unsere Hündin (mittlerweile 10 Jahre) war bisher eine recht zickige und ließ auch während ihrer Hitze keinen Rüden an sich heran.
Am Wochenende ist es aber passiert, sie hat ihren Mr Right getroffen und der ließ sich nicht lange bitten. Die gute ist mal wieder in ihrer Hitze und somit kann es sein, daß sie geschwängert wurde.
Dazu einige Fragen:
Ab wann kann man erkennen, ob sie schwanger ist?
Ist ihr Alter (zehn Jahre) ein Problem?
Wie kann man erkennen, ob sie schwanger ist, oder kann das anfangs nur der Tierarzt?
ab dem 20. Tag, sicherer 25. Tag nach dem Decken Bluttest auf Relaxin.
Je nach Gerät und Erfahrung Sonographie ab dem ca. 25. Tag, besser später.
Röntgen gegen Ende der vermuteten Trächtigkeit.
Das Risiko für Hündin und Welpen ist bei einer 10-jährigen statistisch natürlich höher als bei einer 3-jährigen. Ist das Tier aber organisch gesund und fit, würde ich mir keine großen Sorgen machen.
Für den Fall, dass ein Abbruch erwünscht wäre, es gibt inzwischen auch in Deutschland einen Progesteronantagonisten (Alizin), mit dem das für die Hündin sehr nebenwirkungsarm möglich ist (zwei Injektionen im Abstand von 24 Std.).
Man kann das entweder gleich auf Verdacht machen, das hätte den Vorteil, dass die Hündin kaum was bemerken würde.
Man kann allerdings auch warten, ob ein Test positiv verläuft. Dann kann allerdings ein paar Tage leichter Ausfluss nach der Austreibung auftreten.
danke für die Informationen. Ein Abbruch würde auf keinen Fall vorgenommen werden, es es sei denn es läge Lebensgefahr für die Hündin vor, was hoffentlich nicht passiert.
Der Vater ist ein aktzeptabler und für die Welpen haben sich schon mehr ernsthafte Kandidaten gemeldet als ein Wurf groß ist.
Es geht hauptsächlich auch darum, den potentiellen Welpenabnehmern zu sagen, ob die Hündin schwanger ist oder nicht.
Wow, ich bin einigermaßen geschockt über die Leichtsinnigkeit die hier scheinbar an den tag gelegt wurde…hab ihr nicht auf eure Hündin aufgepasst oder es gar drauf angelegt sie decken zu lassen ohne euch vorher richtig zu informieren?
…in dem Alter einer Geburt (und insbesondere auch noch eine Erstgeburt) ist sehr risikobehaftet für Mutter und Jungtiere.
Es kann von Problemen bei der Geburt selbst (dauern dann oft recht lange (bis mehrere Tage!!) oder es gibt Frühgeburten/ Fehlgeburten), über Probleme in der Nachversorgung (ältere Hündinnen haben oft nicht genug Milch oder wissen eventuell nichts mit den Jungen anzufangen), Probleme bei den Jungen selbst (oft sind sie vom Immunsystem und allgemeinverfassung benachteiligt, es gibt auch verhältnismäßig öfter Missgeburten) und nicht zu Vergesen die Risiken für die Mutter (eine Trächtigkeit geht auf Herz und Nieren…bei älteren Tieren kann das problematisch werden, die Aufzucht zehrt an der Kraft…)…
Ich würde nie so ein Risiko eingehen.
Sollte sie tatsächlich trächtig sein und ihr wollt wirklich keinen Abbruch vornehmen, dann erkundigt euch (vorher!) unbedingt gründlichst darüber, wie das mit Handaufzucht funktioniert (alle 2 Stunden füttern…auch Nachts…müsst ihr über einige Wochen einplanen, viel TA-Gänge, und möglicherweise Verluste…) und plant so, dass ihr die im Notfall auch machen könnt… wirklich optimal ist das alles nicht
Ich hoffe einfach mal, dass sie nicht gedeckt wurde, für euch, euer Hündin und die noch ungeborenen Jungen
gruß
aj
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
wenn die Hündin oder der Rüde nicht irgendwelche Fruchtbarkeitsstörungen haben, dann ist es relativ sicher, dass die Hündin aufgenommen hat. 10 Jahre für eine Erstgeburt sind nicht ohne … Das mit den verlässlichen, zahlreichen Interessenten für die Welpen hört man sehr oft, und bis die Welpen abgebereif sind (10-12 Wochen) wollen sie auch versorgt sein, was sehr viel Zeit, Mühe und Geld kostet, genau wie die Versorgung der werdenden Mutter.
Ich würde sowohl wegen des gesundheitlichen Risikos für das Muttertier, wegen Vermeidung unerwünschten Hundenachwuchses als auch wegen der Kosten und des Aufwandes, den so ein ungeplanter Wurf mit sich bringt zur Spritze raten. Die ernsthaften Interessenten gerne an den Tierschutz verweisen, dort gibt es Hundewelpen wie Sand am Meer.