Hallo Winfried,
ich rede von Katzen, nicht von Hunden.
Können wir uns darauf einigen, nicht
beide Tierarten unbesehen in die
Diskussion zu ziehen. Aber nochmals die
Frage, die Du nicht beantwortet hast:
woher beziehst Du ( und Lola ) Dein
Wissen?
Gut, bleiben wir bei Katzen. Und: aus Büchern.
werdet bitte sachlich, dann können wir
diskutieren, Vorurteile sind dumm und
fremdenfeindlich.
Ich gebe zu, dass es mir bei diesem Thema nicht immer leicht faellt, sachlich zu bleiben.
Rassekatzen können in der Regel sehr wohl
Mäuse fangen und " in der Natur" sich
zurechtfinden und überleben. Das
Auftreten von langen Haaren hat dazu
geführt, diese Tiere nicht mehr ins Freie
zu lassen.
Ich sage ja auch nicht, dass ALLE Rassekatzen das nicht koennen. Aber zB kannst Du eine Sphinx wohl kaum nach draussen lassen, schon gar nicht in dieser Jahreszeit. Und der Perser kommt ohne sein taegliches Fellbuersten und Augenputzen nicht aus. (nachdem die langen Haare und platten Nasen „aufgetreten“ sind).
Aber es muß die Frage erlaubt
sein, ob es Tiergerechter ist, eine Katze
in die Aushäusigkeit zu lassen und den
Tod durch Strassenverkehr billigend in
Kauf zu nehmen oder sie artgerecht im
Haus zu halten.
Das bleibt die Frage des Goldenen Kaefigs. Wir wohnen in einem Dorf (3000 EW) an einer ruhigen Strasse (ca. 100Autos/Tag). Wenn ich an der Autobahn wohnen wuerde, kaeme sie nicht aus dem Haus. Man sollte sich im Uebrigen nicht damit rechtfertigen, dass andere ja was ebensoschlimmes tun!
Eine Rassekatze ist qua Definition nicht
weniger gesund oder überlebensfähig als
eine BAuernkatze.
s.o.
Ist es denn ein Zeichen von Tierschutz,
wenn der Bauer die Mehrzahl seiner Würfe
in einem Sack in einen Brunnen steckt zum
ERtrinken, um seine Sorglosigkeit in der
Beschränkung des Nachwuchses billig zu
entsorgen? Ist es Tierschutz wenn
„Tierliebhaber“ einem armen Kätzchen ein
zuhause geben und damit der nächsten
Generation ungeliebter Strassenkazen das
Tor in die eröffnen? ( und damit in die
Schutzhäuser der
Tierschutzorganisationen, die aus allen
Nähten platzen?) Ist es richtig, Katzen
aus Tierheimen zu holen, die Ausscheider
von Infektionskrankheiten sind und -
obwohl selbst nicht „krank“ - im Freilauf
andere, gesunde Katzen anstecken und
deren Tod verursachen?
Unsere Katze ist kastriert, geimpft und kommt regelmaessig zum Tierarzt. Was Du da aufzaehlst ist selbstverstaendlich nicht gut zu heissen. Aber es ging nicht um Bauern, um „Tierliebhaber“, „Weihnachtsgeschenke“ (es ist ja leider bald wieder so weit), also bitte nicht diese ueblen Dinge als Argument bringen. Du tust gerade so, als wuerde ich das alles gut finden. Insbesondere die Weihnachtsgeschenke werden uebrigens sehr oft beim Zuechter gekauft. Im Gegensatz zu vielen (ich weiss, nicht allen) Tierheimen, schauen sich die Zuechter auch nicht so genau an, wem sie die Kaetzchen verkaufen. Weg ist weg und es ist wieder Platz fuer den naechsten Wurf. Ob die verkauften Tiere dann an Sylvester im Tierheim sind, ist nicht mehr interessant. Welcher Zuechter macht sich schon die Muehe, das zu Hause des Kaeufers zu inspizieren?
Was für ein Bild
habt Ihr beide von einem Züchter?
Leider kein Gutes!
Was von
den Leuten, die ihre Katzen nicht
kastrieren lassen und unkontrolliert
Nachwuchs für die Tierheime produzieren?
s.o.
Oder im anstehenden Winter ihre Katzen
vor die Türe setzen, weil diese jetzt
erwachsen werden und die Wohnung
markieren?
Unser kommt tagsueber auch vor die Tuer (wenn sie will, was meisten der Fall ist). Wenns Ihr zu kalt ist, geht sie rueber in den Pferdestall oder kommt wieder rein. Aber es ist mir klar, dass du das nicht meinst.
Uebrigens, trotz allem gehe ich am 28.11. nach Stuttgart. Da ist Sonderschau Norweger
Waldkatze. Die machen einen recht ueberlebensfaehigen Eindruck 
Niels