Vertreter großer Hunderassen, vor allem Deutsche
Schäferhunde, Bull–terrier, Pit Bull Terrier und Labradors
an Bißverletzungen beteiligt.
Hallo !
Was war das für eine Untersuchung??? Ein Labrador unter den am meisten beißwütigen Hunden!! Das ist für mich unglaublich. Labradors sind die harmlosesten, ich will nicht sagen dämlichsten Hunde, was Aggressivität angeht. Wir haben seit einem Jahr einen Labrador als Pflegehund. Durch ihn haben wir drei andere Labradors kennengelernt, also wer von ihnen behauptet, sie gehören zu den Beißern, lügt!!! Oder arbeitet für eine andere Hunderasse. Denn Untersuchungen werden immer in Auftrag gegeben .
In den meisten Fällen
waren die Opfer dem Hund bekannt und der Vorfall
geschah in unmittelbarer Umgebung des eigenen
Territoriums.
Wozu da noch teure Untersuchungen? Das weiß jeder Hundehalter, daß sein Hund sein Territorium verteidigt und fast nur hier aktiv wird. Deshalb sollte man seinen Hund auf dem täglichen g l e i c h e n Spazierweg auch anleinen, weil dies sein Revier ist und er diesen Weg als sein Eigentum ansieht. Geht man plötzlich einen anderen Weg, wird jeder sehen, daß der Hund nicht mehr so umherstreunt, sondern in der Nähe de Halters bleibt. Er riecht seine eigenen Markierungen nicht und ist unsicher.
AVNER und BAKER (1991) werteten
Bißverletzungen bei insgesamt 168 Kindern aus. In 35 Fällen
waren Deutsche Schäferhunde beteiligt, in 33 Fällen
Pit Bulls, weiters 9 Rottweiler, 7 Dobermann, 6 Terrier
und 5 Huskies. Rüden bissen häufiger als Hündinnen
und die meisten Bißverletzungen erfolgten durch dem
Kind bekannte Hunde und im direkten Umkreis des
Wohnbereiches des Hundes.
Diese Zahlen sagen überhaupt nichts aus, wenn man bedenkt, daß unter den großen Hunden der Deutsche Schäferhund der am häufigst vertretene ist. Wenn solche Zahlen benutzt werden, dann bitte mit der Zahl der einzelnen Hunderassen, welche im Untersuchungsgebiet leben. Sonst ist so eine Angabe unfair und einfach nicht professionell.
Ebenso die Behauptung, Rüden seien beißwütiger. Jedes Mitglied eines Hundevereins sagt das Gegenteil, Weibchen sind meistens aggressiver und beißen schneller zu.
Die Daten habe ich von http://www.maulkorbzwang.de
und ich glaube, daß es sich da um fundierte Angaben handelt.
Wenn Hunde beißen, dann sicher in den meisten Fällen, weil sie
falsch erzogen worden sind oder nicht augelastet sind, so
liebt sie auch sein mögen.
Die Adresse „ww.maulkorbzwang“ sagt mehr über den Inhalt aus, wie die Zahlen selbst. Ein Hund, der beißt, ist nicht zwangsläufig falsch erzogen. Ein Hund verändert zum Erstaunen vieler Hundehalter oft sein Wesen. Vielleicht durch eine unerkannte Krankheit und, wie in letzter Zeit festgestellt, durch die Borreliose. (Zeckenbiß). Ein lange Jahre über friedlicher Hund kann dadurch plötzlich und wirklich unerwartet zum Beißer werden.
Entschuldigung, aber hier muss ich mal wiedersprechen.
Ein Labrador-Retriever ist kein Jäger sondern ein Apportier-
hund (retrieve). Wenn man ihn nicht beschäftigt, kann er wohl
verblöden, aber Agressivität liegt ganz und gar nicht in
seinem Wesen. „Willing to please“ liegt im Wesen des
Labradors, deshalb ist er eigentlich auch ganz gut zu
erziehen.
Richtig!!!
Gruß Werner