hi,
du schreibst leider nicht, ob das vorhandene grundstück ausschliesslich für tiere gedacht ist oder ob sich auch deine familie darauf aufhalten soll. ich gehe von ersterem aus.
für eine freilandhaltung von hühnern musst du ca. 20 qm je huhn rechnen, wenn die wiese auch weiter eine wiese bleiben soll. besonders im frühjahr scharren hühner ziemlich tief, um die noch versteckten leckerbissen aus der erde zu holen und vernichten dabei die grasnarbe.
solltest du z.b. an gänse denken, rate ich dir zu einer max. belegung von 4 stück/1000 qm (kein tippfehler), bei nicht besonders tiefer begrünung eher nur 2 stück. gleiches gilt für pute.
da eine wasserfläche vorhanden ist, könntest du auch an enten denken. diese würden dir dann auch gleich die möglichen schnecken vom gemüsebeet entfernen. hier müsste man wissen, wie gross die wasserfläche ist und welches nahrungsangebot für die enten (fleischfresser!) im wasser vorhanden ist.
die vorhandene wasserfläche würde von hühnern kaum genutzt werden, es ist besser, in der nähe des stalles einen trog mit frischem wasser anzubieten.
hühner sollten auf jeden fall einen stall (mit legenestern) haben, enten, puten und gänse kommen auch ohne stall über die runden, wenn bei dir nicht gerade arktische wintertemperaturen die norm sind.
eine kleine „soziologie“ der hühner findest du bei
http://www.toni.at/tonis/toni.nsf/ef8ee9f36e794c44c1…
Ziel ist für uns (als Vegetarier…) die Auflockerung eines
naturbelassenen, mit Wildsträuchern bepflanzten Grundstückes.
lass doch der natur einfach ihren lauf. durch vögel und wind werden jede menge samen verfrachtet. diejenigen pflanzen, welche sich auf deinem grundstück wohl fühlen werden, werden wachsen. du musst aber trotzdem - natur ist nämlich stärker als du - wenigstens einmal pro jahr möglichst mit einer sense (kein rasenmäher, auch keine motorsense) das grundstück mähen.
vielleicht hilft dir das fürs erste einmal weiter.