert nicht meiner, der pöbelt - mit solchen Hunden verlasse ich mein Gelände erst gar nicht.

Mir ist wichtig, dass endlich einmal verstanden wird, dass jeder seinen Hund anleinen darf - wann und wo er will - und sich nicht jedes Mal rechtfertigen braucht. Im Zweifelsfall ist es immer vernünftiger den Hund angeleint zu haben. Versteh mich nicht falsch - ich tue nichts lieber als meine Hunde frei laufen zu lassen. Das geht aber nur, wenn ich weiss, dass sie ZUVERLÄSSIG unter Appell stehen und ich sie jederzeit zu mir holen kann…

Gruss,

Semiramis

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Meine persönliche Erfahrung ist, daß die Hunde am
schlechtesten sozialisiert sind, deren Führer schon von weitem
laut (hysterisch)rufend zum Anleinen auffordern.

Meine persönliche Erfahrung ist, daß es die Besitzer großer, schlechterzogener Hunde sind, die ihre Hunde nie anleinen und von weitem „der tut eh nix“ brüllen.

Was auch kein Wunder ist - ein schlechterzogener Chihuahua kläfft vielleicht an der Leine, ist aber ansonsten harmlos. Ein schlechterzogener Rottweiler schleift sein Herrl an der Leine durch den Park. Da ist Freilaufenlassen schon eine Methode der Stressvermeidung (zumindest für Egoisten) - insbesondere, wenn der Hund durch seine Größe kaum Gefahr läuft bei einem eventuellen Kampf verletzt zu werden - der Chihuahua hingegen ist bei einem kräftigen Biss „entzwei“.

LG
Stuffi

Hab mal nachgefragt bei meinem Hundeverein,die recht viel
Erfahrung in Sachen Hunderecht haben. Hier die Antwort:
Nein der andere Hundehalter bekommt nicht recht! Die
Rechtsanlage ist in Gebieten ohne Leinenregelung so,dass jeder
für die Kosten am eigenen Hund aufkommt. Die einzigen
Ausnehmen sind, wenn ein Hund bereits als gefährlich
eingestuft ist und man ihn grob fahrlässig laufen lässt. Dann
kann der andere Hundbesitzer auf Kostenerstattung klagen. In
dem vorliegend geschilderten Fall hat der andere Hundbesitzer
kaum Chancen mit einer Klage.
Falls Du Hilfe benötigst in Sachen Hunde, hier darf jeder
anfragen, nicht nur Mitglieder: Hundezone.de
Gruß Shanara

Hallo Shanara,

vielen Dank für deine Bemühungen.
Es beruhigt mich sehr zu wissen, dass der Halter des anderen Hundes nicht wirklich Chancen mit seinem Vorhaben hat.
Denn wir wissen ja alle, dass Tierarztrechnungen oftmals nicht gering ausfallen wenn die Tiere verletzt sind.
Wie sein Hund eingestuft ist weiß ich natürlich nicht, mein Hund ist auf keinen Fall als gefährlich eingestuft, ich hatte ja auch noch nie Probleme mit ihm. Dazu kommt ja, dass meiner angeleint war.

Der Halter des anderen Hundes hat sich noch immer nicht bei mir gemeldet. Von daher wird sich das Problem wohl auch in Luft auflösen. Aber man kann ja nie wissen, daher hab ich mich lieber mal hier erkundigt.

Vielen Dank an alle!

PS.: Bei Hundezone.de werd ich mich evtl. mal registrieren.

Grüße
Lonely

Hallo Seramisis,

Absolut richtig. Ich schreie ja aber auch nicht, das habe ich
ganz und gar nicht nötig… mit solchen Hunden verlasse ich
mein Gelände erst gar nicht.

Das kam anfangs nicht so rüber.

Mir ist wichtig, dass endlich einmal verstanden wird, dass
jeder seinen Hund anleinen darf - wann und wo er will - und
sich nicht jedes Mal rechtfertigen braucht.

Das sehe ich nach meinen Erfahrungen und Beobachtungen genau andersrum. Das endlich mal verstanden werden muß, daß Hunde auch mal frei rennen und laufen wollen, ohne daß die Halter gleich als schuldige angesehen werden.

Versteh mich nicht falsch - ich tue nichts lieber als meine Hunde frei
laufen zu lassen.

Jetzt verstehen wir uns.

Das geht aber nur, wenn ich weiss, dass sie
ZUVERLÄSSIG unter Appell stehen und ich sie jederzeit zu mir
holen kann…

Wenn das mal alle so sehen würden.
Gruß Steffi