Hallo liebe Tierfreunde.
Ich habe mal ein paar Hundeliebhaber gefragt,wofür zahlen wir
Hundesteuern. Was passiert mit diesen Steuern.
Die meisten wussten es nicht. Ich auch nicht.
Wer weis es.
Viele Donnerstags Grüsse Ute
Hallo liebe Tierfreunde.
Ich habe mal ein paar Hundeliebhaber gefragt,wofür zahlen wir
Hundesteuern. Was passiert mit diesen Steuern.
Die meisten wussten es nicht. Ich auch nicht.
Wer weis es.
Viele Donnerstags Grüsse Ute
Hallo Ute,
kann zwar auch nichts genaues sagen, aber vielleicht hilft der Link: http://www.mdr.de/mdr1-radio-thueringen/2004723.html
Leider schaffe ich es nicht, den Link so zu setzen, dass man den auch anklicken kann (gesucht und gefunden mit Tante Goockel).
MfG BM
.
Link mit http:// versehen. BelRia Mod - 12.12.2007
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Hi Ute!
Die Hundesteuer ist eine reine Luxussteuer ohne Gegenleistung!
Im Prinzip will der Statt ein Ausufern der Hundehaltung eindämmen.
Schaffst Du dir einen zweiten Hund an wirds nicht billiger sondern im
Gegenteil teurer.
Man darf nicht einmal erwarten, dass Mülleimer und Mülltüten zur
Kotbeseitigung davon finanziert werden…armes Deutschland!
Servus
Hallo,
Warum wird Hundesteuer erhoben?
Hundehaltung zählt als eine Art Luxus. Wer sich erlauben kann, einen Hund zu halten, hat offenbar Geld zuviel und darf der Gemeinde etwas abgeben - zumal durch die Hudnehaltung ja in gewissem Maße auch Kosten für die Allgemeinheit entstehen.
Was passiert mit den Einnahmen?
Die Gemeinden verwenden dieses Geld nach Gutdünken. Hundesteuer (bzw. Steuern allgemein) sind nicht zweckgebunden. Von der KfZ-Steuer wird auch nicht nur der Bau neuer Straßen bezahlt.
Gruß,
Myriam
Hallo Ute,
Angaben ohne Gewähr:
Hundesteuern sind eine sogenannte „Luxus-Steuer“. So was gab es früher auch mal für Fenster oder die Anzahl der beschäftigten Dienstboten. Wurden meines Wissens nie zweckgebunden erhoben, sondern nur, um Geld in die Kasse zu kriegen. Die Steuern werden also für alles mögliche verwendet. Es wird auch noch der Zweck angegeben, die Anzahl der Hunde in der Stadt gering zu halten. Unter diesem Aspekt fallen auch die teilweise wesentlich höheren Steuern für sogenannte „Kampf-Hunde“.
Bin mal gespannt, wann sie Steuern für meine Katzen wollen. Wenigstens muss ich kein Rattengift auslegen - obwohl ich das gratis beim städtischen Betriebshof bekäme. Vielleicht finanziert durch Hundesteuer?
Schönen Tag noch
Julia
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Hallo ich bins nochmal Ute
Freue mich über euer Interesse. Na gut.
Allso Autosteuern sind: Straßenerneuerung Autobahnen ect Reinigung.
Hundesteuern: für Hundeklos, die nicht da sind.
Für freilaufende Katzen, Kotentfernung. Blindenhunde? müßten ja auch mal Draussen kaken?.
Ordnungamt wird beschäftigt, dem Hundefreund ein Bussgeld zu geben.
Steuern weil ein Hund billiger als eine Alarmanlage ist.
Ist das nicht ales ein Witz.
Ihr sehtich bin ganz schön neugierig.
Aber! Was passiert mit dem Geld der ganzen Bußgeldbescheide?
??? Gruss Ute
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Aber! Was passiert mit dem Geld der ganzen Bußgeldbescheide?
??? Gruss Ute
Ich fürchte, „diese“ Wahrheit werden wir nie erfahren …
(
Allso Autosteuern sind: Straßenerneuerung Autobahnen ect
Reinigung.
Falsch, Steuern sind nicht zweckgebunden.
Ihr sehtich bin ganz schön neugierig.
Ich sehe vor allem, dass Du die Antworten nicht verstanden hast.
Aber! Was passiert mit dem Geld der ganzen Bußgeldbescheide?
Das selbe wie mit den Steuern: die Gemeinde verwendet es nach Belieben. Von den Bußgeldbescheiden für Falschparken werden ja auch keine Parkplätze gebaut.
Gruß,
Myriam
Hallo,
http://www.luise-berlin.de/bms/bmstxt00/0005gesa.htm
hier kannst du nachlesen warum König Friedrich Wilhelm III im Zusammenhang mit der Erfindung der Bürgersteige eine Hundesteuer erließ.
Die Steuer war als Luxussteuer mehr eine Strafe. Die Einnahmen waren schon damals nicht zweckgebunden.
Gruß Steffi
Hallo Ute,
kann zwar auch nichts genaues sagen, aber vielleicht hilft der
Link: http://www.mdr.de/mdr1-radio-thueringen/2004723.html
Leider schaffe ich es nicht, den Link so zu setzen, dass man
den auch anklicken kann (gesucht und gefunden mit Tante
Goockel).
MfG BM.
Link mit http:// versehen. BelRia Mod - 12.12.2007
Der Link funtioniert doch einwandfrei 
Man darf nicht einmal erwarten, dass Mülleimer und Mülltüten
zur
Kotbeseitigung davon finanziert werden…armes Deutschland!
Hallo zusammen,
dafür sind die Besitzer verantwortlich (was leider so gut wie nie passiert) und nicht der „Staat“. Ich sehe die Hundesteuer als „Schmerzensgeld“ für alle Nicht-Hundebesitzer, die unter der zunehmenden Verkotung der Landschaften und Städte leiden müssen. HAbt ihr euch mal ausgerechnet wieviel Scheiße jeden Tag in D anfällt bei über 5 Mio Kötern?? 500 - 1000 Tonnen!!! Ich wohne im NAturschutzgebiet. Hier lassen nicht nur die Anwohner ihre Tiere kacken, sondern auch noch etliche andere Menschen kommen mit ganzen Hundeanhängern und lassen ihre Köter unangeleint (trotz VErbot)die ganze Gegend vollscheißen. Geht man mit seinen Kindern spazieren, muss man auf Schritt und Tritt mit Bomben rechnen.
Es ist einfach nur zum Kotzen. Fazit: die Hundesteuer sollte auf mindestens 1000€ pro Jahr erhöht werden und die Strafen fürs nicht entsorgen ebenso.
Schöne Grüße
Ingo
Hallo,
ich kann die Verärgerung ja verstehen, aber wie soll so etwas konkret aussehen? Ich bin einer der Idioten, die mit dem Tütchen hinter ihrem Hund herlaufen. Nicht nur einmal wurde ich bei der Entsorgung von den freundlichem Mitarbeitern der Stadtreinigung darauf hingewiesen, dass die Tüten gefälligst nicht in die vorhandenen Mülleimer gehören.
Mal angenommen, Du möchtest Hundehaltung nicht generell verbieten (dann brauchen wir nicht weiter zu diskutieren), was wäre denn eine allgemeinverträgliche und praktikable Lösung? Soll ich den Kot mit nach Hause nehmen? Wohl eher nicht. Daher sind Hundetoiletten eine ziemlich gute Sache, was auch einige - leider zu wenige - Gemeinden bereits erkannt haben. Ich zahle meine Hundesteuer klaglos, obwohl sie nicht zweckgebunden verwendet wird, aber ich würde mich freuen, wenn es Hundetoiletten gäbe. So wäre eine deutliche Verbesserung des Hundekotproblems erreicht und man könnte den Armleuchtern, die ihre Hunde mitten auf den Weg/Bürgersteig scheißen lassen, zumindest etwas leichter ordentlich an den Karren fahren.
Gruß,
Myriam
Hallo Ute,
Blindenhunde gehören in der Regel einem Schwerbehinderten-also sehbehindert oder blind. In manchen Städte/Kreisen brauchen Blindenhunde oder Hunde die einem Schwerbehinderten (ich glaube, man muß dazu 80 % Behinderung im Ausweis haben) gehören nur einen sehr geringen Beitrag von der Hundesteuer zahlen, finde ich auch richtig.
Was die Gemeinde/Stadt dann damit macht - keine Ahnung, ich vermute sogenannte „Haushaltslöcher“ (gibt es ja mehr als genug davon, zumindest unsere Stadt steht kurz vor/hinter der totalen Pleite) stopfen…
Grüße
Marie
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Hallo,
Gruß Steffi
Hm … aha … also ich fasse mal zusammen:
Ich zahle Hundesteuer, damit der Gehsteig aus Granitplatten bestehen kann, was
wiederum dem König gefällt.
Das darf mich aber nur maximal 3 Taler im Jahr kosten.
Mein Beitrag zur Hundesteuer könnte der Orts-Armenkasse zugute kommen.
Mein Rauhaardackel wird jetzt mal gleich zum „Gebrauchshund“ umerzogen, schleift
meine Einkäufe nach Hause und ist somit steuerfrei.
Ich bin begeistert!
)
Hallo,
ich denke, Du hast ein grundsätzliches Defizit in der Frage der Finanzierung der öffentlichen Haushalte. Dummerweise arbeiten Lehrer und die Mitarbeiter an 1001 Stellen in deiner Stadt, die Du kostenlos oder zumindest zu weit unterhalb der Kostendeckung liegenden Preisen benutzen kannst nicht umsonst, und muss auch der Strom für die Straßenlaternen, die Unterhaltung der Spielplätze, … finanziert werden. Dies könnte man sicherlich auch dahingehend lösen, dass man überall kostendeckende Preise verlangen würde, und jede Nutzung 1:1 kostenpflichtig machen würde, dann würde aber vermutlich niemand mehr Kinder in die Welt setzen, könnten sich nur noch Reiche den Besuch in der städtischen Bücherei oder dem Schwimmbad erlauben, …
Also haben schlaue Menschen schon vor ganz, ganz langer Zeit Steuern erfunden, die sich eben genau dadurch von der rein kostendeckenden Nutzungsgebühr unterscheiden, dass sie eben nicht zweckgebunden erhoben werden. Und so kommt jeder Steuercent (egal ob aus Einkommen-, Kfz- oder Hundesteuer) auch heute noch - schön sortiert nach kommunalen Steuern, Steuern der Länder und des Bundes - in den großen Haushaltstöpfen um dann im Rahmen eines Haushalts wieder ausgegeben zu werden, der auch nur so überhaupt bestimmte Prioritäten setzen kann.
Neben diesem rein finanziellen Aspekt werden Steuern aber auch eingesetzt, um regulierend auf Dinge einzuwirken, die man fördern oder verhindern will. Dieser Gedanke ist gerade bei der Hundesteuer dahingehend zu spüren, dass man z.B. in vielen Kommunen (Hundesteuern sind eine kommunale Steuer) die Steuern für Zweithunde massiv gegenüber der Steuer für Ersthunde erhöht hat, potentiell gefährliche Hunde höher besteuert, aber auch auf der anderen Seite z.B. Hunde aus dem Tierheim, Gebrauchshunde, … privilegiert.
Über die Sinnhaftigkeit der ein oder anderen Spezialsteuer muss man daher immer vor dem Hintergrund dieser beiden Aspekte diskutieren, und als selbst Betroffener kann ich nur sagen, dass ich froh bin, dass über das Instrument der Steuer die Zahl der Hunde begrenzt wird, und insbesondere inzwischen deutlich weniger problematische Hunde hier rumlaufen.
BTW: Nur weil ich Abwasser- und Straßenreinigungsgebühren zahle, setze ich mich auch nicht auf die Straße und erwarte, dass man meine Hinterlassenschaften dort entfernt, obwohl ich dafür zahle.
Gruß vom Wiz
Hi fingersmith,
da würde ich den Herren aber was anderes erzählen. wo soll es sonst hin.? Für mich ist das Restmüll. Hundeklos finde ich schon wieder übertrieben. Es würde m.E. schon reichen, wenn jeder Hundebesitzer die Hinterlassenschaften vom Weg/Grünstreifen mit einem Stock/Holz o.ä. ins Gebüsch oder Feld schleudern würde bzw in der Stadt vom Bürgersteig in den Rinnstein. Aber das ist wohl zuviel verlangt. Am Besten finde ich immer, wenn sie ganz unschuldig in der Gegend rumgucken, so als würden sie gar nicht merken dass Bello gerade mitten auf den Weg kackt. Wenn man aber mal jemanden darauf anspricht ist man direkt als Hundehasser geächtet. (Oder KAtzenhasser, wenn man den Nachbarn mit den 5 freilaufenden Katzen auf die Kratzer auf seiner Motorhaube oder die KAcke auf dem Rasen anspricht).
Versteh mich nicht falsch; ich hab gar nix gegen die Tiere, aber es ist alles eine Frage des Maßhaltens. Über 5 Mio Hunde in D find ich einfach zuviel, dazu noch bestimmt doppelt soviele Katzen. Und alle kacken überall hin, nur nicht in die Gärten/Vorgärten ihrer Besitzer.
Deswegen sollte die Hundesteuer erhöht werden und ne Katzensteuer wäre auch nicht schlecht.
Gruß
Ingo
Sehr gute Antwort!!!
Hallo Son-ja,
Ich bin begeistert!
Es freut mich, daß es dich auch historische Hintergründe interessieren.
Oder sollte ich mich geirrt haben? Dann natürlich…
(
Gruß Steffi
Hundehaltung zählt als eine Art Luxus. Wer sich erlauben kann,
einen Hund zu halten, hat offenbar Geld zuviel und darf der
Gemeinde etwas abgeben - zumal durch die Hudnehaltung ja in
gewissem Maße auch Kosten für die Allgemeinheit entstehen.
Und Pferde und Katzenfutter unterliegen der ermäßigten Umsatzsteuer, weil die Besitzer meistens kaum Geld haben und die Haltung dem Gemeinwohl dient.
Grüße
Ostlandreiter
Aber das ist wohl zuviel verlangt. Am Besten finde
ich immer, wenn sie ganz unschuldig in der Gegend rumgucken…
Irgendwie erinnert mich das an den Thread, den ich mit „Ab in die Büsche“
gestartet habe, obwohl da ein anderer Zusammenhang bestand 
Ich finde Hundekot auf dem Gehsteig auch unpassend, drum hab ich immer
Tempotücher zum notfalls Einsammeln und wegwerfen dabei.
Es ist aber doch … irgendwie Käse … wie man da finanziell abgezockt wird ohne
Sinn und Verstand.
Männer pinkeln fröhlichst am Straßenrand, Hundebekot ist eine Strafe … na ich
weiß nicht … jeder kehre vor seiner eigenen Tür … dann kommen wir alle
miteinander klar.
) Son-ja