Rangordung bei Hunden in der Familie

Hallo!

Folgende Situation:
Ein Mann hat ein Hund (Labradormix) seit dieser Welpe war. Der Hund
ist extrem freundlich, offen allen Menschen und Hunden gegenüber und
verspielt. Der Mann lernt eine Frau kennen, sie ziehen zusammen.
Immer noch ist alles in Ordnung mit dem Tier. Dann beschießt er (und
sie stimmt zu) einen zweiten Hund dazu zu holen. Der Welpe kommt ins
Haus und hier fängt der Haussegen des 1. Hundes an zu wanken. Sie
zieht sich immer mehr zurück, der zweite Hund übernimmt die Führung.
Bei dem ersten Hund wird nach langen Untersuchungen eine
Schulddrüsenstörung festgestellt. Sie bekommt Medikamente und es geht
ihr kurzfristig besser. Dann kommt das Baby ins Haus und dann ist der
Ofen endgültig aus. Sie beteiligt sich null am Familiengeschehen,
zieht sich unters (!!) Bett zurück und kommt nur zum Spazierengehen
oder zum Fressen heraus. Wenn sie bei der „Schwiegermutter“ ist (zu
Besuch oder während eines Urlaubes) ist sie wie ausgetauscht:
anhänglich, kommunikativ und fröhlich.

Es ist der Hund des Mannes und er hängt sehr an ihr, würde sie
niemals „hergeben“, aber der Hund ist sehr offensichtlich
todunglücklich.

Wie ist dieses Problem zu lösen?

Vielen Dank für konstruktive Antworten und viele Grüße

Hallo
wie alt ist denn der Hund nun?
Wenn die Schilddrüsenhormone nicht ganz richtig sind, können wir Menschen depressiv werden, warum Hunde nicht auch!?
Aber wenn ich dann wieder höre, das es dem Hund woanders besser geht, liegt es wohl an der Aufmerksamkeit, die der arme Ersthund nicht mehr bekommt!
Würde die Schwiegermutter ihn denn nehmen?
Gruss

ich würde auch darauf tippen, dass es dem Hund mit mehr Aufmerksamkeit besser gehen würde. Wir haben für unseren jetzt am WE morgens eine halbe Stunde Hundekuscheln in seiner Ecke eingeführt und wollen das auch beibehalten, wenn das Kind da ist. Eine halbe Stunde morgens nur für den Hund… das ist das Event des WE…sobald man sitzt kommt er angewetzt und lässt es sich gut gehen und grunzt und schnurrt vor sich hin… in der Zeit gibt es keine Ablenkung durch irgend was anderes. … es ist eben was anderes, ob man nur mitläuft oder einem ganz alleine Zeit gewidmet wird… egal ob Mensch oder Tier.

hallo erst mal!
also ich bin auch der Meinung, dass man sehr darauf achten sollte,
die Zuwendungen richtig zu verteilen, vor allem wenn Zweithund und
später auch noch Kind dazu kommen.
wie würdet ihr euch denn an Stelle des Hundes fühlen? Aufmerksamkeit
ist wichtig, am besten wirklich immer feste Zeiten einführen, evtl.
auch mal mit den Hunden zwischendurch getrennt laufen!

liebe Grüße
Martina

[Überflüssiges Vollzitat entfernt, MOD]

Hallo,

der Hund ist 7 Jahre alt. Die Depressionen waren ganz klar auf die
Hormonstörung zurückzuführen. Ihre Stimmung verbesserte sich auch als
wir mit den Medikamenten anfingen, dann verschlechterte sich der
Zustand wieder als der zweite Hund älter wurde, kein kleiner Welpe mehr
war und sie in der Rangordnung ganz nach unten geschubst hat.

Meine Überlegung ist eigentlich eher, ob die Schwiegermama erstmal
zeitweise den zweiten Hund nimmt, um zu sehen ob ihr Verhalten sich
verbessert, wenn der kleine Hund nicht da ist.

Viele Grüße

Hallo Chili

Dieses Verhalten kann mehrere Ursachen haben. Moeglicherweise schlagen die Medikamente nicht (genuegend) an und verursachen dewegen die deprimierte Stimmung. Andererseits kann es sein, dass das Tier sich wirklich an dem Ort, an dem es ist, sich nicht wohlfuehlt. Es ist aber aeusserst unwahrscheinlich, dass dieses Problem aufgrund der Rangordnungsstruktur auftritt.

Wichtig ist es erst einmal, den Hund nochmal beim Tierarzt vorzustellen um abklaeren zu lassen, ob seine Verstimmung nicht von den Hormonen verursacht wird. Wenn der Tierarzt sicher sagen kann, dass die schlechte Stimmung nicht organisch bedingt ist, dann erst sollte man nach anderen Loesungsansaetzen suchen. Der (erneute) Besuch beim Tierarzt ist aeusserst wichtig, wir koennen dem Tier nicht helfen, wenn wir nur auf die psychisch bedingte Seite eingehen und von vornherein ein organisches Problem ausschliessen.

Zur Rangordnungsproblematik: Rangordnungsprobleme bei Hunden, die im selben Haushalt leben, treten meist nur auf, wenn die Menschen sich falsch verhalten. Diese Probleme aeussern sich meist in Kaempfen und im Unterdruecken eines oder mehrerer Artgenossen. Das scheint hier aber ganz und gar nicht der Fall zu sein. Ein Tier ist aber nicht „traurig“, weil es nicht einen hoeheren Rang einnimmt. Tiere kennen diese Abstufung von hoher Rang = gut und niedriger Rang = schlecht nicht. Ein Rangordnungsproblem liegt eher dann vor, wenn eines oder mehrere Tiere „Terror“ machen und gegen andere „ploetzlich“ aggressiv werden. Insofern vermute ich weniger ein Rangordnungsproblem, als ein groesseres Ruhe- und evtl. Zuneigungsbeduerfnis. Moeglicherweise ist es dem evtl. schon alternden Hund schlichteweg zu laut und hektisch um Euch - ausserdem erhaelt er mit grosser Sicherheit nicht mehr so viel Aufmerksamkeit wie frueher, vor dem Welpen und dem Kind.

Sollte denn der Hund wirklich nicht unter den Hormonausschuettungen sonder unter (seiner Meinung nach) zu geringer Aufmerksamkeit und zu viel Laerm von Eurer Seite her leiden, bleiben nicht viele Loesungen. Versucht dem Hund mehr Ruheplaetze zu geben - irgendwo im Haus/der Wohnung wo nicht dauernd „Durchgangsverkehr“ und Laerm herrscht und er voellig ungestoert ist. Nehmt Euch ausserdem jeden Tag einige Minuten Zeit fuer ihn, spielt mit ihm, unternehmt etwas mit ihm, kuschelt, wenn er es mag etc. Verwoehnt ihn aber nicht masslos - das ist ganz und gar nicht der Sinn der Sache, sondern seid eine Zeit lang einfach mal nur da fuer ihn.

Wenn gar nichts hilft, ist es schlussendlich fuer den Hund vielleicht doch besser, sich nach einem geeigneteren Platz fuer ihn umzusehen. Das soll jetzt aber kein Freibrief sein, den Hund einfach ins Tierheim abzuschieben!

Ich hoffe, ihr findet die Ursache dieses Problems und koennt es bald zu aller Zufriedenheit loesen! Ich persoenlich tippe hier in Kenntnis der Vorgeschichte eher auf ein hormonelles, denn ein psychologisches Problem.

Gruss,

Semiramis

hallo,

dieses problem ist sehr wahrscheinlich nicht mehr zu lösen - und wenn doch, dann sehr zeitaufwändig. mir erscheint, dass die rangordnung in der familie nicht klar definiert und gelebt wurde. ein hund, der seinen platz nicht kennt, reagiert mal so, wie bei dir geschehen, es kann aber auch schlimmer sein. bei dir hat der junghund seinen rang bestimmt oder erkämpft - je nach dem - und egal wie, der vorgang ein neuer hund wurde angeschafft, war nicht durchdacht in allen punkten. der tierarzt kann hier nur bedingt helfen - das mensch-hunderudel kann hier helfen - und ab zwei hunden ist das ein rudel.

bei uns hat das so ausgesehen:

grundsätzlich gilt bei der rangordnung von hunden in der familie:
zuerst der mensch und dann der hund - und wenn es noch so schwer fällt, der hund darf nicht vermenschlicht werden.

wir haben drei hündinnen – verlauf wie folgt:
hund 1 wird geliebt von allen - ist glücklich und froh.
dann kam hund 2 - (auch ein hütehund, aber mehr wachhund als treibhund)- ging ganz gut, bis hund 2 erwachsen war - so mit 24 monaten - jetzt lenkt der mensch - hund 1 bleibt chef aber unter dem mensch - kleinstes und jüngstes menschl. familienmitglied ist rangmäßig immer noch über dem ranghöchsten hund im mensch-hunderudel.
ist sehr anstrengend, bis das auch mal hund 2 kapiert hat, denn hund zwei wird nicht automatisch chef, nur weil er jünger ist. hund 1 wird grundsätzlich zuerst begrüsst, hund 1 erhält auch grundsätzlich zuerst sein futter und dann ist erst hund 2 an der reihe. wenn hund 2 mal meint sich aufdrängen zu können, etwa mit schmusen oder vordrängen, dann wird er beim schmusen nicht immer, aber beim vordrängen grundsätzlich ignoriert und gebremst - weil ja hund 1 der chef ist und vor ihm steht. nur wenn das klipp und klar geregelt ist, wird hund 1 keine depressionen oder evtl. auch echte krankheiten entwickeln, und hund 2 bleibt auch gesund, weil er sich durch das souveräne handeln des rudelchefs mensch in die richtige position gesetzt fühlt. Hund 2 kennt seinen platz, seine position und fühlt sich da sicher. Und ein sicherer hund ist ein fast verlässlicher hund. Um noch eins draufzusetzen, aus dem letzten wurf unseres hund 1 haben wir einen welpen behalten. Diese konstellation hat uns viel nerven und kraft gekostet. Wir haben sieben kinder und dann waren es drei hunde. Hund 2 hat sich etwas abgesondert, nachdem hund 3 jetzt da war. Und obwohl hund 3 jetzt (weil ja welpe) umsomehr geliebt wurde, als hund 1 oder 2, haben wir mensch als rudelchef die rangordnung festgelegt. Nach dem mensch war und ist hund 1 (jetzt 7 jahre alt) der chef, hund 2 (jetzt 4 jahre alt) verbleibt in position 2 und hund 3 (jetzt fast 2 jahre alt) wurde die position 3 zugewiesen. Jeder hund weiss wo er steht und ist glücklich und zufrieden, fast, jedenfalls (denn alle wollen ja mal chef sein).

Hallo Semiramis,

ich sehe, Du kennst Dich aus!
Ich werde mal versuchen ein Paar Sachen besser zu erklären.

Es ist aber aeusserst unwahrscheinlich, dass

dieses Problem aufgrund der Rangordnungsstruktur auftritt.

Warum? Der Hund war Jahrelang die Nummer eins, dann durch Zuwachs in
der Familie auf Rang 5 abgestiegen

Wichtig ist es erst einmal, den Hund nochmal beim Tierarzt
vorzustellen um abklaeren zu lassen, ob seine Verstimmung
nicht von den Hormonen verursacht wird. Wenn der Tierarzt
sicher sagen kann, dass die schlechte Stimmung nicht organisch
bedingt ist, dann erst sollte man nach anderen
Loesungsansaetzen suchen. Der (erneute) Besuch beim Tierarzt
ist aeusserst wichtig, wir koennen dem Tier nicht helfen, wenn
wir nur auf die psychisch bedingte Seite eingehen und von
vornherein ein organisches Problem ausschliessen.

Organisch können Schmerzen ausgeschlossen werden. Die letzte
Blutprobe wurde im Juli genommen und die Werte waren normal. Zu den
Hormonen bekommt sie noch eine Tablette gegen Inkontinenz (die
Tierärztin meint, dass das Problem durch die Kastration kam).

Zur Rangordnungsproblematik: Rangordnungsprobleme bei Hunden,
die im selben Haushalt leben, treten meist nur auf, wenn die
Menschen sich falsch verhalten. Diese Probleme aeussern sich
meist in Kaempfen und im Unterdruecken eines oder mehrerer
Artgenossen. Das scheint hier aber ganz und gar nicht der Fall
zu sein.

Doch, so ist es. Hund Nummer 2 verjagt Hund Nummer 1 von ihrem
Schlafplatz in dem sie sich entweder einfach dazulegt und sie
wegdrängelt och sie steht so lange vor ihr und starrt bis sie
aufsteht und sich woanders hinlegt. Dieses Schauspiel kann sich
unzählige Male wiederholen (auch Nachts), es sei denn ich schreite
ein und verbiete ihr sich dort hinzustellen.

Hund Nummer 1 frisst gerne, Hund Nummer 2 nicht. Hund Nummer 1 frisst
die Schüssel in ein Paar Haps auf, während Hund Nummer 2 einen guten
Rest liegen lässt und dann anschließend bewacht.

Ein Tier ist aber nicht „traurig“, weil es nicht

einen hoeheren Rang einnimmt. Tiere kennen diese Abstufung von
hoher Rang = gut und niedriger Rang = schlecht nicht. Ein
Rangordnungsproblem liegt eher dann vor, wenn eines oder
mehrere Tiere „Terror“ machen und gegen andere „ploetzlich“
aggressiv werden. Insofern vermute ich weniger ein
Rangordnungsproblem, als ein groesseres Ruhe- und evtl.
Zuneigungsbeduerfnis. Moeglicherweise ist es dem evtl. schon
alternden Hund schlichteweg zu laut und hektisch um Euch -
ausserdem erhaelt er mit grosser Sicherheit nicht mehr so viel
Aufmerksamkeit wie frueher, vor dem Welpen und dem Kind.

Richtig.

Sollte denn der Hund wirklich nicht unter den
Hormonausschuettungen sonder unter (seiner Meinung nach) zu
geringer Aufmerksamkeit und zu viel Laerm von Eurer Seite her
leiden, bleiben nicht viele Loesungen. Versucht dem Hund mehr
Ruheplaetze zu geben - irgendwo im Haus/der Wohnung wo nicht
dauernd „Durchgangsverkehr“ und Laerm herrscht und er voellig
ungestoert ist. Nehmt Euch ausserdem jeden Tag einige Minuten
Zeit fuer ihn, spielt mit ihm, unternehmt etwas mit ihm,
kuschelt, wenn er es mag etc. Verwoehnt ihn aber nicht masslos

  • das ist ganz und gar nicht der Sinn der Sache, sondern seid
    eine Zeit lang einfach mal nur da fuer ihn.

Das mache ich auch gerade.

Wenn gar nichts hilft, ist es schlussendlich fuer den Hund
vielleicht doch besser, sich nach einem geeigneteren Platz
fuer ihn umzusehen. Das soll jetzt aber kein Freibrief sein,
den Hund einfach ins Tierheim abzuschieben!

Mich wundert es ein wenig, dass wenn der Vorschlag kommt einen Hund
aus der Familie zu nehmen, dann den Hund Nummer 1. Warum nicht Hund
Nummer 2?

Ich habe überlegt Hund Nummer 2 zeitweise in eine Pflegefamilie zu
geben, um zu sehen, ob sich die Situation dadurch entspannt.

Vielen Dank und viele Grüße

hallo chili, hallo semiramis,

das ganze verhalten der hunde, insbesondere von hund 2, zeigt mir klar und deutlich, es ist ein rangordnungsproblem.

hund 1 hatte doch privilegien - oder ?
und die muss er heute auch noch haben und zwar mit unterstützung des rudel-chefs mensch !

hund 1 darf auf die couch - hund 2 nicht.

chef-mensch geht zuerst durch die tür, dann hund 1 und zum schluss hund 2.

hund 1 geht zuerst gassi und dann hund 2.

sollte hund 2 seinen napf nicht komplett leeren, dann erhält er eben genau die beobachtungsmenge beim nächsten mal weniger. sollte hund 2 das konsequent durchhalten, mit der restmenge/beobachtungsmenge, dann erhält er zum schluss nichts mehr. aber wichtig: rudel-chef mensch verbleibt beim füttern bis zum schluss und regelt das geschehen.

und zum schlafplatz : hund 2 muss in nichtbeobachtungsposition gebracht werden - notfalls muss er für eine gewisse zeit angeleint an seinem platz zum schlafen verbleiben.

ganz wichtig: hund 1 muss in seinem selbstvertrauen gestärkt werden.

unser hund 1 lässt sich auf keine rauferei ein. wenn hund 2 den treppenabsatz blockiert, ruft hund 1 um hilfe ( wau, wau, wau ) und ihm wird hilfe zuteil. ich lass das die hunde nicht untereinander regeln. ich bin rudel-chef und nicht hund 1, hund 2 oder hund 3.
ich bestimme und gebe damit dem hund platz und sicherheit.

eine pflegefamilie, auch nur kurzfristig, wird diese problem unter deinen hunden nicht lösen.

du bist chef - du teilst raum und rang zu !

viele grüsse

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hallo,

der eine hund ist also ein labrador-mix (ca. 7 jahre) - was ist denn da noch so alles drinn?

und was ist der andere hund - und wie alt ?

viele grüsse

[Überflüssiges Vollzitat entfernt, MOD]

Hallo,

der eine hund ist also ein labrador-mix (ca. 7 jahre) - was
ist denn da noch so alles drinn?

Labrador/Chow Chow

und was ist der andere hund - und wie alt ?

Parson, 5 Jahre

Viele Grüße

hallo,

das ist aber ein unglücklicher mix - rein vom wesen her passen die beiden nicht zusammen. das wesen des parsons hätte vor der anschaffung etwas studiert werden müssen. der weiss genau was er will und wird sich sicherlich durchsetzen, wenn der chef mensch nicht einhalt gebietet. der zug ist jedoch bereits abgefahren und es wird besser sein, den parson für immer abzugeben, weil er ja zu dem erst-hund ganz und gar nicht passt und weil im welpen-alter die erziehung nicht so war, wie sie hätte sein sollen. Und weil ich chef mich nicht durchgesetzt habe, wie es hätte sein sollen.
(ich geh mal davon aus, dass ihr den parson mit ca. 8-10 wochen vom züchter abgeholt habt).
Labrador/chow-chow (rüde/hündin ???) ist auf mann bezogen
Parson (rüde/hündin ???) ist auf frau bezogen
Und jetzt spinne ich mal so ein wenig rum:
Ich will den parson nicht weggeben.
Jetzt sind beides eigentlich jagdhunde – und das lauern vor dem futternapf – der rest muss verteidigt werden – und ich will ja nichts und ich werd dann halt krank – beides darf der rudel-chef nicht zulassen. Den futternapf nehme ich dir weg und du kommst zu mir auf das sofa, der parson bleibt unten – hat nichts zu melden - und ich muss ganz ruhig bleiben, darf nicht aufbrausen – es darf nicht laut werden – anordnungen/befehle nur mit normaler stimme und direkter ansprache – evtl. 50% beutelfütterung – und ich bin wichtig – das muss der hund spüren – getrennt gassi gehen – an der langen leine – hundekontakt suchen – laufgruppe in der hundeschule – revier des öfteren wechseln – andere hundeschule aufsuchen, das ist mit revierwechsel gemeint und auch gassi-wege öfter mal wechseln – und arbeit habe ich jetzt – denn in 2-3 wochen ist das nicht erledigt – das können leicht mal 6-12 monate werden – aber bitte konsequent sein – und wenn er noch so goldig schaut und lieb hechelt und sabbert – ich chef verteile die streicheleinheiten und bestimme den platz.
Wenn du der meinung bist, dass du das schaffst, dann behalte den parson und zeig ihm wo es langgeht. Hunde wollen ehrlich und gerecht behandelt werden – sie verstehen eine demokratie nicht. Entweder bist du der chef oder der parson.

Labrador nachzulesen unter
http://de.wikipedia.org/wiki/Labrador_Retriever

Chow-chow nachzulesen unter
http://de.wikipedia.org/wiki/Chow-Chow

Parson nachzulesen unter
http://de.wikipedia.org/wiki/Parson-Jack-Russell-Ter…

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