Hallo zusammen,
mein Hund Henry (9 Jahre, vor einem Jahr wegen starker Inkontinenz kastriert, Parson-Russel) bekam nach einem Flohbefall vor ca. 6 Wochen am ganzen Körper und vor allem an den Pfoten Entzündungen. Die Pfoten wurden rissig und eiterten sehr stark. EIne Wolfskralle wurde unter Vollnarkose gezogen). Die Exzeme am Bauch, Rücken und Schwanz sind jeweils ca. 10 Cent-Stück groß und stark wulstig. Unter dem Grind eitern sie sehr stark. Außerdem liefen bei ihm die Augen.
Nachdem ich die Flöhe mit verschiedenen Mitteln beseitigte versuchte unser Tierarzt eine starke Antibiotikabehandlung, ohne Erfolg.
Im Eiterabstrich wurden keine Bakterien und keine Pilze nachgewiesen. Anschließend wurde mit einer niedrigen Dosis Kortison behandelt, ohne Erfolg. Bei einer ersten Gewebebiopsie wurde kein Krebs nachgewiesen. Der Kranheitsverlauf verschlimmerte sich immer weiter. Hauttinkturen gegen Pilze und Bakterien und zur Desinfektion wurden mehrmals täglich aufgetragen. Keine Besserung.
Eine weitere Biopsie zum Nachweis von Leishmaniose verlief auch negativ (keine Knochenpunktion). Auch ein paralell gegebenes Mittel gegen Leishmaniose brachte keine Verbesserung des Zustandes.
Eine Ernährungsumstellung auf vor allem Hühnchen, Reis und Kartoffeln brachte keine Änderung des Zustandes.
Henry hat normalen Hunger, ist ansonsten aber recht teilnahmslos und schläft eigentlich den ganzen Tag.
Nach diversen Behandlungsmethoden und auch dem zu Rate ziehen von weiteren Meinungen von 2 Zootierärzten geht unser behandelnder Tierarzt jetzt von Pempigus foliaceus aus, einer Autoimunkrankheit.
Seitdem bekommt er eine sehr hohe Dosis Cortison (25mg) in Kombination mit einem Antibiotikum (Mabozyl 20mg), Evaderm für die Haut und Heparpask (morgens und abends eine Tablette)( gegen die durch das Cortison bedingt schlechten Leberwerte.)
Der Krankheitsverlauf stagniert.
Henry sieht übel aus. Das Cortison scheint die Entzündungswut des Körpers soweit zu unterdrücken, daß die Wunden nicht weiter eitern.
Da ich aber keine Verbesserung des Zustandes feststellen kann und letztendlich auch die ganzen Analysen , inzwischen ca. 25 Tierarztbesuche, Medikamente, usw. bisher in den letzten 6 Wochen ca. 1800 € gekostet haben muß ich vor allem für Henry irgendwo die Notbremse ziehen. Auf Dauer will ich ihn nicht diesen Behandlungstorturen unterziehen und mir würde auch irgendwann finanziell die Puste ausgehen.
Ich und vor allem Henry wäre für jeden hilfreichen Tipp oder Hinweis äußerst dankbar.
Viele Grüße,
FC
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