Ja, ich bin´s mal wieder. Nachdem meine Suche nach einem Hundesitter noch keinen Erfolg hatte und meine Nachbarin nur kurz mittags mit meinem Hund rausgeht habe ich mir mal wieder was Neues einfallen lassen damit mein Hund nicht so allein ist. Also, was haltet Ihr davon wenn ich mir eine Katze anschaffe? Oder besser, meint Ihr es ist überhaupt möglich einen Hund der nie mit einer Katze zusammengelebt hat an eine zu gewöhnen? Es müßte ja eigentlich gehen wenn man eine Baby-Katze holt, und es heißt ja auch, daß Tiere keine anderen Tierbabies angreifen. Ich bin mir da aber noch etwas unsicher da mein Hund im Moment noch Kazten „hasst“. Jedenfalls jagt er sie und das nicht im Spiel. Was meint Ihr, ist es möglich ihn an eine Katze zu gewöhnen? Ich habe Angst, daß er sie angreift oder vielleicht tötet… Allerdings habe ich auch noch nie gehört, daß ein Hund sowas getan hat. Naja, ich bitte Euch nur mal um Eure Meinung zu meinem Einfall. Dankeschön! Sandra
Hallo,
die Idee finde ich bessere, als den Hund alleine zu lassen.
Allerdings habe ich nur Erfahrung im umgekerten Fall.
Die Katze war schon da, der Welpe kam. Es hat einige Zeit gedauert bis sich beide wohlfühlten, doch nach zwei-drei Monaten
war die Sache klar, die Katze ist der Chef.
Ich würde die Beiden aber nicht gleich alleine lassen, erst wenn Du sicher bist, dass nichts passiert.
Mein Hund jagt auch andere Katzen, aber unserer Mieze würde er kein Haar krümmen.
Viele Grüße
Birgit
Hallo Leute!
Ja, ich bin´s mal wieder. Nachdem meine Suche nach einem
Hundesitter noch keinen Erfolg hatte und meine Nachbarin nur
kurz mittags mit meinem Hund rausgeht habe ich mir mal wieder
was Neues einfallen lassen damit mein Hund nicht so allein
ist. Also, was haltet Ihr davon wenn ich mir eine Katze
anschaffe? Oder besser, meint Ihr es ist überhaupt möglich
einen Hund der nie mit einer Katze zusammengelebt hat an eine
zu gewöhnen? Es müßte ja eigentlich gehen wenn man eine
Baby-Katze holt, und es heißt ja auch, daß Tiere keine anderen
Tierbabies angreifen. Ich bin mir da aber noch etwas unsicher
da mein Hund im Moment noch Kazten „hasst“. Jedenfalls jagt er
sie und das nicht im Spiel. Was meint Ihr, ist es möglich ihn
an eine Katze zu gewöhnen? Ich habe Angst, daß er sie angreift
oder vielleicht tötet… Allerdings habe ich auch noch nie
gehört, daß ein Hund sowas getan hat. Naja, ich bitte Euch nur
mal um Eure Meinung zu meinem Einfall. Dankeschön! Sandra
wie kommst Du darauf, daß ein Tier einem Welpen einer anderen Art nix tun würde ?? Schön wäre es. Ein Hund, der von klein auf Gelegenheit dazu hatte wird andere Tiere akzeptieren. Einem Hund, der gar keine Erfahrungen mit einer anderen Tierart hat, kannst du evtl. noch als Erwachsenen dran gewöhnen.
Aber da Dein Hund wie Du sagst Katzen haßt ist es sehr sehr unwahrscheinlich, daß sich das ändern wird.
Und ich frage mich, wie Du das ausprobieren wolltest. Zwei Hunde könnten sich draußen auf neutralem Gebiet kennenlernen, aber ein Hund und eine Katze ??
Ich hab selber einen Hund, der auf Katzen fixiert ist (ob schon mal ernsthaft was passiert ist, weiß ich nicht, da ich ihn erst einige Monate habe und er bereits 6 Jahre alt ist). Ich möchte mir nicht ausmalen, was er tun würde wenn ich eine Katze mit nach hause bringe.
Also der Katze zuliebe, egal wie alt, lass es bitte.
Viele Grüße
Wilma
Nein, ich würde es nicht versuchen. Dein Hund mag keine Katzen und ich würde es nicht riskieren, dass der Katze was zustößt. Außerdem hättest du, wenn dein Versuch schief gehen würde, ein weiters Problem: was soll dann mit der Katze geschehen?! Du müßtest die beiden Tiere entweder in der Wohnung getrennt halten oder du müßtest die Katze wieder abgeben. Kein schöner Gedanke!
Ich habe dazu eine andere Frage: leidet dein Hund unter dem alleine sein? Oder leidest nur du darunter, dass dein Hund den Tag über alleine ist? Wenn der Hund damit keine Probleme hat und keine Probleme verursacht (dauerhaftes Bellen oder Jaulen, Dinge beschädigen, ect…), dann gibt es eigentlich auch keinen Grund, für Unterhaltung zu sorgen. Wenn nur du darunter leidest, dann solltest du dich mit dem Gedanken trösten, dass es deinem Hund nichts ausmacht, zumal er ja Mittags seinen Ausgang bekommt.
Ach und noch ein kleiner Tipp: wenn ich unseren Bernhardiner mal für einige Stunden alleine lassen muß, dann bekommt er zur Beschäftigung einen riesigen Knochen. Den schleppt er dann in unserer Abwesenheit durch’s ganze Haus (denn im Gegensatz zu der üblichen Meinung kann man einen so großen Hund sehr gut im Haus halten) und ist zufrieden.
Gruß
Suse
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Wieviele Katzen bist du denn bereit, zu verbrauchen, bis sich dein Hund an eine gewöhnt hat?
Möglich ist es sicher, deinen Hund umzugewöhnen, aber ich würde nicht in der Haut der ersten Katzen stecken wollen, die du heimbringst.
Allerdings habe ich auch noch nie
gehört, daß ein Hund sowas getan hat.
Ich schon.
Meistens sind die Katzen auf einem Baum, einem Kasten, unter dem Sofa, über den Zaun oder was auch immer, bevor ein Hund sie erwischt.
Das kann aber kaum auf Dauer funktionieren, wenn sie sich eine Wohnung teilen müssen.
Und nicht alle Katzen laufen einfach nur vor einem Hund davon. Im ersten Schreck bzw. wenn sie das Gefühl haben, in die Enge getrieben worden zu sein, können Katzen die Schnauze eines Hundes ganz schön zurichten. (Vielleicht hatte dein Hund ja schon mal so ein Erlebnis und jagt Katzen deshalb so leidenschaftlich?) Das erleichtert das Zusammenleben zwischen Hund und Katze nicht im geringsten.
Ok, eine wirklich junge Katze wird deinen Hund kaum ernsthaft kratzen,(wenn, dann wäre der Kratzer wahrscheinlich eher unangenehm als schmerzhaft), aber eine so junge Katze kann sich wohl kaum wehren, selbst wenn dein Hund nur mit ihr spielen wollte. Und selbst Yorkshires können beim Spiel ganz schön grob werden. Auch wenn das einem Menschen nur ein Lächeln abringt, einem kleinen Kätzchen das noch nicht einmal weiß, wie es seine Krallen einsetzen kann, würde ich das nicht antun.
Natürlich kann es sein, das sich Hund und Katze mit einander anfreunden. Aber wenn der Hund bereits eine Abneigung gegen Katzen hat kann ich nur vehement von solchen Versuchen abraten.
Okay, ihr habt mich überzeugt, ich werde es nicht machen. Ist wohl wirklich etwas zu gefährlich für die Katze. Vielen Dank für die Antwort. Sandra
Wieviele Katzen bist du denn bereit, zu verbrauchen, bis sich
dein Hund an eine gewöhnt hat?
Möglich ist es sicher, deinen Hund umzugewöhnen, aber ich
würde nicht in der Haut der ersten Katzen stecken wollen, die
du heimbringst.
Ich schon.
Meistens sind die Katzen auf einem Baum, einem Kasten, unter
dem Sofa, über den Zaun oder was auch immer, bevor ein Hund
sie erwischt.
Das kann aber kaum auf Dauer funktionieren, wenn sie sich eine
Wohnung teilen müssen.
Nein, ich würde es nicht versuchen. Dein Hund mag keine Katzen
und ich würde es nicht riskieren, dass der Katze was zustößt.
Außerdem hättest du, wenn dein Versuch schief gehen würde, ein
weiters Problem: was soll dann mit der Katze geschehen?! Du
müßtest die beiden Tiere entweder in der Wohnung getrennt
halten oder du müßtest die Katze wieder abgeben. Kein schöner
Gedanke!
Stimmt, siehe Antwort zu G.G. Ihr habt Recht.
Ich habe dazu eine andere Frage: leidet dein Hund unter dem
alleine sein? Oder leidest nur du darunter, dass dein Hund den
Tag über alleine ist? Wenn der Hund damit keine Probleme hat
und keine Probleme verursacht (dauerhaftes Bellen oder Jaulen,
Dinge beschädigen, ect…), dann gibt es eigentlich auch
keinen Grund, für Unterhaltung zu sorgen. Wenn nur du darunter
leidest, dann solltest du dich mit dem Gedanken trösten, dass
es deinem Hund nichts ausmacht, zumal er ja Mittags seinen
Ausgang bekommt.
Naja so wie es aussieht leide wirklich nur ich darunter, er hat sich jedenfalls nicht verändert und macht auch keine Probleme. Aber es tut mir soo leid wenn ich morgens weg muß und er so traurig guckt…
Ach und noch ein kleiner Tipp: wenn ich unseren Bernhardiner
mal für einige Stunden alleine lassen muß, dann bekommt er zur
Beschäftigung einen riesigen Knochen. Den schleppt er dann in
unserer Abwesenheit durch’s ganze Haus (denn im Gegensatz zu
der üblichen Meinung kann man einen so großen Hund sehr gut im
Haus halten) und ist zufrieden.
Ja, meiner macht aber nichts wenn ich weg bin. Er scheint nur zu schlafen und „rumzuhängen“ Wenn ich Spielzeug oder ähnliches hinlege liegt es abens noch genau so wie ich es hingelegt habe da.
Hallo! Vielen Dank für die Antwort. Ich habe mich schon dagegen entschieden, siehe die Antworten zu den anderen Artikeln. Es war auch nur so eine Idee weil ich keine Zeit für einen zweiten Hund habe und Katzen wesentlich pflegeleichter sind. Sandra
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Hallo Birgit! Vielen Dank für Deine Antwort. Aber ich denke die anderen haben doch Recht. Bei Dir war es dadurch, daß der Hund noch klein war eine ganz andere Situation. Trotzdem nochmal danke! Sandra
Hallo,
die Idee finde ich bessere, als den Hund alleine zu lassen.
Allerdings habe ich nur Erfahrung im umgekerten Fall.
Die Katze war schon da, der Welpe kam. Es hat einige Zeit
gedauert bis sich beide wohlfühlten, doch nach zwei-drei
Monaten
war die Sache klar, die Katze ist der Chef.
Ich würde die Beiden aber nicht gleich alleine lassen, erst
wenn Du sicher bist, dass nichts passiert.
Mein Hund jagt auch andere Katzen, aber unserer Mieze würde er
kein Haar krümmen.
Viele Grüße
Birgit
ich möchte Dir kurz meine Erfahrung bzgl Hund/Katze mitteilen.
Ich lebe auf Mallorca und habe dort zusammen mit einer Freundin ein kleines Häuschen mit Grundstück angemietet. Wir haben einen Hund (Mischling, ca 45 Kg), der Katzen jagt und sicherlich diese auch verletzen würde, wenn er je welche zwischen die Zähe bekommen sollte, aber „leider“ sind die Pfotentiere bis jetzt immer schneller als er, obwohl sich schon einige auf unser Grundstück verirrt haben.
Unser Hund ist ca 3 Jahre alt und vor gut einem Jahr hat uns die Nachbarin über den Zaun ein 1 Monate altes Katzenbaby rübergereicht. Anfang war ich total dagegen, weil ich dachte, dass die kleine Katze den Abend sicherlich nicht erleben würde, aber es kam ganz anders als gedacht…
Unser Hund beobachtete erst ganz erstaunt dieses kleine schwarze maunzende Fellbündel, dann „schob“ er es mit der Pfote ein wenig hin und her, beschnupperte es und schließlich wurde es stundenlang von oben bis unten abgeleckt.
Wir haben unseren Hund während dieser Zeit nie aus den Augen gelassen, weil wir Angst hatten, er würde ihr etwas tun, aber nichts dergleichen passierte…
Im Gegenteil, heute ist das ganze fast ein Jahr her, die Katze ist gesund und putzmunter und die beiden sind ein richtiges
„Team“ geworden - die Katze leckt dem Hund die Pfoten sauber, sie kuscheln miteinander, spielen zusammen und manchmal gehen sie auch zusammen spazieren. Nie, aber auch nie hätte ich das für möglich gehalten und doch musste ich mich eines besseren belehren lassen. Heute bin ich sehr froh das die Katze bei uns zu Hause ist, da durch unregelmäßige Arbeitszeiten wir auch nicht immer zu Hause sein können, aber jetzt weiß ich, dass die beiden nicht mehr allein sind, denn sie haben immer ein/e Freund/in - in der Nähe.
Vielleicht hilft Dir mein Beitrag ja ein wenig zur Entscheidungsfindung. Saludos, Karla
PS: die anderen fremden Katzen sind nach wie vor die erklärten Lieblingsfeinde von unserem Hund, nur „seiner“ Katze ist er mehr als freundschaftlich verbunden.
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Vielen Dank für Deine Antwort. Hmm, ich weiß auch nicht. Einerseits kann ich mir nicht vorstellen daß mein Hund einem Katzenbaby was tun würde, aber andererseits ist mir das Risiko zu groß nachher eine tote Katze zu haben. Ich meine auch, daß es sehr schön für ihn wäre wenn er den Tag über nicht ganz allein wäre. Ist echt ´ne schwere Entscheidung und ich neige eher dazu es nicht zu tun, weil mir jetzt soviele davon abgeraten haben. Ich muß auch noch dazusagen, daß mein Hund auch mal einen Wellensittich von mir umgebracht hat. Ich konnte es leider, leider nicht verhindern und habe es erst bemerkt als es zu spät war. Es sah mehr so aus als wenn er den Vogel beim Spielen umgebracht hätte, also er hat ihn nicht gebissen oder so. Das möchte ich nicht nochmal erleben. Wenn jetzt viele gesagt hätten, daß es kein Problem ist ein Katzenbaby und einen Hund zusammenzubringen, wäre es etwas anderes. Aber so lasse ich es glaub ich doch lieber, auch wenn es echt ´ne gute Lösung wäre.
Naja, nochmal vielen Dank!
Sandra
ich möchte Dir kurz meine Erfahrung bzgl Hund/Katze mitteilen.
Ich lebe auf Mallorca und habe dort zusammen mit einer
Freundin ein kleines Häuschen mit Grundstück angemietet. Wir
haben einen Hund (Mischling, ca 45 Kg), der Katzen jagt und
sicherlich diese auch verletzen würde, wenn er je welche
zwischen die Zähe bekommen sollte, aber „leider“ sind die
Pfotentiere bis jetzt immer schneller als er, obwohl sich
schon einige auf unser Grundstück verirrt haben.
Unser Hund ist ca 3 Jahre alt und vor gut einem Jahr hat uns
die Nachbarin über den Zaun ein 1 Monate altes Katzenbaby
rübergereicht. Anfang war ich total dagegen, weil ich dachte,
dass die kleine Katze den Abend sicherlich nicht erleben
würde, aber es kam ganz anders als gedacht…
Unser Hund beobachtete erst ganz erstaunt dieses kleine
schwarze maunzende Fellbündel, dann „schob“ er es mit der
Pfote ein wenig hin und her, beschnupperte es und schließlich
wurde es stundenlang von oben bis unten abgeleckt.
Wir haben unseren Hund während dieser Zeit nie aus den Augen
gelassen, weil wir Angst hatten, er würde ihr etwas tun, aber
nichts dergleichen passierte…
Im Gegenteil, heute ist das ganze fast ein Jahr her, die Katze
ist gesund und putzmunter und die beiden sind ein richtiges
„Team“ geworden - die Katze leckt dem Hund die Pfoten sauber,
sie kuscheln miteinander, spielen zusammen und manchmal gehen
sie auch zusammen spazieren. Nie, aber auch nie hätte ich das
für möglich gehalten und doch musste ich mich eines besseren
belehren lassen. Heute bin ich sehr froh das die Katze bei uns
zu Hause ist, da durch unregelmäßige Arbeitszeiten wir auch
nicht immer zu Hause sein können, aber jetzt weiß ich, dass
die beiden nicht mehr allein sind, denn sie haben immer ein/e
Freund/in - in der Nähe.
Vielleicht hilft Dir mein Beitrag ja ein wenig zur
Entscheidungsfindung. Saludos, Karla
PS: die anderen fremden Katzen sind nach wie vor die erklärten
Lieblingsfeinde von unserem Hund, nur „seiner“ Katze ist er
mehr als freundschaftlich verbunden.