Wann haben Tiere ein gutes Zuhause?

Was meint ihr eigentlich wann haben Tiere ein richtig Gutes zuHause und wo fängt es an, dass man sagt, ohwei, da hört es auf???

Manchmal denke ich viele Tiere haben ein schlechtes zuHause, weil man automatisch alles aus Menschensicht sieht…wisst ihr, wie ich das meine?

Alles was euch zu diesem Thema einfällt schreiben :wink: danke Sophie

Hi Sophie,

also ich denke, da kann man keine Regel setzen, es hängt von Mensch und Tier ab. Wenn es da passt und man sich gut um sein Tier kümmert, denke ich, geht es dem Tier gut.

Worauf du wahrscheinlich anspielst sind die „alten Omis“ (z.B.), die ihren Fiffi voll füttern, bis er fast platzt oder nicht mehr gehen kann, weil sie ihn ständig belohnen wollen. Oder die, die das Tier anbrüllen, weil sie selbst den Fehler bei sich nicht erkennen.

Aber wenn man Verantwortungsgefühl zeigt und sich der Sache gewachsen fühlt, jahrelang für ein Tier durchgehend zu sorgen, und SELBST dabei ein gutes Gefühl hat, sorgt man meiner Meinung nach gut für das Tier, sodass Mimi, Bello oder Furie ein langes gesundes und glückliches Leben haben.

Außerdem sollte man Ratschläge annehmen oder zumindest hellhörig werden, wenn am eigenen Umgang mit dem eigenen Tier gezweifelt wird.

LG,
eine Bomba, die sich erst einen weichen Kuschelhund ins Haus holt, wenn sie genug Zeit für den Kleinen hat. :smile:

Hallo!

Also ein wirklich artgerechtes Zuhause ist bei dem meisten Tieren wohl kaum zu bieten, aber das ist eine andere Frage.

Ein gutes Zuhause lässt sich wahrscheinlich nur an Beispielen festmachen, denn auch die grösste Tierliebe bringt nichts, wenn das Wissen fehlt. Gut gemeintes Verhalten hat schon so manches Tier das Leben gekostet.

Ich denke, zum einen sollte man seine Haustiere in einigen Punkten behandeln wie seine Kinder. Es sind, wie man es juristisch ausdrückt „Schutzbefohlenen“, sie sind von der eigenen Pflege abhängig und haben keine eigene Wahl. Das bedeutet im Punkto Tiere, ihnen den Lebensraum einzuräumen, den sie brauchen, das Geld und die Zeit, sie haben es sich nicht ausgesucht bei uns zu sein, wir haben sie ausgesucht, also müssen wir Menschen da auch mal zurückstecken.

Ich kann behaupten, unsere Meerschweinchen haben ein gutes Zuhause. Sie haben einen handelsüblichen Käfig, der allerdings immer offen ist und in ein 5qm grossen Gehege in unserem Wohnzimmer mündet. Dort haben sie Klettergelegenheiten, Häuser zum Verstecken, Plattformen zum draufhüpfen usw. Ernährt werden sie nur von gutem Heu und frischem Gemüse, weil das Industrie-Trockenfutter von Meerschweinchen gar nicht anständig verdaut werden kann.
Die Tierarztkosten werden jederzeit ohne Wimpernzucken bezahlt und auf Kurzurlaube wird ihnen zuliebe eben verzichtet und für den Jahresurlaub haben wir zum Glück jemanden, bei dem sie uneingeschränkt ihren Lebensstil weiterleben dürfen.
Und wenn es warm genug ist, fahren wir zu meinen Eltern in den Garten, damit sie frisches Gras essen können.
Unsere Schweinchen sind weder scheu noch träge. Sie haben Spass am Leben und freuen sich, wenn wir heimkommen, lieben es zu schmusen und sind alles andere als dumm.

Für andere Tierarten liessen sich bestimmt ähnliche Beispiele finden. Aber das ist es, was ich eben ansprach: nur weil man Tiere liebt, bietet man ihnen noch nicht automatisch ein gutes Zuhause. Ein bisschen informieren und zurückstecken gehört schon dazu…

Viele Grüße,

yummi

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Hallo Sophie,
ich glaube Tiere haben überall dort ein gutes Zuhause, wo man ihre natürlichen Bedürfnisse akzepziert und sich als Tierbesitzer auch mal zurückstellt um den Tier ein schönes Leben zu bieten.

Wenn man Tiere hält sollte man sich ausführlich über deren Bedürfnisse informieren und überlegen ob man das meiste wirklich bieten kann.

Wenn ein Tier unbedingt auf tierärztliche Hilfe angewiesen ist und man nicht viel Geld hat, sollte man bereit sein auf einige Dinge zuverzichten.
Ausserdem sollte man einem Tier nicht Regeln aufzwängen die nur dem Menschen logisch erscheinen.
Einige verbieten ihrem Hund zu bellen, weil es nervt und sehen garnicht wie wichtig Bellen für den Hund ist.

Überall dort wo ein Tier, Tier sein darf und der Mensch versucht das natürliche Leben des Tieres, in der Natur, möglichst zu simulieren ist ein schönes Zuhause.

Meine Katzen dürfen Katzengras fressen wann sie wollen, obwohl sie mir die ganze Bude danach zureihern.
Sie dürfen immer an dem gesicherten Fenster sitzen auch wenn es mir kalt wird, weil ich ihnen Kontakt mit der Aussenwelt gönnen möchte.
Meine neue Wohnung wurde nach Katzenbedürfnissen ausgewählt und ich investiere viel Geld in eine artgerechte Ernährung.
Wenn sie rohes Fleisch bekommen, sieht mein Küchenboden aus wie ein blutiges Schlachtfeld. Ich mache mir aber gerne die Mühe, nachher, alles ohne Reiniger aufzuwischen, weil mir ihre Gesundheit am Herzen liegt.
Ich gehe nicht lange weg um die Tiere nicht alleine zulassen und passe mich ihrem
seelischen Bedürfnissen an.
Meine Tiere haben bei mir ein gutes Zuhause, weil mir ihr Glück wichtig ist und ich nur glücklich bin, wenn sie es sind.

Man kann nicht immer wissen was das Tier gerade benötigt, solange man sich aber Gedanken darüber macht und versucht alles Mögliche umzusetzen, ist man auch ein guter Dosi!

Liebe Grüße
Marah

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Hallo!

Ich sehe das ähnlich… ich glaube nicht, dass es einem Tier gut geht, nur weil der Besitzer ein „gutes Gefühl“ hat bei der Pflege. Im Gegenteil. Wie ich das sehe ist lediglich das gute Gefühl bei der Pflege ein Garant für gar nichts…
Zu oft sieht man Tiere, deren Herrchen und Frauchen es gut meinen, aber leider so gar keine Ahnung vom Tier haben. Der häufigste Fehler von gutmeinenden Tierhaltern ist, dass das Tier auf einer Seite zu sehr vermenschlicht wird (zB die „Liebe geht durch den Magen“-Philosophie an deren Ende überfettete Schützlinge stehen, denen man damit langfristig sicher keinen gefallen tut) und auf der anderen Seite mit den Worten „nur ein Tier“ doch wieder ihre Bedürfnisse abgesprochen werden. Von nicht gutmeinenden Tierhaltern rede ich hier erst gar nicht.
In gewisser Hinsicht finde ich die erste Kategorie auch wesentlich tragischer, vor allem im heutigen Aufklärungszeitalter.
Theoretisch könnte jedem Tierhalter bewusst sein, dass sein (gängiges)Heim-Kleintier einen gleichartigen Partner braucht… das betrifft, Meerschweinchen und Kaninchen ebenso wie Mäuse, Ratten und Vögel. Lediglich Hamster kann man außen vorstellen dabei. Ich bin der Meinung, vor der Anschaffung eines Tieres sollte man sich über dessen Bedürfnisse informieren, und kann es heute auch relativ leicht. Dennoch hocken tausende Familienlieblinge in viel zu kleinen Käfigen bei Einzelhaft eingepfercht. Argumente wie „Ach, ich beschäftige mich doch total viel mit dem Tier“, „Mein kleiner darf mindestens 8 Stunden am Tag frei Laufen“ oder „Wir haben schon mal einen anderen dazugesetzt und sie haben sich gebissen, mein Tier mag keine Artgenossen“ hört man zu oft und zeugen von mangelndem Einfühlungsvermögen und Aufklärungswillen.
8 Stunden am Tag darf das Kaninchen hoppeln? Was ist mit den anderen 16Stunden täglich? Zumeist dann auch noch Nachts, bei einem vor allem nachtaktiven Tier?
Soso, es wird sich also viel mit dem Papagei beschäftigt? Kann man denn auch artspezifisch mit dem Tier kommunizieren, schnäbeln, Nachts auf der Stange kuscheln, Runden fliegen? Aber der redet doch so schön mit mir, das zeigt das er mich liebt! Nunja… 98% aller sprechenden Papageienvögel wurden zum Zeitpunkt, als sie die ersten Worte sprachen allein gehalten…bezeichnende Statistik, oder? Ein paarweise gehaltenes Tier hat das offensichtlich nicht nötig…
Und misslungene Vergesellschaftungen? Meist ebenfalls mangelndes Wissen über den richtigen Ablauf dieser bei der jeweiligen Tierart (Revierverhalten, Charaktereinschätzung etc).

Es gibt etliche weitere Beispiele für unnötiges Tierleid.
Am schlimmsten sind die Leute, die etwas falsch machen, darauf hingewiesen werden, aber schon aus Prinzip nichts ändern und im gleichen Atemzug standfest behaupten „Denen geht es gut“.

Aber es ist auch kaum verwunderlich. Von der Heimtierindustrie werden völlig falsche Maßstäbe vermittelt… Für manche Tierarten wird Futter angeboten, was die Tiere nachweislich krank macht (zB Getreidehaltiges Futter für Kaninchen, zu fettes Futter für Rennmäuse), die Käfige im Handel sind oft viel zu klein und teilweise absolut nicht tiergerecht (Plastikkäfige und Einrichtungen für Nager). Aber Getreide ist die billigste Zutat und für normale Schlachtkaninchen war das ausreichend, die werden eh nicht so alt, dass sie die Spätfolgen erleben. Und der Kunde mag es bunt, möchte Schokolade für den Hund, weil er selbst ja auch so gerne nascht und hübsche Plastikburgen für den hamster, weils ja so niedlich aussieht. Es gibt sogar Wasser für Nager zu kaufen für 1,25€ für nen halben Liter…bitte??!
Und der Kunde springt drauf an und hinterfragt nicht…wenn es angeboten wird, wirds schon passen.
Bei manchen Tierarten versagen sogar reihenweise die Tierärzt und man hat es schwer, jemanden mit aktuellem Fachwissen zu finden… ich als Kaninchenhalter kann da ein Lied von singen.

Generell denke ich, es ist kaum möglich als durchschnittlicher Mensch ein Tier seinen Bedürfnissen entsprechend zu halten, Tierhaltung ist immer begleitet von Egoismus. Ein Hund sollte arbeiten können, ein kaninchen auf naturboden buddeln usw… deshalb ist für mich persönlich Tierhaltung nur mit meinem Gewissen zu vereinbaren, wenn die Tiere die ich aufnehme nicht explizit für meine Egobefriedigung gezüchtet wurden, also aus Heimen und Orgas stammen, und ich ihnen ein schöneres Leben als bisher verschaffen kann (ich möchte hierbei auf das FÜR MICH PERSÖNLICH verweisen, diese Meinung soll kein Angriff gegen Leute darstellen, die das anders sehen, ist halt einfach nur meine eigene Einstellung zum Thema)

Ich selbst halte meine Kaninchen so gut wie es mir möglich ist. Meine drei leben in Innenhaltung (leider, also ohne Naturboden) in einem 6m² Innengehege mit Zugang zum Balkon. Eigentlich steht das Gehege aber immer offen, da sie stubenrein sind, und das Zimmer Kaninchensicher ist. Ich fütter ihnen ausschließlich Heu als Grundnahrungsmittel und reichere den Speißeplan mit Frischfutter (Obst, Gemüse, Gras und Kräuter von der Wiese) und Zweigen an.
Ich denke ihnen geht es gut, wobei ich es natürlich lieber hätte, wenn ich ihnen ein Außengehege ermöglichen könnte… aber wie gesagt, durch den Kompromiss, dass sie es sonst wesentlich schlechter getroffen hätten, kann ich mich auch mit meiner Haltung anfreunden.

fazit: Ich denke das wichtigste ist, die Tiere Tiere sein zu lassen, und zwar mit allen Konzequenzen

gruß
aj

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Hallo Sophie,

man könnte Deine Frage sehr schnell und einfach beantworten: Das beste Leben hätte ein Tier ohne den Menschen! Jede Haltung eines Tieres dient alleinig der Befriedigung der menschlichen Eitelkeit und seiner (Grund-)Bedürfnisse.

Da der Mensch nun aber existiert und sich das Tier „Untertan“ gemacht hat, wird es natürlich etwas diffiziler: Hier kommen vom Aussterben bedrohte Tierarten ins Spiel, Haltungsweisen von zum Verzehr gezüchteten Tieren, Kulturen, die nach unserem europäischen Geschmack Quälerein betreiben etc. - oder im Kleinen unser Umfeld, das - wie erwähnt - teils aus Ignoranz dem Tier nicht „artgerecht“ ein „Zuhause“ bieten kann. Wenn wir ehrlich sind, stößt jeder an seine Grenzen, die auch jeder selber ziehen muss.

Häufig habe ich hier z.B. gelesen, dass die Verantwortung für Katzen bedeuten muss, ihnen den Freigang zu verwehren, um sie vor den (doch zumeist von Menschen Hand gemachten) Gefahren zu schützen. Auch wenn ich eine meiner Liebsten dadurch verloren habe (sie hat anscheinend eine vergiftete Wühlmaus verzehrt), so weiß ich doch, dass ich sie nie hätte einsperren können. Sie hatte zwar ein kurzes Leben mit ihren 6 Jahren, aber ein verdammt schönes.

Hier geht es um grundsätzliche Einstellungen, die jeder für sich auszumachen hat: Ich persönlich hielte mir z.B. nie „Käfigtiere“, da ICH die Ansicht vertrete, diese Industrie nicht fördern zu müssen und diesen Tieren kein „artgerechtes“ Leben bieten zu können. Aber das ist meine persönliche Einstellung. Ebenso, wie ich seit 25 Jahren kein Fleisch esse. Missionarsverhalten ist nach meinem Geschmack fehl am Platze. Meine Katzen können hier auf dem Land Tag und Nacht frei rumlaufen, mein Hund hat einen Riesen-Hof mit Garten und angrenzender Wiese und stets Spielkameraden. Ich bin die ganze Zeit für sie da, da ich von zu Hause aus arbeite. Natürlich sind sie vermenschlicht und übermäßig auf mich fixiert, aber sie haben auch ihren eigenen Kopf - und das finde ich wichtig.

Die Beurteilung, ob ein Tier ein gutes Zuhause hat, ist in unseren Breitengraden doch häufig SEHR subjektiv. Mir tut schon der Hund leid, der hier in der Nachbarschaft ständig nur in seinem 30qm Garten rumrennen kann. Mir tut auch manchmal mein Hund leid, wenn ich durch die viele Arbeit nicht so viel Zeit für ihn habe, wie er möchte, und wenn er dann ankommt, seinen Kopf auf mein Bein legt und mich mit einem TIEF-TRAURIGEN Blick anschaut.

Natürlich gibt es viel zu viele Tiere, bei denen man sieht, dass sie nicht unbedingt ein „gutes Zuhause“ haben - aber ich finde, man sollte immer auch die Vielschichtigkeit vor Augen haben.

Viele Grüße

Kathleen

Hallo Kathleen,

ich denke das ist die richtige Einstellung, ich habe auch seit 30 Jahren das Glück meine Tiere frei laufen lassen zu können, in dieser Zeit wurde ein Katze überfahren und ein Kater von schießwütigen Grünröcken innerhalb der 200 m Schutzzone ums Haus, erschossen sonst gilt für alle Lebewesen die in unserem Hausstand „wohnen“ freies " schalten und walten" und Mensch, Hund, Katze + Pferd leben seit 30 Jahren gemeinsam nebeneinander.
Lediglich Kleinpapageien wurden bis 1998 in einer Freiflugvoliere gehalten und die Pferde natürlich hinten einem artengerechten Holzzaun.
hier ein kleiner Überblick meiner Haustierwelt
—> http://picasaweb.google.de/Jukaido/HundKatzen?authke…
—> http://picasaweb.google.de/Jukaido/KatzenfindelkindM…

Gruß Jukaido

Hi Kathleen!

man könnte Deine Frage sehr schnell und einfach beantworten:
Das beste Leben hätte ein Tier ohne den Menschen! Jede Haltung
eines Tieres dient alleinig der Befriedigung der menschlichen
Eitelkeit und seiner (Grund-)Bedürfnisse.

Genau meine Meinung.

Ich persönlich hielte mir z.B. nie
„Käfigtiere“, da ICH die Ansicht vertrete, diese Industrie
nicht fördern zu müssen und diesen Tieren kein „artgerechtes“
Leben bieten zu können.

Käfigtiere ist halt auch immer so eine Frage…die für eine Tierart angebotenen Käfige im Handel sind eigentlich alle zu klein, maximal kann man einen Käfig der nächstgrößeren Tierart halbwegs zweckentfremden für die kleinere Tierart.
Wenn ich mir zB die Kaninchenkäfige anschaue… der größte im Handel ist 140cm x 50cm …also 70m². Normal geht man für eine halbwegs artgerechte Haltung von 2m² pro Tier (also 4m² für 2)aus plus täglichen Auslauf. Kaninchen sind meiner Ansicht nach keine Käfigtiere… Gehegetiere trifft es wohl besser. Genug Leute halten ihre Kaninchen in völlig freier Wohnungshaltung wie Katzen zB. … ich ja mittlerweile auch. Das Gehege kommt nur zum Einsatz, wenn ich zB sauge oder Besuch habe.
Was anderes, diese Vogelkäfige, die es immernoch zu kaufen gibt. Ihr wisst schon, diese winzigen von denen man gar nicht fassen kann, dass die nicht offiziell gegen irgendein Gesetz verstoßen. Selbst die „großen Papageienvolieren“ spotten ihrer Betitelung…wie soll da ein Papagei einen vernünftigen Flügelschlag hinbekommen…Vögel: ebenfalls keine Käfigtiere.
Generell fährt man wohl am besten, wenn man selbst bastelt.
Ansonsten sehe ich es wie gesagt ähnlich. Ich kame nie auf die Idee, mir ein „Käfigtier“ zu „kaufen“… wenn es keine solchen Tiere im Heim gäbe würde ich verzichten

gruß
aj

Hi Sophie,

Was meint ihr eigentlich wann haben Tiere ein richtig Gutes
zuHause

In der freien Natur,wo sie her kommen.;o)

und wo fängt es an, dass man sagt, ohwei, da hört es
auf???

Ich finde das schlimmste ist z.B. für einen Hund den ganzen Tag allein zu sein,Hunde sind doch eher Mensch bezogen.Für z.B.eine Katze ist das nicht so schlimm,die sind eher Hausbezogen und wenn eine Zweitkatze da ist,reicht der Mensch zum Dosen öffnen.;o)
Man sollte schon überlegen was für Ansprüche die Tiere haben und dieses weitgehend erfüllen.

Bei erwachsenen Fischen kann man schon mal 2 Wochen abhauen,wenn man vorher Wasser gewechselt hat und Filter sauber ist und die Elektrik nicht ausfällt.Stört die Fische das nicht.

Manchmal denke ich viele Tiere haben ein schlechtes zuHause,

Ja ,das stimmt,gerade die im Tierheim und die die gequält werden…manchmal auch unbewußt,leider.

Wir haben einen Hund,2 Meeris,1 Katze und um die 2000 Fische.

Der Hund geht morgens um 4:30 Gassi,bis ca. 6:30 drin,dann raus in Garten,rein um ca.14:00 ,um ca.15:00 Gassi,dann wieder ab in Garten ja mit Spiel und Spaß und Kindern,ca. 19:00 Gassi,dann drin und Futter,dann wieder in den Garten,ca.22:00 letztes Gassi.

Katze schläft mal drin mal draussen,wenn drin erstes Nerven gegen 4:00 will fressen,nee noch nicht,sie beißt zu,ca. 7:00 Katze macht ihren Morgensport über die Sofa,hinter den Fernseher,Hund ärgern,Teppich quälen,ca.7:20 faul auf den Teppich liegen,7:30 fressen…macht was sie will ;o) außer Bett und Tische und Anrichte alles erlaubt.

weil man automatisch alles aus Menschensicht sieht…wisst
ihr, wie ich das meine?

Ja ,ich verstehe das,aber wir sind Menschen und sehen es halt vielleicht nicht anders,auch wenn man versucht sich in die Tiere hinein zu versetzen,kommen doch meistens menschliche Gedanken bei raus,oder sehe ich das nur so?
Aus meiner Sicht ja,Tiere lieben,mögen,leiden,…

Meeris viel Auslauf 140 x 140 cm (eigentlich noch zu klein)
Freigehege 4 x 2 m mit Überdachung leider kein schönes Wetter zur Zeit.;o( Morgens füttern und Abends, einmal die Woche misten alles easy.

Fische 3 mal täglich füttern,die Kleinen mehr,regelmäßig Wasserwechsel und Filterreinigung auf artgerechte Haltung achten alles easy und viel Nachwuchs.;o)

Alles im allen glaub ich ,das es den Tieren bei uns gut geht,mein Mann und ich arbeiten im Wechsel fast immer wer da und Kinder kümmern sich auch.;o)

Alles was euch zu diesem Thema einfällt schreiben :wink: danke

Hab ich gemacht,alles was Dir jetzt dazu einfällt einfach schreiben.;o)

Gruß Sabine

In der freien Natur,wo sie her kommen.;o)

Für z.B.eine Katze ist das nicht so schlimm,die sind eher
Hausbezogen und wenn eine Zweitkatze da ist,reicht der Mensch
zum Dosen öffnen.;o)

Hallo Sabine,
Das mit den Katzen stimmt (meiner Meinung nach) so leider nicht immer!
Ich weiß, dass ist oft ein genannter Vorteil bei der Haltung und viele Freigänger
sind tagsüber gut abgelenkt…
Wohnungskatzen aber leiden manchmal wahnsinnig wenn der Mensch weg ist!
Über eine Nacht ist schon schwierig… aber richtig entspannt sind sie erst wenn alle zuhause sind.
Und ein Freigänger der bei strömenden Regen niemanden hat, der ihn reinläßt,
ist zuweilen auch schwer unglücklich und das liegt nicht nur am nassen Pelz.
Allerdings muss ich muss dazu sagen, dass ich bei Katzen dafür einstehe, dass sie
wirklich Launen haben und nicht nur direkte Emotinen haben, wie(evtl.)andere Tierarten.

Ja ,ich verstehe das,aber wir sind Menschen und sehen es halt
vielleicht nicht anders,auch wenn man versucht sich in die
Tiere hinein zu versetzen,kommen doch meistens menschliche
Gedanken bei raus,oder sehe ich das nur so?
Aus meiner Sicht ja,Tiere lieben,mögen,leiden,…

Wenn Tiere Launen haben, wie ich bei Katzen vermute, sind die Katzengefühle und Gedanken noch immer nicht dieselben wie bei menschlichen Launen. (Wie Du aber schon sagst, wir denken nun mal menschlich und werden das auch nicht ablegen können)
Man kann aber auch einfach sagen, dass ich mit meiner menschlichen Art Dinge wahrzunehmen, das Verhalten dieser Tiere von grundauf falsch gedeutet habe…:frowning:
Der menschliche Gedanke (ich weiß was meine Tiere denken) ist an sich nicht das wirkliche Problem, sondern die verdrehten Handlungen, die daraus entstehen (ich weiß was meine Tiere brauchen) und man sich nicht mehr an ethologische Grundlagenkenntnisse der Experten hält.

Sehr schwieriges Thema…

Liebe Grüße
Marah

bin überrascht…
Hi,

bin wirklich überrascht, dass zumindest die, die jetzt hier geantwortet haben, meine Meinung teilen - denn ich dachte ich stehe damit alleine da:

Es gibt keine artgerechte Tierhaltung !

Gruß,

Anja

Hi Sophie,

Alles was euch zu diesem Thema einfällt schreiben :wink: danke

ok :smile: Ich finde, dass Tierhaltung immer eine Befriedigung von menschlichen Bedürfnissen ist. Egal ob das jetzt zur Unterhaltung, oder zur Lebensmittelgewinnung ist.

Das heißt auch nicht, das der Tierhalter sein Tier nicht abgöttisch liebt und alles für das Tier tun würde, aber im Grunde, hat man sich das Tier doch einzig und allein aus egoistischen Gründen „untertan“ gemacht.

Wenn man wirklich sagt, ich halte das Tier „artgerecht“, dann muss man nicht nur dafür sorgen, dass das Tier eine Umgebung wie draussen vorfindet, sondern man darf konsequenterweise auch nicht füttern, medizinisch versorgen, so was gibts in freier Wildbahn schließlich auch nicht.

Hm, was jetzt daraus Folgt weiß ich auch nicht, ich finde, dass Haustiere das Leben von Menschen schon bereichern, aber bereichern die Menschen das Leben der Tiere?? *gedankenspinn*

Ne, so ne wirkliche Aussage kann ich eigentlich gar nicht machen… und die Tiere fragen kann man ja auch nicht so wirklich…

Grüße
/silvl

was ist denn artgerecht–das was sich menschen darunter vorstellen?
in meinem bereich(mastschweine)kommen ständig vorwürfe,die ich dann so quitiere,dass ich auf den preis und die arbeitssituation aufmerksam mache.
die überwiegende mehrheit der infragesteller hat von der realen wirklichkeit keinen blassen schimmer.

Hi,

Darüber, daß man Exoten hier nicht richtig halten kann brauchen wir nicht diskutieren, das ist klar. Wie weit kann man den Tiere überhaupt noch artgerecht halten? Wenn ich mir so manche Hunderasse anschaue, können die nach deiner Definition gar nicht artgerecht = ohne Menschen leben. Obwohl man andersrum auch wieder argumentieren könnte, daß es ja diese Rassen ohne Menscheneingreifen gar nicht geben würde.

Gruss,
Julia

Liebe Hans,

warum fühlst Du dich gleich angepisst? Anrede und Gruß wären trotzdem schön.

Ich rede nicht von Nutztier- sondern von Haustierhaltung. Dass bei der Nutztierhaltung andere Kriterien zum Tragen kommen als bei Hund, Katz & Co ist mir schon klar.

Gruß,

Anja

Hi Marah,

Das mit den Katzen stimmt (meiner Meinung nach) so leider
nicht immer!

Ja,stimmt,hatte beim schreiben mehr unsere Katze vor Augen.;o)Die braucht nur ne Dosenöffner und Katzekloreiniger.

Ich weiß, dass ist oft ein genannter Vorteil bei der Haltung
und viele Freigänger
sind tagsüber gut abgelenkt…

Unsere ist ja mehr draußen und hat hier in der Straße mindestens 5 andere Katzen zum toben,Hund hat 2 Kumpel nebenan.

Wohnungskatzen aber leiden manchmal wahnsinnig wenn der Mensch
weg ist!
Über eine Nacht ist schon schwierig… aber richtig entspannt
sind sie erst wenn alle zuhause sind.
Und ein Freigänger der bei strömenden Regen niemanden hat, der
ihn reinläßt,
ist zuweilen auch schwer unglücklich und das liegt nicht nur
am nassen Pelz.
Allerdings muss ich muss dazu sagen, dass ich bei Katzen dafür
einstehe, dass sie
wirklich Launen haben und nicht nur direkte Emotinen haben,
wie(evtl.)andere Tierarten.

Reine Wohnungskatzen sollen ja so ein bißchen anders sein,da hab ich keine Erfahrungen mit,nur gehört.
Oh ja,launisch ist unsere 1 A.

Ja ,ich verstehe das,aber wir sind Menschen und sehen es halt
vielleicht nicht anders,auch wenn man versucht sich in die
Tiere hinein zu versetzen,kommen doch meistens menschliche
Gedanken bei raus,oder sehe ich das nur so?
Aus meiner Sicht ja,Tiere lieben,mögen,leiden,…

Wenn Tiere Launen haben, wie ich bei Katzen vermute, sind die
Katzengefühle und Gedanken noch immer nicht dieselben wie bei
menschlichen Launen. (Wie Du aber schon sagst, wir denken nun
mal menschlich und werden das auch nicht ablegen können)

Stimmt,nur manchmal frage ich mich welche Wortwahl denn bei Tieren wählen soll?

Wenn ich jetzt sage mein z.B.Diskuspärchen liebt/mag sich,gibt es immer welche die über diese Wortwahl lachen.

Man kann aber auch einfach sagen, dass ich mit meiner
menschlichen Art Dinge wahrzunehmen, das Verhalten dieser
Tiere von grundauf falsch gedeutet habe…:frowning:

Ja, ist mir auch schon passiert,dachte ich echt mal das mein Goldfisch Pünktchen hat und dieses merkwürdige zucken,(war mit den Nerven runter) und dann war es Laichausschlag und Balztanz.

Auch habe ich das nette Schnurren mal falsch verstanden.

Der menschliche Gedanke (ich weiß was meine Tiere denken) ist
an sich nicht das wirkliche Problem, sondern die verdrehten
Handlungen, die daraus entstehen (ich weiß was meine Tiere
brauchen) und man sich nicht mehr an ethologische
Grundlagenkenntnisse der Experten hält.

Das stimmt.

Sehr schwieriges Thema…

Ja, aber echt.;o)

Liebe Grüße
Biene

…anpissen ist aber was ganz anderes…!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Eine Frage zum Verständnis
Hi!

Ebenso, wie ich seit 25 Jahren kein Fleisch esse.

Nur mal zum Verständnis: Womit fütterst Du Deine Tiere?

LG
Guido

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Hallo Guido,

Ebenso, wie ich seit 25 Jahren kein Fleisch esse.

Nur mal zum Verständnis: Womit fütterst Du Deine Tiere?

*grins*

Einer unserer Hunde kommt aus einem Tierheim, das die Hunde vegetarisch ernährt. Zumindest laut Homepage (habe ich erst später entdeckt), in der Realität steht dort handelsübliches Hundefutter herum :wink:

Nix gegen Vegetarier, meine Tochter ist auch eine, ich selbst esse Fleisch, aber nur aus kontrollierter Haltung, nix Supermarkt, nix Quältransport - das geht hier in ländlicher Umgebung sicher einfacher als in der Großstadt.

Gruß,
Insel

Hallo lieber Guido,

wenn Du richtig gelesen hast, ist dieser kleine Aspekt nur ein Beispiel dafür, dass ich die Ansicht vertrete, dass es jeder für sich auszumachen hat - und dass mir Missionarhaltungen zuwider sind (ebenso wie unsinnige Diskussionen darüber, wie konsequent man denn dabei sei).

Keine Angst: Meine Tierchen bekommen schon ihre Fleischportionen, ich entsorge regelmäßig Mäusegedärme etc. Und ich stelle mich sogar für meinen Göttergatten an der Fleischtheke im Supermarkt an - zubereiten darf er aber selbst! :smile:

Aber das ist eine Diskussionen, die a.) hier nicht hergehört und b.) die ich in den letzten 25 Jahre zu Genüge geführt habe…

Mein Credo - und ich hoffe, dass man es aus meinem Elaborat entnehmen kann: Jeder muss für sich selbst die Grenzen ziehen - und hinsichtlich „Tierschutz“ und „artgerechte Haltung“ kann nur ein Kompromiss herauskommen.

Viele Grüße

Kathleen