Kastrierte Hündin

Hallo,
wir haben -wie ich schon mal schrieb- am Montag unsere Hündin kastrieren lassen. Es hat ca. 1 Stunde gedauert und 1 Stunde wollten die sie noch überwachen. Dann nach 2 Stunden durften wir sie mitnehmen. Sie lag völlig apathisch auf Ihrer Decke, Maul offen, Zunge raus - einfach schrecklich anzusehen. Nun gut habe ich gedacht, wird wohl werden.
Im Laufe des Tages wurde es aber nicht bessern. Haben beim Tierarzt angerufen und die meinten, oh, dem haben wir soviel Narkose und Schmerzmittel gegeben, der schläft bestimmt noch bis morgen Mittag (Dienstag-Mittag). Habe also abgewartet. Man hatte uns Tabletten zum Einnehmen mitgegeben.
Gestern, Dienstag, war der Hund immer noch apathisch hat aber etwas getrunken und abends ein kleines Stücken gefressen. Auch heute liegt sie überwiegend apathisch auf der Couch auf Ihrer Decke. Als vorhin Besuch kam, wollte sie aufspringen, das hat sie auch geschafft, aber irgendwie muß sie wohl Schmerzen gehabt haben, denn sie wimmerte und zurück auf die Couch. Auch heute hat sie eine Kleinigkeit gefressen und getrunken. Sie hat ihr Schmerzmittel für heute schon morgens bekommen. Sie ist so „unterwürfig“, kriecht auf dem Boden, macht brav Sitz (obwohl ich ihr nichts gesagt habe. Zittert am ganzen Leib und ist überhaupt nicht mehr „mein Hund“. Ich habe so irgendwie den Eindruck die denkt: DIE haben mir so weh getan, bevor die das nochmal machen kusche ich lieber…
O. k. davon war es ein ADHS-Hund *grins*, aber SO, dass ist mir auch irgenwie komisch.
Weiß einer ob das so o. k. ist.
Die Hundedame ist 12,6 kg schwer und hat eine Rückenhohe von ca. 50 cm.
DANKE im voraus an alle.
Grüße
Marie

Hallo,

also ich weiß ja nicht…für gewöhnlich bekommt man sein Tier doch erst wieder, wenn es schon wach ist.
(Zumal ein Tier in Narkose Schwierigkeiten hat seine Körpertemperatur zu halten.)

Die Kastration bei einer Hündein ist schon ein etwas größerer Eingriff als beim Rüden, von daher würd ich ihr auch mehr Zeit einräumen, bis sie wieder auf der Höhe ist. Es ist ja nicht verkehrt, wenn sie sich erstmal schont.

Aber das Zittern finde ich nicht normal. Deshalb würde ich Dir vorschlagen nochmal zu einem (anderen) Tierarzt zu gehen.

Gruß
Maja

ab zum Tierarzt - zu einem anderen
das sieht nicht gut aus.

besorgt
(…)

Hallo Marie,

so ein schlechter Zustand, zudem mit zittern, läßt an eine Infektion denken. (Hast du Fieber gemessen? Sind die Augen matt?) Darum muß deine Hündin ganz fix untersucht und behandelt werden.

Gruß Steffi

Hallo Steffi,
ja wir haben nochmals mit dem TA geredet. Das sei normal, sie habe wohl eine höhere Menge Betäubungsmittel und Schmerzmittel bekommen, da sie sehr agil ist, von daher käme das. Er sagte uns, wir brauchen uns keine Sorgen zu machen. Und tatsächlich heute mittag geht es wieder viel besser mit ihr - Gott sei Dank.
Grüße
Marie

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

das sieht nicht gut aus.

besorgt
Ray

Hallo Ray,
danke für deine Antwort. Wie gesagt, der TA hat gesagt es sei alles in Ordnung. Endlich heute mittag geht es ihr wesentlich besser.
DANKE
Gruß
Marie

Hallo,
Hallo,
also ich weiß ja nicht…für gewöhnlich bekommt man sein Tier
doch erst wieder, wenn es schon wach ist.
(Zumal ein Tier in Narkose Schwierigkeiten hat seine
Körpertemperatur zu halten.)

Ich habe mich auch sehr gewundert, dass wir den Hund SO mitbekommen haben. Aber es wurden auch andere Hund ihren Besitzern so mitgegeben. Es ist eine Tierklinik, die das X-mal am Tag machen, deshalb haben wir nicht nachgefragt.

Die Kastration bei einer Hündein ist schon ein etwas größerer
Eingriff als beim Rüden, von daher würd ich ihr auch mehr Zeit
einräumen, bis sie wieder auf der Höhe ist. Es ist ja nicht
verkehrt, wenn sie sich erstmal schont.

Da hast du Recht, wie gesagt, der Tierarzt meinte jetzt auch zu uns, er hätte mehr Betäubungsmittel bekommen und eine große Schmerzspritze. Dann noch das Schmerzmittel was sie jeden Morgen nehmen muß.

Aber das Zittern finde ich nicht normal. Deshalb würde ich Dir
vorschlagen nochmal zu einem (anderen) Tierarzt zu gehen.

Das Zittern finde ich komisch, das macht sie wohl noch immer - wenn auch deutlich weniger.

Gruß
Maja

Gruß
Marie

Hallo

unsere Hündin wurde im Dezember 07 wegen Gebärmutterentzündung kastriert. Holen durften wir sie erst, nachdem sie zu 90% wach war.
Auch sie war den 1. und 2. Tage ziemlich down, schien aber keine Schmerzen zu haben, gefressen und getrunken auch nur minimal.
Hatte auch beim TA angerufen weil ich mir Sorgen machte.

Ab dem 3. Tag ging es aufwärts und wir sind zur Routinekontrolle zum TA, wegen Fiebermessen, Wunduntersuchung etc. - alles ok.

Zittern kann auch „frieren“ bedeuten. Unsere Cora, die eigentlich Kälte liebt, lag 2 Tage unter einer Decke. Probier das mal aus.

Ansonsten würde ich weiter nachbohren.

Gute Besserung.

Hallo
Hallo,
unsere Hündin wurde im Dezember 07 wegen Gebärmutterentzündung
kastriert. Holen durften wir sie erst, nachdem sie zu 90% wach
war.

Unsere war noch total „weg“.

Auch sie war den 1. und 2. Tage ziemlich down, schien aber
keine Schmerzen zu haben, gefressen und getrunken auch nur
minimal.
Hatte auch beim TA angerufen weil ich mir Sorgen machte.

Genau SO war es bei ihr auch, auch ich haben dann ja jetzt beim Tierarzt angerufen -auch auf Anraten der anderen hier-, der meinte es sei alles o. k.

Ab dem 3. Tag ging es aufwärts und wir sind zur
Routinekontrolle zum TA, wegen Fiebermessen, Wunduntersuchung
etc. - alles ok.

Hier auch genau SO wie bei uns, ab heute nachmittag ist sie irgendwie wieder fast die ALTE.

Zittern kann auch „frieren“ bedeuten. Unsere Cora, die
eigentlich Kälte liebt, lag 2 Tage unter einer Decke. Probier
das mal aus.

Hab ich mir auch jetzt gedacht und sie ordentlich zugedeckt.:

Ansonsten würde ich weiter nachbohren.

Gute Besserung.

Vielen lieben Dank für Deine nette Hilfe - hat mich doch SEHR beruhigt.

Grüße
Marie

gern geschehen und Gruß von Cora an Leidensgenossin