Frage: Hund

Hi
schon lange habe ich mit diesem Gedanken angefreundet, aber es
nie waht gemacht: Keine Zeit, nicht genug Platz.
Jetzt habe ich ein Haus mit grossem Garten und auch regelmässig
Zeit und ueberlege mir ernsthaft einen Hund zuzulegen
Am besten gefallen mir Berner Senner und Golden Retriever.
Nun meine Fragen:
Können die Hunde die ganze Zeit im Garten bleiben (Winter)
WIe aufwendig sind diese Grosshunde in der Pflege?
Wie sieht es mit dem neuen Kampfhundegesetz aus?
Wie bekommt man diese Hunde stubenrein?
Danke
Kay

Hi Kay :smile:
Herzlichen Glückwunsch zu Deiner Entscheidung! So ein Hund ist schon eine Bereicherung, so haben wir es zumindest empfunden.

Können die Hunde die ganze Zeit im Garten bleiben (Winter)

Bei Vorhandensein einer Hundehütte o. Ä. seh ich da kein Problem, solange die Temperaturen nicht allzu tief sind. Warum willst Du Deinen Hund nicht in der Wohnung halten, zumindest teilweise, im Winter?
Wichtig ist, daß Du Dich mit Deinem Hund beschäftigst, er ist eine „Persönlichkeit“ mit Vorlieben, Abneigungen und Macken! Dem musst Du gerecht werden können! Ein Hund ist ein Rudeltier, er braucht den Kontakt zu seinem Rudel- und das bist Du!! Auch wenn er mal nervt, so ein Hund hat Bedürfnisse, die weit über „Fressen, Pinkel, Scheissen“ hinausreichen!

WIe aufwendig sind diese Grosshunde in der Pflege?

Naja, ist wohl Ansichtssache. Kommt u. a. auf das Fell an. Prinzipiell haaren alle Hunde, die Viecher wälzen sich ab und zu ganz gerne in Scheisse, dann wird es für Menschennasen arg übel, aber da muss man durch, gehört dazu. Regelmässige Tierarztbesuche, Gassi gehen, Schmusen (da stehen die Alle drauf!), Hundeplatz, Ferz, Kram etc pp usw usf: Ein Hund hält Dich auf Trab!

Wie sieht es mit dem neuen Kampfhundegesetz aus?

Keine Ahnung, sieht wohl von Bundesland und Gemeinde verschieden aus…

Wie bekommt man diese Hunde stubenrein?

„Diese Hunde“ gibt es nicht, nur Deinen einen! Du hast dann kein Mobiliar erworben, sondern ein Lebewesen!!!
Wir haben unsere Töffe nach jedem Aufwachen (des Hundes) erst einmal in den Garten gesetzt, er hat dann gepinkelt und geschissen, wir haben ihn wie blöd gelobt, und nach 6 Wochen war Ruhe- er konnte einhalten und hat sich gemeldet, wenn er musste. Er hat in dieser Zeit vielleicht 3- 4 Mal in die Bude gepinkelt. Das eine mal, als er einen Haufen gesetzt hat, waren wir selbst dran schuld- nicht auf unseren Hund gehört…

Wichtig ist eine gute Erziehung, der Hund muss wissen, wer Chef ist. Wenn Du Dich nicht mit Deinem Hund auseinandersetzt, wird er Dir nicht gehorchen. Und gerade bei der momentanen Kampfhundediskussion sollte ein Hund gut erzogen sein, damit Du und Dein Hund Euren Spaß haben könnt.
Sei beruhigt, unsere Töffe gehorcht auch nicht immer…:smile:

Danke

Bitte

Kay

Weikko

Hallo Kay,

mit Berner Senner habe ich gar keine Erfahrung, mit den Goldies auch nur bedingt (durch Freunde), mit einem großen Hund (roter Kovacs) bin ich aufgewachsen.

Platz, Zeit und viel Liebe braucht jeder Wuffi. Ein Garten ist natürlich für jeden Hund ideal, es bedeutet aber nicht, daß er keinen Auslauf braucht (der Goldie braucht sehr viel davon und - wenn irgendwie möglich - Family-Anschluß). Deswegen würde ich Goldie auch nicht nur im Garten lassen. Wenn er der Meinung ist, im Garten schlafen zu wollen: OK, versage ihm aber nie den Eintritt ins Haus.

Sehr regelmäßig kämmen wirst Du ebenfalls müssen, damit das Fell nicht verfilzt (das ist vielleicht ein Drama, wenn es mal Knoten gibt!). Die meisten Hunde und Katzen lieben aber das Kämmen & Bürsten über alles, weil es zusätzliche Streicheleinheiten sind. Der regelmäßige Besuch beim Onkel Doc ist ebenfalls klar, gell?

Stubenrein bekommst einen Goldie wie jeden anderen Hund auch. Aber: niemals, niemals, niemals schlagen und auf ein Malheur - z. B. in Form einer Pfütze auf dem Teppich - sofort ‚hinweisen‘. Ein Welpe kann sich nicht nach zwei Stunden daran erinnern, daß er sein Geschäftchen auf dem schweinteueren Perser im Wohnzimmer verrichtet hat und versteht nicht, warum er - ohne aktuell etwas angestellt zu haben - sein Näschen in seine eigenen Exkremente gesteckt wird.

Kampfhund? Müßte ich selbst fragen.

Ich will Dir den Goldie auf keinen Fall ausreden, Du mußt nur darauf achten, woher der Welpe kommt. Diese Hunderasse neigt nämlich zu Hüftgelenkdysplasie und Augenkrankheiten.

Wenn Du nicht beim Züchter kaufen willst, frag am bestem im Tierheim nach.

So long

Tessa

Hallo Kay,

da ich mich auch erst kürzlich ausführlich über Sennenhunde informiert habe, hier zwei Infoquellen für Dich:

http://www.sennenhunde.at/
Das ist die Seite eines Züchters, die Dir sicher gerne auf Deine Frage zum Sennenhund/überwintern per email Auskunft geben. Ich hatte mich an sie gewandt, weil ich wissen wollte, ob der Entlebucher mit einer Person glücklich ist und in der Wohnung sein kann und sofort informative und freundliche Antwort erhalten.
Es gibt auch Informationen über Sennenhunde auf der Seite.

Als Buch kann ich Dir empfehlen: SENNENHUNDE von Gerd Ludwig, darin erfährst Du Informationen über alle vier Sennenhunde-Rassen. ISBN:377421820X Buch anschauen

Viele Grüße
Gitte,
die auch gern einen Hund hätte …

Können die Hunde die ganze Zeit im Garten bleiben (Winter)

Nein, können sie nicht!!! Wer etwas anderes behauptet, möchte nur Punkte sammeln!!!
Es gibt bestimmte Rassen, die im Zwinger mit geschützter Hütte draußen bleiben können, aber was will man dann mit einem Hund ???

WIe aufwendig sind diese Grosshunde in der Pflege?

In der Wohnung sehr aufwendig, mehr als ein Kind. Und es wird nicht besser, weil der Hund älter und erwachsener wird, sondern immer schlimmer, weil der Hund schon nach einigen Jahren ein alter Hund ist. Dazu kommen regelmäßige Krankheiten und Arztbesuche. Jährliche Impfungen, Hundesteuer usw. als Kosten.

Wie sieht es mit dem neuen Kampfhundegesetz aus?

Willst Du Dir einen Kampfhund kaufen?

Wie bekommt man diese Hunde stubenrein?

Durch lange, konsequente Erziehung. Das heißt in der ersten Zeit stündlich raus, auch nachts. Diese Zeit wird dann gleichmäßig verlängert. Also nichts für Bettlieger. Man kann ihn auch im Bad einschließen, dann kann er alles vollscheißen und der stolze Besitzer hat seine Ruhe.

Das große Grundstück bringt einem Hund überhaupt nichts. Er legt sich in Deinen 2000 m² Garten und wartet. Er fängt nicht an zu joggen, weil das für ihn gut ist. Eine deutsche Dogge ist in einer Etagenwohnung besser aufgehoben, bei regelmäßigen 1 - 2 Stunden Spaziergängen, als ein Hund mit einem 10 000 m² Garten, wo ihn niemand beschäftigt.

Eine Familie mit Hund muß eine Familie sein, also mindestens drei Personen. Warum? Bei zwei Personen arbeitet die eine und die zweite hat den Hund 24 Stunden neben sich. Es darf nichts passieren. Die zweite Person darf nicht krank werden. Beide können nicht in Urlaub, es sei denn, sie planen gleich ein, den Hund andauernd in ein Heim zu geben.

Ein Hund, wenn er denn durchhält, kostet so viel wie ein Kleinwagen. Er braucht auch Futter, Versicherung und viele Dinge mehr, an die man vorher nicht denkt.
Kein Hund ist wie der dämliche Hund aus dem Fernsehen. Sie sind alle, alle anders.
Gruß Werner

Danke
Kay

hej kay,

schon lange habe ich mit diesem Gedanken angefreundet, aber es
nie waht gemacht: Keine Zeit, nicht genug Platz.
Jetzt habe ich ein Haus mit grossem Garten und auch
regelmässig Zeit und ueberlege mir ernsthaft einen Hund zuzulegen

ich/wir selbst haben eine berner sennhündin, und somit ein weiteres familienmitglied.
da wir sehr oft in schweden sind, haben wir uns erst einen hund angeschafft, nachdem die einfuhr restriktionen gelockert wurden. wir hatten nicht vor, den hund während des urlaubs in fremde hände zu geben.

Am besten gefallen mir Berner Senner und Golden Retriever.
Nun meine Fragen:
Können die Hunde die ganze Zeit im Garten bleiben (Winter)

hier muss ich mich den vorrednern anschliessen, warum soll der hund die ganze zeit im garten sein?
unsere ‚lütte‘ (43 kg kampfgewicht :smile:) ist gerne im garten, aber tagsüber -wenn keiner da ist- und nachts hält sie sich im haus auf.
regelmässige und lange spaziergänge sind ein muss, spez. bei einem grossen hund - und das bei jedem wetter ;-Þ …

WIe aufwendig sind diese Grosshunde in der Pflege?

gegenfrage, wie aufwendig ist deine pflege?
so ein hund muss mindestens alle zwei tage gebürstet werden, zu bestimmten zeiten auch täglich. die ohren müssen regelmässig kontrolliert und gesäubert werden. regelmässige tierarztbesuche sind ein muss, schon allein wegen der jährlichen impfungen. und, und, und …

Wie sieht es mit dem neuen Kampfhundegesetz aus?

ach meiner kenntniss fallen berner sennhunde und g-retriever ‚noch‘ nicht unter das kampfhundegesetz. jedoch solltest du dem tier eine vernüftige ausbildung geben.

Wie bekommt man diese Hunde stubenrein?

oft rausgehen und das tier loben, wenn es sein ‚geschäft‘ gemacht hat. in der übergangszeit vielleicht ein paar zeitungen auf einen ‚pflegeleichten‘ fussboden - evtl. flur - legen, wo sich der hund im ‚notfall‘ entleeren kann. normalerweise geben selbst welpen laut, meine erfahrung, wenn sie etwas ‚loswerden‘ wollen bzw. wenn man sie beobachtet sieht man schon an ihrem gebaren das es was loswerden will :smile:

und noch’n ein tip§! informier dich über den züchter, schau die die elterntiere an und die umgebung wo und wie sie gehalten werden, damit dein kauf kein reinfall wird. denn der berner sennhund, auch der retriever, sind leider zu einem modehund geworden und das nutzen einige züchter aus!!!

ich wünsche dir viel erfolg bei deiner suche

gruss
joker

Hallo Werner!

Na, na, willst Du ihn denn gleich abschrecken? Sooo schlimm sind doch Hunde auch wieder nicht!

Es gibt bestimmte Rassen, die im Zwinger mit geschützter Hütte
draußen bleiben können, aber was will man dann mit einem Hund
???

Ich bin der Meinung, keine Hunderasse kann nur draussen leben, ausser vielleicht Herdenschutzhunden, die aber hier in D sowieso nichts zu suchen haben, weil man sie nicht artgerecht halten kann.
Ansonsten geb ich Dir vollkommen recht, warum solls ein Hund sein, wenn er draussen leben muss?

In der Wohnung sehr aufwendig, mehr als ein Kind. Und es wird
nicht besser, weil der Hund älter und erwachsener wird,
sondern immer schlimmer, weil der Hund schon nach einigen
Jahren ein alter Hund ist.

Da muss ich Dir aber ganz laut widersprechen! Ein Kind bedeutet weitaus mehr „Pflege“ als ein guterzogener Hund!!!
Und nur weil er älter wird, wird er nicht automatisch schlechter zu haben. Meine Hunde sind jetzt 11 bzw. 6,5 Jahre alt, die ältere hat unheilbar Krebs, aber ist trotzdem prima zu halten!! Es kommt ganz auf den Hund drauf an, aber ein alter Hund ist nicht zwangsläufig krank.
Allerdings kann natürlich jeder Hund Krankheiten bekommen, wegen derer er unsauber wird, nicht mehr richtig laufen kann etc. Dann ist natürlich ein hoher Pflegeaufwand da. Dessen sollte man sich unbedingt bewusst werden, leider glauben viele Leute, das kann jedem Hund ausser dem eigenen passieren :frowning:

Dazu kommen regelmäßige

Krankheiten und Arztbesuche. Jährliche Impfungen, Hundesteuer
usw. als Kosten.

Jupp. Und wenn Du so ein Glückspilz wie ich bist, verursacht der Hund beim Tierarzt in einem halben Jahr Kosten, für die Du ohne weiteres einen wunderschönen Urlaub in Amerika bekommen hättest. Und das ohne aufwendige OPs oder schwere Krankheiten.
Dagegen steht natürlich das, was einem so ein Tier geben kann, wenn Dich die wunderschönen, treuen Augen ansehen, ist das alles vergessen :smile:

Wie sieht es mit dem neuen Kampfhundegesetz aus?

Willst Du Dir einen Kampfhund kaufen?

Er meinte wohl, ob Berner oder Goldie zu den Kampfhunderassen gehören. Laut der aktuelle Ausgabe der Hunde Revue (März) sind aber beide in keinem Bundesland auf einer Liste zu finden. Würde mich auch sehr wundern.
Allerdings fallen sie z.B. hier in NRW sehr wohl unter die 20/40 Hunde und dürfen teilweise nur an der Leine geführt werden.

Durch lange, konsequente Erziehung. Das heißt in der ersten
Zeit stündlich raus, auch nachts. Diese Zeit wird dann
gleichmäßig verlängert. Also nichts für Bettlieger. Man kann
ihn auch im Bad einschließen, dann kann er alles vollscheißen
und der stolze Besitzer hat seine Ruhe.

Bei bisher drei Welpen bin ich bei keinem jede Stunde raus. Wenn man jeweils sofort nach Aufstehen, Fressen und Aufwachen tagsüber rausgeht, hat man das schlimmste schon abgewendet. Viele Welpen schlafen nachts durch oder werden deutlich unruhig, wenn sie müssen. Hat man einen leichten Schlaf und seine Schuhe neben dem Bett, geht auch hier höchst selten was daneben. Schläft man aber sehr tief, wird man um Wecker stellen oder morgens Häufchen wegmachen nicht herumkommen.
Tagsüber muss man den Hund halt gut beobachten, die Welpen, die ich kannte, haben immer ein sehr spezialles Gesicht gezogen, wenn sie mussten, ausserdem schnuffelt der Hund dann sehr auffällig am Boden. Spätestens dann muss man losrennen.
Übrigens, wenn man einen Welpen hochhebt, pinkelt er nicht. Allerdings nur dann, wenn er noch nicht angefangen hat, sonst läufts weiter, oder wenns Bäuchlein gar zu voll ist. So kann man ihn zur nächsten Wiese bringen, ohne dass er auf den Gehweg macht.

Das große Grundstück bringt einem Hund überhaupt nichts. Er
legt sich in Deinen 2000 m² Garten und wartet. Er fängt nicht
an zu joggen, weil das für ihn gut ist. Eine deutsche Dogge
ist in einer Etagenwohnung besser aufgehoben, bei regelmäßigen
1 - 2 Stunden Spaziergängen, als ein Hund mit einem 10 000 m²
Garten, wo ihn niemand beschäftigt.

Da stimme ich Dir voll und ganz zu :smile:
Wir haben auch einen für eine Mietwohnung grossen Garten (ca. 200m²), aber der Hund ist immer da, wo wir sind. Vielleicht mal fünf Minuten schnuffeln gehen oder Vögel anbellen, aber das wars.

Eine Familie mit Hund muß eine Familie sein, also mindestens
drei Personen. Warum? Bei zwei Personen arbeitet die eine und
die zweite hat den Hund 24 Stunden neben sich. Es darf nichts
passieren. Die zweite Person darf nicht krank werden. Beide
können nicht in Urlaub, es sei denn, sie planen gleich ein,
den Hund andauernd in ein Heim zu geben.

Sehe ich wieder anders. Wir sind zu zweit, im Moment arbeitet mein Freund, ich werde aber auch bald wieder zur FH gehen. D.h. Hund ist alleine. Kennt sie von klein auf, kein Problem. Wenn ich aus gesundheitlichen Gründen ins Krankenhaus muss (kommt ab und zu vor), bleibt der Hund auch den ganzen Tag alleine.
Im übrigen können wir selbstverständlich in den Urlaub zusammen!!! Man kann den Hund doch wunderbar mitnehmen! Natürlich sind dann Flugreisen schlecht, aber wenn man mit dem Auto loszieht, ist es überhaupt kein Thema. Oder man hat gute bekannte, denen man den Hund ausnahmsweise mal anvertrauen kann.
Aber wir kommen zu zweit super klar mit dem Hund!
Dafür ist er natürlich, wenn wir Zeit haben, immer bei uns, wird mitgenommen, wo’s nur geht. Irgendwo muss ja der Ausgleich dasein, nur allein lassen klappt nicht.

Kein Hund ist wie der dämliche Hund aus dem Fernsehen. Sie
sind alle, alle anders.

Da hast Du recht, jede rist ein Individuum, keiner „denkt“, sondern handelt nach natürlichen Verhaltensmustern. Ein Hund ist kein Partnerersatz, er will nicht behandelt werden wie ein Mensch. Er muss gefordert werden, erzogen, auch wenns manchmal schwerfällt, den traurig glupschenden Augen zu widerstehen. Er stinkt, und er latscht durch jeden Dreck. Mancher hasst Katzen, mancher andere Hunde, mancher Kinder. Er buddelt den Garten um (Hunde kennen keine Beete), er setzt seine Häufchen da hin, wos ihm grade passt. Und er verliert sein Fell dann, wann er will.

Wenn man damit zurechtkommen kann, ist ein Hund ein prima Tier :smile:)

Liebe Grüsse
Bine

Hallo Kay,

warum soll es denn ein Berner Sennenhund oder ein Retriever sein? Was gefaellt Dir an den Hunden? Ich weiB nicht, ob Du sie nur vom Aussehen kennst oder auch etwas ueber ihre Besonderheiten weiBt.

Der Berner Sennenhund ist als Arbeitstier gezuechtet worden, er braucht eine Menge Bewegung (die er, wie einige andere hier schon festgestellt haben, nicht alleine im groBen Garten bekommt, sondern nur mit Dir). Er braucht eine gute Erziehung und einen Rudelfuehrer (Dich), an dem er sich orientieren kann. Wenn Du noch nie einen Hund hattest, wird es ohne Hundeschule nicht gehen. Das Fell eines Berner Sennenhundes muB regelmaeBig gebuerstet werden, das nimmt einiges an Zeit in Anspruch. Hast Du schon mal so einen groBen Hund gebuerstet? Denke daran, der Hund lebt vielleicht zehn Jahre, vielleicht dreizehn, und er braucht diese Fellpflege. Das ist nicht in fuenf Minuten getan.

Der Golden Retriever ist ebenfalls ein Arbeitshund (der bei der Jagd die geschossenen Wasservoegel aus dem Wasser holt). Auch der Golden Retriever braucht regelmaeBige Fellpflege (etwa einmal woechentlich). Und er braucht, wie alle Jagd- oder Huetehunde, viel Bewegung (zwei Stunden taeglich duerften angemessen sein). AuBerdem waere es gut, wenn Du mit ihm regelmaeBig Ballspielen („Apportieren“) gehst und er ab und zu mal schwimmen darf (sofern das moeglich ist). Golden Retriever sind sehr intelligent und muessen daher geistig gefordert werden (indem sie fuer Dich „arbeiten“ duerfen, d.h. den Ball holen oder allgemein Deine Kommandos befolgen), sonst kann sich ihre Energie leicht in unerwuenschte Richtungen bewegen (Schuhekauen oder so).

Was erwartest Du denn von einem Hund? Suchst Du ein Tier, mit dem Du lange Spaziergaenge machen kannst, oder eher eines, das mit Dir vorm Fernseher sitzt und sich kraulen laeBt? Hast Du Zeit und MuBe, Deinen Hund regelmaeBig zu buersten? Oder waere Dir ein eher pflegeleichter Hund lieber? Bist Du Dir sicher, daB Du fuer die naechsten zehn bis fuenfzehn Jahre fuer einen Hund sorgen kannst? Sonst waere es vielleicht keine schlechte Idee, wenn Du Dich mal in einem Tierheim nach einem schon etwas aelteren Hund umsiehst…

Noch etwas (ist ja auch schon mehrmals angesprochen worden): kein Hund sollte die ganze Zeit im Garten bleiben. Er braucht sein „Rudel“, das heiBt Dich und (falls Du nicht allein lebst) Deine Familie. Ein Hund, der im Garten angekettet leben muB, ist immer ein ungluecklicher Hund. Diese Tiere brauchen eine Aufgabe und jemanden, den sie begleiten koennen. Das gilt ganz besonders fuer die zwei Rassen, die Du Dir ausgesucht hast.

Ich hoffe, ich konnte Dir helfen.
Sylvia

Nachdem schon andere einiges geschrieben haben, was übrigens stimmt, will ich noch meinen Senf dazu geben. Ich hätte einige Tips für Dich, die m.E. die Entscheidung für einen Hund fördern.

  1. Schau in der nächsten Zeit regelmäßig die Tier(heim)sendungen im WDR (am Sonntag) und im Hessischen Fernsehen (am Montag?) an. Tiere suchen ein Zuhause, heißt eine Sendung. Meine Frau schaut sie sehr gerne an, obwohl wir einen Hund haben. Aber man lernt einiges dazu. Gerade für Anfänger werden dort sehr wertvolle Tips gegeben.

  2. Müssen es unbedingt diese beiden Rassen sein? Es gibt so viele Hunderasse mit so unterschiedlichen Wesensarten, daß man sich auch anderweitig umsehen sollte. Wir hatten bislang vier Hunde, darunter eine Hündin in den letzten 20 Jahren: Schäfer-Boxer-Mix, reiner Schäferhund, Hovawart (blond) und nun eine Setter-Mix-Hündin. Dieser Hund ist mit Abstand der cleverste Hund, den wir jemals hatten. Sie hat eine mittlere Größe, die trotz des langen Felles pflegeleicht ist. Alle unsere Hunde stammen aus den Tierheimen.

  3. Bei größeren Hunden ist unbedingt eine Hundeschule notwendig. Nicht nur, weil diese kritisch beäugt werden, sondern auch weil dort kostenlos Tips und Tricks zur Hundehaltung geboten werden. Wir haben sehr viel dabei gelernt (mit dem Schäfer-Mix), sonst wären wir mit dem nachfolgenden, sehr scharfen Schäferhund nicht klargekommen.

  4. Eigentlich rate ich einem Anfänger von einem Welpen ab, denn gerade in dieser Prägezeit besteht die Gefahr, daß man aus Unwissenheit Fehler macht. Vorschlag: Lese Hundebücher, die sich mit der Erziehung von Hunden befassen. Unabhängig davon empfehle ich immer das Buch von Konrad Lorenz: So kam der Mensch auf den Hund.

  5. Der regelmäßige Termin beim Tierarzt, zumindest für die Spritzen, ist notwendig. Etwas medizinische Vorkenntnis schadet nicht.

  6. Ausnahmsweise eine Wiederholung: Einen Hund haben, heißt tatsächlich bei jedem Wetter rausgehen. Egal, ob -20 Grad bei Schneesturm, Hagelwetter oder auch 30 Grad im Schatten. Der Hund will raus. Meine Hündin hat schnell gelernt, mir auf ihre Weise zu sagen „ich muß mal“. Dabei ist es ihr egal, ob es 4 Uhr früh ist. Ich muß aus den Federn.

Bei einem Golden Retriever kommt noch das Problem dazu, daß dieser kaum brav an einer Wasserstelle vorbeigehen kann. Ein Liebhaber meiner Hündin ist ein solcher Wassernarr. Es reicht ein kleines Planschbecken, es kann aber auch der eiskalte Bach sein, mittem im Winter.

So, das reicht als Info.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi!
Als Retriever-Freak kann ich Dir noch den Rat geben, einfach
mal mit der DRC-Gruppe in Deiner Region Kontakt aufzunehmen,
bei einem Welpenkurs oder einer ähnlichen Veranstaltung vor-
beizuschauen und Dich mit den Leuten zu unterhalten.
Wenn Du allerdings den Hund nur im Garten lassen willst (dann stellt sich das Problem mit der Stubenreinheit auch nicht!) solltest Du vielleicht eher die Finger davon lassen. Persönlich
würde ich immer einen Welpen bevorzugen, weil man dann nicht die
Fehler ausmerzen muss, die andere vielleicht gemacht haben und ein Welpe auch einfacher zu erziehen ist als ein second-hand Hund. Nur muss man sich im klaren sein, dass man Zeit investieren muss und Welpen mal in die Wohnung machen, bis sie
kapiert haben und beim Zahnwechsel alles mögliche anfressen.
Aber wie gesagt, der DRC (Deutsche Retriever Club) gibt da eine
Menge Infos und hat auch in fast allen Regionen Bezirksgruppen,
die alle möglichen Kurse anbieten.
Gruß Uschi

Zum Thema Welpe v. ‚second hand‘…
…wollte ich mal eine ganz allgemeine Bemerkung machen: ich verbringe einen groBen Teil meiner Freizeit damit, die sogenannten „second hand“-Hunde in einem Tierheim zu erziehen, damit sie besser vermittelt werden koennen. Ich habe dort auch schon mit Welpen zu tun gehabt. Welpen sind keinesfalls einfacher zu „handhaben“ als erwachsene Hunde! Fast jeder Hund kann auch als „Erwachsener“ alles lernen, was man als normaler Hundehalter von ihm erwartet. Der Unterschied ist wohl, daB viele Leute meinen, einem alten Hund koenne man nichts mehr beibringen, und sich deshalb gar nicht erst die Muehe machen. Was dabei rauskommt, kann ich mir jeden Tag ansehen: die Welpen, die so „einfach zu erziehen sind“, landen im Alter von einem halben bis drei Jahren bei uns im Tierheim, weil die Besitzer der Meinung sind, der Hund waere unfaehig etwas zu lernen (was wir ihm dann innerhalb von drei Tagen bis zwei Wochen problemlos beibringen).

Natuerlich muB man sich darueber im klaren sein, daB ein „second hand“-Hund Probleme mit sich bringen kann, weil er schon begriffen hat, wie leicht er von Menschen im Stich gelassen wird, und weil auch die Umgebung in einem Tierheim kaum geeignet ist, ihm Vertrauen in seine Umwelt einzufloeBen. Das sind aber oft Kleinigkeiten, die mit ein biBchen Geduld, gutem Willen und Liebe sowie einer guten Hundeschule in den Griff zu bekommen sind.

Viele GrueBe
Sylvia

Ich kann Dir eigentlich nur zustimmen. Wir haben nun den 4. Hund aus dem Tierheim. Bei allen klappt es sehr gut mit der „Erziehung“, wobei ich mich manchmal frage, wer wem erzieht. Natürlich kann man mit einem Tierheimhund hereinfallen (acht Jahre hatte ich einen sehr scharfen Schäferhund), doch alle Hunde lernen sehr schnell, sich an die neue Heimat anzupassen. Selbst ein achtjähriger Hovawart schafft das problemlos, wenn man sich nur etwas Mühe gibt.

Nach meiner Ansicht sollte ein Anfänger keinen Welpen aufziehen, insb. wenn man vorher noch nie intensiv einen Hund (mit-) betreuen durfte. Man kann der jungen Hundeseele soviel antun, daß der erwachsene Hund eine Menge Probleme bereiten kann. Das ideale Alter für einen Hund wäre in diesem Fall mit ca. 8 - 15 Monaten. Die ersten Flegel"jahre" sind vorbei und man hat auch eine Vorstellung, was da auf einem zukommt. Immer wieder, in der Sendung des WDR „Tiere suchen ein Zuhause“ muß mal hören, daß der „süße, kleine“ Welpe ein später ausgewachsener Riesenschnauzer oder gar eine Dogge oder Bernhardiner wurde. Plötzlich stört dieses Riesenvieh in dem Wohnklo und landet im Tierheim oder wird kurzerhand an der Autobahn ausgesetzt.

Nicht nur beim Empfang von unbekannten emails (love-letter-virus), sondern auch bei der Auswahl eines Hundes (einer Katze) sollte jeder VORHER das oft meist unterbeschäfigste Organ des Menschen einschalten: das Hirn!

Hallo Klaus,

vielen Dank fuer Dein Posting! Ich freue mich, daB ich hier nicht allein bin mit meiner Meinung…

Natürlich kann man mit einem Tierheimhund hereinfallen

Ja, das Argument kommt oft, wenn jemand „pro Welpe“ redet. Man vergiBt dabei zu gerne, daB man auch mit einem „schlecht gezuechteten“ (besonders bei „Moderassen“, Dalmatiner lassen grueBen) oder, schlimmer noch, schlecht sozialisierten Welpen hereinfallen kann. Wenn man dann an diesem armen Tier selber noch „herumdoktert“, kann es ohne die fehlende Erfahrung nur zum Disaster kommen, und dann landet der Hund im Tierheim oder eben an der Autobahn…

Nicht nur beim Empfang von unbekannten emails
(love-letter-virus), sondern auch bei der Auswahl eines Hundes
(einer Katze) sollte jeder VORHER das oft meist
unterbeschäfigste Organ des Menschen einschalten: das Hirn!

So isses.

Viele GrueBe
Sylvia

Die beiden von Dir genannten Hunderassen sind zur Zeit absolut in Mode…und deshalb ist die Chance gross dass Du vom Züchter Schrott bekommst.
Immer im Garten ist Tierquälerei, wenn Du Dir einen Hund zulegst, gleich welchen, hast Du keine Familie mehr, Du führst ein Rudel!!!
ALso musst Du Dich auch so verhalten.

Derzeit gibts mit grossen Hunden allgemein nur in NRW Stress wegen der 40/20 Regelung, die ich persönlich auch für vernünftig halte.

Aber…guck doch mal in Tierheime, dort sind grosse Hunde nur schwer zu vermitteln, Du wüsstest schon wie er erwachsen aussieht, kannst Dich langsam mit mehreren Besuchen vertraut machen, holst nicht die Katze im Sack…usw.

Falls nähere Auskünfte, mail mich bitte direkt an.

Hi!
Ich glaube, mein Beitrag ist etwas falsch angekommen. Ich finde
es auch ganz schrecklich, dass Hunde im Tierheim landen, weil sich die Welpenkäufer vorher nicht richtig informiert und auch nicht nachgedacht haben, dass sie eine Veranwortung für die nächsten 10 - 20 Jahre eingehen. Ich habe selber einen „second-hand Hund“ und eine mittlerweile 13jährige, die ich als Welpe
bekommen habe. Es sind auch nicht meine ersten Hunde.
Weil man als „Hundeanfänger“ eben viel falsch machen kann -wie ich auch aus eigener Erfahrung weiss, kann ich nur empfehlen, sich einmal Welpenkurse anzuschauen und sich mit den Leuten zu unterhalten, bevor man sich einen Hund anschafft. Ob einen Hund aus dem Tierheim oder als Welpen - das muss jeder für sich ent-
scheiden. Man kann mit beiden Glück - oder auch nicht - haben.
Bei den Labbies kenn ich mich halt ganz gut aus und weiss auch
ganz genau, von welchem Züchter ich kaufen würde und von welchem nicht. Die Zeit für Hundegruppen, Erziehung und Hundearbeit habe ich gern aufgebracht. Mein „second-hand-hund“ war wirklich nicht so ganz einfach und in unerfahrenen Händen hätte er „seinem Rudel“ recht schnell gezeigt, wo es lang geht.
Liebe Grüße
Uschi

Hallo Uschi,

Dein Beitrag ist nicht falsch angekommen, das einzige, was ich kritisiert habe, war die Aussage, daB man es mit Welpen einfacher hat, weil man nicht die Fehler anderer Leute ausmerzen muB. Das stimmt so einfach nicht, auch wenn es fuer Dich als Hundekenner natuerlich richtig ist… aber wir versuchen ja hier einem „Anfaenger“ zu helfen!

Sylvia

Hi!
Da bin ich beruhigt, denn ich wollte sicher nicht dafür plädieren, dass man keinen Hund aus dem Tierheim nehmen sollte.
Ich denke nur, dass ein Hund aus dem Tierheim auch nicht unbe-
dingt einfach ist. Das mit dem „Fehler der Vorbesitzer ausmerzen“ war sicher auch nicht so ganz richtig ausgedrückt, weil das Thema sicherlich komplexer ist. Ich war auch mal Anfänger. Man muss halt für ein Tier Zeit investieren und sich
interessieren. Freunde von mir hatten erst einen Hund aus dem
Tierheim, sind damit nicht klar gekommen - wieder zurückgegeben.
Dann, einige Jahre später haben sie sich einen 9 Wochen alten
Welpen angeschafft und waren ganz entsetzt, dass sie „komm“ riefen und er nicht kam. Nachdem er dann auch noch die Barbies
der kiddies angefressen hat, war es dann auch nicht so das wahre und er durfte wieder gehen. Wieder einige Jahre später kauften
sie von Nachbarskindern einen wild durchgemischten 4 Monate alten
Wawuffel, den die Nachbarskinder im alter von 4 !!! Wochen !!! auf dem Markt für 10 Dollar gekauft hatten. Diesen Hund hab ich
mit 4 Monaten gesehen, eine ganz weiche, etwas unsichere Hündin.
Das reicht aber noch nicht, als sie nun knapp zwei Jahre alt war,
haben sie einen zweiten Hund angeschafft. Und nun nicht mal ein
halbes Jahr später alle wieder abgeschafft, weil die Hündin manchmal beim spazierengehen andere Hunde anknurrte und außerdem-
naja … ist ja doch viel Arbeit. Mannnnn - da krieg ich soooooo einen Hals! Spätestens nach dem zweiten Versuch muss man doch mal merken, dass nicht jeder unbedingt auf den „Hund kommen“ muss. Eigentlich war der erste schon einer zu viel. Ex und hopp
Welpe v. „second-hand“ ist eigentlich für mich nicht das Thema.
Würden so manche Hundekäufer soviel Prospekte und und einschlägige Zeitschriften lesen, wie sie es bei Kauf eines Autos tun, würden nicht so viele Hunde im Heim landen.
Liebe Grüße
Uschi

Würden so manche Hundekäufer soviel Prospekte und und
einschlägige Zeitschriften lesen, wie sie es bei Kauf eines
Autos tun, würden nicht so viele Hunde im Heim landen.

hi uschi,
sehe ich auch so. aber leider wird die uns verbliebene
domestizierte tierwelt oftmals wie ein haushaltsgerät betrachtet
und benutzt:
stecker rein: geht oder geht nicht. wenn nicht, dann zurück.
dass es sich um lebende wesen handelt, wird oft vergessen, das
tier hat zu funktionieren wie eine maschine.
die verantwortung, die man übernimmt, könnte ja in arbeit
ausarten, und da ist der spaßfaktor nicht mehr gegeben.
gruß, frank

Hallo Kay, leider lese ich erst heute deinen Artikel.
Wir haben die Sache mit Hund folgendermaßen gelöst: Am Niederrhein gibt es eine Blinden-Hund-Schule, und die suchen immer Paten für ihre Welpenhunde. Das heißt, der Pate bekommt den Hund im zarten Alter von 8-12 Wochen und kann dann 1 Jahr mit ihm leben. Wir haben diese Zeit genutzt, um uns zu prüfen, ob wie überhaupt „hundetauglich“ sind. Nach diesem Jahr kommt dann der Zeitpunkt, an dem der Hund wieder in die Blindenhundschule kommt um dort seine Ausbildung zu beginnen. Das ist natürlich sehr hart für die Patenfamilie. Unser erster Patenhund hat dann auch die Ausbildung mit Bravour bestanden und wir nahmen noch einen neuen Welpen, einen Schäferhund. Filou hat sich aber so an uns gewöhnt, dass er in der Blindenhundschule keinen Trainer an sich ran ließ und auch das Futter verweigerte. So bekamen wir einen wunderbaren Hund wieder zurück, der uns bis heute viel, viel Freude bereitet, natürlich aber auch genug Arbeit. Aber in dem „Probejahr“ kann man gut abklären, ob es in der Familie mit einem Hund klappt, z.B. auch wegen der Arbeitszeiten, Allergien etc. Vielleicht wäre das ja für euch eine Möglichkeit, sich mit einem Hund anzufreunden.