Schafherde-Lautstärke des Nachts?

Also, mein Mann (der mich natürlich möglichst wenig beunruhigen will), hat mir eben doch ein wenig Sorgen gemacht. Direkt hinter unserem neuen Grundstück, auf dem wir bauen, hat eine Schafherde Quartier. Direkt an den Garten angrenzend steht der Schuppen, von uns aus gesehen hinter dem Schuppen ist die Weide, auf der sie tagsüber grasen.

Er meinte, die haben heute abend (im Schuppen) ziemlich viel und laut geblökt. Abends und tagsüber mach ich mir auch gar keine Sorgen, ist auch eine Entfernung von ca. 30 m bis zum Haus. Aber was ist nachts?? Ich denke, dass Schafe dann doch auch schlafen, oder (?), und somit zumindest nachts kaum mit einer wilden Massenblökerei zu rechnen ist, oder :wink:?

Gruß
Jeanny

Hallo Jeanny,
doch, doch, die legen pünktlich zu Schlafenszeit erst richtig los. Schafe sind Nachttiere und die Kulmination ihre Aktivitäten ist so in etwa um 3 Uhr morgens. :wink:)
Nein, :smile: das war jetzt stark gescherzt :smile:) Also jetzt im Ernst:
das stimmt tatsächlich dass die Schafe des nächtens schlafen :smile:. Wir hatten auch solche Nachbarn und die hatten eigentlich nur Gezeter gemacht kurz vorm Gewitter, oder wenn mal ein Schaf Junge bekommen hat, oder wenn die sich erschrecken…also höchst selten. Allerdings waren *unsere* Schafe nur über Winter in dem Quartier untergebracht.
Aber mach dir keine Sorgen, Schafe sind eigentlich recht manierlich was Krachmachen betrifft.
Schöne Grüße,
Maja

Hallo Jeanny,
also, was Maja schreibt ist schon so.
Zum anderen aber - ihr wolltet doch „auf dem Land“ leben? Da gehört gelegentlicher Güllegestank, ab und zu Schafeblöken, Hundegebell, Hähnekrähen auch zu nachtschlafender Zeit dazu.
Man kann nicht einen Kuchen essen und ihn trotzdem aufbewahren.

In unserer Nachbarschaft hatte sich ein Stadtmensch ein „Häuschen im Grünen“ gebaut, und war dann mit Anzeigen wegen ruhestörenden Lärms (wenn das Milchauto um 5:00 morgens kommt und der Hahn bei Sonnenaufgang sein Volk weckte) und mit Gerichtsverfahren gegen den (schon seit Jahrzehnten bestehenden) Bauernhof nebenan vorgegangen. Inzwischen hat er wohl seine „Liebe zur Natur“ stark relativiert und wohnt am Stadtrand (Nähe Friedhof) - da ist es dann ruhiger.
Gruß
Eckard.

Hallo Jeanny,
also, was Maja schreibt ist schon so.
Zum anderen aber - ihr wolltet doch „auf dem Land“ leben? Da
gehört gelegentlicher Güllegestank, ab und zu Schafeblöken,
Hundegebell, Hähnekrähen auch zu nachtschlafender Zeit dazu.
Man kann nicht einen Kuchen essen und ihn trotzdem
aufbewahren.

  1. Wir sind keine Stadtmenschen! Und selbst wenn es so wäre…darf man dann keine Frage zu der Lautstärke einer Schafherde stellen??

  2. Schöne Ansichten, die du hast, hilft mir aber nicht weiter…hättest du meine Frage im Detail gelesen und verstanden, hättest du eher eine begründete Antwort geben können.

Hallo Jeanny,
so ganz verstehe ich Deine heftige Reaktion nicht.

darf man dann keine Frage zu der Lautstärke einer
Schafherde stellen?

Aber sicher doch, das habe ich ja nicht in Abrede gestellt.

hättest du eher eine begründete Antwort geben können.

Das hatte Maja ja bereits getan.

Meine Anmerkungen waren ja auch nicht als Kritik an Deiner Frage gemeint. Es lesen ja hier immer eine Menge Leute außer den direkten „Akteuren“ mit und daher richteten sie sich eher an Leute, die mit „Landleben“ nur Ruhe und Beschaulichkeit verbinden und dann total aus allen rosa Wolken fallen, wenn es mal ein wenig nach Mist stinkt. Wenn Euch das nichts ausmacht, ist ja alles in Ordnung :smile:

Auf gute Nachbarschaft mit den Schafen!
Eckard

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