Nochmal ich und es geht um den gleichen Hund wie beim Impfthema. Also, Ronja hat schwere Arthrose an der linken Schulter. Schmerzmittel können laut TA (Dr. Hüttig in Reutlingen) nicht eingesetzt werden, da sie aufgrund der Immunsuppresiva und Corison zu massiven Nebenwirkungen führen können. Bis zu einer tötlich verlaufenden Bauchspeichel-drüsenentzündung ist alles drin, und Dr. Hüttig glaube ich da, ich denke nicht dass er übertreibt.
Wir haben jetzt ein bestimmtes Futter von Hills (j/d) emfohlen bekommen zusätzlich dazu Zeel von Heel. Goldimplantate empfehlen sich wegen der Narkose nicht, da ihr Herz mit beinahe 11 auch nicht mehr das beste ist. Narkose ist nicht zu empfehlen, da auch nicht abzusehen ist wie sie wegen der Medikamente drauf reagiert, also nur im äussersten Notfall. Gehen würde noch eine Eigenbluttherapie, wer von euch hat damit Erfahrung beim Hund?
Wenn der Leidensdruck für den Hund zu groß ist evtl. eine Versteifung des Gelenks. Wer hat hier Erfahrung beim Hund und Schultergelenk, wie läuft der Hund danach?
Ich hoffe mal, dass es soweit nicht kommt und wir es mit den gegebenen Mitteln und Massagen und Physiotherapie einigermassen in den Griff bekommen. Aber damit man im Falle abwägen kann wäre Erfahrungsberichte interessant.
Also, Ronja hat schwere Arthrose an der linken
Schulter. Schmerzmittel können laut TA (Dr. Hüttig in
Reutlingen) nicht eingesetzt werden, da sie aufgrund der
Immunsuppresiva und Corison zu massiven Nebenwirkungen führen
können.
die klassischen Schmerzmittel wie Rymadyl, Metacam, Previcox u.s.w. schlagen zumeist an den Vordergliedmaßen eh nicht so gut an, so dass man Cortison als die nächsthöhere Stufe in der Schmerzbehandlung verwendet.
Du schlägst mit dem Cortison wegen ihrer hämol. Anämie also gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.
Aufs Impfen würde ich bei meinem Hund unter diesen Umständen verzichten.
eigentlich wollten wir das Prednisolon auf Dauer ausschleichen lassen und nur noch auf das Imurek setzen. Wir werden aber einmal mit unserer TÄ sprechen ob wir dann unter diesem Umständen das Prednisolon erhöhen sollten. Was mich wundert ist, dass sie trotz täglicher Prednisolongabe die Entzündung entwickelt hat. Ich kann mich auch nicht mehr genau dran erinnern was es war, aber unser anderer Hund hat als er eine Entzündung am Bein hatte auch Cortison bekommen, aber die Tabletten sahen anders aus als Prednisolon, ich weiss nicht ob es verschiedene Arten Cortison gibt die jeweils an anderen Stellen ansetzen. Ich werde auf alle Fälle am Dienstag mal unsere TÄ nochmals interviewen.
Hi Ute
es gibt verschiedene Arten von Cortikoiden.
Bei Prednisolon ist die Abbaurate im Körper länger. Daher nimmt man bei Dauerbehandlung eher wohl Prednisolon als z.B. Decortin.
Und aus einem anderen Bereich zu urteilen(humanmed: Trotz langzeitbehandlung mit Cortison kann sich z.B. ein akuter Schub bei Morbus Crohn oder Colitis Ulcera entwickeln. Das Cortison fängt häufig nicht mal die kurzfristige Entwicklung ab sondern man muss dann unweigerlich das Cortison wieder enorm steigern um die Entzündung einzufangen.) Gleiches ist beim Hund denkbar.
Daher geh mal zum Vet und besprich dich mit ihm.
Dies nur als Erfahrung zum Thema wieso Entzündung mit Cortison nicht behoben wird.
Gruß Steffen
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ich kann mich Johnnys fachlichem Rat mit eigener aktueller Erfahrung nur anschließen: Rimadyl & Co. helfen an der Vorderhand nur bedingt, genau so war es auch bei meiner Hündin mit Arthrose in der Schulter (17, vor 2 Wochen eingeschläfert wegen Arthrose/Herzinsuffizienz). Cortisontabletten haben es auch nicht gebracht, erst eine Depotinjektion brachte deutliche Besserung. Wenn die Schmerzen sich nicht mehr lindern lassen und der Hund zu stark eingeschränkt wird, muss man dann irgendwann die letzte Runde einläuten - aber so weit ist es bei Euch ja noch nicht.
sicher noch nicht, bisher kann sie noch 2 Stunden den Garten nach Mäusen umgraben, wobei ich das in Zukunft unterbinde, ich denke das ist nicht gerade das Beste fürs Füsschen. Das mit der Gelenkversteifung stell ich mir an der Stelle auch nicht gerade besonders gut vor. Und eine Mitralklappeninsufizienz (ich hoffe mal wieder das man das so schreibt) hat sie auch. Allerdings noch in so geringen Umfang, dass es mit Medikamenten sehr gut einstellbar ist, wenn nicht sogar der Herzmuskel dadurch wieder verkleinert werden kann. Was so ein Hund alles bekommen kann. Ob das Klappenproblem durch die Autoimmunerkrankung kommt ist leider auch nicht feststellbar. Auf alle Fälle war sie beim Impfen noch fit und wurde sogar als bestes Beispiel wie ein gesundes Herz sich anhört vorgestellt. 3 Monate später dann die Erkrankung und die Herzgeräusche.