Hundegedächtnis und Verstand?

Wir haben morgen mal wieder Nachbarin’s Hündin (Labrador) in Pflege. Ich weiß, dass sie uns kennt und liebt, aber wieviel und was können sich Hunde wirklich merken?

Ich weiß zumindest, dass sie mal nach ca. 1 Jahr Abwesenheit zielstrebig den Weg in die Abstellkammer gefunden hat (wo die Schweineöhrchen liegen :wink:), obwohl sie bis dahin dort nur einmal was bekommen hat!

Das Problem, was ich jetzt habe, ist folgendes: Der Hund ist ziemlich viel alleine, da die Nachbarin alleine und ganztags berufstätig ist (Schichtdienst). Ich habe das Gefühl, wenn wir auf Bellen o.ä. viel reagieren, d.h. sie dann holen, bellt sie umso mehr das nächste mal. Wenn sie mal bei uns geschlafen hat, „ruft“ sie förmlich nach uns!

Tu ich der Hündin dann was gutes, wenn sie bei uns schlafen darf? Oder wäre es besser, sie soweit wie möglich im normalen Rythmus zu belassen? Sie tut mir immer so leid und will gar nicht mehr nach Hause, da sie weiß, dass sie da alleine ist. Ich weiß aber nicht, ob wir das Problem noch verstärken, indem wir sie zeitweise bei uns aufnehmen??

Gruß
Jeanny

Wir haben morgen mal wieder Nachbarin’s Hündin (Labrador) in
Pflege. Ich weiß, dass sie uns kennt und liebt, aber wieviel
und was können sich Hunde wirklich merken?

Unser Hund (Mischling, leider gestorben mit 15 Jahren) hat genau gewußt, daß wir nicht mehr weit von zu Hause sind, wenn es einige male mit dem Auto über Kopfsteinpflaster ging.

Das Problem, was ich jetzt habe, ist folgendes: Der Hund ist
ziemlich viel alleine, da die Nachbarin alleine und ganztags
berufstätig ist (Schichtdienst). Ich habe das Gefühl, wenn wir
auf Bellen o.ä. viel reagieren, d.h. sie dann holen, bellt sie
umso mehr das nächste mal. Wenn sie mal bei uns geschlafen
hat, „ruft“ sie förmlich nach uns!

Wir haben ja selbst einen Labrador (jetzt 10 Monate) und stellen fest:
das ist kein Hund, das man mal eben 8 Stunden einsperren kann. Es ist ein Jäger, und da muß man Zeit für haben. Sonst kann es sogar sein, daß er (oder sie) aggressiv wird, weil er (sie) nicht ausgelastet ist. Ich glaube, die Besitzer tun nichts Gutes, daß sie diesen lieben Hund besitzen.

Wir haben morgen mal wieder Nachbarin’s Hündin (Labrador) in
Pflege. Ich weiß, dass sie uns kennt und liebt, aber wieviel
und was können sich Hunde wirklich merken?

Ich weiß zumindest, dass sie mal nach ca. 1 Jahr Abwesenheit
zielstrebig den Weg in die Abstellkammer gefunden hat (wo die
Schweineöhrchen liegen :wink:), obwohl sie bis dahin dort nur
einmal was bekommen hat!

Hallo Jeanny!
Wir alle wissen, das die Nase eines Hundes einige tausendmal feiner ist, als die des Menschen. Aber wir alle glauben, daß der Hund ein so tolles Gedächtnis hat. Hat er, ganz sicher. Aber nicht, um sich gedanklich in etwas hinein zu versetzen oder über Jahre hinaus irgendwelche Dinge merken zu können, sondern er merkt sich die einzelnen Gerüche. Alles andere geht nicht, nur Geruch.
Wenn Euer Gasthund zielstrebig in den Raum mit den Schweineohren läuft, dann hat er sich nicht das Zimmer als Raum gemerkt, sondern er riecht schon draußen vor der Tür die Schweineohren.

Das Problem, was ich jetzt habe, ist folgendes: Der Hund ist
ziemlich viel alleine, da die Nachbarin alleine und ganztags
berufstätig ist (Schichtdienst). Ich habe das Gefühl, wenn wir
auf Bellen o.ä. viel reagieren, d.h. sie dann holen, bellt sie
umso mehr das nächste mal. Wenn sie mal bei uns geschlafen
hat, „ruft“ sie förmlich nach uns!

Ganz sicher!

Tu ich der Hündin dann was gutes, wenn sie bei uns schlafen
darf? Oder wäre es besser, sie soweit wie möglich im normalen
Rythmus zu belassen? Sie tut mir immer so leid und will gar
nicht mehr nach Hause, da sie weiß, dass sie da alleine ist.
Ich weiß aber nicht, ob wir das Problem noch verstärken, indem
wir sie zeitweise bei uns aufnehmen??

Warum sollte man das Problem verstärken, wenn man sie holt und sich mit ihr beschäftigt??!! Jede Minute mit Menschen hilft dem Hund. Allein ist kein Hund gern. Natürlich wird er bellen, wenn er weiß, dann holt man mich.
Ein Hund hat aber auch ein sehr gutes Zeitgefühl. Wenn Ihr ihn regelmäßig zu ganz bestimmten Zeiten holt, wird er sich schnell daran gewöhnen und wahrscheinlich nicht mehr bellen. Das dauert natürlich seine Zeit, es funktioniert nicht schon nach einer Woche. Aber es wird klappen, da könnt Ihr sicher sein.
Gruß Werner

Gruß
Jeanny

Hi!
Ich habe über 2 Jahre lang einen Hund betreut, der gegenüber auf einem Bauernhof lebte, und um den sich außer mir niemand kümmerte. Ich bin regelmäßig nachmittags zu ihm gegangen und habe ihn für ein paar Stunden geholt. Er hat sich gut entwickelt, da die Kontinuität der Beziehung wichtig ist! Er hat sich auf mich verlassen und hatte eine feste Bezugsperson. Das ist sehr wichtig für einen Hund! Demnach hat er die einsame Zeit im Stall auch relativ unbeschadet überstanden.
Gebellt hat er nur, wenn ich mal nicht um die „abgemachte“ Zeit am Nachmittag kam, weil er mich dann vermisste. Ein bestimmter Rhythmus ist sehr wichtig! Du schadest dem Hund also sicher nicht, wenn du ihn zu dir holst, aber es sollte am besten regelmäßig sein, damit der Hund sich darauf einstellen kann, damit er auf etwas warten kann und den Rest der Zeit nicht all zu traurig ist. Kümmer dich ruhig um ihn!! Vielleicht bekommst du ihn ja eines Tages für immer!
Galli

Wir können uns eben nicht regelmäßig um sie kümmern, da wir ebenfalls ganztags berufstätig sind. An der Grundsituation wird sich also nichts ändern. Ich hatte eben Sorge, dass sie noch schlechter alleine bleiben kann, wenn wir sie mal wieder geholt haben. Außerdem ziehen wir bald weg, und können uns dann gar nicht mehr um sie kümmern. Das tut mir schon in der Seele weh, da hier niemand anders ist, der sich mal in Notsituationen um sie kümmern kann.

Gruß
Jeanny

hallo jeanny,

so bitter es ist: irgendjemand sollte deiner nachbarin
nahelegen, sich von dem tier zu trennen.
hunde sind rudeltiere, und sie brauchen ihr rudel, sei es auch
noch so klein. dies beinhaltet auch rituale und gemeinsamkeiten.
durch deine fürsorge wird das tier verunsichert: es weiß nicht,
wohin es gehört (das ist dir nicht anzulasten, ich tue sowas
auch, im ernstfall…)
so ist es mit rudeltieren: ganz oder garnicht.
der nachbarin wäre vielleicht mit einem kater geholfen. der
kommt alleine klar, solange es was zu fressen gibt.
kannst du mit ihr darüber reden?

gruß, frank

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Entschuldigung, aber hier muss ich mal wiedersprechen.
Ein Labrador-Retriever ist kein Jäger sondern ein Apportier-
hund (retrieve). Wenn man ihn nicht beschäftigt, kann er wohl
verblöden, aber Agressivität liegt ganz und gar nicht in seinem Wesen. „Willing to please“ liegt im Wesen des Labradors, deshalb ist er eigentlich auch ganz gut zu erziehen. Und soweit ich
weiss, assoziieren Hunde. Deshalb sollte man einen Hund, der
weggelaufen ist und dann wieder kommt auch niemals strafen, weil
er die Strafe mit dem Wiederkommen assoziiert und nicht mit
dem Weglaufen. Wie Werner schon sagte, die Schweineohren - die
riecht er wahrscheinlich meilenweit - das Gehör ist auch ziem-
lich ausgeprägt.
8 Stunden allein, dass ist schon ganz schön lange. Wenn Ihr
Spass daran habt, den Hund zu Euch zu nehmen, dann macht das
doch. Das schadet ihm bestimmt nicht. Und den Besitzern würde
ich vorschlagen mal zu schauen, ob es in der Nachbarschaft et-
was größere Kinder gibt, die nachmittags mit dem Hund mal raus-
gehen. Es gibt viele, die vernarrt in Hunde sind und keinen haben dürfen und sich auch gern ein kleines Taschengeld ver-
dienen.
Gruß Uschi

Hallo Uschi, in einem hast du natürlich recht: Er ist zuerst ein Apportier-Hund, aber meiner hascht spielend hinter allem hinterher, was sich bewegt. Und nun zur Aggressivität:
Nach einer Untersuchung von PODBERSCEK and BLACKSHAW (1990) waren vor allem männliche
Vertreter großer Hunderassen, vor allem Deutsche Schäferhunde, Bull–terrier, Pit Bull Terrier und Labradors
an Bißverletzungen beteiligt. In den meisten Fällen waren die Opfer dem Hund bekannt und der Vorfall
geschah in unmittelbarer Umgebung des eigenen Territoriums. Streunende Hunde attackierten Menschen nur
selten.

AVNER und BAKER (1991) werteten Bißverletzungen bei insgesamt 168 Kindern aus. In 35 Fällen
waren Deutsche Schäferhunde beteiligt, in 33 Fällen Pit Bulls, weiters 9 Rottweiler, 7 Dobermann, 6 Terrier
und 5 Huskies. Rüden bissen häufiger als Hündinnen und die meisten Bißverletzungen erfolgten durch dem
Kind bekannte Hunde und im direkten Umkreis des Wohnbereiches des Hundes.

BLACKSHAW (1991) fand in einer Auswertung von Daten einer Spezialklinik für Verhaltensstörungen
in Australien bei 87 Hunden, die wegen Aggression gegen Menschen vorgestellt wurden 16% Bullterrier, 15%
Deutsche Schäferhunde und Schäfermischlinge, 9,2% Hütehunde, 9,2% Terrier, 8% Labradors, je 5,7% Pudel
und Cockerspaniel und 4,6% Rottweiler.
Die Daten habe ich von http://www.maulkorbzwang.de
und ich glaube, daß es sich da um fundierte Angaben handelt. Wenn Hunde beißen, dann sicher in den meisten Fällen, weil sie falsch erzogen worden sind oder nicht augelastet sind, so liebt sie auch sein mögen.

Entschuldigung, aber hier muss ich mal wiedersprechen.

Ein Labrador-Retriever ist kein Jäger sondern ein Apportier-
hund (retrieve). Wenn man ihn nicht beschäftigt, kann er wohl
verblöden, aber Agressivität liegt ganz und gar nicht in
seinem Wesen. „Willing to please“ liegt im Wesen des
Labradors, deshalb ist er eigentlich auch ganz gut zu
erziehen. Und soweit ich
weiss, assoziieren Hunde. Deshalb sollte man einen Hund, der
weggelaufen ist und dann wieder kommt auch niemals strafen,
weil
er die Strafe mit dem Wiederkommen assoziiert und nicht mit
dem Weglaufen. Wie Werner schon sagte, die Schweineohren - die
riecht er wahrscheinlich meilenweit - das Gehör ist auch ziem-
lich ausgeprägt.
8 Stunden allein, dass ist schon ganz schön lange. Wenn Ihr
Spass daran habt, den Hund zu Euch zu nehmen, dann macht das
doch. Das schadet ihm bestimmt nicht. Und den Besitzern würde
ich vorschlagen mal zu schauen, ob es in der Nachbarschaft et-
was größere Kinder gibt, die nachmittags mit dem Hund mal
raus-
gehen. Es gibt viele, die vernarrt in Hunde sind und keinen
haben dürfen und sich auch gern ein kleines Taschengeld ver-
dienen.
Gruß Uschi

Vertreter großer Hunderassen, vor allem Deutsche
Schäferhunde, Bull–terrier, Pit Bull Terrier und Labradors
an Bißverletzungen beteiligt.

Hallo !
Was war das für eine Untersuchung??? Ein Labrador unter den am meisten beißwütigen Hunden!! Das ist für mich unglaublich. Labradors sind die harmlosesten, ich will nicht sagen dämlichsten Hunde, was Aggressivität angeht. Wir haben seit einem Jahr einen Labrador als Pflegehund. Durch ihn haben wir drei andere Labradors kennengelernt, also wer von ihnen behauptet, sie gehören zu den Beißern, lügt!!! Oder arbeitet für eine andere Hunderasse. Denn Untersuchungen werden immer in Auftrag gegeben .

In den meisten Fällen

waren die Opfer dem Hund bekannt und der Vorfall
geschah in unmittelbarer Umgebung des eigenen
Territoriums.

Wozu da noch teure Untersuchungen? Das weiß jeder Hundehalter, daß sein Hund sein Territorium verteidigt und fast nur hier aktiv wird. Deshalb sollte man seinen Hund auf dem täglichen g l e i c h e n Spazierweg auch anleinen, weil dies sein Revier ist und er diesen Weg als sein Eigentum ansieht. Geht man plötzlich einen anderen Weg, wird jeder sehen, daß der Hund nicht mehr so umherstreunt, sondern in der Nähe de Halters bleibt. Er riecht seine eigenen Markierungen nicht und ist unsicher.

AVNER und BAKER (1991) werteten
Bißverletzungen bei insgesamt 168 Kindern aus. In 35 Fällen
waren Deutsche Schäferhunde beteiligt, in 33 Fällen
Pit Bulls, weiters 9 Rottweiler, 7 Dobermann, 6 Terrier
und 5 Huskies. Rüden bissen häufiger als Hündinnen
und die meisten Bißverletzungen erfolgten durch dem
Kind bekannte Hunde und im direkten Umkreis des
Wohnbereiches des Hundes.

Diese Zahlen sagen überhaupt nichts aus, wenn man bedenkt, daß unter den großen Hunden der Deutsche Schäferhund der am häufigst vertretene ist. Wenn solche Zahlen benutzt werden, dann bitte mit der Zahl der einzelnen Hunderassen, welche im Untersuchungsgebiet leben. Sonst ist so eine Angabe unfair und einfach nicht professionell.
Ebenso die Behauptung, Rüden seien beißwütiger. Jedes Mitglied eines Hundevereins sagt das Gegenteil, Weibchen sind meistens aggressiver und beißen schneller zu.

Die Daten habe ich von http://www.maulkorbzwang.de
und ich glaube, daß es sich da um fundierte Angaben handelt.
Wenn Hunde beißen, dann sicher in den meisten Fällen, weil sie
falsch erzogen worden sind oder nicht augelastet sind, so
liebt sie auch sein mögen.

Die Adresse „ww.maulkorbzwang“ sagt mehr über den Inhalt aus, wie die Zahlen selbst. Ein Hund, der beißt, ist nicht zwangsläufig falsch erzogen. Ein Hund verändert zum Erstaunen vieler Hundehalter oft sein Wesen. Vielleicht durch eine unerkannte Krankheit und, wie in letzter Zeit festgestellt, durch die Borreliose. (Zeckenbiß). Ein lange Jahre über friedlicher Hund kann dadurch plötzlich und wirklich unerwartet zum Beißer werden.

Entschuldigung, aber hier muss ich mal wiedersprechen.

Ein Labrador-Retriever ist kein Jäger sondern ein Apportier-
hund (retrieve). Wenn man ihn nicht beschäftigt, kann er wohl
verblöden, aber Agressivität liegt ganz und gar nicht in
seinem Wesen. „Willing to please“ liegt im Wesen des
Labradors, deshalb ist er eigentlich auch ganz gut zu
erziehen.

Richtig!!!

Gruß Werner

Vertreter großer Hunderassen, vor allem Deutsche
Schäferhunde, Bull–terrier, Pit Bull Terrier und Labradors
an Bißverletzungen beteiligt.

Hallo !
Was war das für eine Untersuchung??? Ein Labrador unter den
am meisten beißwütigen Hunden!! Das ist für mich unglaublich.
Labradors sind die harmlosesten, ich will nicht sagen
dämlichsten Hunde, was Aggressivität angeht. Wir haben seit
einem Jahr einen Labrador als Pflegehund. Durch ihn haben wir
drei andere Labradors kennengelernt, also wer von ihnen
behauptet, sie gehören zu den Beißern, lügt!!! Oder arbeitet
für eine andere Hunderasse. Denn Untersuchungen werden immer
in Auftrag gegeben .

Wir haben ja selbst einen Labrador und sind sehr zufrieden mit ihm.:
Werner, hier die Quelle der Untersuchungen:
http://www.maulkorbzwang.de/Briefe/fakten/irene_Stur…

Diese Zahlen sagen überhaupt nichts aus, wenn man bedenkt, daß
unter den großen Hunden der Deutsche Schäferhund der am
häufigst vertretene ist. Wenn solche Zahlen benutzt werden,
dann bitte mit der Zahl der einzelnen Hunderassen, welche im
Untersuchungsgebiet leben. Sonst ist so eine Angabe unfair und
einfach nicht professionell.
Ebenso die Behauptung, Rüden seien beißwütiger. Jedes Mitglied
eines Hundevereins sagt das Gegenteil, Weibchen sind meistens
aggressiver und beißen schneller zu.

Die Daten habe ich von http://www.maulkorbzwang.de
und ich glaube, daß es sich da um fundierte Angaben handelt.
Wenn Hunde beißen, dann sicher in den meisten Fällen, weil sie
falsch erzogen worden sind oder nicht augelastet sind, so
liebt sie auch sein mögen.

Leider hast du wohl noch nicht einmal recherchiert, ob „maulkorbzwang“ pro oder contra ist.

Damit laß ich dich in Deinem Glauben
Gruß Wynmuck

Die Adresse „ww.maulkorbzwang“ sagt mehr über den Inhalt aus,
wie die Zahlen selbst. Ein Hund, der beißt, ist nicht
zwangsläufig falsch erzogen. Ein Hund verändert zum Erstaunen
vieler Hundehalter oft sein Wesen. Vielleicht durch eine
unerkannte Krankheit und, wie in letzter Zeit festgestellt,
durch die Borreliose. (Zeckenbiß). Ein lange Jahre über
friedlicher Hund kann dadurch plötzlich und wirklich
unerwartet zum Beißer werden.

Entschuldigung, aber hier muss ich mal wiedersprechen.

Ein Labrador-Retriever ist kein Jäger sondern ein Apportier-
hund (retrieve). Wenn man ihn nicht beschäftigt, kann er wohl
verblöden, aber Agressivität liegt ganz und gar nicht in
seinem Wesen. „Willing to please“ liegt im Wesen des
Labradors, deshalb ist er eigentlich auch ganz gut zu
erziehen.

Richtig!!!

Gruß Werner

Leider hast du wohl noch nicht einmal recherchiert, ob „maulkorbzwang“ pro oder contra ist.

Damit laß ich dich in Deinem Glauben
Gruß Wynmuck

Wenn das das einzig Negative meiner Antwort ist, ist sie im Ganzen doch wohl recht ordentlich und richtig.
Werner

Hi!
Das ist ja wohl kein Thema zum Streiten. Ich finde zwar die Labbies absolut nicht blöd - eher im Gegenteil - und das sie
von den Anlagen her nicht agressiv sein sollen, find ich aus-gesprochen angenehm und schlau. Trotzdem muss man halt der Fair-ness halber zugestehen, dass man einfach jeden Hund zum Beisser machen kann. Gut - über einen giftigen Chihuahua kann
man sich eher amüsieren, obwohl er auch schmerzhaft kneifen kann.
Deswegen fallen wohl die Beißzwerge unter 40 cm durch die Maschen der Statistik. Ein Jagdterrier ist - glaube ich - keine
40 cm hoch, trotzdem möchte ich mit ihm keine nähere Bekannt-schaft machen, wenn er schlecht drauf ist. Und einen Labrador-
Welpen aus dem Kofferraum auf dem Autobahnparkplatz - nein danke.
Gibt viele Gründe, warum ein Hund bissig werden kann.
Liebe Grüße
Uschi