ich wurde gerade wieder geweckt, und zwar vom lauten gewinsel
des hundes vom hof gegenüber, ich wohne in einem caree
wohnblock gegenüber von reihenhaushälften mit hinterhöfen und
der hausbesitzer direkt gegenüber hat einen schäferhund, mir
ist schon vorher aufgefallen dass der hund sehr oft alleine im
hof rumliegt,
Das ist in Deutschland nicht strafbar. Ich persönlich halte aber Einzelhaltung eines Hundes außerhalb seines Rudels schon für Tierquälerei, vor allem dann, wenn die Besitzer nur zwei Mal am Tag rauskommen zum Füttern und einen halbstündigen Spatziergang um den Block. Hunde sind Rudeltiere. Sie sind ohne Rudel aufgeschmissen. Aber wie gesagt: wenn der Hund sonst versorgt ist und nicht sichtlich verwahrlost, ist das bei uns erlaubt.
seit einiger zeit winselt er nun sehr laut und
andauernd, scheinbar sieht er das licht vom haus und will rein
oder einfach beim „rudel“ sein, von der lärmbelästigung mal
abgesehen finde ich es einfach unerträglich, wenn es nur ein
kurzes betteln wäre - aber bei der permanenz und häufigkeit
hat das tier scheinbar wirklich emotionalen stress, und so
eine haltung als garten-accessoir finde ich ohnehin unmöglich
Wenn es eine andauernde Lärmbelästigung zu unmöglichen Zeiten ist, hat man aber schon Möglichkeiten, einzugreifen. Was mich nun aber wundert, ist, dass der Hund anscheinend erst mit der Zeit zur „Lärmbelästigung“ wurde. Das lässt mich an einen Schäferhund denken, auch ein reiner Hofhund, der vor allem nachts oder bei Gewitter mit der Zeit immer ärger versuchte, ins Haus zu gelangen. Das wurde mit einer Art Altersstarrsinn abgetan (der Hund wird halt schrullig, wenn er 8 Jahre alt ist). Irgendwann lief er eigenartig, nahm Schonhaltungen ein, bis dann endlich mal ein Tierarzt feststellte, dass der Hoden des Hundes eingewachsen war. Als der Hund später für eine OP aufgeschnitten wurde, hat man gesehen, dass der Bauch total mit Krebs verwuchert war und man nichts mehr tun konnte. Der Hund wurde dann eingeschläfert.
Der Schäferhund hatte also im Laufe der Zeit immer größere Schmerzen, und vor allem nachts oder bei Gewitter, wenn seine Rudelkollegen sich in ihrer Hütte verkrochen (sowohl Mensch, als auch Hund) und die Ablenkung fehlte, hat er sie gemerkt und suchte bei der Familie Schutz, was ihm durch eine geschlossene Tür und Schimpfe für die Randale verwehrt wurde.
frage also, gibt es irgendeine behörde die sich das mal
angucken könnte, ordnungsamt, tierschutzbehörde (gibts so
was?) oder doch polizei? und was kann man von denen erwarten,
können die da wirklich etwas machen?
Ich würde mal die Besitzer darauf ansprechen. Wenn das nichts bringt, kannst du dich wegen Lärmbelästigung beschweren. Ich nehme an, dafür wäre das Ordnungsamt der richtige Ansprechpartner.
Bis denne
Schnoof