Nymphensittich mit Glatze

Hallo Tierfreunde,
wir haben zwei Nymphensittiche. Bruno und Jule. Es dauerte ca. 1 Jahr, bis die zwei sich so vertraut haben, dass sie sich jetzt selbst „lausen“ – will sagen, dass sie sich die Nackenfedern durch zupfen und knabbern gegenseitig pflegen. Jule – die 2 Jahre jünger als Bruno ist, geht da leider etwas rabiat zu, so dass Bruno nun unter der (Rest-) Haube eine ziemlich große Kahlstelle hat, seine Runkelrübe hält er dennoch geflissentlich hin. Nicht nur, dass er so ziemlich abartig aussieht, wir machen uns Gedanken, ob das eventuell schädlich sein könnte. Hat jemand ähnliche Erfahrungen und wenn ja, wie gehen wir damit um? Ist das beunruhigend oder vielleicht völlig normal?

Danke vorab,
Diana

PS: die zwei haben ausreichend anderes Zeug zum Knabbern, eine große Voilere mit Ästen, Zweigen, Wetzstein und nicht zuletzt auch noch die Bücher, die sie gern während der täglichen Ausflüge „genießen“.

Hallo Diana
Die gegenseitige Pflege des Gefieders ist schon in Ordnung, allerdings sollten dabei keine kahlen Stellen auftreten. Daher muß zumindest überprüft werden, ob nicht eine Krankheit der Haut oder der Federn vorliegt. In Frage kommen Pilze (evtl auch Ektoparasiten). Mit ein paar Federn, vom Rand der kahlen Stelle entnommen und im sauberen(!) Papiertütchen zum Tierarzt gebracht kann dieser eine Untersuchung in die Wege leiten.
Es kommen natürlich noch alle möglichen anderen Krankheiten in Frage, die aber selten sind. Zuerst müssen Pilze und Parasiten ausgeschlossen werden.
Gruß, Werner

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