Immer wiederkehrende Lahmheit

Mein 1 1/2 jähriger Labi-Rüde lahmt immermal wieder. Ende Januar wurde ein CT von den Ellenbogen gemacht, weil der Arzt eine FCP vermutete. Die CT Bilder waren aber völlig unauffällig. Röntgenbilder von den Schultern sehen laut TA auch gut aus.
Jetzt habe ich ihn 2 Wochen noch an der Leine geschont und seit einer Woche lasse ich ihn wieder so wie er will machen, aber noch nicht mit anderen Hunden toben und trotzdem hat er gestern wieder vorne rechts gelahmt.
Habe mir für Donnerstag mal einen Termin bei einem HundePhysiotherapeuten ausgemacht. Vielleicht kann der ja mehr erkennen wenn er ihn durchbewegt.
Was kann ich sonst noch tun?!

Hi!

Habe mir für Donnerstag mal einen Termin bei einem
HundePhysiotherapeuten ausgemacht.

Gute Idee!

Was kann ich sonst noch tun?!

Bring zu diesem Termin alle Röntgen-/CT-Bilder mit, die angefertigt wurden. Vielleicht erkennt der PT etwas, was der Tierarzt übersehen hat, außerdem kann er anhand der Bilder eine entsprechende Therapie festsetzen.

(Ist übrigens auch eine gute Methode, die Kompetenz eines Hunde-PT zu testen. War mal bei einem, der die Bilder verkehrt rum an eine schmierige Fensterscheibe gehalten hat und mir dann mit verschwörerischer Stimme erzählt hat, das alles gar nicht gut aussieht und eine intensive, lange Behandlung nötig ist. Bin wortlos rausgegangen…)

Sollte auf mittelfristige Sicht hin keine Besserung eintreten, kann eine zweite Meinung (anderer Tierarzt/Physiotherapeut, evtl. auch Heilpraktiker) hilfreich sein, auch wenn es etwas ins Geld geht.

Gruss

Pauli

Hi Danni,

gerade bei Labradoren ist Hüftdysplasie nicht selten.

Schon danach geguckt bzw. gucken lassen?

LG, Bomba

Ja ist schon untersucht worden. Und er lahmt auch vorne, aber das hat auch nicht immer was zu sagen, ich weiß…

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Hallo Pauli,

War mal bei einem, der die Bilder verkehrt
rum an eine schmierige Fensterscheibe gehalten hat …

für die Beurteilung einer Röntgenaufnahme ist nicht entscheidend, wie rum man diese an den Betrachter oder die Fensterscheibe hält. Wichtig ist Erfahrung, geeignete Lagerung des Patienten und gute Aufnahmequalität.

Gruß

Johnny

Hallo Johnny,
wenn Deine wichtigen Punkte erfüllt sind, ist das natürlich wichtig, um eine gute Aufnahmequalität zu erhalten.
Weder eine schmierige Fensterscheibe zu benutzen, noch die Bilder verkehrtrum anzuschauen zeugt von der Erfahrung des Betrachters und ist für den Patienten ziemlich fatal.
Sorry, dass ich da wiedersprechen muss, aber so ist es nun mal.
Viele Grüsse
Uli

Hallo Uli,

wenn Deine wichtigen Punkte erfüllt sind, ist das natürlich
wichtig, um eine gute Aufnahmequalität zu erhalten.

???

Weder eine schmierige Fensterscheibe zu benutzen, noch die
Bilder verkehrtrum anzuschauen zeugt von der Erfahrung des
Betrachters und ist für den Patienten ziemlich fatal.

Von einer schmierigen Fensterscheibe war meinerseits nicht die Rede, sondern dass es bei Röntgenbildern kein verkehrt herum gibt.

Sorry, dass ich da wiedersprechen muss, aber so ist es nun
mal.

Keine Ursache, ich sehe eh keinen Widerspruch.

Viele Grüsse

Johnny

Hallo Johnny,
zu Deinen Fragezeichen: damit habe ich Dir Recht gegeben, denn das ist tatsächlich wichtig.
Auf die Fensterscheibe hin hattest Du aber geantwortet, zumindest habe ich das so gesehen.
Und sorry , ich muss immer noch wiedersprechen, es gibt bei Röntgenbildern sehr wohl ein verkehrt herum und der Beitrag, in dem davon berichtet wurde, zeugt in der Tat nur von der Unfähigkeit des Betrachters und so kann ich nur zustimmen, wenn man in einem solchen Fall am Besten das Weite sucht.
Nichts für ungut !
Viele Grüsse
Uli

Hi

Und sorry , ich muss immer noch wiedersprechen, es gibt bei
Röntgenbildern sehr wohl ein verkehrt herum …

und wie rum ist bei einem zweidimensionalen transparenten Bild richtig rum?

Gruß

Johnny

Hi Johnny,
wenn man sich nicht damit auskennt, ist die einfachste Methode die:
Man sieht nach den geschriebenen Dingen, z.B. Namen des Patienten, Name der Praxis oder nach dem Rechts- bzw. Linkszeichen.
Ist der Name normal lesbar, siehst Du das Bild richtigrum an.
Andernfalls würde man z.b. bei Hüftgelenksaufnahmen bei einem Hund oder Mensch rechts und links verwechseln können, vor allem dann, wenn beim Röntgen vergessen wurde, das entsprechende Seitenzeichen zu benutzen.
Ich hoffe, ich hab’ das verständlich rübergebracht.
Wenn nicht, morgen schau ich wieder rein.
Viele Grüsse
Uli

Hallo Uli,

wenn man sich nicht damit auskennt, ist die einfachste Methode
die:

… man lässt es oder übt :wink:

Man sieht nach den geschriebenen Dingen, z.B. Namen des
Patienten, Name der Praxis

Der Scribor sagt überhaupt nichts darüber aus, was beim Patienten rechts oder links, vorne oder hinten, oben oder unten ist, da er nachträglich einbelichtet wird. Je nachdem, wie herum die Aufnahme zum Belichten auf den Scriborstreifen gelegt, erscheint dieser.

oder nach dem Rechts- bzw.
Linkszeichen.

Eine dorsoventrale Aufnahme ist ohne Rechts- bzw. Linksmarke oder einen klaren anatomischen Hinweis wertlos.
Das aber nicht, weil man sonst nicht weiß, wie man sie richtig herum aufhängt, sondern weil man nicht weiß, was rechts und links beim Patienten ist. Ob ich mir die linke Körperhälfte auf dem Betrachter nach rechts oder links hänge, spielt für die Beurteilung keine Rolle - ich muss nur wissen, was rechts und links ist (Marke).

Ist der Name normal lesbar, siehst Du das Bild richtigrum an.

Hat keinerlei Aussagekraft.

Andernfalls würde man z.b. bei Hüftgelenksaufnahmen bei einem
Hund oder Mensch rechts und links verwechseln können, vor
allem dann, wenn beim Röntgen vergessen wurde, das
entsprechende Seitenzeichen zu benutzen.

s. o. ohne Marke wertlos.

Bei einer seitlichen Aufnahme ist es völlig egal, ob der Kopf nach rechts oder links schaut.

Entscheidend ist immer, dass der Beurteilende weiß, was rechts und links, bzw. vorne und hinten ist. Falls das durch die Anatomie nicht klar zu erkennen ist, sind Marken zwingend.
Wie herum die Aufnahme auf den Betrachter gehängt wird, hat auf die Beurteilung keinen Einfluss.
Röntgenbilder sind zweidimensionale Schattenbilder. Ein Schatten eines dreidimensionalen Körpers auf eine transparente Folie sieht immer gleich aus, egal ob ich ihn von „vorne“ oder „hinten“ betrachte.

Ich hoffe, ich hab’ das verständlich rübergebracht.

Eigentlich nicht.

Viele Grüsse

Johnny

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Guten Morgen,
leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass viele Tierärzte eine Panostitis nicht erkennen. Für mich hört sich das danach an…
http://burgenland.orf.at/magazin/imland/geniessen/st…
http://www.rottweiler-schweiz.ch/krankheit2.htm
Grüße
Margit

Hallo Margit!

Darauf hat mich schon mal jemand aufmerksam gemacht. Danke!
Der Arzt bei dem ich wegen dem CT war, hat das gar nicht untersucht der war voll auf die Ellenbogen eingeschossen!
Habe jetzt nächste Woche Dienstag noch mal einen Termin bei einem „Spezialisten“ in Walldorf/Wiesloch. Den werd ich dann man darauf ansprechen.

LG Danni

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Johnny,

… man lässt es oder übt :wink:

Üben ist immer gut !

Der Scribor sagt überhaupt nichts darüber aus, was beim
Patienten rechts oder links, vorne oder hinten, oben oder
unten ist, da er nachträglich einbelichtet wird. Je nachdem,
wie herum die Aufnahme zum Belichten auf den Scriborstreifen
gelegt, erscheint dieser.

Dein Misstrauen gegenüber dem Erscheinungsbild des Scribors ist im Prinzip berechtigt.
Die heutigen Qualitätskontrollen bzw. neuere Technik sollte dem Aufbelichtungsproblem mittlerweile eigentlich den Garaus gemacht haben.

Eine dorsoventrale Aufnahme ist ohne Rechts- bzw. Linksmarke
oder einen klaren anatomischen Hinweis wertlos.

Gilt für jede Aufnahme, nicht nur dorsoventral!

Das aber nicht, weil man sonst nicht weiß, wie man sie richtig
herum aufhängt, sondern weil man nicht weiß, was rechts und
links beim Patienten ist.

Genau das meinte ich schon zu Anfang.
:open_mouth:b ich mir die linke Körperhälfte

auf dem Betrachter nach rechts oder links hänge, spielt für
die Beurteilung keine Rolle - ich muss nur wissen, was rechts
und links ist (Marke).

Ja, sag ich doch und das hat auch was mit Erfahrung zu tun, schließlich kann man auch ohne Marke die Rechts-Links-Unterscheidung oft (nicht immer) treffen, ist natürlich trotzdem nicht korrekt, R oder L zu vergessen.

s. o. ohne Marke wertlos.

auch s.o. : gilt für jede Aufnahme.

Entscheidend ist immer, dass der Beurteilende weiß, was rechts
und links, bzw. vorne und hinten ist. Falls das durch die
Anatomie nicht klar zu erkennen ist, sind Marken zwingend.

Genau !

Wie herum die Aufnahme auf den Betrachter gehängt wird, hat
auf die Beurteilung keinen Einfluss.

bei seitlichen Aufnahmen - wenn’s sein muss, bitte!

Röntgenbilder sind zweidimensionale Schattenbilder. Ein
Schatten eines dreidimensionalen Körpers auf eine transparente
Folie sieht immer gleich aus, egal ob ich ihn von „vorne“ oder
„hinten“ betrachte.

Wenn Du meinst !

Eigentlich nicht.

Jetzt o.k. ?
Viele Grüsse
Uli

Hallo Danni,

ist schon mal ein Bluttest auf Borrelien gemacht worden?? Boerreliose könnte auch die Ursache für ungeklärte Lahmheit/Humpeln sein.

Ich drück Dir die Daumen, dass die Ursache bald gefunden wird!

Viele Grüße
Marita