Katzenbaby schluckt auffällig! Bin ratlos!

Hallo Zusammen! Nachdem ich meine kleine Minou wegen Fip einschläfern lassen mußte hat mir meine Familie am Freitag einen 8 Wochen alten Main Coon Kater (meine Traumkatze)geschenkt:smile:)!
Er ist noch etwas schüchtern aber fasst langsam vertrauen. Auch meine 8 Monate alte Hanni gewöhnt sich langsam an den kleinen.
Allerdings bin ich im Moment etwas Ratlos, da mir aufgefallen ist das er anscheinend Schluckprobleme hat. Also man kann deutlich sehen wenn er schluckt. Fressen und trinken tut er ganz normal und auch sonst macht er einen normalen Eindruck. Auch schnurrt er sehr sehr viel z.B. beim schlafen oder wenn ich in seine Nähe komme oder natürlich beim Streicheln. Das Fell des kleinen (er heißt übrigens Lui) riecht auch immer noch etwas nach Urin (allerdings nicht mehr so schlimm wie am Anfang). Leider hat es in der Wohnung wo wir ihn geholt haben sehr stark danach gerochen. Vielleicht liegt das an dem Unkastrierten Kater der dort wohnt. Woran kann das alles liegen? Vielleicht noch an der Aufregung wegen der neuen Umgebung und der neuen Katze? Der kleine lässt sich zwar gerne streicheln wenn er bei einem liegt, aber er schreckt auch oft genug noch vor der Hand zurück und läuft weg wenn man an ihm vorbei geht. Die Leute hatten die Katzenbabys in einem anderen Zimmer und ich denke nicht das sie genug Menschenkontakt hatten. Im Moment liegt er neben mir schläft und schnurrt fast nur dabei.
Hoffe ihr wisst Rat. Ich habe nämlich Angst das der kleine was hat. Nachdem das mit meiner Minou war möchte ich nicht wieder eine kranke Katze haben.
Er war übrigens am Donnerstag (bevor ich ihn geholt habe) beim TA und der hat ihn geimpft und für Gesund befunden.
Weiß nicht mehr weiter!

lg Nadine

Liebe Nadine,

ich bin nur Katzenbesitzer, kein Katzenexperte.

Voller Bedauern habe ich Deinen Bericht vom 22. registriert und freue mich um so mehr, dass Du nun eine neues Katzenkind hast.

Du schreibst der Kleine schluckt wie wild - nun, wenn er noch nach der Ursprungsfamilie riecht und er sich momentan viel „putzt“, dann kann es ja auch nur sein, dass er gerade einen Haarballen „ausbrütet“?

Gerade von meinem Kater kenne ich es so, dass wenn er wieder eine große Ladung verknoteter Haare (für meinen Teppich - keinesfalls für da, wo gerade kein Teppich ist) parat hält, benimmt er sich auch so. D.h. es scheint so - wie der Rheinländer sagt - als hätt er ne Krömmel in de’ Tröt (= als wie wenn er einen Krümel im Hals hätte).

Der Tiersazt sagt: er ist gesund.

Natürlich, ein Tierartzt kann auch mal Fehler machen. Aber Du hast gerade unter tragischen Umständen eine Katze verloren, die Du wahrscheinlich sehr geliebt hast.

Vielleicht ist es nun auch nur Panik Deinerseits, dass Dir so etwas Schlimmes noch einmal passiert.

Wie gesagt, ich kann Dir keine Ferndiagnose für Dein Tier stellen, aber ich kann Dich fragen, ob es etwas damit zu tun haben könnte?

Ich kann das auch gut nachempfinden, und ich wünsche Dir und Deinem Kleinen alles Gute.

Falls Du Zweifel hast, dass es etwas Ernstes sein könnte, gehe noch einmal zum Tierarzt und sprich ihn darauf an.

Aber schau auch hin, ob Du Dich nicht eventuell nur selber verrückt machst - und ein harmloses Haarverschlucken (obwohl harmlos ist das nicht - ich verschlucke jeden Abend die Haare meiner Katze, weil die tagsüber immer auf meinem Kopfkissen schläft) als schlimmer bewertest, als es ist.

Lieben Gruß
Patrick

Hallo Nadine,

an Deiner Stelle hätte ich nach der Katze mit der akuten nassen FIP noch etwas gewartet, bis ich mir ein neues Tier zugelegt hätte. War die andere Katze denn eine Rassekatze? Wenn ja, solltest Du unbedingt den Züchter bzw. den Zuchtverband informieren, da Du die Katze vermutlich schon krank bekommen hast. In solchen Fällen wird üblicherweise eine Zwingersperre verhängt um eine Ausbreitung zu verhindern.

Jetzt hast Du eine Main Coon im Alter von 8 Wochen… viel zu früh, nicht komplett geimpft und entwurmt, direkt in ein neues (Stress)hoch belastetes Umfeld gebracht und direkt impfen lassen…wenn das mal gut geht…

Und jetzt bei der MC…das kann kein seriöser Züchter gewesen sein, der seine Tiere so früh, ungeimpft und nicht ordentlich entwurmt abgibt. Auch der Geruch hätte abschreckend wirken sollen. Jungtiere aus einer seriösen Zucht riechen nicht! und schon gar nicht nach Urin…auch dann nicht, wenn ein potenter Kater vorhanden ist.

Für die Zukunft solltet Ihr unbedingt Eure Kriterien zur Auswahl überprüfen und sorgsamer die Katzen aussuchen. Stell Dir einfach vor, Du würdest Dir ein Auto kaufen…da wird idR der Kauf viel sorgfältiger geplant und das Auto noch vor dem Kauf auf die Bühne gefahren, oder man hat zumindest einen Experten dabei.

Verstehe mich bitte nicht falsch -ich habe inzwischen alle Deine Beiträge gelesen- aber so läufst Du große Gefahr, vom Regen in die Traufe zu kommen. Und das hast Du nicht verdient.

Die Schluckbeschwerden sind nicht normal, aber da kann alles mögliche dahinterstecken, von Verschleimung bis hin zu einer Gaumenspalte. Es wäre besser, wenn Du nochmal zu einem anderen TA gehen würdest, der das Tier auf den Kopf stellt.

Ich wünsche Dir von Herzen, dass dieses Mal alles gut ausgeht!!
Maja

Hallo Maja,

an Deiner Stelle hätte ich nach der Katze mit der akuten
nassen FIP noch etwas gewartet, bis ich mir ein neues Tier
zugelegt hätte. War die andere Katze denn eine Rassekatze?
Wenn ja, solltest Du unbedingt den Züchter bzw. den
Zuchtverband informieren, da Du die Katze vermutlich schon
krank bekommen hast.

Ich habe dem Tierschutzverein bescheid gegeben und mich bei meiner Ärztin als auch im Internet über FIP sehr genau erkundigt. Eine Ansteckung mit der Mutierten FIP ist nicht möglich. Sonst bestände ja auch Gefahr für meine andere Katze. Eine Impfung bringt genau so wenig wie irgendwelche Medikamente wenn die Krankheit ausgebrochen ist. Viele Ärzte machen mit solchen Methoden nur Geld! Mein Kater könnte sich höchstens mit den Coronaviren anstecken die viele Katzen eh in sich tragen. Allerdings sind diese nur im Kot lange Lebensfähig und über diesen dann auch eine ansteckung möglich (und natülich über die Muttermilch)! Und wenn meine verstorbene Katze die mutierte nasse FIP schon hatte als ich sie geholt habe (was ich auch vermute) hat sie in dieser Zeit keine Coronaviren mehr ausgeschieden. FIP ist eine komplizierte Krankheit über die jeder andere Informationen hat. Die einen sagen so, die anderen so.

Jetzt hast Du eine Main Coon im Alter von 8 Wochen… viel zu
früh, nicht komplett geimpft und entwurmt, direkt in ein neues
(Stress)hoch belastetes Umfeld gebracht und direkt impfen
lassen…wenn das mal gut geht…

Der Kater war schon geimpft bevor ich ihn geholt habe. Allerdings erst einen Tag vorher. Aber ganz seriös kam mir das auch nicht vor. Vor allem nicht der Gestank in der Wohnung! Widerlich!!! was das Alter betrifft denke ich mitlerweile auch das 12 Wochen besser sind. Allerdings in Büchern, etc. wird auch immer geschrieben das das Tier 8 Wochen sein sollte.
Der Geruch ist jetzt Gott sei Dank fast ganz weg und auch sonst ist der kleine Topfit! Er spielt und tobt schon viel herum und fasst jeden Tag mehr Vertrauen. Fressen tut er auch sehr gut. Trotzdem werde ich Mittwoch mal zu meiner Tierärztin fahren und den kleinen anschauen lassen. Er schüttelt sich auch ab und zu das Köpfchen und ich vermute das er auch noch Milben hat.
Ich habe dich auch nicht falsch verstanden sonden bin froh über deine Antwort! Sowas wird mir auch nicht nochmal passieren aber ich habe mich halt total in den kleinen Verguckt und da setzt der Verstand ja bekanntlicherweise schon mal aus. Hoffe nur das er Gesund ist und nichts weiter schlimmes hat. Da er ja langes Fell hat hatte ich vielleicht an einen Haarballen gedacht der ihm irgendwo fest hängt. Er bekommt jetzt Katzengras und vielleicht bringt das was.
Mal schauen was meine Tierärztin sagt. Vesuche allerdings mich jetzt nicht verückt zu machen. Auch wenn es schwer fällt.
Wünsche einen guten Rutsch und ich werde mich nochmal melden nach dem Tierarztbesuch!!!

lg Nadine

Lieber Patrick

Danke für deine liebe Antwort. An Haarballen hatte ich auch schon gedacht da er langes Fell hat. Vielleicht hängt er ihm da irgendwo fest und er kann ihn nicht rauswürgen. Stelle ihm jetzt mal Katzengras hin. Vielleicht würgt er dann auch mal. Meine Minou (die FIP kranke Katze) hat übrigens auch immer meine Teppiche „mißbraucht“:smile:!
Er schluckt ja nicht ständig aber wenn fällt es halt auf. Meinen Mann ist das auch aufgefallen. Und der macht sich nie verrückt. Ich habe allerdings wirklich Schiß das er irgendwas haben könnte. Ich habe ja jetzt einmal gesehen wie schnell das gehen kann. Und nochmal möchte ich das auf keinen Fall. Der Kleine ist jetzt schon mein ein und alles und tröstet mich auch etwas über den Verlust von meiner Minou hinweg!
Ich vermisse sie immer noch sehr aber der kleine lenkt mich gut ab.
Werde nach Neujahr trotzdem zum TA gehen um ganz sicher zu gehen das er nichts schlimmes hat. Putzen tut er sich übrigens auch öfter und bis jetzt hat er noch nicht einmal einen Haarballen herausgewürgt. Weiß auch nicht wo die ganzen langen Haare hängen bleiben. Auf jeden Fall sind diese noch nicht hochgewürgt wurden.

Liebe Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr!!!:smile:
Nadine

Hallo Nadine,

Ich habe dem Tierschutzverein bescheid gegeben und mich bei
meiner Ärztin als auch im Internet über FIP sehr genau
erkundigt. Eine Ansteckung mit der Mutierten FIP ist nicht
möglich.

Du weißt aber leider nicht genau, wann der genaue Zeitpunkt hierfür war…
Stress ist ein Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringen kann. Impfen setzt die Immunabwehr herab, so dass man empfänglicher wird für Erkrankungen, die man sonst wegstecken würde…so auch eine Infektion mit Coronaviren.
Selbstverständlich könnte sich eine Katze auch an dem Dreck, den Du an Deinen Schuhen herumträgst infizieren…es kommt hierbei entschieden auf die körpereigenen Abwehrkräfte an.
Man kann durch Beachtung einiger Vorsichtsmaßnahmen das Risiko minimieren, deshalb mein Einwand noch zu warten.

keine Coronaviren mehr ausgeschieden. FIP ist eine
komplizierte Krankheit über die jeder andere Informationen
hat. Die einen sagen so, die anderen so.

Da sagst Du mir nichts Neues…wurde die Katze eigentlich obduziert? Oder wurde da „nur“ Wasser im Bauch festgestellt? Wie hat der TA die Diagnose dingfest gemacht?

Gerade da wo viele Katzen (unklarer Herkunft) sind, ist das Risiko vorhanden sich eine schwere Erkrankung wie FIP mitzubringen.

Der Kater war schon geimpft bevor ich ihn geholt habe.
Allerdings erst einen Tag vorher.

Dann aber noch nicht komplett.

Widerlich!!! was das Alter betrifft denke ich mitlerweile auch
das 12 Wochen besser sind. Allerdings in Büchern, etc. wird
auch immer geschrieben das das Tier 8 Wochen sein sollte.

Das stammt vermutlich aus Zeiten in denen man den Nachwuchs so schnell wie möglich loshaben wollte, oder mußte weil die Muttertiere scheu waren und die Jungen nicht scheu werden sollten.
Seit man aber weiß, dass Katzen sehr wohl sozialisiert werden müssen und ein langer Kontakt zu Mutter und Geschwistern sich sehr positiv auf den Charakter auswirkt (Prägephasen) ändert sich das Abgabealter.

Dazu kommt, dass Züchter ihre Jungtiere nur vollständig geimpft und entwurmt abgeben dürfen und das ist vor der 12.Lebenswoche nicht möglich. Einige erlegen den potentiellen Käufern die letzte Impfung auf und geben die Tiere dann doch früher ab. Wobei man dann keinerlei Einfluß mehr darauf hat, ob die Tiere dann auch wirklich fertig geimpft werden.

Trotzdem werde ich Mittwoch mal zu meiner Tierärztin
fahren und den kleinen anschauen lassen. Er schüttelt sich
auch ab und zu das Köpfchen und ich vermute das er auch noch
Milben hat.

Das wäre dann ja echt übel…hast Du mal in die Öhrchen reinschauen können? Da werde ich schnell sehr übellaunig, wenn ich ich dann noch daran denke, dass die Katze von einem „Züchter“ kommt…

Ich habe dich auch nicht falsch verstanden sonden bin froh
über deine Antwort! Sowas wird mir auch nicht nochmal
passieren aber ich habe mich halt total in den kleinen
Verguckt und da setzt der Verstand ja bekanntlicherweise schon
mal aus.

Danke, dass Du mich richtig verstanden hast, ich hatte schon befürchtet es kommt anders an, als es gemeint war…

Ich kenne das Gefühl, dass man dann hat und es ist ein zweischneidiges Schwert egal wie man sich entscheidet, ist es nur eine halbe Lösung.

jetzt nicht verückt zu machen. Auch wenn es schwer fällt.

Viel kannst Du ja jetzt nicht machen, aber beobachte ihn mal und evtl. könntest Du auch mal Temperatur messen. Sollte sein Zustand aber auffälliger werden, kommst Du allerdings um einen Besuch in einer Tierklinik oder Notdienst nicht herum.

Wünsche einen guten Rutsch und ich werde mich nochmal melden
nach dem Tierarztbesuch!!!

Danke das wäre lieb von Dir, auch Dir einen guten Rutsch und ich drücke Dir die Daumen!
Maja

Hallo Maja!

Ich denke allerdings nicht das sich bei mir noch Coronaviren rumtummeln da sie an der Luft nicht lange überleben und auch ziemlich leicht (also gut wischen) ab zu töten sind!

Der TA hat die Katze kurz angeschaut und gesagt das es eindeutig ist das sie FIP hat. Sie hatte einen riesen Wasserbauch, gelbliche Augen und war Matter als normal. Gefressen hatte sie allerdings nach wie vor viel, nur spielen wollte sie nicht mehr! Fieber gemessen wurde auch nicht. Also ehrlich gesagt kann man sich in diesem Fall nur auf die Aussage des Arztes verlassen das es FIP war, da nichts untersucht wurde. Ich denke nicht das sie obduziert wurde. Zumindest weiß ich nichts davon.
Denkst du das es vielleicht auch etwas anderes hätte sein können??? Z.B. Leberschaden o.ä.???

Die kleine kam von einem Tierschutzverein wo immer mehrere Katzenfindlinge (von Bauernhöfen, etc.) aufgenommen wurden. Sie werden dann geimpft, entwurmt und mit 12 Wochen vermittelt. Allerdings war meine bis jetzt von denen der einzige FIP Fall.

Mein kleiner Kater ist ja erst seit Freitag bei uns und diese Schluckprobleme hatte er von Anfang an. Ich weiß ja auch leider nicht was es alles sein könnte. Fieber messen möchte ich ihm jetzt nicht zumuten da ich ihn nicht unnötig stressen möchte. Außerdem ist er ja Fit wie ein Turnschuh. Das mit den Milben konnte ich noch nicht genau kontrollieren aber er schüttelt häufiger seinen Kopf bzw. die Ohren und die hat er mit Sicherheit. Alledings bin ich darüber auch extrem Sauer da er ja Donnerstag mit der „Züchterin“ noch beim TA war und dieser ihn geimpft hat und ihn für Gesund befunden hat. Steht auch im Impfausweiß. Sollte er wirklich Milben haben werde ich die „nette Frau“ mal kontaktieren und fragen was sie für einen TA hat der noch nicht einmal Milben bei einem kleinen Kater bemerkt. Jetzt im Nachhinein wo sich immer mehr bemerkbar macht (wie z.B. der Gestank vom Fell, oder das mit den Ohren und das Schlucken) bin ich wirklich am Überlegen ob ich den Tierschutzverein mal zu der Dame schicke.
Ich weiß noch nicht mal ob der kleine schon entwurmt wurde. Ich werde sie diesbezüglich nochmal anrufen und fragen.

Das kuriose ist ja auch das die kleinen Katzen in einem anderen Zimmer gehalten wurden und ich denke das sie nicht so viel Menschenkontakt hatten. Der kleine wurde aus dem Zimmer geholt als wir kamen. Sehr interessiert haben sie sich für uns auch nicht. Sie haben sich zwar unsere Adresse aufgeschrieben aber sie wollten rein gar nichts wissen von uns. Gute Züchter fragen danach. Auch Hobbyzüchter.

Na ja was soll ich noch sagen. Eigentlich bin ich froh das ich den kleinen da raus geholt habe, da er es bei uns wesentlich besser hat. Wir interessieren uns wenigstens für das Tier und gehen zu vernünftigen Tierärzten.
Ich werde mich mal mit meiner TÄ darüber umnterhalten was man da machen kann. Vielleicht ist es wirklich besser den Tierschutz mal hin zu schicken damit er mal gucken kann ob da alles Koscha ist. Allerdings für den Preis von 180,- Euro würde ich keine Maincoon verkaufen.

lg Nadine

Hallo Nadine,

Ich denke allerdings nicht das sich bei mir noch Coronaviren
rumtummeln da sie an der Luft nicht lange überleben und auch
ziemlich leicht (also gut wischen) ab zu töten sind!

Ganz so einfach scheint es leider nicht auszusehen…wenn es genau nur so wäre, dann hätten sich die Fälle die ich kenne gar nicht ereignen dürfen. Da müssen noch mehr Faktoren eine Rolle spielen…
Ist bei Deiner anderen Katze mal eine Titerbestimmung gemacht worden?

Der TA hat die Katze kurz angeschaut und gesagt das es
eindeutig ist das sie FIP hat. Sie hatte einen riesen
Wasserbauch, gelbliche Augen und war Matter als normal.
Gefressen hatte sie allerdings nach wie vor viel, nur spielen
wollte sie nicht mehr! Fieber gemessen wurde auch nicht. Also
ehrlich gesagt kann man sich in diesem Fall nur auf die
Aussage des Arztes verlassen das es FIP war, da nichts
untersucht wurde.

Die FIP läßt sich zu 100% nur am toten Tier bestimmen. Natürlich legen die Symptome die Deine Katze hatte nahe, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine solche Erkrankung gehandelt haben könnte aber eine 100% gesicherte Diagnose war das keine.

Ich denke nicht das sie obduziert wurde.
Zumindest weiß ich nichts davon.

Das hättest Du in Auftrag egeben müssen, dass das Tier eingeschickt wird. Also wird es vermutlich dann keine gegeben haben.

Denkst du das es vielleicht auch etwas anderes hätte sein
können??? Z.B. Leberschaden o.ä.???

Grundsätzlich würden da auch andere schwere Erkrankungen in Frage kommen…aber genau werden wir das nicht mehr erfahren.
Ich habe vor rund 20 Jahren einmal eine Katze mit der Diagnose FIP einschläfern lassen und sie dann nach Giessen geschickt…das Ergebnis der Obduktion und Labortests sagte aus, dass diese Katze keine FIP hatte, aber wie gesagt ist das schon an die 20 Jahre her…

Steht
auch im Impfausweiß. Sollte er wirklich Milben haben werde ich
die „nette Frau“ mal kontaktieren und fragen was sie für einen
TA hat der noch nicht einmal Milben bei einem kleinen Kater
bemerkt.

Steht im Impfpass wirklich Stempel und Unterschrift des TA?
Hast Du Papiere für das Tier?

Ich weiß noch nicht mal ob der kleine schon entwurmt wurde.
Ich werde sie diesbezüglich nochmal anrufen und fragen.

Warte damit, bis Du bei Deiner TA warst und erwähne dann noch nichts über die Mängel die Du festgestellt hast.

Das kuriose ist ja auch das die kleinen Katzen in einem
anderen Zimmer gehalten wurden und ich denke das sie nicht so
viel Menschenkontakt hatten. Der kleine wurde aus dem Zimmer
geholt als wir kamen. Sehr interessiert haben sie sich für uns
auch nicht. Sie haben sich zwar unsere Adresse aufgeschrieben
aber sie wollten rein gar nichts wissen von uns. Gute Züchter
fragen danach. Auch Hobbyzüchter.

Da hätte ich dann dankend abgelehnt und hätte den Tierschutzverein informiert…das erinnert mich aber an einen „Züchter“ der hatte seine Jungtiere auch in enem separaten Zimmer und auch die Eltern bekam man nicht zu Gesicht…die Katzen stanken erbärmlich, die Schnute war verschmiert und der Popo verkotet. Der hat seine Tiere auch für einen Klicker und nen Knopp verhökert…
Um Ausreden sind solche Menschen leider auch nie verlegen…ich hab da leider ganz am Anfang auch meine Erfahrungen mit gemacht (die ich mir auch hätte ersparen können)

Na ja was soll ich noch sagen. Eigentlich bin ich froh das ich
den kleinen da raus geholt habe, da er es bei uns wesentlich
besser hat. Wir interessieren uns wenigstens für das Tier und
gehen zu vernünftigen Tierärzten.

Die andere Seite der Medaille ist dann die:
Wo ein Interessent, also eine Nachfrage, da eine Produktion…man hat Mitleid und kauft und der Vermehrer produziert mit den billigsten Mitteln.
Anders macht man sich Vorwürfe, weil man das arme Geschöpf nicht da raus geholt hat. das ist das was ich meinte, egal was man macht, es ist nur eine halbe Lösung.

Ich werde mich mal mit meiner TÄ darüber umnterhalten was man
da machen kann. Vielleicht ist es wirklich besser den
Tierschutz mal hin zu schicken damit er mal gucken kann ob da
alles Koscha ist. Allerdings für den Preis von 180,- Euro
würde ich keine Maincoon verkaufen.

Da muß er verdammt billig produzieren. Vor 10 Jahren hab ich an Selbstkosten ca. 500DM gebraucht, bis ein einziges Tier abgabebereit war.

LG
Maja

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Hallo Maja

Ganz so einfach scheint es leider nicht auszusehen…wenn es
genau nur so wäre, dann hätten sich die Fälle die ich kenne
gar nicht ereignen dürfen. Da müssen noch mehr Faktoren eine
Rolle spielen…
Ist bei Deiner anderen Katze mal eine Titerbestimmung gemacht
worden?

Nein das habe ich nicht gemacht weil ich mich nicht noch mehr verrückt machen wollte und möchte. Meine TÄ hat mir mehrmals versichert das meine andere Katze sich nicht angesteckt haben kann, also an der mutierten FIP. Und falls sie Coronaviren hat kann man ja eh nichts machen. Also will ich es gar nicht wissen.
Natürlich könnte der kleine sich dann anstecken aber es gibt ja sehr viele Katzen die sich mit diesen Viren anstecken und bei denen FIP nicht ausbricht. Ich hoffe jetzt einfach darauf das meine andere Katze keine Coronaviren hat und der kleine keine bekommt.

Das hättest Du in Auftrag egeben müssen, dass das Tier
eingeschickt wird. Also wird es vermutlich dann keine gegeben
haben.

Das wußte ich nicht. Weiß auch ehrlich gesagt nicht ob ich es gemacht hätte. Wenn dann raus gekommen wäre das es kein FIP gewesen ist dann hätte ich mir ewig Vorwürfe gemacht.

Grundsätzlich würden da auch andere schwere Erkrankungen in
Frage kommen…aber genau werden wir das nicht mehr erfahren.
Ich habe vor rund 20 Jahren einmal eine Katze mit der Diagnose
FIP einschläfern lassen und sie dann nach Giessen
geschickt…das Ergebnis der Obduktion und Labortests sagte
aus, dass diese Katze keine FIP hatte, aber wie gesagt ist das
schon an die 20 Jahre her…

Was hatte sie stattdessen. Hätte sie trotzdem eingeschläfert werden können oder hätte man behandeln können?

Steht im Impfpass wirklich Stempel und Unterschrift des TA?
Hast Du Papiere für das Tier?

Im Impfpass sind Stempel und Unterschrift des TA! Papiere gab es keine da es wie gesagt nur eine „Hobbyzucht“ ist. Auch keinen „Kaufvertrag“ für den Kater. Gar nichts. Geld hin, Katze und Impfausweis mit!
Was sfür Mängel soll ich noch nicht erwähnen. Die vom Züchter oder die von der Katze!?

Da hätte ich dann dankend abgelehnt und hätte den
Tierschutzverein informiert…das erinnert mich aber an einen
„Züchter“ der hatte seine Jungtiere auch in enem separaten
Zimmer und auch die Eltern bekam man nicht zu Gesicht…die
Katzen stanken erbärmlich, die Schnute war verschmiert und der
Popo verkotet. Der hat seine Tiere auch für einen Klicker und
nen Knopp verhökert…
Um Ausreden sind solche Menschen leider auch nie verlegen…ich
hab da leider ganz am Anfang auch meine Erfahrungen mit
gemacht (die ich mir auch hätte ersparen können)

So schlimm war es da ja nicht. Die anderen Katzen machten alle einen Gesunden Eindruck. Die Eltern habe ich beide gesehen. Vater TOP, Mutter nach dem Werfen etwas zerfleddert (aber ist ja normal). Jetzt sind wir schon zwei mit so einer Erfahrung aus denen man ja lernt. Nochmal passiert mir das nicht.

Die andere Seite der Medaille ist dann die:
Wo ein Interessent, also eine Nachfrage, da eine
Produktion…man hat Mitleid und kauft und der Vermehrer
produziert mit den billigsten Mitteln.
Anders macht man sich Vorwürfe, weil man das arme Geschöpf
nicht da raus geholt hat. das ist das was ich meinte, egal was
man macht, es ist nur eine halbe Lösung.

Da ist man in der Zwickmühle!!!

Da muß er verdammt billig produzieren. Vor 10 Jahren hab ich
an Selbstkosten ca. 500DM gebraucht, bis ein einziges Tier
abgabebereit war.

Gab nur Aldi, Lidl, etc. Futter (also billig) und nach 8 Wochen werden sie abgeschoben weil sie zu teuer werden.

LG Nadine

Was ist beim TA rausgekommen?
Hallo Nadine,
habe Deinen Beitrag verfolgt und würde gerne wissen, was beim TA rausgekommen ist.
Vielleicht berichtest Du ja mal kurz.
Zum Thema seriöser Züchter: mich wundert, dass ein seriöser Züchter seine Zuchttiere in einem Zimmer seiner Wohnung hält. Das kommt mir eigenartig vor. Da für eine Rassekatze, sofern es tatsächlich eine mit Papieren ist, ja ein stolzer Preis bezahlt wird, sollten die Rahmenbedingungen doch auch stimmen, oder? War es tatsächlich ein offizieller Züchter oder eher eine Hobbyzucht bzw. ein „Betriebsunfall“?
LG und alles Gute für den Kleinen,
Denise