Hi Eckhard,hi positiv geladen,
das ist wirklich ein guter Vorschlag, vielleicht der beste,
der hier genannt wurde.
Ja,glaub mir es ist das Beste.;o)
Die erste Zeit habe ich die CD sehr leise nur bei der Fütterung angestellt,erst war da natürlich Angst,doch die Fressgier siegte irgendwann.;o)
Jeden Tag lief also die CD erst kurz und leise beim Füttern,dann immer länger und lauter.
Unsere Hündin ist übrigens 10 Jahre und hat gelernt,ihre Ängste vor der Knallerei mit etwas positive zu verbinden ,nämlich Fressen.;o)
Jetzt hören wir die CD so einmal die Woche für ne halbe Stunde,von Angst keine Spur,es stört sie nicht.
Aufpassen mit dem Streicheln, Beschwichtigen oder Belohnen!
Du musst hier ganz genau darauf achten, was Du belohnst!
Stimmt.
Dies kann unter Umständen sonst auch nach hinten losgehen und
einen verstärkenden Effekt auf das unerwünschte Verhalten
haben.
Du kannst es Dir so vorstellen: Der Hund hat gelernt mit dem
Türeklappern eine Angstreaktion zu verbinden, er ist sozusagen
darauf konditioniert beim Türeklappern Angst zu bekommen. Wird
er jetzt beim Zeigen dieser Angstreaktion belohnt (in Form von
Zuwendung oder Streicheln), verstärkt sich dieses Verhalten
mit hoher Wahrscheinlichkeit noch mehr.
Ja.Die Geräuschkulisse sollte als normal empfunden werden.Also nicht CD an und belohnen und streicheln,sondern zur Tagesordnung über gehen,CD an zur Fütterungszeit,Hund rufen zum fressen wie immer halt,kommt Hund nicht,da Angst erstmal größer,abwarten ne Tasse Tee trinken,Hund noch mal rufen,CD anlassen irgendwann siegt die Gier über die Angst.
Hund kurz loben,wenn er kommt und keine Angst zeigt.Das sieht man beim Hund ganz deutlich,kommt er in Demutshaltung mit Schwanz zwischen den Beine,Haare hoch…einfach Hund in Ruhe fressen lassen.Nicht beachten, Zeitung lesen,abwaschen…
Bei unserer Hündin hat es ca. 2 Wochen gedauert bis sie sogar beim anschmeißen der CD vor den Futternapf wartete.;o)
Und wie gesagt, was Sabine oben vorgeschlagen hat, solltest Du
auch versuchen. Das ist eine Form der systematischen
Desensibilisierung. Der Hund wird so lernen, dass diese
Geräusche keine Gefahr darstellen, indem er praktisch ermüdet
wird, ständig darauf zu reagieren.
Wenn der Hund Angst zeigt beim durchqueren von Türrahmen,
gehst Du genauso vor. Zeigt er Angst, tust Du so als ob nichts
wäre, sprichst nicht mit ihm und ziehst ihn an der Leine durch
die Tür, gibt es einen Moment, wo er seine Angst vergisst,
sofort Loben, Leckerli geben o.ä.
Genauso.;o)
Und noch etwas: Wenn du mit ihm übst, dann beende die Übungen
immer dann, wenn er gerade gelobt worden ist, also mit einer
positiven Erfahrung.
Unsere Hündin hatte wahnsinnige Angst vor Brillenträgern,als sie "Klein"war,wir haben sie mit 6 mon.aus den Tierheim geholt.
Meine beste Freundin ist Brillenträgerin,jedes mal wenn meine Freundin zu Besuch kam,verschwand unser Hund auf seinen Platz mit eingeklemmten Schwanz,es ging sogar soweit,das sie vor Angst auf ihre Decke pinkelte,ich wußte damals keine Erklärung dafür.Also rief ich im TH an…die Vorbesitzerin war Brillenträgerin,nun es weiss niemand was sie mit den Hundebabys die sie im Alter von 8 Wochen ins TH brachte gemacht hat…ich schätze nix Gutes .;o(
Ich verstehe solche Menschen nicht…
Ich habe mir damals ne Lesebrille gekauft,güte die erste Zeit,hat unser Hund vor mir gezittert und ich dachte,man ob das richtig ist und sie tat mir so Leid.
Aber trotzdem Brille auf und so getan als ob nix wäre,Spazieren gegangen,Schmusestunde,gefüttert…alles mit Brille.
Heute weiss ich,das es für unsere Hündin das Beste war.;o)
Sie hat keine Angst mehr vor Brillen.
Und trotzdem war ich damals hin und her gerissen.
Gutes gelingen,alles wird gut.
@positiv geladen berichte doch mal ob euer Hund Fortschritte macht.
LG Biene