Brustkrebs bei einer Huendin?

Was fuer Erkrankungen der Mamilla (Brust) bei Hunden gibt es?
Ist es moeglich, das eine Huendin an einer Erkrankungen in der
Brust leidet, die sich als Krebs herausstellt.
Vielen Dank fuer Deine Bemuehungen und einen schoenen Tag
wuenscht Dir

Peter Egli

Hallo Peter !

Aber ja !
Wir hatten bisher zwei Schäferhündinnen, die beide Brustkrebs hatten. Die Ärzte nennen es wohl Krebs der Mamaleiste.
Du kannst es selbst fühlen, wenn Du die Hündin regelmäßig dort kraulst… Es gibt dort zwei Arten von Tumoren.
Die eine ist meistens ungefährlich, fühlt sich für einen Laien aber so an. Ist groß wie eine Murmel und sehr hart. Der Hund hat keine Schmerzen, wenn man dort drückt. Dieser Tumor wächst und kann tennisballgroß werden. Wächst dann auch durch die Haut nach außen. Das sollte entfernt werden und natürlich im Labor untersucht.
Die zweite Art von Tumor fühlt man nur, wenn man dort regelmäßig den Hund krault. Es fühlt sich an wie ein langer Muskelstreifen. Man kann ihn fast mit der ganzen Hand umschließen und man hat das Gefühl, das gehört dort nicht hin. Man fühlt ihn erst als Laie, wenn er diese Größe hat. Die Hündin hat keine Schmerzen, wenn man dort drückt.
Das muß sofort operiert werden. Gleichzeitig empfiehlt sich eine Röntgenaufnahme der Lunge und der anderen Organe. Dieser Tumor wächst schnell weiter und geht ins Herz und Lunge.

Unsere erste Hündin hatte nach einer OP keine Probleme mehr und starb normal an Herzstillstand.
Die zweite Hündin wurde in 18 Monaten dreimal operiert. Der Krebs war aber schon weiter gewandert und wir mußten sie einschläfern lassen.

Brustkrebs bei Hunden ist sehr häufig und schon fast als normal anzusehen. Eine OP kostet zwischen 400,- und 900,-DM. Was nicht zuviel ist.
Sollte die Hündin , die schon mal Brustkrebs hatte, anfangen zu husten und dann zum Schluß, mit Erbrechen, Wasser verlieren, ist der Krebs im Herz und Lunge und der Hund nicht mehr zu retten.

Wenn es bei Euch so ist, laßt sie operieren, aber nicht zu oft!!
Gruß Werner

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es gibt einige Krankheiten an der Hundebrust. Milchdrüsenentzündung aber auch Brustkrebs. Eine genaue Diagnose kann nur der Tierarzt bzw. die Tierklinik liefern. Ich habe keine Ahnung, wo in der Schweiz solche Kliniken sind. In Deutschland ist die südlichste Uni-Klinik in München. In jedem Fall nehme die Sache ernst (bitte keine Panik!) und gehe zum Arzt, wenn nötig, auch zu einem Zweiten. Noch ein Hinweis. In guten Buchhandlungen gibt es für uns Laien verständliche Bücher. Ich habe mehrere davon im Regal und schaue immer dort nach, wenn mir an meiner Hündin (frühers hatte ich nur Rüden) verdächtig vorkommt. In manchen Fällen schadet es auch nicht in Büchern nachzulesen, die sich mit menschlichen Erkrankungen befassen, denn ein großer Teil der Hundekrankheiten gibt es auch beim Menschen, insb. im Bereich der Inneren Medizin

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Hallo !

Jeder/de Tierarzt/ärztin ist dazu befähigt, eine Gewebeprobe zu entnehmen. Man braucht dazu keine Spezialklinik. Ich finde, das ist Panikmache.
In den Tierarztkliniken sind MamaleistenOPs an der Tagesordnung.

Bücher sagen Dir, was es so alles an Krankheiten gibt, aber erst die Untersuchung durch den Tierarzt gibt Dir Gewißheit, daß mit dem Tier nichts ist.
Außerdem wird bei Verdacht eine Blutprobe genommen.
Gruß Werner

Bei den Büchern habe ich eine andere Meinung. Ich bin IN der Uni-Klinik München auf eine falsche Diagnose eines fertigen Tierarztes BEINAHE hereinfallen („der Hund hat nur etwas erhöhten Kali-Wert“ - zwischen den Zeilen nahm ich zur Kenntnis, daß offenbar das Herrchen spinnt und der Hund pumperlmunter ist). Zuvor hat schon ein Tierarzt eine falsche Diagnose („der Hund hat Epilepsie“) gestellt, die ich in der Tierklinik nachprüfen lassen wollte. Die Wirklichkeit sah grausamer aus. Der Hund hatte eine Urämie mit massiv geschädigtem Herzen. Die erste fehlerhafte Diagnose der Tierklinik München (wir haben einige humanmedizinsche Kenntnisse) ließ ich kurz darauf von einem anderen Tierarzt der Tierklinik nachprüfen; auch der Chefarzt der Tierklinik München konnte nicht verstehen, warum der „Kollege“ so einen Schmarrn verzapfte. Vier Wochen später mußte der Schäferhund nach 5 Lebensjahren eingeschläfert werden.

Seit dem Vorfall, lasse ich mir alle wichtigen Daten geben und schau im Schettler & Co. nach, was die Diagnose für uns Zweibeiner und dann ggf. für den Hund zu bedeuten hat. Mit dieser Einstellung, Vertrauen ist gut, Kontrolle schadet nicht, komme ich mit den Tierärzten klar.

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Bei den Büchern habe ich eine andere Meinung. Ich bin IN der
Uni-Klinik München auf eine falsche Diagnose eines fertigen
Tierarztes BEINAHE hereinfallen („der Hund hat nur etwas
erhöhten Kali-Wert“ - zwischen den Zeilen nahm ich zur
Kenntnis, daß offenbar das Herrchen spinnt und der Hund
pumperlmunter ist). Zuvor hat schon ein Tierarzt eine falsche
Diagnose („der Hund hat Epilepsie“) gestellt, die ich in der
Tierklinik nachprüfen lassen wollte. Die Wirklichkeit sah
grausamer aus. Der Hund hatte eine Urämie mit massiv
geschädigtem Herzen. Die erste fehlerhafte Diagnose der
Tierklinik München (wir haben einige humanmedizinsche
Kenntnisse) ließ ich kurz darauf von einem anderen Tierarzt
der Tierklinik nachprüfen; auch der Chefarzt der Tierklinik
München konnte nicht verstehen, warum der „Kollege“ so einen
Schmarrn verzapfte. Vier Wochen später mußte der Schäferhund
nach 5 Lebensjahren eingeschläfert werden.

Seit dem Vorfall, lasse ich mir alle wichtigen Daten geben und
schau im Schettler & Co. nach, was die Diagnose für uns
Zweibeiner und dann ggf. für den Hund zu bedeuten hat. Mit
dieser Einstellung, Vertrauen ist gut, Kontrolle schadet
nicht, komme ich mit den Tierärzten klar.

Sicher kommst Du mit allen Tierärzten klar, wenn Du mit einer fertigen Eigendiagnose in der Praxis auftauchst. Dem Arzt dann schilderst, wie der Hund mit seiner, von Dir dagnostizierten, Krankheit umgeht .
Was soll der Tierarzt anders machen, als Dir glauben? Du kennst den Hund am besten und keiner wird glauben, daß Du absichtlich etwas schädliches für den Hund aussagst.
Man geht auch nicht unbedingt zu einem „fertigen“ Tierarzt in eine Uniklinik. Ich gehe grundsätzlich zu erfahrenen, lange praktizierenden Ärzten. Und bin damit immer gut gefahren.

Warum empfiehlst Du dann aber für so eine Allerweltsoperation eine Spezialklink?? Das war vollkommen unnötig und erschreckt die Hundebesitzer. So eine Krebsoperation an der Milchleiste ist heute überhaupt nichts für einen Arzt.

Aber, natürlich kann sich auch mal ein Arzt täuschen, denn der Hund kann nicht reden und für ihn macht das der Hundehalter. Und wenn der die Symptome ganz fachmännisch aus einem Buch holt, kann so eine Aussage eines Arztes schon mal falsch sein.

Ich halte grundsätzlich erstmal den Mund und laß den Arzt untersuchen. Dann vergleichen wir.

Bei den Büchern habe ich eine andere Meinung. Ich bin IN der
Uni-Klinik München auf eine falsche Diagnose eines fertigen
Tierarztes BEINAHE hereinfallen („der Hund hat nur etwas
erhöhten Kali-Wert“ - zwischen den Zeilen nahm ich zur
Kenntnis, daß offenbar das Herrchen spinnt und der Hund
pumperlmunter ist). Zuvor hat schon ein Tierarzt eine falsche
Diagnose („der Hund hat Epilepsie“) gestellt, die ich in der
Tierklinik nachprüfen lassen wollte. Die Wirklichkeit sah
grausamer aus. Der Hund hatte eine Urämie mit massiv
geschädigtem Herzen. Die erste fehlerhafte Diagnose der
Tierklinik München (wir haben einige humanmedizinsche
Kenntnisse) ließ ich kurz darauf von einem anderen Tierarzt
der Tierklinik nachprüfen; auch der Chefarzt der Tierklinik
München konnte nicht verstehen, warum der „Kollege“ so einen
Schmarrn verzapfte. Vier Wochen später mußte der Schäferhund
nach 5 Lebensjahren eingeschläfert werden.

Seit dem Vorfall, lasse ich mir alle wichtigen Daten geben und
schau im Schettler & Co. nach, was die Diagnose für uns
Zweibeiner und dann ggf. für den Hund zu bedeuten hat. Mit
dieser Einstellung, Vertrauen ist gut, Kontrolle schadet
nicht, komme ich mit den Tierärzten klar.

Sicher kommst Du mit allen Tierärzten klar, wenn Du mit einer
fertigen Eigendiagnose in der Praxis auftauchst. Dem Arzt dann
schilderst, wie der Hund mit seiner, von Dir dagnostizierten,
Krankheit umgeht .

so schlau bin ich auch, daß ich nicht mit der fertigen Diagnose zum Arzt gehe. Ich weiß ganz genau, daß das nicht gerade die feine englische Art ist, ihm vorher zu sagen, was Sache ist! Wenn aber ein Arzt (der Betreffende schied kurz danach aus der Uni aus, weil er sich selbständig machte), aus den Laborwerten die falschen Schlüsse zieht, dann werde ich aber sauer!

Was soll der Tierarzt anders machen, als Dir glauben? Du
kennst den Hund am besten und keiner wird glauben, daß Du
absichtlich etwas schädliches für den Hund aussagst.
Man geht auch nicht unbedingt zu einem „fertigen“ Tierarzt in
eine Uniklinik. Ich gehe grundsätzlich zu erfahrenen, lange
praktizierenden Ärzten. Und bin damit immer gut gefahren.

Ich war vorher bei einem - vielleicht - erfahrenen Tierarzt in Dachau. Doch dessen Diagnose erschien mir so aberwitzig, daß ich sie in der Uni-Klinik „nachprüfen“ lassen wollte.

Warum empfiehlst Du dann aber für so eine Allerweltsoperation
eine Spezialklink?? Das war vollkommen unnötig und erschreckt
die Hundebesitzer. So eine Krebsoperation an der Milchleiste
ist heute überhaupt nichts für einen Arzt.

Wieso erschrecke ich damit andere Hundehalter? Es gibt Tierärzte, die eine solche OP nicht ausführen wollen oder können.

Aber, natürlich kann sich auch mal ein Arzt täuschen, denn der
Hund kann nicht reden und für ihn macht das der Hundehalter.
Und wenn der die Symptome ganz fachmännisch aus einem Buch
holt, kann so eine Aussage eines Arztes schon mal falsch sein.

Ich habe für mich die Entscheidung getroffen, daß ich mir, wenn nötig, die Laborwerte genauestens erklären lasse und durch Nachfragen versuche ich herauszubekommen, ob der Herr Doktor sich seiner Sache sicher ist, oder nicht. Desgleichen gilt bei Medikamenten; auch hier wollen wir genau Bescheid wissen (in der Familie ist eine Apothekerin).

Ich halte grundsätzlich erstmal den Mund und laß den Arzt
untersuchen. Dann vergleichen wir.

Siehste, das mache ich auch. Du wirst es nicht für möglich halten, es ist aber so, mit dem derzeitigen Tierarzt kommen wir schon seit vielen Jahren gut aus. Desgleichen galt auch für einen Kollegen, bei dem wir, an einem anderen Wohnort, dessen Fähigkeiten ich bei anderen Ärzten sehr stark vermisse (er rettete meine Hündin vor dem Erblinden; einen schwer verletzten Kater flickte er sehr gut zusammen).