Ich halte demnächst in meinem Politik-Unterricht ein Referat über die Massenschlachtungen durch die BSE-Krise. Kennt jemand hilfreiche Seiten, auf denen ich Material finden köntne (Zeitungsartikel, Stellungnahmen, etc.?)
Vielen Dank!
Galli
Hallo Galli!
Das klingt so dramatisch „Massenschlachtungen“.
Warst Du vor der BSE-Zeit mal in einem Schlachthof? Massenschlachtungen finden dort jeden Tag statt.
Vergiß bei Deinem Vortrag nicht zu erwähnen, welch ein Glück die Rinder zur Zeit haben. Ihre Lebenszeit ist durch die Nichtschlachtungen zur Zeit sehr gestiegen und sie kauen in Ruhe ihr Futter weiter, obwohl sie schon vor Monaten massengeschlachtet sein sollten.
Das Wort „Massenschlachtung“ ist so falsch, wie die gesamte Aufregung um BSE. Es müßte heißen „Spätere Schlachtung“ oder „Aufgeschobene Schlachtung“.
Versuch es doch mal bei den Bauernverbänden : „Landvolk“, „Bauernverband“, „Zuchtvieh“, es wird dort sicher genug Informationen geben.
Gruß Werner
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hallo werner, hallo galli,
ich darf werners beitrag etwas zurechtrücken.
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das wort „massenschlachtungen“ ist eine erfindung der journaille - hört sich gut an, macht gruselige schauer und mobilisiert die masse.
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gemeint ist etwas ganz anderes: durch die zurückhaltung der konsumenten beim fleischverzehr entstand ein überangebot, das wie butterberge, milchseen (was gab es da nicht noch alles) irgendwie abgebaut werden muss. neben den jetzt „schlachtreifen“ rindern wachsen ja auch noch die tiere heran, die erst in drei jahren auf den markt kommen werden.
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also verfielen politiker auf die idee der „fleischverbrennung“. die tiere sollten angekauft, geschlachtet (bis hierher alles ein ganz normaler vorgang), dann aber - mangels verkaufsmöglichkeit - verbrannt werden.
mittlerweile denken die politiker auch an eine „einlagerung“ der geschlachteten tiere - was ich persönlich für (wirtschaftlichen) unsinn halte. denn die konsumenten werden auch in späteren jahren (wie heute) nicht daran glauben, getestetes, eingelagertes fleisch sei ungefährlich. (es sei denn, die zusammenhänge bse/jakob-kreutzfeld-krankheit/testmöglichkeiten sind bis dahin wissenschaftlich fundiert - was bis heute ja nur in ansätzen der fall ist!)
- ich halte die fleischverbrennung tatsächlich für die bessere lösung (bitte steinigt mich nicht!). das möglicherweise kontaminierte fleisch wird vernichtet und der konsument bekommt die garantie, in zukunft bse-freies fleisch kaufen zu können.
Das Wort „Massenschlachtung“ ist so falsch, wie die gesamte
Aufregung um BSE.
die „aufregung um bse“ wird vor dem hintergrund der boulevard-berichterstattung schon verständlich. auch wenn die chancen einer erkrankung 1 : 1 million betragen, unbekannte (und dann noch geistig verwirrende) krankheiten verunsichern nun einmal den leser, der ja kaum die möglichkeit hat, sich exakt zu informieren.
als schizophren bezeichne ich allerdings, wenn nicht im gleichen ausmass die gefahren eines lungenkrebses (chance 1 : 400 ?) das raucherverhalten ändern können - oder wenn jeder lottospieler darauf hofft, derjenige mit dem jackpot zu werden (chance 1 : 8 mio?)
Danke für deine Stellungnahme, aber das wollte ich eigentlich gar nicht wissen…
Mir geht es nur darum, informative Seiten zu finden, evtl. auch Stellungnahmen des Tierschutzbundes usw., um ein möglichst vielseitiges Referat halten zu können! Mich interessiet sowohl die politische Seite als auch die moralische!
Galli
Hier findest du eine Menge links zu BSE:
http://www.kuh.at/muhgazin/bse/bselinks.htm
Dieser Tierschutzverein ist auch recht engagiert in der Sache:
http://www.vier-pfoten.at/ mit links zu ähnl. Vereinen
Ganz unten in dieser site gibt es links, unter denen du event. Stellungsnahmen zu den Massenschlachtungen finden könntest („Konsument“ usw. …)- Ich habe selbst nicht nachgelesen.
http://www.bse.co.at/
Über die sites der TV-Sender könntest du es auch probieren.
Viel Erfolg! Helene
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Mal einen Schritt zurücktreten …
… und schon sieht alles gar nicht mehr so bedrohlich aus.
Danke, Antennaria, dass Du die Perspektive mal zurechtgerückt hast.
Der Wahnsinn bsteht weder im Schlachten (das ja sowieso erfolgt wäre) noch im Verbrennen (das genauso unsinnig ist wie das Obstvernichten jeden Herbst), sondern in der durch an Planwirtschaft gemahnenden Aushebelung marktwirtschaftlicher Prinzipien in der Agrarwirtschaft.
Gruß Eckard.
hi eckard,
, sondern in der durch an
Planwirtschaft gemahnenden Aushebelung marktwirtschaftlicher
Prinzipien in der Agrarwirtschaft.
richtig.
hast schon die neueste meldung gehört? künast befürwortet rindfleischlieferungen nach korea!
ob die menschen dort wohl bse-immun sind - oder warum sollen/können koreaner genau jenes deutsche rindfleisch essen, welches den deutschen zu suspekt zum verzehr ist???