Erfahrungen mit 'WEISSEN SCHWEIZER SCHÄFERHUND'

Hallo an alle Hundefreunde!

Wer kann aus eigener Erfahrung über die Haltung und den Charakter der „neuen“ Hunderasse "Weißer Schweizer Schäferhund "(Berger blanc Swiss) berichten?

Welche Unterschiede könnten eurer Meinung nach zum Golden Retriever bestehen.

Wir beabsichtigen den Kauf einer Hündin .

Würde mich
über viele (auch unterschiedliche) Meinungen sehr freuen

Herzlichen Abendgruß
Walter

Hallo!

Wer kann aus eigener Erfahrung über die Haltung und den
Charakter der „neuen“ Hunderasse "Weißer Schweizer Schäferhund
"(Berger blanc Swiss) berichten?

Na ja, so neu ist die Hunderasse aber nicht…

Welche Unterschiede könnten eurer Meinung nach zum Golden
Retriever bestehen.

Dies sind zwei Rassen, die man absolut gar nicht miteinander vergleichen kann. Abgesehen von den Unterschieden in Herkunft, Rassegeschichte usw., bestehen so gravierende Charakterunterschiede, dass ich sie gar nicht alle aufzählen kann.
Warum dieser Vergleich? Steht für euch denn die Entscheidung im Raum, Goldi oder Schweizer?

Ich kenne zwei Schweizer in meinem Bekanntkreis - hatte und habe selbst aber keinen.
Wie bei jeder Hunderasse und womöglich bei dieser noch ein bisschen mehr, kann man den Charakter auf keinen Fall verallgemeinern.
Jeder Hund bringt unterschiedliche Veranlagungen mit und natürlich spielt die Sozialisation und Erziehung ebenfalls eine große Rolle, wie sich der Hund entwickelt.
Gerade beim Schweizer ist dies eine große Aufgabe, denn einfach sind diese Hunde sicher nicht.

Sie sind sehr intelligent, besitzen eine große Auffassungsgabe - was nicht nur Vorteile bringen kann, denn sie lernen eben alles sehr schnell - und zwar nicht nur das, was Herrchen gerne will.
Ein grundsätzlicher und nicht unwesentlicher Charakterzug des Schweizers ist die Sensibilität. Er ist ein vorsichtiger Hund, der sich erstmal alles von der Ferne aus ansieht um dann zu urteilen, ob diese Situation nun bedrohlich ist oder nicht. Wenn man damit nicht umgehen kann, hat man sehr schnell einen verängstigten, nervösen Hund, was mitunter gefährlich werden kann.
Der Schweizer ist ein guter Familienhund - seine Leute liebt er abgöttisch, ordnet sich gerne unter und ist wahnsinnig lernbereit und arbeitsliebend. Das bedeutet, er braucht auf jeden Fall eine Aufgabe, weil es einfach zu schade wäre, seine Intelligenz und Arbeitsbereitschaft zu vergeuden.
Er ist ein im wahrsten Sinne des Wortes anhänglicher Hund, der selbst im Haus seine Leute nicht aus den Augen lässt und einem überall hin folgt. Dies mag sich sehr sympathisch anhören, kann aber auch schnell lästig werden. Das sollte man auch unbedingt bedenken, denn seinen Hund immer und überall um sich zu haben, mag nicht jeder.

Fremden gegenüber ist der Schweizer eher zurückhaltend und - ich nenne es mal - abwartend. Er wird sicher kein Hund, der alles und jeden in seiner Umgebung freudenstrahlend begrüsst und sich selbst auf eine Kuschelstunde mit dem Nachbarn einlädt.
Dies ist ein Charakterzug mit dem man umzugehen wissen muß, denn diese Vorsicht kann sich schnell in Angst und weiter auch in Aggression gegen Fremde umwandeln.
Der Schweizer ist grundsätzlich aber ein freundlicher Hund, aber nicht ohne einen gewissen Schutztrieb. Auch hat er noch einen gewissen Hütetrieb, der aber vielen gar nicht als solcher auffällt.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass so ein Hund absolut keine Härte verträgt. Er muß mit freundlicher, wohlwollender Konsequenz erzogen werden, harte Strafen sind nicht notwendig und verursachen beim Schweizer mehr Schaden als Nutzen.

Das war eine grobe Umschreibung der Rasse, allgemein gefasst.
Die beiden Schweizer Schäferhunde, die ich kenne, entsprechen dem im Groben.
Bei dem einen handelt es sich um einen 3-jährigen Rüden. Die Besitzerin hat zuerst Dobermänner geführt, ist also einen etwas anderen Hund gewohnt gewesen.
Anfangs hatte sie etwas Probleme mit ihm, denn er war einerseits unerschrocken und überschwenglich, mit einem überschäumenden Temperament. Andererseits war er sehr schnell „traumatisiert“ - als er 4 Monate alt war, fiel ihm versehentlich ein Kochtopf mit lauten Geklapper vor die Füße - daraufhin ging er drei Tage nicht in die Küche.
Zu erziehen war er angenehm, stets darauf bedacht, mit Perfektion die von ihm verlangten Dinge zu zeigen, er lernte sehr schnell und verknüpfte so aber leider auch sehr leicht falsche Dinge miteinander. Das Gute an ihm ist aber, dass er sehr schell „verzeiht“ und sich solche eingeschlichenen Fehler auch leicht wieder ausbügeln lassen.
Probleme gab es mit ihm in der Ausbildung dann, bei - seiner Ansicht nach - langweiligen, gleichbleibenden Übungen, wie z.B. die Fuß-Arbeit. Hier zeigte er zwar eine gewisse Zeit eine bewundernswerte Perfektion, doch wenn es zu lange dauerte und es ihm ganz einfach zu langweilig wurde, spielte er einfach den Clown, hüpfte und sprang vor seinem Frauchen rum wie ein Verrückter, kläffte sie an und verrenkte sich vor lauter Spielaufforderungen. Mit Strenge kam sie hier gar nicht weiter, es ging oft so weit, dass sie einfach den Platz verlassen musste, weil sich der Hund einfach nicht mehr beruhigen wollte.
Solches Benehmen zeigt er aber verknüpft mit einer solchen charmanten Art und Weise, dass man ihm nie lange böse sein kann.
Mit ca. 2 Jahren wurde er dann auch etwas führiger und er machte die Arbeit mit einer Spur mehr Ernsthaftigkeit. Mittlerweile ist sie mit ihm gerade mitten unter der Rettungshundeausbildung, was ihm sehr viel Spaß macht - aber auch Geduld erfordert, da er sich immer erst zu 110 % sicher sein muß, dass ja nichts passieren kann und alles sicher ist.
Alles in Allem ein spitzen Arbeitshund - sehr freundlich und führig - aber ich würde ihn nicht als einfach oder gar als Anfängerhund bezeichnen.

Die Hündin, die ich kenne, ist dafür wieder das andere Extrem. Sie ist gerade mal 1 1/2 Jahre und sehr, sehr ängstlich.
Ich weiß aber, dass die Besitzerin sie erst mit 5 Monaten übernommen hat. Sie ist im Ganzen sehr schreckhaft, lässt sich von Fremden nicht angreifen (schreckt gleich zurück), ist sehr lärmempfindlich, stressanfällig in für sie unbekannten Situationen, bei einem auch nur eine Spur zu strengem Wort vom Frauchen zeigt sie sich sofort übertrieben unterwürfig.
Gegenüber anderen Hunden ist sie bei offensichtlich überlegenen Hündinnen oder Rüden extrem unterwürfig, sie zeigt übertriebene Beschwichtigungssignale, bei gleichstarken oder schwächeren Hunden ist sie hingegen wieder streitsüchtig.
Sie ist trotz Allem aber auch lernwillig - sie ist beim Agility z.B. schon super unterwegs und sehr fixiert auf ihr Frauchen. Im Haus und in bekannter Umgebung ein Schmuser und sehr angenehm im Benehmen. Sie ist überaus folgsam, da sie extrem anhänglich ist.

Du siehst also, es ist sicher keine einfache Rasse, doch mit genügend Hundeerfahrung, Geduld und Einfühlungsvermögen und vor Allem ein sorgfältigen Sozialisation kann sich ein wunderbarer, umgänglicher Arbeitshund entwickeln.

Viel Glück bei eurer Entscheidungsfindung!

Sandra

Die Weißen sind suuuuuuuper sensibel und wirklich Familientiere, die immer und überall mit dabei sein wollen…alleine zu Hause überkommt sie die Traurigkeit. Freunde von uns hatten einen - der hatte eine Engelsgeduld, auch mit Kindern, aber wehe man hat ihn mal zu hart angesprochen…ohhhhh, dann war er gleich geknickt. Unser Hund ist schon so ein Sensibelchen, der von dem Bekannten war nicht mehr zu toppen.

Hallo Sandra!

Recht herzlichen Dank für deine ausführliche Charakterisierung der dir bekannten WSS.

Um deine Frage Golden/WSS gleich zu beantworten:
Ich bin derjenige, der dir zum Vestibulrsyndrom meine Erfahrungen mit meiner alten Golden Hündin geschrieben hat!

Deren hohes Alter ist eben der Grund, uns Gedanken um einen Nachfolgehund zu machen und um nicht später dauernd Vergleiche zwischen alten und jungem Golden anstellen zu müssen dachten wir eben an den WSS.
Mich wundert in deiner Beschreibung der Hündin doch die hohe Furchtsamkeit und Ängstlichkeit ,da die führenden WSS-Verbände in D,Ö und der Schweiz so stolz darauf sind,diese Eigenschaft aus ihren Zuchtlinien (gegenüber früher) eliminiert zu haben.

Da die beschriebene Hündin aber erst mit 5 Monaten zur Familie kam, könnte auch die Prägung davor einen starken Einfluss gehabt haben oder die Zuchtstätte (FCI angehörig?) hat ev. etwas versäumt oder falsch verpaart.
wie auch immer, die Zurückhaltung gegen Fremde und Vorsicht vor allem Neuen dürften als DIE Charaktereigenschaften der Weissen gelten.

Du hast anfangs von gravierenden Charaktereigenschaften zum Retriever geschrieben, gerade diese würden mich aus deiner Sicht noch besonders interessieren.
Meine Goldie Hündin ist es etwa von klein auf gewöhnt, vormittags allein im Haus zu bleiben, da ich Lehrer bin.
Meinst du, würde auch der Weisse bei früher Eingewöhnung hier mitmachen?

Vielen Dank im Voraus für deine weiteren interessanten Informationen.

LG
Walter

Hallo Alexandra!

Vielen Dank für deine Rückmeldung!
Wie alt ist denn deine Hündin und kannst du vielleicht noch einige charakterisierende Eigenschaften dieser Rasse aus deinem Erfahrungsschatz bekanntgeben, würde mir sehr helfen , mir ein Bild zu machen.

LG
Walter

Hallo Walter!

Um deine Frage Golden/WSS gleich zu beantworten:
Ich bin derjenige, der dir zum Vestibulrsyndrom meine
Erfahrungen mit meiner alten Golden Hündin geschrieben hat!

Ja, das habe ich dann auch bemerkt :wink:
Habe das ein bisschen zu spät gelesen…!

Deren hohes Alter ist eben der Grund, uns Gedanken um einen
Nachfolgehund zu machen und um nicht später dauernd Vergleiche
zwischen alten und jungem Golden anstellen zu müssen dachten
wir eben an den WSS.

Darf ich fragen, wie ihr denn grundsätzlich auf diese Rasse gekommen seid?

Mich wundert in deiner Beschreibung der Hündin doch die hohe
Furchtsamkeit und Ängstlichkeit ,da die führenden WSS-Verbände
in D,Ö und der Schweiz so stolz darauf sind,diese Eigenschaft
aus ihren Zuchtlinien (gegenüber früher) eliminiert zu haben.

Nun, auch hier musst du ein bisschen differenzieren.
Es gibt nach wie vor Züchter, die diese Vorsicht und gesunde Zurückhaltung als typische und ursprüngliche Eigenschaft des Schweizer Schäferhundes ansehen und sie somit auch bewahren wollen. Nach dem Motto: ein Schweizer Schäferhund ohne diese gewisse Scheu wäre kein weißer Schäferhund.
Auf der anderen Seite stehen die Züchter, die diese - in vielen Augen „negative“ Eigenschaft, ausmerzen wollen.
Was einem nun lieber ist, sei jedem selbst überlassen - auf jeden Fall sollte man das aber bei der Züchterauswahl bedenken.

Da die beschriebene Hündin aber erst mit 5 Monaten zur Familie
kam, könnte auch die Prägung davor einen starken Einfluss
gehabt haben oder die Zuchtstätte (FCI angehörig?) hat ev.
etwas versäumt oder falsch verpaart.

Darum hatte ich das ja auch erwähnt.
Ich wollte damit aufzeigen, dass mangelnde oder fehlerhafte Sozialisierung gerade beim Schweizer Schäferhund gravierende Folgen haben kann - wohl mehr als bei vielen anderen Rassen.

wie auch immer, die Zurückhaltung gegen Fremde und Vorsicht
vor allem Neuen dürften als DIE Charaktereigenschaften der
Weissen gelten.

Nun, im Grunde ja. Wobei man diese Eigenschaft nicht unbedingt als gegeben hinnehmen muß - wie gesagt, durch gute Sozialisation und vor Allem eine gute Kinderstube (Züchter) kann man vieles bereits im Vorfeld verhindern - ganz „entfernen“ kann man diese Eigenschaften jedoch nicht.

Du hast anfangs von gravierenden Charaktereigenschaften zum
Retriever geschrieben, gerade diese würden mich aus deiner
Sicht noch besonders interessieren.

Der Weiße Schweizer Schäferhund gehört zu den Hüte- und Treibhunden.
Der Golden Retriever hingegen ist ein Jagdhund - im Speziellen ein Apportierhund.
Wir haben hier zwei grundverschiedene ursprüngliche Verwendungsgebiete, die natürlich sehr unterschiedliche Charaktere erzeugt haben.
Diese alle aufzuzählen, fällt mir so aus dem Stegreif etwas schwer - hättest du hier noch spezifische Fragen?
Die Gemeinsamkeiten darf man natürlich aber auch nicht außer Acht lassen.
Beides sind Rassen mit sehr hohem Arbeitseifer, überaus intelligent, hohe Auffassungsgabe und der „will to please“ (der rein gefühls- und erfahrungsgemäß beim Goldi mit mehr „Tiefgang“ gezeigt wird) ist ihnen beiden eigen.
Ein bedeutender Unterschied ist, dass der Golden ein Menschenfreund ist, der Trubel mag und gerne unter Leuten ist - am besten noch bettelnd von einem zum anderen marschiert.
Der Schweizer ist das nicht - er ist am liebsten mit seinem Herrn und seiner Familie, aktzeptiert Fremde zwar, das höchste der Gefühle wäre aber hier eine kurze wohlwollende Kenntnisnahme, mehr aber auch nicht.
Der Schweizer hat einen ausgeprägteren Schutztrieb als der Golden, nicht übermässig oder übertrieben, aber ausreichend.
Der Schweizer besitzt auf jeden Fall mehr Ernsthaftigkeit, vor Allem bei der Arbeit.
Der Golden hat zwar diesselbe Ausdauer und auch den gleichen Arbeitswillen, braucht aber meist um 1, 2 Jahre länger um selbst ein bisschen Ruhe reinzubringen. Der Golden ist ein Spätentwickler, was beim Schweizer nicht so der Fall ist.
Ein Schweizer ist sensibler, feinfühliger als ein Retriever.
Ein Golden kann einen richtigen Sturkopf haben - beim Schweizer gibt es das auch, jedoch würde er niemals penetrant auf etwas bestehen, da er ständig den Wunsch hat, seinem Herrn zu gefallen und alles richtig zu machen.
Was nun den Eifer, die Freundlichkeit, Loyalität und Ergebenheit zu seiner Familie betrifft, liegen beide Rassen meiner Erfahrung nach gleich auf. Der Unterschied liegt darin, wie sie diese Dinge zeigen.

Das sind so die wesentlichen Dinge, die mir auf Anhieb einfallen.

Meine Goldie Hündin ist es etwa von klein auf gewöhnt,
vormittags allein im Haus zu bleiben, da ich Lehrer bin.
Meinst du, würde auch der Weisse bei früher Eingewöhnung hier
mitmachen?

Jeder Hund kann es lernen, alleine zu bleiben. Natürlich ist der Schweizer Schäferhund ein Hund, der am liebsten rund um die Uhr, immer, ständig, am besten sogar auf der Toilette neben seinem Herrn wäre - doch das ist in den seltensten Fällen möglich.
Also wenn es nicht länger als max. 6 Stunden am Stück sind (wirklich äußerstes Maximum!), sollte es kein Problem geben.
Wichtig natürlich, von Anfang an sorgfältig das Alleine-Bleiben aufbauen, wenn es später keine Probleme geben soll!

Vielen Dank im Voraus für deine weiteren interessanten
Informationen.

Gern geschehen.
Ich würde dir aber raten, vielleicht einmal Kontakt zu verschiedenen Züchtern aufzunehmen und sich dort vorab gleich mal zu informieren. So hast du nicht nur die Möglichkeit, diese Hunde einmal live und in Action zu erleben, sondern auch dir mehrere Züchtstätten anzusehen, einen geeigneten Züchter auszusuchen und eventuell geplanten Verpaarungen zu erfragen, etwas über den geplanten Zuchtrüden in Erfahrung zu bringen usw. usw.

Bis dahin aber noch viele schönen Stunden mit eurer „Seniorin“!

Grüße!

Sandra

Die beiden Weissen Schweizer Schäferhunde die ich kenne sind

-sehr freundlich gegenüber jedem Menschen
-haben 0 Wachtrieb, Schutztrieb oder Jagdtrieb
-sind sehr gelehrig und leicht zu erziehen gewesen
-sind sehr verträglich
-sind sportlich, ausdauernd und intelligent
-bellen so gut wie nie, sind im Haus also sehr ruhig

Hallo Ali!

Sag, sind die beiden WSS ein Pärchen oder hast du sie getrennt „erlebt“.
Würde mich also interessieren,ob diese Eigenschaften getennt „erworben“ wurden, da sie damit umso aussagekräftiger werden würden.

Vielen Dank
Walter

Hallo Sandra!

Nochmals vielen dank , dass du mit mit der Beantwortung deine Zeit opferst, aus dir spricht wahrlich eine exzellente Hundeerfahrung, wie ich auch deiner Visitenkarte entnehmen kann.

Auf die Rasse WSS kamen wir , weil wir doch eine Rasse mit grundsätzlich ähnlichen Eigenschaften wie die des Golden Retriever haben möchten, und - natürlich auch wegen des optischen sehr ansprechenden Erscheinungsbildes.Auch denke ich ist er/sie kaum größer als die Golden.
Mit unserer Hündin machte ich die Ausbildung zum Wasserrettungshund, Fährte, Verkehrstauglichkeit und natürlich BGH, zum Agility war sie allerdings zu wenig wendig, schutz interessiert mich ohnehin nicht.glaube also, hier auch mit dem WSS erfolgreich arbeiten zu können.

Was doch problematisch sein könnte ist die enge Blutsverwandschaft mangels geringer Anzahl von Zuchtlinien im europäischen Raum, demzufolge die Gefahr von Inzucht mit allen ihren negativen Auswirkungen auftreten könnte.
Man wird sich also die Ahnentafeln sehr genau ansehen müssen!

Sollte ich noch Fragen auch bez.Welpen und Training haben, würde ich mich freuen , wenn ich mich dann wieder an dich wenden könnte!.

Schönen Abend noch
Walter

Hallo Walter!

Auf die Rasse WSS kamen wir , weil wir doch eine Rasse mit
grundsätzlich ähnlichen Eigenschaften wie die des Golden
Retriever haben möchten, und - natürlich auch wegen des
optischen sehr ansprechenden Erscheinungsbildes.Auch denke ich
ist er/sie kaum größer als die Golden.
Mit unserer Hündin machte ich die Ausbildung zum
Wasserrettungshund, Fährte, Verkehrstauglichkeit und natürlich
BGH, zum Agility war sie allerdings zu wenig wendig, schutz
interessiert mich ohnehin nicht.glaube also, hier auch mit dem
WSS erfolgreich arbeiten zu können.

Das hört sich für mich an, wie die perfekten Voraussetzungen für so eine anspruchsvolle und im gleichen Sinne liebenswerte Rasse!
Ich denke, ihr habt eine gute Wahl getroffen und ihr werdet sicher sehr gut zurechtkommen!

Was doch problematisch sein könnte ist die enge
Blutsverwandschaft mangels geringer Anzahl von Zuchtlinien im
europäischen Raum, demzufolge die Gefahr von Inzucht mit allen
ihren negativen Auswirkungen auftreten könnte.
Man wird sich also die Ahnentafeln sehr genau ansehen müssen!

Die Züchterauswahl einer Rasse mit bedingten Bekanntheits- und somit Verbreitungsgrades gestaltet sich immer etwas schwieriger.
Ihr seid sicher gut daran, wenn ihr euch vorab schon über verschiedene Züchter informiert und - wie du schon angemerkt hast - die Ahnentafeln genaustens überprüft!
Deshalb auch mein Rat: nehmt schon früh Kontakt zu Züchtern auf um eventuell geplante Verpaarungen zu erfragen. Somit habt ihr die Möglichkeit, auch über den Deckrüden genügend Informationen zu sammeln, dessen Nachzuchten zu beurteilen, und und und.

Somit habt ihr auch die Möglichkeit, eine Verpaarung auszuwählen, die genau euren Vorstellung in Charakter, Gesundheit und Optik entspricht.

Sollte ich noch Fragen auch bez.Welpen und Training haben,
würde ich mich freuen , wenn ich mich dann wieder an dich
wenden könnte!

Natürlich immer gerne!

Grüße!

Sandra

Hallo!
Nein die beiden leben getrennt.
Grus Sandra