Baby-Katze zu 2jährigen Kater?

Hallo!
Eine Freundin von mir möchte ihre Katze Junge bekommen lassen und möchte mir eines von den noch nicht geborenen Babies „andrehen“. Wir haben jetzt einen knapp 2 Jahre alten kastrierten Kater, der schon viel mitmachen musste in seinem Leben (2 schwere Unfälle). Er hat auch inzwischen daher keinen Schwanz mehr, kommt aber dennoch gut zurecht. Allerdings ist er seit der Schwanzamputation gelegentlich etwas launisch. Seit ca. einem Jahr ist er Alleinherrscher in Haus und Garten. Ich weiß echt nicht, ob es eine gute Idee ist, ihn zu vergesellschaften. Auf der anderen Seite hat er jetzt auch nicht mehr so viel Auslauf draußen, weil ich ihn (zu seiner eigenen Sicherheit) nur mehr rauslasse, wenn wer da ist, der notfalls gleich mit ihm zum Tierarzt kann, wenn was passiert. Also täte ihm ein Spielkamerad sicher gut. Ich würde wieder zu einem männlichen Tier tendieren, weil mein Großer doch ein ganz schön wilder Kerl ist, gegen den sich ein Katerchen sicher besser wehren kann (Ähnlichkeit im Spielverhalten).

Ich hab aber auch eine recht innige Beziehung zu meinem Kater. Möchte nicht riskieren, dass er eifersüchtig wird, oder sich benachteiligt fühlt.

Was denkt ihr?

lg infi

Hallo Schnucki,

hab dir gerade einen Stern gegeben. Also so was drolliges habe
ich lange nicht gelesen, du solltest Kinderbücher schreiben haha.
Oder PornoDrehbücher.

"Ein schwanzamptierter launischer Kater der über Haus und Garten herrscht und womöglich eifersüchtig wird oder sich benachteiligt fühlt wenn Babys dazu kommen huhuhu krass!!!

Sag mal projizierst du verlassensängste auf deinen Kater ?? Du
bist echt goldig!!

Gruß,

Oliver *Kater aus Katanien*

Hallo!

Eine Freundin von mir möchte ihre Katze Junge bekommen lassen
und möchte mir eines von den noch nicht geborenen Babies
„andrehen“. Wir haben jetzt einen knapp 2 Jahre alten
kastrierten Kater, der schon viel mitmachen musste in seinem
Leben (2 schwere Unfälle). Er hat auch inzwischen daher keinen
Schwanz mehr, kommt aber dennoch gut zurecht. Allerdings ist
er seit der Schwanzamputation gelegentlich etwas launisch.
Seit ca. einem Jahr ist er Alleinherrscher in Haus und Garten.
Ich weiß echt nicht, ob es eine gute Idee ist, ihn zu
vergesellschaften. Auf der anderen Seite hat er jetzt auch
nicht mehr so viel Auslauf draußen, weil ich ihn (zu seiner
eigenen Sicherheit) nur mehr rauslasse, wenn wer da ist, der
notfalls gleich mit ihm zum Tierarzt kann, wenn was passiert.
Also täte ihm ein Spielkamerad sicher gut. Ich würde wieder zu
einem männlichen Tier tendieren, weil mein Großer doch ein
ganz schön wilder Kerl ist, gegen den sich ein Katerchen
sicher besser wehren kann (Ähnlichkeit im Spielverhalten).

Ich hab aber auch eine recht innige Beziehung zu meinem Kater.
Möchte nicht riskieren, dass er eifersüchtig wird, oder sich
benachteiligt fühlt.

Was denkt ihr?

lg infi

Hallo!

Naja, lustig ist das nun wirklich nicht!

Gruß
Carmen

Hallo!

Schön, daß Du Dir so einen Kopf machst.

ZUerst solltet Ihr bedenken, daß das Kitten kein Baby mehr sein wird: vor der 13. Woche solltest Du es nicht zu Dir nehmen. Vorher ist es einfach zu früh, auch wenn viele die Kätzchen gerne mit 6-8 Wochen abgeben, um sie „loszuwerden“. Aber sie lernen einfach noch zu viel von Mutter und Geschwistern.

Dann kannst Du Deinen Kater doch an die Sache heran führen. Nimm ihn einfach mal mit, natürlich vorausgesetzt, daß alle beteiligten Katzen topfit sind.
Er ist erst 2, noch ein junger Hüpfer, vielleicht freut er sich über Gesellschaft. Und vielleicht taut er auf.
Ja, natürlich wird es Zoff geben, das ist natrülich.

Bist Du berufstätig? Vielleicht hast Du es geschrieben, ich habe es überlesen. Dann wäre es doch besonders schön, wenn er tagsüber Gesellschaft hat. Mit genug Freiraum, damit sie sich aus dem Weg gehen könnten.

2 Katzentoiletten solltest Du auch einplanen.

LG
Carmen

Hallo!
Tut mir leid, dass ich mir um Lebewesen so viele Sorgen mach, auch wenn sie keine Menschen sind. Sorry bin blöd.
Ab mit der Katze in den Sack und in den See.
lg infi

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Hallo Carmen!
Danke für die Antwort!
Dass ich das Katzenkind nicht als wirkliches Baby zu mir nehme, ist eh klar. Lieber später als früher. Hab meinen jetzigen auch erst mit ca 5 Monaten bekommen, war bis dahin bei der Mama und den Geschwisterchen.

Hab mich auch schon schlau gemacht, wie man Katzen am besten vergesellschaftet, wenns denn mal so weit ist.

Aber OB ich soll, weiß ich nochimmer nicht wirklich. Das ist echt schwierig. Also ich studiere noch und jobbe nebenbei, also ist mein Katzi schon viel alleine… So ein Spielkamerad wär halt schon fein.

lg infi

Hallo,

als erfahrene Katzenmama kann ich Dir sagen, dass es in den wenigsten Fällen zu einer aggressiven Ablehnung kommt. Und dann meist nur, weil der Halter einen wirklich unangenehmen Fehler gemacht hat (meist unbewußt, aber doch spürbar): Babies sind so süüüssss und machen nie was falsch und überhaupt ist dass soooooo süüüüssss, dass es den ganzen Tag geknuddelt wird - und der bisherige Liebling wird mit Missachtung gestraft, wird ständig getadelt nach dem Motto „Was hast Du denn jetzt schon wieder gemacht? Das arme Baby!“

Wenn der Kater noch nicht im „Greisenalter“ ist, wird er eher froh sein, wenn er Gesellschaft bekommt. Und ein Kitten (ist es auch mit 3 Monaten noch) hat sowieso erst mal Narrenfreiheit, so lange es nicht wirklich grobe Fehler macht. Der Kater zeigt dem schon wo die Grenze ist - und da darf sich Mensch nicht einmischen! Auch wenns schwer fällt. Aber die Hackordnung muss ausdiskutiert werden! Solange kein Blut läuft ist das auch völlig in Ordnung.

Ich hatte mal einen "Allein"Kater, der wirklich keinen anderen neben sich geduldet hat. Die Nachbarskatzen mussten einen Riesenbogen um ihn machen. Dann kam Kitten - erst mal fauchen, knurren und überhaupt - aber wehe einer kommt dem Kitten zu nahe! Dann war er der Beste Aufpasser, den es gab… *lach* Nach wenigen Wochen waren sie die besten Freunde.

Eine Illusion muss ich Dir aber noch rauben: Kein Haus-Kater dieser Welt ist Alleinherrscher von Haus und Hof! Fast alle Katzen haben bestimmte Angewohnheiten wie z.B. zu bestimmten Zeiten an bestimmten Orten zu sein. Und viele Katzen teilen sich die Orte an denen es besonders „toll“ ist. Wenn der eine nicht da ist (weil z.B. drinnen) ist irgendwer anders da…
Domestizierte Katzen - insbesondere Hauskatzen - sind keine reinen Einzelgänger, auch wenn dieser Irrglauben nach wie vor besteht. Wären sie das, könnten sie nicht in der Gesellschaft von Menschen leben… *ups, schwer ins lamentieren abschweife*

Also…
Wenn Du Deinem Kater was gutes tun willst und den ganzen Tag arbeiten bist - dann ist eine 2. Katze einfach die bessere Wahl!

Liebe Grüsse

Ab mit der Katze in den Sack und in den See.
lg infi

…leg Schwimmflügel dabei!!!

Hi Infi!

Ich denke, es wird gut sein, wenn Gesellschaft kommt. Zum Blödsinn machen… zum spielen, zum schmusen…
Außerdem ist es auch schön.

Mach es!!!

LG
Carmen

Hallo,

Eine Freundin von mir möchte ihre Katze Junge bekommen lassen

*Kommentar verkneif*

weil ich ihn (zu seiner
eigenen Sicherheit) nur mehr rauslasse, wenn wer da ist, der
notfalls gleich mit ihm zum Tierarzt kann, wenn was passiert.
Also täte ihm ein Spielkamerad sicher gut.

Wenn dein Kater „zu Unfällen neigt“ würde ich mir einen Spielkameraden gut überlegen. Im besten Fall verstehen sich die beiden super - das heißt aber auch, dass sich über Tisch und Bänke gejagd wird, da kann durchaus etwas passieren. Ein Katzenkind ist auch sehr neugierig und verführt den Großen vielleicht zu Aktionen (hohe Bäume etc.), auf die er allein verzichten würde.

Ich würde wieder zu
einem männlichen Tier tendieren, weil mein Großer doch ein
ganz schön wilder Kerl ist, gegen den sich ein Katerchen
sicher besser wehren kann (Ähnlichkeit im Spielverhalten).

Ich hatte letztes Jahr Katzenbabies, ein Mädel wurde an eine Frau abgegeben, die bereits zwei Kater hatte. Einer 13 Jahre alt, der andere 5 und ein echter Raufbold. Ich hatte ernste Befürchtungen, das kleine Mädel käme dort nicht zurecht - sie hat sich aber zu einer richtigen Diva gemausert und die Kater vollkommen unter Kontrolle. Sie begleiten sie, wenn sie in den Garten geht und der Raufbold bringt ihr regelmäßig Mäuse als Geschenke mit.
Ich würde also nicht so sehr nach dem Geschlecht gehen sondern nach dem Wesen des Tieres. Das ist auch ein Grund, warum man möglichst lang warten sollte, bis man das Kind von der Mutter trennt, denn am Anfang sind die Babies einfach alle soooo süß, aber mit der Zeit entwickeln sie eben ihren Charakter und das Kätzchen, was man sich am Anfang „ausgeguckt“ hat passt später vielleicht charakterlich gar nicht so gut zum schon vorhandenen Kater wie ein anderes.

Gruß
Sue

Hallo!
Erstmal danke für deine Antwort!

Eine Illusion muss ich Dir aber noch rauben: Kein Haus-Kater
dieser Welt ist Alleinherrscher von Haus und Hof! Fast alle
Katzen haben bestimmte Angewohnheiten wie z.B. zu bestimmten
Zeiten an bestimmten Orten zu sein. Und viele Katzen teilen
sich die Orte an denen es besonders „toll“ ist. Wenn der eine
nicht da ist (weil z.B. drinnen) ist irgendwer anders da…
Domestizierte Katzen - insbesondere Hauskatzen - sind keine
reinen Einzelgänger, auch wenn dieser Irrglauben nach wie vor
besteht. Wären sie das, könnten sie nicht in der Gesellschaft
von Menschen leben… *ups, schwer ins lamentieren abschweife*

Ich wollte damit ausdrücken, dass wir seit a einem Jahr eben nur mehr ihn haben. Hatten vorher mit ihm 3 Katzen, aber eine wurde leider überfahren und unsere 14-jährige starb an einem Gehirntumor…
Aber danke für die Info!
lg infi

Ich würde also nicht so sehr nach dem Geschlecht gehen sondern
nach dem Wesen des Tieres. Das ist auch ein Grund, warum man
möglichst lang warten sollte, bis man das Kind von der Mutter
trennt, denn am Anfang sind die Babies einfach alle soooo süß,
aber mit der Zeit entwickeln sie eben ihren Charakter und das
Kätzchen, was man sich am Anfang „ausgeguckt“ hat passt später
vielleicht charakterlich gar nicht so gut zum schon
vorhandenen Kater wie ein anderes.

Ah, danke für den Tip, das hatte ich eigentlich gar nicht bedacht.
lg infi