Irgendwie brennt mir dieses Thema mächtig unter den Nägeln.
Reiter werden anscheinend im Gelände und im Straßenverkehr als überflüssig angesehen. Gut, es mag Reiter geben, die sich wie die Chaoten aufführen - aber das ist doch nicht die Regel. Die vernünftigen Reiter müssen dann darunter leiden. Das fängt damit an, daß man im Wald (obwohl man sich auf ausgewiesenen Reitwegen befindet) von Fußgängern angepöbelt wird. Letztens versuchte sogar jemand mit seinem Spazierstock auf unsere Pferde einzuschlagen. Wir Reiter dürfen nicht auf extra ausgeschilderte Fuß- und Radwege - jedoch dürfen alle (Fahrradfahrer, Fußgänger) auf unsere extra ausgeschilderten Wege. Und wenn dann noch etwas passiert, sind wir die Blöden. Das kann irgendwie nicht angehen.
Im Straßenverkehr werden wir sowieso als Freiwild angesehen. Reiter müssen ja (lt. Gesetz) auf der Straße reiten. D.h. aber auch, daß wir den Verkehrsidioten quasi ausgeliefert sind. Da wird gehupt, extra nah aufgefahren usw. usw. Eine Straße zu überqueren wird dann zum Glückspiel. Es gibt tatsächlich Menschen, die Pferde erschrecken als Spiel ansehen und extra Gas geben, wenn Reiter in Sicht sind, um dann extra kurz vor dem Pferd scharf zu bremsen, um dann aber auch wieder extra laut anzufahren.
Klar, wie ich oben schon erwähnt habe: es gibt auch unter den Reitern schwarze Schafe die wie die Verrückten durch den Wald heizen ohne auf andere Rücksicht zu nehmen und auf der Straße extra in der Mitte reiten. Ich denke jedoch, daß das kein Grund ist, sich wie oben genannt zu verhalten.
So, daß mußte mal gesagt oder besser geschrieben werden.
Gruß
Yvonne