mein fast 2-jähriger Hund braucht immer ewig, um Nahrung zu zerkleinern. Z.B. eine gekochte Kartoffel wird in kleinste Krümel zerteilt, bevor sie dann endlich irgendwann verspeist wird. Wenn ich ihm eine frische Möhrrübe gebe, werden auch nur kleinste Stücke abgenagt. Bei getrocknetem Pansen braucht er auch EWIG.
Ich finde ja gut, dass er keinen Futterneid kennt, man ihm alles aus dem Maul nehmen kann und er nicht schlingt, aber sein Kauverhalten kommt mir schon etwas merkwürdig vor - oder besser: Ich kenne es von anderen Hunden nicht. Der Tierarzt hat bei der letzten Untersuchung keine Auffälligkeiten bei seinen Zähnen entdeckt.
Ist er einfach zu blöd zum Kauen - oder so gelassen, sich Zeit bei allem zu lassen? Sollte ich den Tierarzt bei der nächsten Untersuchung nochmals explizit daraufhin weisen?
Kein wirkliches Problem - nur ein Interesse! Über Antworten freue ich mich aber!
mein fast 2-jähriger Hund braucht immer ewig, um Nahrung zu
zerkleinern. Z.B. eine gekochte Kartoffel wird in kleinste
Krümel zerteilt, bevor sie dann endlich irgendwann verspeist
wird. Wenn ich ihm eine frische Möhrrübe gebe, werden auch nur
kleinste Stücke abgenagt. Bei getrocknetem Pansen braucht er
auch EWIG.
Nun ja, es könnte sein, dass er einfach ein langsamer Esser ist. Sowas gibts tatsächlich - auch bei Hunden.
Der Tierarzt hat bei der letzten Untersuchung keine Auffälligkeiten bei seinen Zähnen entdeckt.
Gut, dass Du es beim Tierarzt schon erwähnt hast und gut, dass sich der Tierarzt den Hund diesbezüglich schon mal untersucht hat.
Sollte ich den Tierarzt bei der nächsten
Untersuchung nochmals explizit daraufhin weisen?
Ja, würde ich machen.
Kein wirkliches Problem
Denk ich auch nicht - solange der Vierbeiner Nahrung aufnimmt und die Verwertung auch sonst o.k. scheint.
Mal keine Panik. Sprich den Tierarzt einfach noch mal drauf an.
Ich hoffe, dass meine Einlassung zur Beruhigung beitragen konnte
mein fast 2-jähriger Hund braucht immer ewig, um Nahrung zu
zerkleinern. Z.B. eine gekochte Kartoffel wird in kleinste
Krümel zerteilt, bevor sie dann endlich irgendwann verspeist
wird. Wenn ich ihm eine frische Möhrrübe gebe, werden auch nur
kleinste Stücke abgenagt. Bei getrocknetem Pansen braucht er
auch EWIG.
Alles was meine Vorschreiber erwähnten kann den Tatsachen entsprechen. Hinzu käme noch der Umstand, daß wenn Du den Hund nicht von klein an hast, er das Kauen nicht gelernt bzw. geübt bekommen hat.
Ansonsten blieben noch, nur rein zu Absicherungszwecken, eine Überprüfung ob er evtl. eine Wurzelentzündung hat, lockere oder einen lockeren Zahn hat, durch spielen mit dicken Ästen z.B. Muß man genau untersuchen, sieht man nicht so einfach. Evtl. einen nicht geschobenen Zahn, müßte man aber sehen. Hinzu käme noch eine evtl. leichte Fehlstellung im hinteren Bereich oder eine , vielleicht nur leichte, Wucherung im Bereich der Lefzen oder Lefzeninnentaschen, auf die er sich evtl. immer beißt wenn er zu schnell kaut. Daher das langsame bedachte kauen.
Ansonsten bliebe noch eine „Kieferverrenkung“ die ihm etwas Unbehangen bereitet beim zubeißen oder öffnen. Vieleicht auch ein Muskelzerrung- Verspannung der Nackenmuskulatur, welche ihm beim kräftigen zubeißen Probleme bereitet oder ein verschobener Wirbel in der Nackenmuskulatur.
So das wär’s schon. Sind aber Dinge die ein geübter TA gut ertasten bzw. durch Röngtenbilder abklären kann.
Grüße von der Jagdelster