Hochwertiges Futter?

Woran erkenne ich ganz genau hochwertiges Katzenfutter? Außer am Preis, was auch täuschen kann… Welche Nährstoffe in welchen Mengen sollte es enthalten?

Ist es wirklich so schlecht für die Katze, wenn mam ständig das Futter wechselt?

Bei meinen geht es nämlich schlecht anders, sie waren es wohl so gewöhnt und wenn ich immer die gleiche Marke auftische, gibt es strikte Futterverweigerung…

Ich würde mich über Beiträge sehr freuen! Gruß Sophie

Hallo,

Woran erkenne ich ganz genau hochwertiges Katzenfutter? Außer
am Preis, was auch täuschen kann…

Es sollte möglichst wenig bis gar kein Getreide/Reis/Kartoffeln enthalten. Fleischanteil 70% oder mehr. Die Fleischquellen sollten komplett angegeben sein, also nicht „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, davon mindestens 4% Huhn“, denn dann weiß kein Mensch, was die anderen 96% des Fleischanteils ausmacht.

Im Prinzip gilt: alles, was es im Supermarkt gibt, ist Mist.

Welche Nährstoffe in
welchen Mengen sollte es enthalten?

Das ist eine Wissenschaft für sich. Sehr detaillierte Infos findest Du hier: http://www.savannahcats.de/katzenernaehrung.html

Mittlerweile finde ich weder bei Fressnapf noch bei Zooplus ansprechendes Futter zu erträglichen Preisen und kaufe daher nur noch bei http://www.sandras-tieroase.de und http://www.catscountry.de. Da ich für meinen Hund derzeit Futter selbst zubereite, denke ich auch für die Katzen darüber nach.

Ist es wirklich so schlecht für die Katze, wenn mam ständig
das Futter wechselt?

Nein, im Gegenteil. Was allerdings nicht empfohlen wird ist, zwischen sogenanntem Supermarktfutter und dem hochwertigen Futter dauernd zu wechseln.

Bei meinen geht es nämlich schlecht anders, sie waren es wohl
so gewöhnt und wenn ich immer die gleiche Marke auftische,
gibt es strikte Futterverweigerung…

Von den hochwertigeren Marken mit erträglichem Preis gibt es bestimmt 5 oder 6, jeweils in verschiedenen Fleischsorten, da sollte genug dabei sein.

Gruß,

Myriam

Miau.

Woran erkenne ich ganz genau hochwertiges Katzenfutter?

Es kommt in Portionen von 4,5 bis 12,5 cm Länge bei 30 bis 60 g Einzelgewicht, hat vier Beine und quietscht beim Drauftreten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Mus_Musculus-huism…

Richtig gutes Katzenfutter besteht nicht unbedingt aus Maus, kommt aber der Zusammensetzung ganz nahe - da der Tiger light die Maus komplett verputzt, sind auch Gras und Getreide dabei, nur eben nicht als Massenbestandteil.

Gruß Eillicht zu Vensre

Hallo Sophie,

Woran erkenne ich ganz genau hochwertiges Katzenfutter? Außer
am Preis, was auch täuschen kann… Welche Nährstoffe in
welchen Mengen sollte es enthalten?

Hochwertiges Futter erkennst du auch daran, daß die Fütterungsempfehlung eine geringere Menge empfiehlt. Zum Beispiel das Futter mit der schwarz weißen Katze in der Werbung empfiehlt 400g am Tag! Ein hochwertiges liegt bei etwa der Hälfte, teilweise sogar weniger. So ergibt sich im übrigen auch, daß der Preis relativ ist. Ob ich jetzt nun eine Dose á 0,70€ pro Tag füttere oder wie bei meinem eine Dose á 1,90€ für zwei Tage reicht, ich meinen Mietzen aber noch was gutes tue, macht hochwertiges Futter doch nicht wirklich unverschämt teuer oder?
Klar, keine „tierischen Nebenerzeugnisse“ sollten enthalten sein, aber trotzdem auch Gemüse. Zucker darf auf GAR KEINEN FALL enthalten sein! Nassfutter, das so „lecker braun“ aussieht - wie alle Supermarktsorten - enthält GARANTIERT Zucker! gekochtes Fleisch ist nämlich NIE so braun. Gefärbt wird mit Karamel = Zucker.

Ist es wirklich so schlecht für die Katze, wenn man ständig
das Futter wechselt?

Nö. Nur, wie schon gesagt wurde, nicht zwischen minderwertigem und hochwertigem Futter hin und her wechseln. Auch eine Umgewöhnung muß schrittweise erfolgen, da die Katze bei plötzlich nur der Hälfte an Futter höchstwahrscheinlich hungrig bleibt. Sie weiß ja noch nicht, daß ihr das auch reicht, rein vom Nährwert her.

Bei meinen geht es nämlich schlecht anders, sie waren es wohl
so gewöhnt und wenn ich immer die gleiche Marke auftische,
gibt es strikte Futterverweigerung…

Da bin ich ja gnadenlos… Wer nicht will der hat schon. Ich lasse mich doch von meinen Monstern nicht erpressen! Es ist noch keine gesunde Katze vor’m vollen Futternapf verhungert! Irgendwann fressen sie schon! Klar, nach ein bis zwei Tagen tut einem die aaaaaaaaaaaaarme halb verhungerte Katze einem ja soooooooooooooooooooo leid, daß man doch anderes Futter gibt. Und schon hat sie ihren Willen und weiß in Zukunft wie sie ihn kriegt. Schön haben sie dich erzogen :smile: Überleg mal, in der Natur kann sich die Katze doch auch nicht aussuchen, daß sie heute eine Maus fängt und morgen ein Vögelchen und übermorgen 'ne Ratte. Wenn es mal zwei Wochen NUR Mäuse gibt, weil nix anderes hergeht, dann muß Katze damit auch leben!

Noch ein Buchtip: „Katzen würden Mäuse kaufen“. Wirklich interessant.

Im übrigen handelt es sich bei meinem KaFu um Prairie und ich bestelle immer bei http://www.catscountry.de Die liefern schnell und zuverlässig und ab 30€ deutschlandweit kostenlos.

Liebe Grüße
ausnahmefall

Zusatz
Meine Katzen bekommen im übrigen noch jeden zweiten Tag ein Eintagsküken. Sie lieben es und es tut ihnen gut. :smile:

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Klar, keine „tierischen Nebenerzeugnisse“ sollten enthalten
sein, aber trotzdem auch Gemüse.

Weil die Katze in der Natur erst den Vogel oder die Maus rupft, entbeint und dann nur das Filet frißt?
Katzen, die nur reines Muskelfleisch bekommen, werden krank! Die Erkrankung heißt All-meat-syndrome und sollte eigentlich nicht mehr vorkommen! Katzen brauchen Knochen und Eingeweide! Nur weil Menschen das eklig finden ist es noch lange nicht schlecht für das Tier! Und mit Gemüse kann die Katze gerade gar nichts anfangen, wenn es nicht entsprechend für die Katze aufgeschlossen ist, weil ihr Enzyme und Bakterien für die Verwertung fehlen! Wann hast Du das letzte Mal Deine Katze an Paprika, Erbsen, Möhren oder Tomaten knabbern sehen? Wenn nicht gerade Fleischsaft drüber gelaufen ist, werden die tunlichst ignoriert. Katzen fressen Gras um den Magen zu reinigen und eine bessre Passage (egal in welche Richtung) der abgeleckten Haare zu erreichen, besonders jetzt im Fellwechsel. Ansonsten ist die Beigabe von Gemüse Augenwischerei für den Besitzer!
Im übrigen ist JEDES Futter, welches die Bezeichnung „Alleinfutter“ trägt, in der Lage, das entsprechende Tier lebenslang ausreichend mit allen notwendigen Nährstoffen zu versorgen!
Allerdings gebe ich meinen Vorautoren insofern Recht, daß ein gutes Futter gekennzeichnet ist durch geringere Fütterungsmengen und kleinere Kotportionen, d.h. durch eine bessere Verdaulichkeit! Die Zusammensetzung der Nährstoffe oder der Einzelkomponenten ist nicht aussagekräftig, wichtig ist die Verdaulichkeit, die wird aber in der Regel nicht angegeben - also versuch, was Deine Katzen gut vertragen!
Liebe Grüße

Archie

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Weil die Katze in der Natur erst den Vogel oder die Maus
rupft, entbeint und dann nur das Filet frißt?
Katzen, die nur reines Muskelfleisch bekommen, werden krank!
Die Erkrankung heißt All-meat-syndrome und sollte eigentlich
nicht mehr vorkommen! Katzen brauchen Knochen und Eingeweide!

Ach so. So ein Vogel oder eine Maus bestehen also zu 96% aus Horn, Hufen, Fell, Fleisch- und Knochenresten. Schlachtabfälle eben. Mir geht es nicht um Innereien. Sondern um die Deklarierung „tierische Nebenerzeugnisse“ das bedeutet nämlich alles und nicht. Meist ist es schlicht und ergreifend MÜLL: Ein guter Link dazu: http://www.hauspuma.de/Gesundheit/Ernaehrung/inhalts…
„Innereien in kleinen Mengen sind durchaus gesund, weil sie sehr vitaminhaltig sind. Aber als Hauptbestandteil der täglichen Ernährung sind sie nicht geeignet. Katzen in freier Natur lassen Innereien oft liegen und fressen sie nur bei Bedarf.“
Und so eine Maus in der Natur ist natürlich auch voll mit Zucker, Lockstoffen und Getreide. Ist klar.

Nur weil Menschen das eklig finden ist es noch lange nicht
schlecht für das Tier! Und mit Gemüse kann die Katze gerade
gar nichts anfangen, wenn es nicht entsprechend für die Katze
aufgeschlossen ist, weil ihr Enzyme und Bakterien für die
Verwertung fehlen! Wann hast Du das letzte Mal Deine Katze an
Paprika, Erbsen, Möhren oder Tomaten knabbern sehen?

Jedes Mal, wenn ich’s meinen Katzen gebe!!! Okay, Tomaten und Paprika nicht gerade… Aber sie stehen wie verrückt auf Kartoffeln, Mais, Champignons, Erbsen, Möhren aber nicht roh, gekocht lieben sie’s! Und ich zwinge sie nicht und habe es NIE getan!

Wenn nicht gerade Fleischsaft drüber gelaufen ist, werden die tunlichst ignoriert.

Deine vielleicht, meine nicht!

Katzen fressen Gras um den Magen zu reinigen und eine bessre Passage (egal in welche Richtung) der abgeleckten Haare zu erreichen, besonders jetzt im Fellwechsel. Ansonsten ist die Beigabe von Gemüse Augenwischerei für den Besitzer!

Gras fressen meine auch. Und Mäuse in der Natur sind natürlich immer völlig leer und haben nie vorher was gefressen, was die Katze dann mitverdaut…

Im übrigen ist JEDES Futter, welches die Bezeichnung
„Alleinfutter“ trägt, in der Lage, das entsprechende Tier
lebenslang ausreichend mit allen notwendigen Nährstoffen zu
versorgen!

Stimmt. Und Menschen KANN man auch das ganze Leben lang mit Burgern, Pommes, Pizza und Dönern ernähren. Müssen nur noch ein paar Vitamine reingefüllt werden. Wunderbare Idee.

LG
ausnahmefall

Hallo Archie!

Im übrigen ist JEDES Futter, welches die Bezeichnung
„Alleinfutter“ trägt, in der Lage, das entsprechende Tier
lebenslang ausreichend mit allen notwendigen Nährstoffen zu
versorgen!

Das stimmt nicht! Es sei denn Du meinst mit lebenslang: solange die Katze das Futter gesundheitlich erträgt…!
Zucker ist also auch ein notwendiger Nährstoff? Maismehl, Zuckerrübenschnitzel,
Sägemehl…?
Was Du da sagst ist schon mehrfach widerlegt worden und das auch von Tierärzten!
Die meisten Stoffwechselkrankheiten entstehen erst durch diese Alleinfuttermittel!
Ich habe das auch mehrmals selbst erleben können.
Katzen blühen regelrecht auf wenn sie mit rohem Fleisch gefüttert werden.

Das was Du über Gemüse gesagt hast…es kann nicht verwertet werden, weil es nicht aufgeschlossen wurde (Z.B. über den Darmtrakt eines Beutetieres), gilt für Fleisch in umgekehrter Reihenfolge.
Gegartes Fleisch beinhaltet Eiweiß in einer Form in der Katzen es nicht mehr anständig verwerten können.
Oder hast Du schon mal eine Katze ihre Maus kochen gesehen?
(Ich habe jetzt mal Deine Ausdrucksweise übernommen)

Ausnahmefall hat es schon gut erklärt…
Mit Eintagsküken oder Babymäusen erwischt Du auf jeden Fall ein ausgeglichenes Muskelfleisch/Sehnen/Knochen/ Fell…Verhältnis.
Das ist so in Fertignahrung auch nicht vorhanden und macht die Tiere krank.
Gemüse ist auch nicht nur für den Besitzer zur Gewissensberuhigung nötig,
sondern hilft, in Gewissen Anteilen, der Katze zu verdauen.
Mit Ballaststoffen…

Ich weiß nicht woher Du dein Wissen beziehst aber Du solltest Dich dringend besser informieren! Nimm nicht alles so hin was die Futtermitelindustrie und futtermittelvertreibende Tierärzte so rumerzählen.

Liebe Grüße
Marah

Ach so. So ein Vogel oder eine Maus bestehen also zu 96% aus
Horn, Hufen, Fell, Fleisch- und Knochenresten. Schlachtabfälle
eben. Mir geht es nicht um Innereien. Sondern um die
Deklarierung „tierische Nebenerzeugnisse“ das bedeutet nämlich
alles und nicht. Meist ist es schlicht und ergreifend MÜLL:

Nein, nicht zu 96%, das tut das Katzenfutter, das tierische Nebenerzeugnisse enthält aber auch nicht! Und es bedeutet nicht Müll, sondern alles, was nicht als Muskelfleisch deklariert ist! Horn ist auch in den Mäusekrallen - und übrigens im Mäusefell, Fleischreste fütterst Du Deiner Katze sowieso, nur daß diese en block netter aussehen und Braten heißen.

Ein guter Link dazu:
http://www.hauspuma.de/Gesundheit/Ernaehrung/inhalts…

In Anbetracht meiner Tätigkeit und Ausbildung kann ich auf die „Definitionen“ der von Dir angeführten Seite verzichten! Ich bin durchaus in der Lage, eine offen, halboffene oder sogar geschlossene Deklaration zu entschlüsseln, weiß was die einzelnen Inhaltsstoffe bedeuten und bin nur langsam echt genervt von der ganzen Miesmacherei!
Z.B. gibt es die freiwillige Selbstverpflichtung der Tierfutterhersteller, die besagt, daß Schlachttiere, die nicht als zum menschlichen Verzehr geeignet eingestuft werden, auch nicht zu Tierfutter verwertet werden. Die Bemerkung über Tiermehle aus der Tierkörperbeseitigung ist also einfach FALSCH!
Aber diese Gerüchte kursieren im Internet so lange wie die Geschichte vom Ferrari für 1 Euro oder die Mails der Nigeria Connection!

„Innereien in kleinen Mengen sind durchaus gesund, weil sie
sehr vitaminhaltig sind. Aber als Hauptbestandteil der
täglichen Ernährung sind sie nicht geeignet. Katzen in freier
Natur lassen Innereien oft liegen und fressen sie nur bei
Bedarf.“

Jau - und sie ziehen der Maus das Fell ab und filetieren sie, damit kein Knöchelchen, kein Knorpel und kein Zahn über ihre Lippen in den empfindlichen Katzenmagen gelangt!

Und so eine Maus in der Natur ist natürlich auch voll mit
Zucker, Lockstoffen und Getreide. Ist klar.

Ich möchte echt wissen, wer die Geschichte von Zucker und von Lockstoffen aufgebracht hat! Gäbe es Futter mit Lockstoffen würde erstens ganz schnell die Konkurrenz Lärm machen und zweitens keine Katze das Futter ablehnen! Aber es gibt immer Tiere, denen das eine Futter nicht und ein anderes ausnehmend gut schmeckt! Manche mögen Steak, andere bevorzugen Bratwurst!!!
Außerdem wiedersprichst Du Dir selber - ein paar Zeilen weiter unten findest Du Gemüse gaaaaanz toll! Aber Getreide ist schlecht? Was glaubst Du denn, was im Mäusemagen ist? Die fressen sich nicht hauptsächlich durch den Frischegarten - die fressen Körner! Graskörner, die nach langer langer Auslese durch den Menschen in wesentlich größere Formen übergegangen sind und seitdem Getreide heißen! (Übrigens die erst Form der Genmanipulation…)

Aber sie stehen wie verrückt auf
Kartoffeln, Mais, Champignons, Erbsen, Möhren aber nicht roh,
gekocht lieben sie’s! Und ich zwinge sie nicht und habe es NIE
getan!

Gekochte Kartoffeln = aufgeschlossene Stärke = Polysaccharide = Zucker
gekochter Mais = aufgeschlossene Stärke = … (und viel Pflanzenprotein, ist ja auch nicht so toll nach Deiner Web-Seite und ist Mais nicht der Haupturheber für Allergien?)
Möhren enthalten ebenfalls viel Zucker, neben beta-Carotinoiden, Vitaminen u.s.w., was auch in den anderen Gemüsen enthalten ist.
Wenn ich ganz böse wäre, würde ich ja behaupten, Deine Katzen versuchen über die Gemüseaufnahme Defizite auszugleichen - bin ich aber nicht…

Deine vielleicht, meine nicht!

Ich mach’ mir auch um meine keine Sorgen!

Gras fressen meine auch. Und Mäuse in der Natur sind natürlich
immer völlig leer und haben nie vorher was gefressen, was die
Katze dann mitverdaut…

Genau - Körner, Getreide, es ist ver- oder angedaut, es liefert Mineralstoffe, Vitamine, Aminosäuren und Proteine, die die Katze über eine reine Fleischernährung nicht bekommt - siehst Du, daß Du Dir selber widersprichst?

Und Menschen KANN man auch das ganze Leben lang mit
Burgern, Pommes, Pizza und Dönern ernähren. Müssen nur noch
ein paar Vitamine reingefüllt werden. Wunderbare Idee.

Könnte man - abgesehen davon, daß diese Ernährung zu fetthaltig wäre, was Du den tierischen Nebenprodukten ja wohl kaum nachsagen kannst. In dem Moment, wo Du aber nur noch Steak ist, da wird es richtig drastisch mit dem Mangel und das war es doch, was Du ausgesagt hast! Tierische Nebenprodukte liefern der Katze artgemäße Ballaststoffe, Mineralien, Vitamine, pflanzliche Aminosäuren und Proteine, die sie für eine gesunde Entwicklung brauchen. Lieferst Du nur tierische Proteine, ohne die essentiellen pflanzlichen Bestandteile - in einer für das Tier nutzbaren Art - und ohne die anderen Futterbestandteile, an die unsere Lieblinge nun man angepaßt sind, werden sie davon krank!
Ich wende mich nicht gegen einen guten Fleischanteil im Futter, aber die pauschalisierte Aussage „tierische Nebenprodukte sind schlecht für das Tier und sollten gemieden werden“ ist einfach so nicht richtig!
Entschuldige, wenn ich Dich dabei etwas zu hart angegangen bin, aber es kommt alle paar Tage die gleiche Diskussion, es werden Halbwahrheiten und Halbweisheiten von anderen Internetseiten zitiert, die einfach so nicht stimmen. Es gibt Tiere, die mit Aldifutter - und nichts anderem - steinalt werden; ich kenne sogar eine Hündin, die nichts anderes verträgt - von RC, Eukanuba, hills oder IAMS (und allen anderen) bekommt sie Hautausschlag, Durchfall oder beides! Andere kommen mit den Billigmarken gar nicht zurecht, wieder andere vertragen nur eine Futtersorte…
Füttern ist mittlerweile eine Ideologie geworden. Wir machen uns mehr Gedanken darüber, was unser Tier frißt, als was gut für uns ist. Es gibt Tierbesitzer, die füttern nur rohe Zutaten und andere füttern vegetarisch - welches dieser Extreme ist denn richtig? Wer von beiden ist der verantwortungslose Tierbesitzer, der seinen Liebling gerade zum Tode verurteilt?
Ich finde es höchste Zeit, zu den wissenschaftlichen Tatsachen zurück zu kehren! Und die findet man nicht auf polemischen Internetseiten oder im Kochbuch für den glücklichen Westie. Die findet man in den wissenschaftlichen Veröffentlichungen und muß sie sich zusammensuchen aus Artikeln, Gesetzestexten und Sachbüchern. Das kostet Zeit und Mühe und viel mehr Arbeit, als sich das, was einem in’s Weltbild paßt und genehm ist aus ein paar Web-Seiten rauszusuchen. Es gibt für jede Fütterungsart Seiten, die sie in den Himmel heben und andere, die sie verteufeln. Such Dir raus, was Dir paßt - aber bitte stell Deine Meinung als Deine Meinung nicht als die einzige Wahrheit dar - denn davon gibt es mehr, „als unsere Schulweisheit sich träumen läßt“!

LG
ausnahmefall

Liebe Grüße

Archie

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Liebe Marah!

Ich verweise auf meine Visitenkarten und meine, Du solltest Dir dringend noch mal überlegen, ob Du mir weiterhin raten möchtest, mich mehr zu informieren und meinem „futtervertreibenden Tierarzt“ nicht alles zu glauben…
Es gibt gute Gründe auch gegen die Rohfleischfütterung, wenn Du möchtest, werde ich Dir die Artikelquellen über den Anteil gefährlicher Krankheiten durch die Fütterung rohen Fleisches in verschiedenen Katzenzuchtbetrieben gerne mitteilen. Du kannst aber auch einfach über Pubmed die Fachliteratur durchsuchen (raw food cat ergibt 67 mehr oder weniger interessante und passende hits)!
Viel Spaß beim Lesen!

Liebe Grüße

Archie

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Hallo nochmal!
Ich verstehe…Du bist Tierarzt.
Auch wenn Du in der Lage bist irgendwelche Futtermitteldaten aufzuschlüsseln und ihre Wirkungen kennst, heißt das noch lange nicht das Du weißt was Tiere brauchen und wie diese von den Tieren umgesetzt werden können.
Das mit dem Zucker und den Lockstoffen ist kein Gerücht!
Diese Lockstoffe wurden sogar an die Australier verkauft, damit diese damit ihre
Katzenpopulation durch lecker riechende Giftköder reduzieren können.
Die tierärztliche Sicht ist leider meist sehr einseitig und garantiert garnichts.
Deine Argumente sind leider auch nicht immer schlüssig und diese "Gerüchte"über
die Qualität von Fertigfutter, sind nicht über Nacht enstanden.
Viele unzufriedene Tierbesitzer, deren Tiere sich mit Struvitkristall und co. rumquälen, haben hier ihre Erfahrungen gesammelt.
Diese wertvollen Erfahrungen kannst Du nicht mit Deiner Ausbildung neutralisieren.
Wie erklärst Du dir, dass eine Katze mit Struvitkristallen und daraus resultierenden chronischen Blasenentzündungen, durch Absetzen des Spezialfutters (feline Urinaray vom Tierarzt) und Beifütterung von rohem Fleisch, komplett geheilt wurde? Dies ist kein Einzelfall!
Zugegeben mein Tierarzt weiß noch nichts davon, weil ich schon seit über einem Jahr kein Geld mehr für Antibiotika dalassen musste…

Liebe Grüße
Marah

Schön, dass ihr alle so fleißig schreibt… aber ihr seit mittlerweile etwas wech vom Thema und uín Diskussionen verstrickt! Also, kurz und bündig noch ein paar Fakten zu hochwertigen Futter :wink: ?

Und vielen Dank, für die Beiträge, auch, wenn ein kleiner un/rechtskampf auftauchte :wink:

Hallo lieber Archie!

Ich verweise auf meine Visitenkarten und meine, Du solltest
Dir dringend noch mal überlegen, ob Du mir weiterhin raten
möchtest, mich mehr zu informieren und meinem
„futtervertreibenden Tierarzt“ nicht alles zu glauben…

Mein Fehler! Ich habe zu spät gelesen, dass Du Tierarzt bist…
Allerdings beeindruckt mich das recht wenig…
Ich würde Dir auch weiterhin raten, Dich kritisch mit dem Thema Fertugfutter auseinander zusetzen.
Und vertreibst Du Futtermittel?
Meine Tierärztin füttert übrigens kein Fertigfutter an ihre Katzen und sieht in dieser nicht artgerechten Ernährung, den Hauptgrund für viele Stoffwechselkrankheiten.

Es gibt gute Gründe auch gegen die Rohfleischfütterung, wenn
Du möchtest, werde ich Dir die Artikelquellen über den Anteil
gefährlicher Krankheiten durch die Fütterung rohen Fleisches
in verschiedenen Katzenzuchtbetrieben gerne mitteilen.

Gerne! Ich bin gespannt was gegen eine Fütterung spricht, auf die der Stoffwechsel des Tieres von Natur aus abgestimmt ist!

Du
kannst aber auch einfach über Pubmed die Fachliteratur
durchsuchen (raw food cat ergibt 67 mehr oder weniger
interessante und passende hits)!

Ich habe schon einiges an Fachliteratur verschlungen und weiß nicht wo Du die
Inkompetenz in meinem Berufsfeld siehst, aber ich lese auch gerne mal andere Meinungen durch!

Viel Spaß beim Lesen!

Dankeschön!
Liebe Grüße
Marah

Hallo Sophie!

Schön, dass ihr alle so fleißig schreibt… aber ihr seit
mittlerweile etwas wech vom Thema und uín Diskussionen
verstrickt! Also, kurz und bündig noch ein paar Fakten zu
hochwertigen Futter :wink: ?

So weit weg sind wir doch garnicht!
Bei hochwertigem Futter musst Du auf die natürliche Nahrungszusammensetzung (Beutetiere) achten und ein Futter das diesen einigermaßen nahe kommt, kann man vo einem relativ hochwertigem sprechen!
Der Link, den Fingersmith Dir geschickt hat beinhaltet alle Antworten auf Deine Fragen.
Die Erfahrungen der Tierbesitzer hier, müssen gerade vieleicht verteidigt werden,
verlieren dadurch aber nicht an Wert.
Schnapp Dir doch einen Block und schreibe das Interessante heraus!
das ist eine hervorragende Möglichkeit eine sachliche Antwort selbst zu basteln :smiley:
Eine eindeutige Antwort wirst Du nirgendwo bekommen…leider!

Und vielen Dank, für die Beiträge, auch, wenn ein kleiner
un/rechtskampf auftauchte :wink:

Nene…kein Kampf…Grundsatzdiskussion!!!

Nicht den Kopf hängen lassen! :smile:

Liebe Grüße
Marah

Hallo nochmal!
Ich verstehe…Du bist Tierarzt.
Auch wenn Du in der Lage bist irgendwelche Futtermitteldaten
aufzuschlüsseln und ihre Wirkungen kennst, heißt das noch
lange nicht das Du weißt was Tiere brauchen und wie diese von
den Tieren umgesetzt werden können.

Doch, das lernt man auf der Universität - es gibt Fächer namens Tierernährung, Ernährungsphysiologie, Physiologie und Biochemie, in denen wir sehr genau über die Vorgänge im tierischen Körper informiert werden - inclusive der tierartlichen Unterschiede. Dann legen Tierärzte eine Prüfung in jedem dieser Fächer ab, ohne die sie nicht weiter studieren können…
Ich weiß also sehr gut Bescheid über die Bedürfnisse, Erfordernisse und Schadwirkungen in Zusammenhang mit Futtermitteln.

Das mit dem Zucker und den Lockstoffen ist kein Gerücht!
Diese Lockstoffe wurden sogar an die Australier verkauft,
damit diese damit ihre
Katzenpopulation durch lecker riechende Giftköder reduzieren
können.

Was aber nicht besagt, daß sie in Katzen- oder Hundefutter eingesetzt werden bzw. werden dürfen. Ein berühmter Lockstoff ist z.B. Baldrian - wird aber nicht verfüttert…

Die tierärztliche Sicht ist leider meist sehr einseitig und
garantiert garnichts.

Sie garantiert eine lange Ausbildung, Sachkenntnis, Informationsstand und Hintergrundwissen. Außerdem steht sie dafür, daß die Sicht einen wissenschaftlich fundierten Hintergrund hat. Allerdings scheinst Du Deine Ausbildung zur Tierheilpraktikerin an einer Institution zu absolvieren, die für ethische Neutralität nicht viel übrig hat, alle Tierärzte für inkompetente Deppen hält und ihrerseits ziemlich einseitig argumentiert.

Deine Argumente sind leider auch nicht immer schlüssig und
diese "Gerüchte"über
die Qualität von Fertigfutter, sind nicht über Nacht
enstanden.

Nein, aber auch vielfach wiederholte Halb- oder Unwahrheiten werden durch die Wiederholung nicht wahrer.

Viele unzufriedene Tierbesitzer, deren Tiere sich mit
Struvitkristall und co. rumquälen, haben hier ihre Erfahrungen
gesammelt.
Diese wertvollen Erfahrungen kannst Du nicht mit Deiner
Ausbildung neutralisieren.

Ich kann aber sagen, daß die durchschnittliche Lebenserwartung der Katzen seit Einführung der Fertigfutter um drei Jahre von 12 auf 15 gestiegen ist. Ich kann sagen, daß es meines Wissens keine wissenschaftlichen Veröffentlichungen gibt, die der Fütterung von Fertigfuttern einen negativen Einfluß auf die Lebensspanne oder die Gesundheit der Tiere nachweist (für gegenteilige WISSENSCHAFTLICHE Quellen bin ich jederzeit offen). Ich kann Dir wissenschaftliche Veröffentlichungen nennen, die sehr wohl einen Zusammenhang zwischen Erkrankungen von Katzen und Hunden und deren Fütterung mit rohem Fleisch nahtlos nachweisen.
Ich kann Dir nicht beweisen, daß diese Tiere nicht durch das Futtermittel krank geworden sind, aber kannst Du mir Zahlen liefern, die nachweisen, daß der Anteil von Tieren mit Struvitsteinen unter denen, die mit Rohfutter gefüttert werden signifikant niedriger ist als der Anteil der mit Fertigfutter gefütterten? Kannst Du mir den Zusammenhang belegen zwischen dem Fertigfutter und den Struvitsteinen? Und kannst Du mir erklären, warum mindestens genau so viele Tiere mit dem medizinischen Fertigfutter keinen Rückfall erleiden, obwohl es so schlecht ist?

Wie erklärst Du dir, dass eine Katze mit Struvitkristallen und
daraus resultierenden chronischen Blasenentzündungen, durch
Absetzen des Spezialfutters (feline Urinaray vom Tierarzt) und
Beifütterung von rohem Fleisch, komplett geheilt wurde? Dies
ist kein Einzelfall!

Der Gehalt von Glucosaminen in Deiner Fütterung könnte z.B. die Integrität der Blasenwand stärken, ein erhöhter pH-Wert löst die Kristalle auf, es gibt etliche mögliche Gründe für eine Gesundung - welche kann ich aber nur dann sagen, wenn ich weiß, was Du außer dem beigefütterten Fleisch Deiner Katze sonst noch gibst - an Futter, Kräutern, Pflanzen oder Heilmitteln.

Zugegeben mein Tierarzt weiß noch nichts davon, weil ich schon
seit über einem Jahr kein Geld mehr für Antibiotika dalassen
musste…

Gut für Dich und Deine Katze :smile:))

Liebe Grüße
Marah

Ich möchte Dich noch auf etwas hinweisen: manchen Tieren kann die klassische Tiermedizin nicht helfen und wir wissen wahrhaftig nicht alles - aber manches kann auch die Heilpraktik nicht leisten. Beide Wege des Heilens sollten sich zum Wohle des Tieres ergänzen, eine Polemisierung und Polarisierung ist deshalb in keiner Weise wünschenswert! Wenn Du nicht irgendwann anfängst, mit den benachbarten Tierärzten zusammenzuarbeiten (vorausgesetzt, Du machst die Ausbildung nicht zum Spaß), werden Tiere daran sterben! Du kannst z.B. eine Hund, der einen Pfirsichkern verschluckt hat, mit Nux vomica (Erbrechen, Magenkrämpfe, Durchfälle - paßt genau) behandeln, bis er stirbt - wenn nicht ein Tierarzt den Kern operativ entfernt, hat der Hund keine Chance gesund zu werden!
Halt die Augen auf und sieh Dir ALLE Facetten eines Problems an!!!
In diesem Sinne noch viel Erfolg für Deine Berufslaufbahn!

Archie

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Hallo Marah!

Das sind nur einige der Artikel, in denen über verschiedene Probleme bei der Rohfleisch/-fisch-Fütterung bzw. reiner Fleischfütterung berichtet wird!

Stiver SL, Frazier KS, Mauel MJ, Styer EL.
Septicemic salmonellosis in two cats fed a raw-meat diet.
J Am Anim Hosp Assoc. 2003 Nov-Dec;39(6):538-42.

Polizopoulou ZS, Kazakos G, Patsikas MN, Roubies N.
Hypervitaminosis A in the cat: a case report and review of the literature.
J Feline Med Surg. 2005 Dec;7(6):363-8. Epub 2005 Jul 1. Review.

Weese JS, Rousseau J, Arroyo L.
Bacteriological evaluation of commercial canine and feline raw diets.
Can Vet J. 2005 Jun;46(6):513-6.

Fredriksson-Ahomaa M, Korte T, Korkeala H.
Transmission of Yersinia enterocolitica 4/O:3 to pets via contaminated pork.
Lett Appl Microbiol. 2001 Jun;32(6):375-8.

Clyde VL, Ramsay EC, Bemis DA.
Fecal shedding of Salmonella in exotic felids.
J Zoo Wildl Med. 1997 Jun;28(2):148-52.

Schantz PM, McAuley J.
Current status of food-borne parasitic zoonoses in the United States.
Southeast Asian J Trop Med Public Health. 1991 Dec;22 Suppl:65-71. Review

Liebe Grüße

Archie

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Liebe Sophie!

Entschuldige, daß ich Deine Frage aus den Augen verloren habe! Eine sehr gute Seite zu dem Thema findest Du unter nutripets.de

Das beste Futter für eine Katze ist eine Maus - da stimme ich Eillicht rückhaltslos zu. Das wird aber aus tierschützerischen Gründen nicht gemacht. Da es mittlerweile sehr genaue Vorstellungen über die Bedürfnisse der Katzen gibt, sind alle Futter ausreichend - nur manche sind halt besser als andere.
Pauschal kann man aber nicht so viel darüber sagen, wie Du wahrscheinlich gerne hören würdest. Ein gutes Futter hat eine gute Verdaulichkeit, die aber i.d.R nicht auf den Packungen und nur selten auf den Web-Seiten der Futterhersteller angegeben werden. Die Verdaulichkeit sagt etwas darüber aus, wieviel der in einem Futter enthaltenen Nährstoffe von der Katze verdaut werden und wieviele unverdaut wieder ausgeschieden werden. Das ist besonders wichtig, wenn es sich um ein krankes Tier handelt. Deshalb kannst Du nicht pauschal sagen viel Protein ist gut, viel Fett ist schlecht! Eine Katze mit Nierenproblemen sollte wenig, dafür aber sehr hochwertiges Protein bekommen. Das entlastet die Niere, hilft aber dem restlichen Organismus. Gleichzeitig braucht sie einen erhöhten Anteil an Fett, um den Energiebedarf decken zu können.
Ein für Dich gutes Futter erkennst Du nicht immer am Preis - es muß Deiner Katze schmecken, ihr Kot sollte fest und nicht stinkig sein und nicht Deinen gesamten Mülleimer füllen :wink:. Natürlich ist es gut, wenn ein Hersteller angibt, wie hoch der Fleischanteil ist, dabei stellt sich jedoch die Frage (die oft gern unterschlagen wird) bezieht sich der Anteil an Fleisch auf die Frisch- oder die Trockenmasse und ist der erwähnte Frischfleischanteil in Frisch- oder Trockenmasse eingewogen? Dann relativiert sich der Gehalt nämlich oft sehr schnell!
Schau, was Deinem Stubentiger schmeckt und wobei Du ein gutes Gefühl hast! Genau wissen kannst Du es nicht! Manche Gesundheitsfanatiker sterben mit 40 am Herzinfarkt und andere heben ihr Leben lang den A… nur aus dem Sessel um sich noch mehr Bier und Chips zu holen und werden 90 Jahre alt!
Guten Hunger jedenfalls!

Archie

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Nur weil Menschen das eklig finden ist es noch lange nicht
schlecht für das Tier! Und mit Gemüse kann die Katze gerade
gar nichts anfangen, wenn es nicht entsprechend für die Katze
aufgeschlossen ist, weil ihr Enzyme und Bakterien für die
Verwertung fehlen! Wann hast Du das letzte Mal Deine Katze an
Paprika, Erbsen, Möhren oder Tomaten knabbern sehen? Wenn
nicht gerade Fleischsaft drüber gelaufen ist, werden die
tunlichst ignoriert.

Stimmt gar nicht. Mein herzallerliebster Kater steht total auf schwefelhaltiges Gemüse. Paprika, Möhren, Radieschen und Rettich sind absolut nicht vor ihm sicher, sehr gern pur ohne fettige Soße. Eine große fette Möhre raspelt er sich in 15 min in den Magen (er hat schnell gelernt, dass man die leckeren Möhren nicht reißen kann, sondern eher nagen muss, das macht er mit den Backenzähnen). Geschwefeltes Dörrobst klaut er mir auch. Außerdem klaut er uns trocken Brot, Anisplätzchen, Weißbrot etc. pp.

In dem Futter von Prairies ist nicht nur Muskelfleisch, aber dort steht auch kein ominöses „tierische Nebenerzeugnisse“ auf der Zutatenliste. Bei sehr hochwertigem Futter gibt es nämlich oftmals eine Volldeklaration der Zutaten. Da stehen dann richtig Innereien drauf wie Herz, Leber, etc. Da kommt die Katze schon voll auf ihre Kosten und erhält alles Lebensnotwendige ohne Mangelerscheinungen. Und ein bisschen Erbse ist für die Katze auf jeden Fall besser verdaulich als der Weizen oder die pflanzlichen Nebenerzeugnisse im Supermarktfutter. :o)

Bis denne
Schnoof

Hallo Archie

Mir gehen diese Verschwörungstheorien auch ziemlich auf den Keks - ich frage mich dann immer, weshalb es auch Tiere gibt, die mit Supermarktfutter steinalt werden… da kommt man dann meistens ins Stottern.
Im Internet, in Büchern usw. kursieren ja die wildesten Gerüchte von korrupten Tierärzten usw. usw. Hoffentlich kommt bald eine neue Mode…

Gruss,

Semiramis

Doch, das lernt man auf der Universität - es gibt Fächer
namens Tierernährung, Ernährungsphysiologie, Physiologie und
Biochemie, in denen wir sehr genau über die Vorgänge im
tierischen Körper informiert werden - inclusive der
tierartlichen Unterschiede. Dann legen Tierärzte eine Prüfung
in jedem dieser Fächer ab, ohne die sie nicht weiter studieren
können…

Es handelt sich hierbei doch eher um eine Grundausbildung in dem Bereich
Ernährungsphysiologie.
Ein „normaler“ Tierarzt hat keine Ernährungsphysiologische Fachausbildung.

Das mit dem Zucker und den Lockstoffen ist kein Gerücht!

Was aber nicht besagt, daß sie in Katzen- oder Hundefutter
eingesetzt werden bzw. werden dürfen.

Ich bitte Dich! Halt Deine Nase mal an Whiskas/Sheba/u.s.w.
und dann an ein relativ hochwertiges Futter.
Hochwertige Futtersorten werden von Katzen teilweise deutlich abgelehnt und wenn
Du dann daran riechst, fällt Dir auf das der Geruch weniger stark ist, obwohl
deutlich mehr Fleisch enthalten ist.Man muss erst mit Billigfutter mischen um eine gewisse Akzeptanz zu ereichen.
Jetzt sag mir nicht das tierische Nebenprodukte und pflanzliche Phasern, sooo
toll riechen!

Ein berühmter Lockstoff
ist z.B. Baldrian - wird aber nicht verfüttert…

Ne, die zaubern diese Lockstoffe in ihren Reagenzgläsern, damit diese
auch für die Massenproduktion geeignet sind.
Baldrian spricht auch eher andere Bedürfnisse des Tieres an, als Fressen…
Meine Katzen würden sich dann im Futter wälzen und wären so im Rausch, dass sie garnicht zum Fressen kämen.

Die tierärztliche Sicht ist leider meist sehr einseitig und
garantiert garnichts.

Sie garantiert eine lange Ausbildung,

Das stimmt allerdings! Sehr lange Ausbildung!

Sachkenntnis,
Informationsstand und Hintergrundwissen. Außerdem steht sie
dafür, daß die Sicht einen wissenschaftlich fundierten
Hintergrund hat.

Die Wissenschaft wird anhand von Studien definiert.
Diese Studien müssen finanziert werden. Es steht also ein Geldgeber dahinter.
Wenn man eine Studie qualitativ bewerten möchte, sollte man die Hintergründe
der Studienfinanzierung kennen.
Ausserdem kann die Wissenschaft noch nicht jeden Vorgang klar entschlüsseln
und einige Aspekte werden leider komplett ausgelassen.
Im großen und ganzen kann man der Wissenschaft vertrauen, man sollte aber gewisse
Dinge nicht unbedingt als Tatsache hinnehmen oder zumindest hinterfragen!

Allerdings scheinst Du Deine Ausbildung zur
Tierheilpraktikerin an einer Institution zu absolvieren, die
für ethische Neutralität nicht viel übrig hat, alle Tierärzte
für inkompetente Deppen hält und ihrerseits ziemlich einseitig
argumentiert.

Meine Angriffslustigkeit, unter der Du gerade leiden musst :smile:, beruht auf eigenen Erfahrungen! Ich habe einige Tiere gehabt und einige Tierärzte kennengelernt.
Ausser einer Tierärztlichen Klinik in Duisburg, die übrigens einen hervorragenden
Chirurgen hat, und meiner jetzigen Tierärztin sind da viele nicht gut weggekommen! Es wurden verschiedene Krankheiten, grundsätzlich, viel zu sehr pauschalisiert und nicht genügend auf das Gesamtbild des Tieres geachtet.
Ich lerne zwar Homöopathie, lasse aber niemals den veterinärmedizinischen Aspekt einer Krankheit aus.
In einem Homöopathischen Lehrinstitut, wird vor jeder Stunde gepredigt, in schwierigen Fällen einen Tierarzt mit einzubeziehen.

Nein, aber auch vielfach wiederholte Halb- oder Unwahrheiten
werden durch die Wiederholung nicht wahrer.

Ich wiederhohle nicht blind irgendwelche Halbwahrheiten, sondern sitze
fast jeden Tag stundenlang über Fachliteratur und forsche im Internet.
Natürlich stoße ich an meine Grenzen, vorallem was englischsprachige Fachliteratur angeht, mit der Du mich jetzt wieder großzügig versorgt hast.;->

Viele unzufriedene Tierbesitzer, deren Tiere sich mit
Struvitkristall und co. rumquälen, haben hier ihre Erfahrungen
gesammelt.
Diese wertvollen Erfahrungen kannst Du nicht mit Deiner
Ausbildung neutralisieren.

Ich kann aber sagen, daß die durchschnittliche Lebenserwartung
der Katzen seit Einführung der Fertigfutter um drei Jahre von
12 auf 15 gestiegen ist.

Das hängt sicherlich nicht nur mit dem Fertigfutter zusammen!
Auch die Kenntnisse über Rohfütterung haben enorm an Qualität gewonnen und die medizinische Versorgung und die Grundeinstellung gegenüber Tieren hat sich unglaublich verbessert.

Ich kann sagen, daß es meines Wissens
keine wissenschaftlichen Veröffentlichungen gibt, die der
Fütterung von Fertigfuttern einen negativen Einfluß auf die
Lebensspanne oder die Gesundheit der Tiere nachweist (für
gegenteilige WISSENSCHAFTLICHE Quellen bin ich jederzeit
offen). Ich kann Dir wissenschaftliche Veröffentlichungen
nennen, die sehr wohl einen Zusammenhang zwischen Erkrankungen
von Katzen und Hunden und deren Fütterung mit rohem Fleisch
nahtlos nachweisen.

Ich schau mal, dass ich Dir da ein paar zukommenlasse.

Ich kann Dir nicht beweisen, daß diese Tiere nicht durch das
Futtermittel krank geworden sind, aber kannst Du mir Zahlen
liefern, die nachweisen, daß der Anteil von Tieren mit
Struvitsteinen unter denen, die mit Rohfutter gefüttert werden
signifikant niedriger ist als der Anteil der mit Fertigfutter
gefütterten? Kannst Du mir den Zusammenhang belegen zwischen
dem Fertigfutter und den Struvitsteinen? Und kannst Du mir
erklären, warum mindestens genau so viele Tiere mit dem
medizinischen Fertigfutter keinen Rückfall erleiden, obwohl es
so schlecht ist?

Dazu später…

Wie erklärst Du dir, dass eine Katze mit Struvitkristallen und
daraus resultierenden chronischen Blasenentzündungen, durch
Absetzen des Spezialfutters (feline Urinaray vom Tierarzt) und
Beifütterung von rohem Fleisch, komplett geheilt wurde? Dies
ist kein Einzelfall!

Der Gehalt von Glucosaminen in Deiner Fütterung könnte z.B.
die Integrität der Blasenwand stärken, ein erhöhter pH-Wert
löst die Kristalle auf, es gibt etliche mögliche Gründe für
eine Gesundung - welche kann ich aber nur dann sagen, wenn ich
weiß, was Du außer dem beigefütterten Fleisch Deiner Katze
sonst noch gibst - an Futter, Kräutern, Pflanzen oder
Heilmitteln.

Da beantwortest Du Deine Frage von weiter oben, schon fast, selbstständig.
Meine Katze bekommt keinerlei Medikamente oder Zusätze!
Als ich noch das Urinary gefüttert habe, habe ich mit Glycosaminoglykan ergänzt.
Das ist heute nicht mehr nötig!

Zugegeben mein Tierarzt weiß noch nichts davon, weil ich schon
seit über einem Jahr kein Geld mehr für Antibiotika dalassen
musste…

Gut für Dich und Deine Katze :smile:))

Ich möchte Dich noch auf etwas hinweisen: manchen Tieren kann
die klassische Tiermedizin nicht helfen und wir wissen
wahrhaftig nicht alles - aber manches kann auch die
Heilpraktik nicht leisten. Beide Wege des Heilens sollten sich
zum Wohle des Tieres ergänzen, eine Polemisierung und
Polarisierung ist deshalb in keiner Weise wünschenswert! Wenn
Du nicht irgendwann anfängst, mit den benachbarten Tierärzten
zusammenzuarbeiten (vorausgesetzt, Du machst die Ausbildung
nicht zum Spaß), werden Tiere daran sterben! Du kannst z.B.
eine Hund, der einen Pfirsichkern verschluckt hat, mit Nux
vomica (Erbrechen, Magenkrämpfe, Durchfälle - paßt genau)
behandeln, bis er stirbt - wenn nicht ein Tierarzt den Kern
operativ entfernt, hat der Hund keine Chance gesund zu werden!
Halt die Augen auf und sieh Dir ALLE Facetten eines Problems
an!!!

Ich würde niemals alle Tierärzte verteufeln. Gerade die Chirugie ist lebensnotwendig und das ich selber einen Tierarzt habe, unterstreicht meine Aussage.
Aber gerade Veterinärmediziner können sich nicht von einer gewissen Scheuklappenmentalität freisprechen und sollten mehr auf die langjährigen Erfahrungen mancher Tierbesitzer hören.
Ein Tierarzt, der frisch von der Uni kommt, muss sich (wenn er Geld verdienen möchte)gewissen Begebenheiten unterwerfen, die nicht gerade für die Feinfühligkeit der Veterinärmedizin sprechen.
Überfüllte Wartezimmer…ständiger Zeitdruck…eine beschränkte Auswahl an Medikamenten und ganz und gar oberflächlicher Kontakt zu den Tierhaltern.
Für die Beschäftigung der Ernährungphysiologie für den einzelnen Patienten, besteht schlicht und einfach keine Möglichkeit.

Nun zu der Sache selbst:

Schlechtes Futter wirkt sich zuerst auf den Verdauungstrakt aus.
Die sekunddär betroffenen Organe, die der Entgiftung des Körpers dienen, sind:
Leber; Pankreas; Nieren; Haut;…
Diese organischen Zusammenhänge werden in der Veterinärmedizin nicht genügend beachtet.
Vitamine und Enzyme werden durch den Garprozess zerstört oder verändert, da
das Tier aber auf diese angewisen ist werden diese dann künstlich zugesetzt.
Man weiß aber noch nicht genau ob diese, dann noch so günstig wirken, wie in dem
Ursprunglichem Zusammenspiel der rohen Nahrung.
Um dem Vitamin in der ursprungsform gerecht zu werden, muss man evtl. andere Stoffe hinzufügen und dann auch noch die Menge bestimmen.
Fachbegriffe wie Bioverfügbarkeit und Bioäquilenz sollte man beachten, um diese Aussage nachvollziehen zu können.
Ein Beispiel:
Öle, die man zur Futterergänzung beifügt, benötigen im Körper einen gewissen Kalziumspiegel um überhaupt verwerten werden zukönnen…
Also wird zusätzlich noch Kalzium ins das Futter gemischt, das dieses Zusammenspiel der Inhaltsstoffe aber ein sehr sensibles ist…
Das ist als ob jemand dir einen Tisch vollpackt mit Lebensmitteln die dein Körper benötigt, das alles durch Zusatzpräparate ersetzt, und dann sagt:
Das ist alles was Du brauchst…

Fertignahrung bietet keinen artgerechten Ersatz für das Kauen von Knochen
und die optimale Pflege für Zähne und Zahnfleisch ist somit nicht gewährleistet!
Schon beim Kauvorgang selbst beginnt die Verdauung.
Beim Zerkleinern von rohem Fleisch entsteht wesentlich mehr Speichel.
Dieser beinhaltet Stoffe wie Muzin (Schmiermittel) und Ptyalin (ein stärkespaltendes Enzym).
Hunde und Katzen produzieren Magensäure hauptsächlich während des Fressens.
Der im Maul beginnende Verdaungsvorgang, die Konsistenz und inhaltsstoffliche Beschaffenheit der Nahrung spielt also von Anfang an eine sehr wichtige Rolle.
Der Stoffwechsel eines Tieres ist eine sehr sensible Angelegenheit und deswegen auf artgerechte Fütterung angewiesen.
Die Natur gibt vor, was für das Tier optimal zusammengesetzt ist und in welcher Form.

Dennoch gibt es auch bei Rohfütterung Dinge, die der Mensch unbedingt wissen und beachten sollte:
Die Möglichkeit für Ruhephasen nach der Fütterung mit rohem/gegarten Fleisch sollte unbedingt gewährleistet sein!
Der Darm muss Zeit haben sich zureinigen und zuentleeren, denn Fleischreste wirken karzinogen (eine Studie an Menschen hat dies belegt).
Wenn man diese Ruhephasen ermöglicht, besteht allerdings keinerlei Gefahr!!!
Man muss hierbei beachten, dass die Tiere eine enorme Menge Fleisch aufnehmen und sie sich in der Natur danach zur Ruhe betten (siehe Löwen).

Ein Zitat:
Ausserdem sind die Systeme von Fleischfressern nicht an die ständige Anwesenheit
von Salzsäure im Magen gewöhnt, die sich durch häufige Fütterung bildet.
Das Zwischenzeitliche Aussetzen der Fütterung ist grundlegend, um die Gesundheit
beim Fleischfresser zu erhalten!
Don Hamilton

Bei Fütterung mit Fertigfutter ist eine Sättigung, die mit der der Rohfütterung erzielt wird, so gut wie unmöglich.
Also kann man diese Ruhephasen nicht optimal gewährleisten (es sei denn die Möbel sind kratzfest und man hat Nerven aus Stahl).

Tiere die Vernünftig auf Rohfüterung umgestellt wurden, fressen sich satt und werden danach zufrieden ihren Schalfplatz aufsuchen.
Bei dem sogenannten Minibarf (20%rohes Fleisch) muss der Tierbesitzer diese Ruhephase kontrollieren, indem er die nächste Fütterung erst Stunden später ansetzt und keine Höchstleistung (Spielen) verlangt, bis die grobe Verdaung abgeschlossen ist.

Jetzt zu LUTD:

Nierenerkrankungen sind nur schwer behandelbar und das zerstörte Gewebe ist nicht
mehr zu retten.
Deswegen muss man unbedingt vorbeugen.

Trockenfutter ist für die Nieren nur schwer zu ertragen, da sie härter arbeiten müssen um dem Wasserhaushalt des Tieres auszugleichen.
Um diese Aussage genau zu verstehen müsst ihr das Organ Niere und ihre Aufgaben kennen.
Katzen trinken, von Natur aus, sehr wenig Wasser da sie Feuchtigkeit hauptsächlich durch ihre Beutetiere aufnehmen.
Hierzu ein Link für neugierige Besitzer:
http://www.hauspuma.de/Gesundheit/Ernaehrung/trocken…

Struvitkristalle (auch Triphosphatkristalle genannt)fallen in alkalischem Urin
aus.

Fleischfresser produzieren (bei artgerechter Fütterung) einen sauren Urin.
Futtersorten die hauptsächlich auf Getreide basieren, produzieren einen alkalischen Urin- das ist der Hauptfaktor für Kristallbildung!!!
Auch Bakterien die Blasenentzündungen verursachen, können in alkalischen Urin besser wachsen.
Um den Urin einer Katze, auf natürliche Weise, anzusäuern ist rohes Fleisch
immer noch am besten geeignet!

So…jetzt tun mir meine Finger schon weh.
Das Thema wurde hier von mir nur grob angerissen.
Ich kann nur jedem Tierbesitzer empfehlen sich auf diesem Gebiet schlau zumachen!
Ich werdet Euch wundern, was eine artgerechte Fütterung alles bringt, wenn es um Krankheitsbehandlung oder Vorbeugung geht.
Auch ein Tierarzt lernt diesbezüglich nie aus.

Liebe Grüße
Marah

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