Tierheimerfahrungen?

Hallo alle zusammen,

nachdem ja nun die Diskussion mit den Tierheimhunden schon öfters aufgekommen ist und Helmut gerade von seinen wirklich schlimmen Erfahrungen berichtet hat, wollte ich gerne mal wissen, wer von Euch damit Erfahrungen hat.

Also wer hat denn schon mal ein Tier aus dem Tierheim geholt oder das versucht, und wie waren die Erfahrungen? Wie war das Tierheim, war die Suche einfach oder schwierig, und gab es Probleme mit den Tieren, wenn ja welche; was würdet Ihr Leuten empfehlen, die einen „Second hand“-Hausgenossen haben möchten (…)?

Ich würde mich sehr über Erfahrungsberichte freuen, da ich bisher die Sache nur aus der anderen Perspektive (das heißt von seiten des Tierheims) kenne.

Viele Grüße
Sylvia *die schon ganz gespannt ist*

Hallo Sylvia,

ich habe mit zwei Tierheimen verschiedene Erfahrungen gemacht. Ich war auf der Suche nach einer Katze und habe mich auf den Weg zum nächsten Tierheim gemacht. Was ich aber dort so erlebt habe, ist nicht gerade positiv für ein Tierheim.Ich hatte mich für ein Tier entschieden (eine ältere Katze) uns man sagte mir zu, dass innerhalb einer Woche ein Hausbesuch stattfinden würde. Ich wartete zwei Wochen, aber nichts geschah. Ich ging wieder ins Tierheim und plötzlich hieß es, ein Hausbesuch würde in den nächsten 8 Wochen nicht möglich sein. Aber wenn ich bereit wäre, zwei Katzen zu nehmen, dann könnten die Tiere schon mal mit mir nach Hause. Ich hatte zu Hause aber schon eine Katze und drei waren mir echt zuviele. Ich hatte dann dankend abgelehnt und wurde noch arg angegangen, weil meine Tierliebe angeblich nicht groß genug sei.
Ich habe mein Glück dann im nächsten Tierheim versucht und dort verlief alles reibungslos. Leider hatte man mir dort nicht gesagt, dass das Tier FIP hatte. Ich mußte den Kater 7 Monate später aufgrund dieser Erkrankung einschläfern lassen.
Einige Zeit später habe ich mir nochmal einen Kater aus diesem Tierheim geholt, leider wieder das selbe Pech: FIP! Und dieses Mal lebte das Tier nur noch 4 Monate.
Ich habe nun für mich entschieden, kein Tier mehr aus einem Tierheim zu holen. Entweder ist das Personal schrecklich unfreundlich oder die Tiere sind Krank.
Ich hoffe nur, dass es auch noch andere Tierheime gibt, mit gesunden Tieren und freundlichem Personal!

Gruß

Suse

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Huhu Sylvia!

Ich hatte bisher drei Hunde, zweimal Welpen aus der Zeitung, jeweils von Bauernhöfen, und einmal einen aus dem Tierheim.
Der erste Bauernhofwelpe war total vermilbt, hat falsches Futter bekommen (für Welpen total ungeeignet laut Tierarzt), hatte ziemliche Verdauungsprobleme…ist charakterlich aber ein prima Tier geworden, mittlerweile 11 Jahre alt und noch recht fit.
Der zweite Hund, wieder Bauernhof, war gesund, wurde allerdings viel zu früh (schon mit 6 Wochen) abgegeben. Psychisch war Ratte aber auch ok, ob das allerdings auf Dauer so geblieben wäre, weiss ich nicht, sie wurde mit 6 Monaten überfahren.
Der nächste Hund war ein Welpe aus dem Tierheim. Zuerst mussten wir uns durch zig Mitarbeiter durchfragen, ein Teil meinte, es gäbe keine Welpen, die nächsten sagten, irgendwo sind welche, ich müsse mich weiter durchfragen, und einige wussten es überhaupt nicht. Nach einer kleinen Odysee durchs sehr grosse Tierheim landeten wir schliesslich bei den Welpen. Diese waren in der Quarantänestation untergebracht, abgeschirmt von allen Menschen. Es waren zwei Stück da, einer „reserviert“, und der zweite, eine Hündin, wurde meine. Sie ist ein Schäfer-Collie-Mix. Mir wurde (ich war damals 14) gesagt, ich soll sie nicht ins Bett lassen, sonst hätte ich keinen Platz mehr (die haben getan, als würd’s ein Neufundländer werden *g*). Der Hund stank erbärmlich (allerdings kann das auch einfach „Angstschweiss“ gewesen sein).
Die Tierheimleute wollten einen Haufen Angaben von uns, und dann hatten wir den kleinen Wonneproppen.
Dadurch, dass die Welpen im Alter von 7 Tagen ins TH gekommen sind und offenbar nichts ausser dem Zwinger kennengelernt haben, ist die Sozialisierung total in die Hose gegangen.
Fazit: ein Hund, der hypernervös ist, extrem sensibel. Sie hat immernoch Angst vor grossen Lampen, vor generell allem, was an der Decke bzw. am Himmel ist (früher hat sie Kondensstreifen angebellt). Fremde Menschen sind ihr ein Greuel. Andere Hunde kann sie überhaupt nicht haben, obwohl wir sie mit der ersten Hündin bis vor 9 Monaten zusammengelebt hat.
Im Prinzip fehlen ihr halt die wichtigen Schlüsselerlebnisse, die ein Hund in den ersten Wochen haben sollte, z.B. dass Menschen nur Gutes bedeuten, dass andere Hunde Artgenossen sind, mit denen man spielen kann, dass es in einer Wohnung nunmal Lampen gibt…
Übrigens, die Nachkontrollen, die angeblich etwa jedes Jahr seins ollten, fanden genau einmal statt. Dabei wurde nur gefragt, ob der Hund einen festen Schlafplatz hat etc. Den Hund selbst haben die gar nicht gesehen, der pennte nämlich im oberen Stockwerk!
Dafür haben wir aber einen wahren „Knebelvertrag“: Übergabe an andere, Umzug, alles nur mit Genehmigung des TH möglich. Wobei ich bei meinem Umzug denen tatsächlich Bescheid gegeben habe, hat aber kaum interessiert, eher Verwunderung ausgelöst.
Mein Fazit ist, wenn, dann nur einen erwachsenen Hund aus dem Tierheim. Auf keinen Fall mehr einen Welpen. Ich würde generell bei Welpen in Zukunft sehr darauf achten, wie sie aufgewachsen sind, ich liebe meine Hündin zwar, aber nochmal so einen Problemhund brauche ich nicht unbedingt. Man hätte uns damals wenigstens darauf aufmerksam machen können, dass der Hund viel nachzuholen hat.

Also wer hat denn schon mal ein Tier aus dem Tierheim geholt
oder das versucht, und wie waren die Erfahrungen? Wie war das
Tierheim, war die Suche einfach oder schwierig, und gab es
Probleme mit den Tieren, wenn ja welche; was würdet Ihr Leuten
empfehlen, die einen „Second hand“-Hausgenossen haben möchten
(…)?

Das TH war, nachdem wir endlich jemanden gefunden hatten, der direkt für die Welpen zuständig ist, zumindest bis zur vermittlung kooperativ. Nur wei gesagt, kein Wort darüber, dass die Hunde ein Defizit haben könnten, gar nichts.
Die Suche selbst war naja, wir mussten schon viel Initiative zeigen, hätten wir den ersten Aussagen geglaubt, wären ja eigentlich keine Welpen dort gewesen. Aber zumindest hatte man uns ehrlich gesaagt, es sei kein erwachsener Hund da, der zu unsere Hündin passen würde.
Probleme mit dem Hudn hab ich ja oben schon beschrieben, sind so einige.
Empfehlen würde ich bei einem Welpen, zumindest als Hundeanfänger die Finger davon zu lassen.
Bei einem erwachsenen Hund würde ich mich erstmal intensiv mit dem Hund beschäftigen, viel mit ihm spazierengehen, auch mal im Zwinger z.B. gucken, ob er recht lernbegierig ist oder sehr langsam lernt…d.h. einfach sehen, wie der neue Hausgenosse sich verhält. Klar, daheim ist das wieder anders, aber man kann zumindest erahnen, wie der Hund so ist. Gut fände ich auch, wenn man von den Pflegern intensiv „eingewiesen“ wird, das zeigt, dass die Pfleger den Hund auch kennen. Wenn einem das TH nicht zusagt, würde ich die Finger davon lassen.
Evt. kann man den Hund auch „probeweise“, z.B. übers Wochenende, bei sich aufnehmen, um zu sehen, obs auch da klappt.
Ach ja, es gibt Tierheime, die bieten kostenlos Hundeschule für die Tiere aus ihrem Heim an, sowas finde ich super.

Ich würde mich sehr über Erfahrungsberichte freuen, da ich
bisher die Sache nur aus der anderen Perspektive (das heißt
von seiten des Tierheims) kenne.

Leider hab ich keine allzu guten Erfahrungen gemacht, ich würd es mir doppelt und dreifach überlegen, ein Tierheimtier zu nehmen. Aber wenn ich mit dem Hund wirklich prima zurechtkomme, dann spricht für mich nichts dagegen. Ich würde allerdings auch keinen Vertrag mehr unterschreiben, der meine Rechte massiv einschränkt.
Ach ja, gekostet hat uns der Hund genauso viel wie die Bauernhofwelpen, 150DM. Davon waren 50DM Spene fürs TH.

Liebe Grüsse und viel Glück bei der „Partnersuche“ :smile:
Bine

Bislang haben wir mit Tierheimen keine Probleme gehabt: Alle Hunde sind aus Tierheimen.

  1. Boxer-Schäfer-Rüde: Fundhund, hat sich als sehr guter Hund herausgestellt. Starb nach ca. 6 Jahren an Urämie & Co.
  2. Schäfer-Rüde. Wüstling in allen Klassen, hatte bereits drei Jahren „Knast“. Liebte uns abgöttisch und hat daher jeden Fremden angegriffen. Starb mit ca. 12 Jahren an schwerster HD und anderen Problemen.
  3. älterer Hovawart-Rüde (8 Jahre alt), war ein passabler Hund, der vom Tierheim den Eigentümern weggenommen wurde. Starb nach gut 2 Jahren an Krebs.
  4. Seit gut zehn Jahren haben wir eine Setter-Mix-Hündin. Kam dorthin, weil die Eigentümerin in die Klinik mußte. Ein absoluter Traumhund; momentan nervig, weil die Dame ins Bett will und Herrchen immer noch vor der Kiste sitzt.

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tierschutzhaus wien/vösendorf: wir haben 12/99 2 weibliche ratten geholt, die noch sehr jung waren, sehr lieb und schnell zutraulich. heute haben wir wieder zwei - ca. 4-6 monate alt - geholt, die auch sehr lieb und freundlich sind; anfänglich etwas schüchtern, aber das hat sich binnen sekunden geändert.
ich weiß zwar nicht, woran das liegt, daß die so unscheu sind (hätte gedacht, daß sie im gegenteil verschreckt und bissig sind), aber bin sehr froh :o)
die ratten werden zwar nicht perfekt versorgt, aber immer noch recht gut, außerdem verbessert sich das laufend.

falls die frage nicht nur auf hunde bezogen war! ich kann mir aber vorstellen, daß die auch nicht gerade im besten zustand sind: wer weiß, was mit denen vorher geschehen ist - dann die „zellen“, die nur ein paar qm groß sind, der ständige streß durch die enge und die ständige anwesenheit anderer hunde… und das bellen, fehlende zuwendung - ich fürchte, 90% aller hunde, die länger als einen monat dort bleiben, kriegen einen knacks… :o(

P.S. Tierheimerfahrungen (alle Tiere!!!)
Ganz richtig, ich möchte sämtliche Erfahrungen, die irgendwie mit Tierheim zusammenhängen, nicht nur mit Hunden. Ich hatte ja in der Mail extra immer „Tier“ geschrieben statt „Hund“, obwohl ich ja, wie sicher fast alle bemerkt haben, meist mit Hunden zu tun habe… Außerdem würden mich auch „Fälle“ interessieren, wo jemand versucht hat, ein Tier aus dem Heim zu holen, und es nicht geklappt hat (warum?).

Ganz gespannt auf weitere Antworten:
Sylvia

Die Suche nach der Drittkatze
Hallo Sylvia,

auf der Suche nach einer geeigneten Drittkatze haben wir sämtliche Tierheime der Umgebung abgeklappert. Dabei sind uns folgende Dinge passiert:

  • viele Mitarbeiter sind sehr unprofessionell und geradezu unfreundlich. Ich verstehe ja, dass es freiwillige/ehrenamtliche Helfer sind. Aber ein bisschen Organisation ist besser für Mensch und Tier.
  • in einem Tierheim war eine Katze gerade abgegeben worden. Wir interessierten uns für sie und es wurde uns gesagt, sie würde jetzt erst kastriert und auf keinen Fall sofort vermittelt (was wir richtig fanden). 2 Tage später rief ich an, das Tier war schon kastriert und sofort vermittelt worden. :frowning:
  • wir haben den Eindruck, dass man dem Thema „3 Katzen in einer Wohnung“ sehr misstrauisch gegenüber steht. Wir haben aber eine sehr grosse Wohnung und wenn wir die Katze eines Kollegen in Pflege nehmen, ist alles immer sehr harmonisch. Es scheint uns einfach, als wäre noch ein Plätzchen frei, und besser als im Tierheim ist es bei uns ja wohl allemal.

Das Tierheim Neuss/Bettikum, wo wir unsere beiden Kater her haben ist eine positive Ausnahme. Dort ist man immer freundlich und hilfsbereit.

Mit kätzischem Gruß,

Myriam, Satan & Luzifer

Hallo Sylvia,

also ich kann nur fuer das Ulmer Tierheim sprechen und mit dem habe ich SEHR schlechte Erfahrungen gemacht (wir waren aber auch so bloed und haben insgesamt 3 Katzen von da geholt):

  • unser 1. Katerwar angeblich kastriert, bestieg dennoch erfolgreich unsere Katze (Tierarzt stellte bei untersuchung vor, dass bei der Kastration ein Hoden vergessen worden war). Brachte uns ohne Vorwarnung seitens des Tierheimes FIP ins Haus und steckte damit eine unserer Katzen an, die kurz darauf verstarb *schnueff*, die anderen waren wohl immun. Dass die Ohren schwarz vor Ohrmilben waren war noch das geringste Problem.

  • unser 2. Kater, angeblich 2-3 Jahre alt und kerngesund. Unser Tierarzt meinte nach Untersuchung, dass er mindestens 10 eher 15 Jahre als sei, einen Herzklappenfehler hat und leichte Nierenschaeden (OK sind bei einer Katze in dem Alter normal). Ausserdem mussten wir dem armen Kerl alle Zaehne ziehen lassen weil das Zahnfleisch und Kieferbett im Eimer waren (oder sa aehnlich). Ausserdem hat der Kater seit wir ihn haben Durchfall. Bislang haben wir noch kein Heilmittel gefunden. Ohrmilben gehoerten auch wieder zum Lieferumfang.

Die dritte Katze habe ich jetzt mal ausgelassen weil die als Problemfall angekuendigt war und nach 2 Tagen verstorben ist (war EXTREM uebergewichtig)

Meine Meinung zum Thema Tierheim brauche ich wohl nicht mehr zu sagen.

Aber wie gesagt, gilt nur fuer das Tierheim Ulm und das habe ich zuletzt vor 1 Jahr betreten.

Also pass sher gut auf und schau dir das Tier SEHR SEHR SEHR genau an. (und auch die anderen). Wirf auch einen Blick auf die (Katzen-)Klos, Krankheiten im Bestand sollten so vielleicht auffallen…

Gruß und viel Glueck mit dem Neuzuwachs (woher auch immer er kommen mag)

Arne

Huhu Sylvia!

Außerdem würden mich auch „Fälle“
interessieren, wo jemand versucht hat, ein Tier aus dem Heim
zu holen, und es nicht geklappt hat (warum?).

Tja, wir haben mehrmals versucht, aus unserem ortansässigen, recht kleinen Tierheim Nagetiere zu holen. Da gibts aber keine! Ist ziemlich schade, aber auch sowas gibts als Grund!
Ach ja, und einmal in dem TH, aus dem wir die Hündin hatten…da wollten wir einen Partner für unseren Wellensittich…da haben damals aber nur an Volierenbesitzer abgegeben.

Liebe Grüsse
Bine

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Hi Sylvia,

ich habe sehr gute Erfahrungen mit einer privaten Organisation gemacht, die Wohnungskatzen vermittelt.

Mein kleiner Kater war damals ein Findelkind und sie haben ihn mit der Flasche großgezogen. Die Tiere sind dort sehr gepflegt. Wenn Neue dazukommen werden diese erstmal auf „Herz und Nieren“ untersucht und wenn notwendig gesäubert oder medizinisch versorgt. Tierarztbesuche stehen dort regelmäßig auf dem Programm und als ich mich für meinen Kleinen entschieden hatte, hat mich jemand begleitet und hat sich die Wohnung angeschaut.

Es hat alles wunderbar geklappt und wir sind sehr zufrieden *schnurr*. Würde ich jedem, der auf der Suche nach einer Wohnungskatze ist empfehlen.

Liebe Grüße,
Ti4n4

Hallo,

Tierheim Bruchsal:

ein junger Kater wurde uns zugesagt sobald er kastriert waere (sollte eine paar Tage spaeter passieren) als wir eine Woche spaeter anriefen, war er bereits weggegeben.

Wir also ins Tierheim Karlsruhe:

ein junger Kater wurde uns nach Begutachtung der Unterbringungsmoeglichkeit bei uns zugesagt (war kein Problem, da unsere vorhandene Katze quietschfidel herumtobte). Wir bekamen ihn ein paar Tage spaeter. Er war auch ganz fit. Nur hatte er wochenlang Durchfall. Dann war aber alles in Ordnung.

Gruss, Niels

Außerdem würden mich auch „Fälle“
interessieren, wo jemand versucht hat, ein Tier aus dem Heim
zu holen, und es nicht geklappt hat (warum?).

nicht direkt aus dem tierheim (d.h. nicht vor ort). es gab mal eine sendung namens „wer will mich“ im orf, bei der wurden hunde und katzen vorgestellt zwecks vermittlung. wir riefen an wegen einer hündin, man fragte uns am telefon ein bißchen aus - letztendlich scheiterte es daran, daß wir eine hundehütte hatten und der hund dort eventuell geschlafen hätte! (die wollten ihn lieber im haus gewußt haben…)
ich verstehe, daß sie gute plätze für die tiere suchen, aber mal davon abgesehen, daß sie wirklich manchmal extrem sind (auch im gegensatz dazu: die ratten, die wir gestern holten, hat man uns anstandslos übergeben, ohne jegliche fragen, auf den netten eindruck, den wir machten, allein kann man sich doch nicht verlassen…) - das tier wäre ja nicht ständig draußen gewesen, im winter sowieso drinnen, aber im sommer kann es ruhig im großen garten bleiben. aber da war der ofen halt schon aus… ;o(

mittlerweile sind sie jedoch sehr vorbildlich im neuen tsh.

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Tierhilfe Jülich/Kätzchen
Hallo Sylvia,

1996 hat meine Mutter in einer Pflegestelle der Tierhilfe Jülich ein junges Kätzchen ausgesucht.

Die verwilderte Mutter war samt Jungen eingefangen, medizinisch versorgt und gepflegt worden, bis die Kleinen zur Vermittlung frei waren. Meine Mutter hatte ihr Interesse bekundet, die Kätzchen samt Mutter mehrmals im Pflegehaushalt besucht, den Vertrag unterschrieben (Schutzgebühr und Einverständnis zur Kastration, wenn die Katze im richtigen Alter/Reife ist).

Die beiden sind ziemlich schnell ein Team geworden. Ab und zu merkt man, wie die erste Zeit bei ihr verlaufen ist (bei Angst wird sie scheinbar zum Panther; schnelles Erschrecken und Kühnheit liegen eng beieinander), sie ist vom Charakter eine sehr gutmütige, ausgeglichene, liebe Katze, die nur bedingt handzahm ist :wink:

Wenn ich einer Katze ein stabiles Plätzchen bieten könnte, würde ich es meiner Mutter jederzeit gleichtun.

Also Daumen hoch für die Tierhilfe Jülich, die auch vor der Vermittlung den Haushalt begutachtet und nach der Vermittlung in der ersten Zeit einen oder mehrere Kontrollbesuche macht :smile:

Gruß, Faten

Hallo Sylvia!
Ich habe meinen Hund und Ratten aus dem Tierheim. Ich wurde nach den zukünftigen Haltungsbedingungen etc. befragt.Viele Interessenten regen sich - wie ich meine unberechtigt- über solche „Verhöre“ auf. Man sollte verstehen, das die Tierheimleute vorsichtig sind damit die Tiere einen guten Platz bekommen. Außerdem ist das auch eine Art Service, da sie mir nur so den zu mir passenden Hund empfehlen können.
Mach dir vorher genau Gedanken, wie dein Tier sein sollte und welche „Macken“ ok wären. Laß dir Zeit beim Aussuchen. Alle Angaben, die zu meinen Tieren gemacht wurden, stimmten und auch negative Eigenschaften wurden nicht verschwiegen. Meistens können eher kleine Tierheime oder solche , die mit Pflegestellen arbeiten besonders gut Auskünfte über die Eigenschaften der Tiere geben. Und vor Überraschungen ist man bei einem Welpen vom Züchter aucch nicht sicher!
Ich hoffe du findest den richtigen Hausgenossen und hast viel Spaß mit ihm. Viele Grüße, Eva

Hallo,
muss auch mal was dazu sagen:
Alle meine Hunde sind und waren - Tierheimhunde - und es waren gute Hunde. Keiner hat und hatte irgendwelche macken, sie sind und waren alle lieb, anhänglich und treu wie Gold. Und sie sind und waren gesund, gesünder, als der reinrassige Schnauzer, der noch bei mir lebt. Dieser Hund ausgestattet mit Papieren und sehr guten Elterntieren, ist immer krank, alles was an Krankheiten auf dem Hundemarkt ist, hat dieses Tier. Wohlgemerkt, ein Rassehund mit prima Stammbaum, nur mal so für die Rassehundevertreter in unseren Reihen :smile:
Die beiden Mischlinge die ich hatte und habe, sind so gut wie nie krank. Impfen, Jahreskontrolle - das war und ist es.
Die Tierheime in meiner Nähe, sind ausschließlich gut geführt, das Personal freundlich und zuvorkommend, die Pfleger können auskunft über die Hunde geben und es herrscht im allgemeinen, eine freundliche atmosphäre. Wir mussten auch einen haufen Papiere unterschreiben, aber das muss ich beim Züchter auch. Auch beim Züchter kann es Knebelverträge geben, genau wie in den Tierheimen, aber zum wohle des Tieres, warum nicht. Aufpassen muss ich überall, was ich so unterschreibe, also nichts neues.
Das es in einem Tierheim nicht so aussieht, wie bei mir zu Hause, dass die Hunde in Zwingern untergebracht sind und vielerorts schon in Freianlagen, ist aus dem Platzverhältnis der Tierheime leider nicht anders möglich. Aber auch hier - wird viel mit der Zeit gegangen und die Anlagen dementsprechend vergrößert.
Dann gibt es noch die privaten Pflegestellen, auch hier wie überall, gibt es solche und solche. Hier sind auch die Plätze rar und sie könnten viel mehr Tiere aufnehmen, wenn sich noch mehr, melden würden, eine Pflegestelle anzugeben und Tiere zu übernehmen, zu pflegen und zu behüten, bis der neue Besitzer sie holen kommt und dann gibt es viel heulen und zähneknirschen.
Ich komme übrigens aus NRW zwischen Köln und Düsseldorf. Hier sind einige Tierheime. So mal nebenbei bemerkt.
Und kleine und mittelgroße Hunde haben viel mehr chancen vermittelt zu werden, als große Hunde (siehe Kampfhundeverordnung) - leider.

Gruss BelRia

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Hallo Niels,

Nur hatte er wochenlang Durchfall. Dann war aber alles in Ordnung.

Das kann durchaus an der Futter- und Lebensumstellung gelegen haben. Das ist durchaus „normal“.

Gruß
Arne

Hallo,

Das kann durchaus an der Futter- und Lebensumstellung gelegen
haben. Das ist durchaus „normal“.

da stimme ich dir im Prinzip zu, nur haben wir vom Tierheim ein Medikament fuer die Katze mitbekommen mit dem Hinweis: „Das sollten sie ihm drei Tage geben“ (kein weiterer Hinweis auf eine Krankheit). Es stellte sich heraus, dass es ein Antibiotikum war.

Gruss, Niels