Hallo liebe Experten,
die Hündin meiner Mutter (8 Jahre alt, Mischling aus Riesenschnauzer und Berner-Sennenhund/Golden Retriever) war bisher sehr bewegungsfaul, was sich aber durch Futterumstellung, 4 Kilo Gewichtsverlust und die Gesellschaft mit meinem jungen Hund total geändert hat. Ihre Bewegungslust ist richtig schön mit anzusehen. Bloß hat sie sich vor einiger Zeit beim Tollen vertreten. Seitdem kommt es immer wieder vor, dass sie besonders nach Ruhephasen (sprich morgens oder abends kurz vor dem letzten Gang nach draußen) vorn links extrem lahmt. In Aktion ist allerdings nichts zu sehen. Meine Mutter war gestern beim Tierarzt, der - da durch Abtasten nichts auffällig war - vorab nur Metacam verschrieben hat. Ich befürchte etwas, dass es eventuell Athrose sein könnte, aber der Tierarzt sah bisher keine Notwendigkeit, in diese Richtung zu gehen. Falls in den nächsten Tagen keine Besserung eintritt, soll meine Mutter noch einmal vorstellig werden. Meine Frage an Euch vorab: Auf was sollte meine Mutter bei der Untersuchung bestehen? Ich fände es schade, wenn die Hündin jetzt durch ihre Bewegungsbegeisterung leidet und man nicht rechtzeitig etwas unternimmt.
Hat jemand Erfahrungen und Tipps?
Vielen Dank und schöne Aprilgrüße
Susan
Hallo
8 Jahre ist schon ein gutes Alter für einen solch großen Hund, der auch noch übergewichtig war. Arthrose ist möglich, kann vom Arzt festgestellt werden und ggf. mit Schmerzmitteln behandeln.
Zu viel Bewegung ist dann auch nicht mehr angesagt, aber regelmäßige.
Diese Diagnose wäre, da die Einschränkung nach längerem Liegen etc. auftritt, eigentlich korrekt. Es dauert dann ganz einfach eine Zeit bis man wieder „rund“ läuft.
Bloß hat sie sich vor einiger
Zeit beim Tollen vertreten. Seitdem kommt es immer wieder vor,
dass sie besonders nach Ruhephasen (sprich morgens oder abends
kurz vor dem letzten Gang nach draußen) vorn links extrem
lahmt. In Aktion ist allerdings nichts zu sehen. Ich
befürchte etwas, dass es eventuell Arthrose sein könnte, aber
der Tierarzt sah bisher keine Notwendigkeit, in diese Richtung
zu gehen.
Es könnte Arthrose sein, es wäre aber untypisch das sie ausgerechnet erst nach dem „Vertreten“ auftritt.
Es gäbe noch die Möglichkeit einer Sehnen, Bänder oder Muskelverletzung. Aus eigener Erfahrung weiß ich das z.B. bei einem „eingeklemmten Nerv“ eher Muskel, man sich auch nach langem Liegen oder Sitzen einlaufen muß.
Kann sein das sie sich auch einen Muskel verdreht hat. Du sagst: vorne, das könnte auch das Schulterblatt betreffen.
Schau mal ob es bei euch einen Physiotherapeuten für Hunde gibt, die können so etwas schnell lokalisieren und behandeln. Wenn es nur eine leichte Zerrung oder Verdrehung ist, kommt das von alleine in Ordnung. Wenn es etwas schwieriger ist brauchst Du einen Therapeuten, je eher der Muskel freikommt, desto besser die „Heilung“.
Grüße von der Jagdelster