Wie lange darf eine Katze alleine sein?

Hallo zusammen

Nachdem in meinem Stammforum eine heftige Diskussion darum entbrannt ist, ob und wie lange eine Katze alleine sein darf, frage ich nun hier nach.

Meine Katze (w) ist 3 Jahre alt und Freigängerin. Üblicherweise ist sie tagsüber draussen, wenn ich auf der Arbeit bin und kommt abends wieder rein, manchmal will sie über Nacht wieder raus, manchmal will sie im Haus bleiben.

Wenn ich nun mal wegfahren möchte (übers Wochenend oder verlängertes Wochenende, max. 4 Tage), kann ich sie dann einfach draussen lassen?

Ich wohne in einem Block, habe derzeit keine Möglichkeit, dass die Katze jederzeit raus und rein kann, keine Katzenklappe und Balkon in Höhe von ca. 3,50 m ab Boden.

Futter rausstellen hab ich schon 2mal versucht, als ich „nur“ auf der Arbeit war, beim 1. mal hatte ich einen Zettel an der Tür, dass dies nicht erlaubt wäre, beim 2. mal hatte ich Futter und Wasser in ein Gebüsch gestellt, dass man es nicht sehen konnte, als ich heimkam waren beide Näpfe weg, also würde es nichts nützen, wenn ich ihr für die Zeit, in der ich weg bin, Futter und Wasser hinstelle.

Mich würde es nun aus medizinischer und ev. Tierpsychologischer Sicht interessieren, wie „schlimm“ das für die Katze ist.

Meiner Meinung nach kommt eine Katze problemlos 4 Tage alleine klar, schliesslich kommt es auch mal vor, dass sie 2 Wochen von sich aus nicht heim kommt, andere wiederum meinen, es wäre ein gewaltiger Unterschied, ob sie von sich aus nicht heimkommt oder ob sie rein will und keiner zu Hause ist…

Hallo,

ein gewaltiger Unterschied, ob sie von sich aus nicht
heimkommt oder ob sie rein will und keiner zu Hause ist…

Das ist es auch!
Stell dir vor du verläßt deine Familie um zu arbeiten, kommst dann von der Arbeit heim und niemand ist da. Du wartest eine Weile. Irgendwann gehst du fort, schaust aber in Abständen immer mal wieder nach, stehst aber immer vor verschlossener Tür. Irgendwann gibst du die Hoffnung auf und kommst nicht wieder.

Für eine überwiegende Freigänger-Katze ist nicht Futter, Wasser, Schlafplatz das eigentliche Problem (höchstens bei bitterkaltem Winter), sondern daß sie verlassen wird.
Wenn das was ihr wichtig ist nicht mehr da ist, geht sie fort.
Sperrst du sie längere Zeit aus, mußt du damit rechnen, daß du anschließend keine Katze mehr hast. Entweder sie sucht sich ein anderes Heim oder sie verwildert.

Wenn du die Katze als deine bezeichnest, solltest du auch zu ihr stehn. Vielleicht gibt es ja einen Menschen, der während deiner Abwesenheit stundenweise in deiner Wohnung sein kann und der Katze so ihr Zuhause erhält. Bei meiner Freundin klappt das gut. Da sieht die Nachbarin abends eben in der anderen Wohnung fern - mit Katze auf dem Schoß.
Ansonsten wird dieser Service auch kommerziell angeboten.

Gruß Steffi

Hallo,

Wenn du die Katze als deine bezeichnest, solltest du auch zu
ihr stehn. Vielleicht gibt es ja einen Menschen, der während
deiner Abwesenheit stundenweise in deiner Wohnung sein kann
und der Katze so ihr Zuhause erhält. Bei meiner Freundin
klappt das gut. Da sieht die Nachbarin abends eben in der
anderen Wohnung fern - mit Katze auf dem Schoß.
Ansonsten wird dieser Service auch kommerziell angeboten.

Das reicht nicht. Hat eine Freundin so gemacht und ist ihre Katze trotzdem losgeworden.

Gruß
wega

Hallo,

klappt das gut. Da sieht die Nachbarin abends eben in der
anderen Wohnung fern - mit Katze auf dem Schoß.
Ansonsten wird dieser Service auch kommerziell angeboten.

Das reicht nicht. Hat eine Freundin so gemacht und ist ihre
Katze trotzdem losgeworden.

Das kann man aber nicht verallgemeinern. Bei meinem Bruder reicht das auch völlig aus. Wenn er verreist ist, gehen die Katzen eben bei Nachbarn vorbei und schauen dort nach Futter, wenn ihr eigenes aufgefressen ist. Bis auf einen Kater sind bisher immer alle Katzen wieder gekommen. Sämtliche Nachbarn sind entweder sehr tierlieb oder darüber hinaus ebenfalls Katzenbesitzer, so dass es den Katzen an nichts fehlt.
Dies wäre mein absoluter Traum, ich muss immer für jedes Verreisen jemanden fragen, zumal meine Herrschaften reine Wohnungskatzen sind.
Renate

entweder stehst du zu deiner katze und somit auch zu dir.es ist immerhin dein spiegelbild.veranschauliche es dir einmal.entweder nachbar wie andere schon beschrieben,oder eine holztreppe bis zum balkon oder ähnliches.die tür öffnen beziehungsweise katzentüre einbauen.frage deine nachbarn als hife dabei oder sogar deren tip.frage sie ob sie dir allgemein helfen können bei diesem thema.1.sehen sie das dir dein tier wirklich lieb ist(und du dir selber auch)2. zwei fliegen it einer klappe:sie werden sich nicht beschweren bei dir sondern helfen und erfahrung sammelst du auch.sollte das alles nicht klappen,was ich mir nicht vorstellen kann mußt du katzenfreundlich umziehen.dann sind die leute nichts für dein leben.oder du lebst wie sie es möchten!sorry!dann gebe die katze an einen bauer ab.

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