Hallo zusammen,
in einem anderen Forum habe ich heute gelesen, das Schokolade wegen des Wirkstoffs „theobromin“ schädlich, in hohen Mengen sogar tödlich für Katzen und Hunde sein kann.
Das es für Katzen so ist, war mir schon klar, aber für Hunde auch (ausser für die Zähne)?? Warum gibts dann für Hunde Hundeschokolade, Schoko-Bonies, Schoko-Drops.
Was ist, wenn er mal ein Stück Schokolade stibitzt?
Wie lange hält sich dieser Wirkstoff im Hundekörper, wird er überhaupt abgebaut?
Gruss Erika
www.erika-und-rocky.de
Hallo,
in einem anderen Forum habe ich heute gelesen, das Schokolade
wegen des Wirkstoffs „theobromin“ schädlich, in hohen Mengen
sogar tödlich für Katzen und Hunde sein kann.
Das Theobromin ist ein Stoff, der meines Wissens auf das Herz wirkt. Uebrigens auch beim Menschen. Nur kann es sich beim Menschen nicht anreichern, da es relativ schnell wieder abgebaut wird.
Das es für Katzen so ist, war mir schon klar, aber für Hunde
auch (ausser für die Zähne)?? Warum gibts dann für Hunde
Hundeschokolade, Schoko-Bonies, Schoko-Drops.
Wie der Name schon sagt: HUNDEschokolade. Es handelt sich um Schokolade, bei der das Theobromin entfernt wurde. Ich wuerde sie trotzdem nicht fuettern, da der Hund sich an den Geschmack gewoehnt und dann natuerlich keinen Unterschied zwischen Hunde- und Menschenschokolade macht.
Was ist, wenn er mal ein Stück Schokolade stibitzt?
Das wird ihn natuerlich nicht gleich umbringen. Schau halt einfach, dass du nix rumliegen laesst. Katzen sind uebrigens iA weniger gefaehrdet, weil sie beim Fressen waehlerischer sind. Ich habe unsere an der Schokolade schnuppern lassen (ich wollte sehen, ob sie sie fressen wollen). Sie haben sich aber gar nicht dafuer interessiert.
Wie lange hält sich dieser Wirkstoff im Hundekörper, wird er
überhaupt abgebaut?
Da bin ich ueberfragt!
Gruss, Niels
Hallo!
Also ich füttere meinem Hund überhaupt nicht solche Sachen. Die Vitamine, die das Tier braucht, sind im Trockenfutter. Und ab und zu bekommt sie noch Quark ( Mager natürlich), Hühnerfleisch, Gemüse ( natürlich alles ohne Soße und gewürze )
Ich halte von Schokolade nicht viel, sie ist ja auch nicht unbedingt für den Menschen gut! 
Hundeschokolade ist in meinen Augen sowieso nur Geldmacherei, genauso auch diese Milchdrops, Milch für Katzen…
früher haben die Tiere auch nur Essensreste bekommen und sind daran auch net gestorben.
Soweit ich weiß, ist die richtige Schokolade für Tiere sowieso nichts, da ja Zucker drin ist und das schlecht für die Zähne ist, wenn man nicht immer die Zähne von Hund putzen will… 
Gruß
Sonja.-
Hallo Sonja,
Milch für Katzen…
Manche Katzen bekommen vom Milchzucker Durchfall. Das ist dann weniger gefaehrlich als unangenehm (fuer den Halter). Also gibts lactosefreie Milch fuer 2,50 der viertel Liter. Aber irgendwie scheinen unsere Katzen Milch gar nicht zu brauchen. Seltsam aber auch
)
Wenn man Katzen das „Gute der Milch“ geben will, tuts auch Joghurt oder Kaese.
früher haben die Tiere auch nur Essensreste bekommen und sind
daran auch net gestorben.
Nun ja, frueher hatten sie aber auch eine geringere Lebenserwartung. Gute Ernaehrung ist halt auch bei Tieren nicht verkehrt. Fuer Katzen sind Essensreste definitiv zu eiweissarm. Von eventuellen Giftstoffen (Zwiebeln) ganz zu schweigen.
Aber du hast recht, vieles ist einfach nur Geldmacherei. Wenn es bei uns Huehnchen gibt, wird einfach fuer die Katzen ein bisschen was leicht angebraten (wegen den Salmos) und das bekommen sie dann, wenn wir essen. Das sind GESUNDE Leckerchen.
Gruss, Niels
Hallo zusammen,
in einem anderen Forum habe ich heute gelesen, das Schokolade
wegen des Wirkstoffs „theobromin“ schädlich, in hohen Mengen
sogar tödlich für Katzen und Hunde sein kann.
Das es für Katzen so ist, war mir schon klar, aber für Hunde
auch (ausser für die Zähne)?? Warum gibts dann für Hunde
Hundeschokolade, Schoko-Bonies, Schoko-Drops.
Was ist, wenn er mal ein Stück Schokolade stibitzt?
Wie lange hält sich dieser Wirkstoff im Hundekörper, wird er
überhaupt abgebaut?
Hollo Erika
Erst mal vorweg: Es ist absolut harmlos, wenn Dein Hund mal ein Stück Schokolade klaut. Natürlich sollte Schokolade nicht zu den Grundnahrungsmitteln des Hundes zählen, wir wollen ja nicht die eigenen Fehler auch noch dem Hund aufzwingen!
Schokolade enthält den Wirkstoff Theobromin, der zu den Purinen gehört. Durch die direkte Wirkung auf die glatte Muskulatur erweitern sie die Blutgefäße und senken damit den Blutdruck. Außerdem wirken sie zentral auf das Vasomotorenzentrum im Gehirn und auf den Nervus vagus, was letztendlich einen anregenden Effekt hat und das Herz stimuliert wird. Blutdrucksenkende und Herz stimulierende Wirkung steigern den Blutfluß im Körper. Damit ist auch das Wohlbefinden zu erklären, das sich vielfach nach dem Genuß von Schokolade einstellt, manche behaupten sogar, Schokolade lasse ein Gefühl des Glücks entstehen.
Außerdem hat Theobromin einen harntreibenden Effekt, der aber so gering ist, daß er pharmakologisch nicht genutzt wird.
Chemisch besteht Theobromin aus Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff und Kohlenstoff in Einfach- und Doppelbindungen. Das Molekül wird relativ schnell in seine Abbauprodukte zerlegt und diese in den jeweiligen Stoffwechsel aufgenommen.
H-N-C=O CH3
’ ’ /
O=C C-N
’ " \
H3C-N-C-N=CH
Der Hund müßte schon Berge von Schokolade fressen um starken pharmakologischen Wirkungen ausgesetzt zu sein. Wirklich schädlich dagegen ist Schokolade für die Zähne und das Gewicht.
Gruß, Werner
Gruss Erika
www.erika-und-rocky.de
Der Hund müßte schon Berge von Schokolade fressen um starken
pharmakologischen Wirkungen ausgesetzt zu sein.
Zitat:
Viele Hundebesitzer wissen nicht, dass Schokolade (vor allem Zartbitter) ihren Liebling krank machen und sogar töten kann. Kakaoprodukte enthalten die Substanz Theobromin, die für Hunde toxisch ist. Die Vergiftung beginnt 4 bis 12 Stunden, nachdem der Hund mit der Schokolade gefüttert wurde. Es kommt zu Erbrechen, Durchfällen, Zittern, Muskelkrämpfen und heftigen Erregungszuständen, die bis hin zum Delirium führen können. Die tödliche Theobromin-Dosis wird für den Hund mit 100 bis 200 Milligramm pro Kilo Körpergewicht angegeben.
100 gr. Zartbitterschokolade enthalten über 1500 Milligramm Theobromin !
Zitat Ende.
(http://medizin-transparent.de/News/juni2000/body_jun…)
100 Gramm sind bei dir ein Berg Schokolade? Da scheinst du nicht sehr verwoehnt zu sein. Das Schlimmste ist, dass sich das Gift im Koerper des Hundes anreichert! Dh wenn der Hund ueber mehrere Tage (evtl Wochen) zwei, drei Tafeln Zartbitter bekommt ist er mit ziemlicher Sicherheit EX.
Alles kein Grund zur Verharmlosung!
Gruss, Niels
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Da wird einem pharmakologisches Wissen um die Ohren gehaut, aber nichts von der physiologischen Wirkung der Inhaltsstoffe auf Hunde berichtet. Nun, auch ich kenne mich da etwas aus, halte mich an Paracelsus. Wir haben Langzeiterfahrungen!
Unsere Hündin hat die Marotte, daß sie wenig trinkt. Um sie dazu zu nötigen, geben wir ihr jeden Morgen etwas Milch (also keinen Liter, sondern vielleicht 100 - 150 ml). Die kleine Zicke mag aber oft nicht, also Trick 17. Zuerst wird die Milch getrunken, dann gibt es EIN Stück Vollmilch-Schoko (Aldi, Norma für 49 Pf. die Tafel). Wenn die Milch stehen bleibt, gibt es nix zu naschen.
Dieser Langzeitversuch klappt seit gut 8 Jahren perfekt. Was lernen wir daraus, ein Stück Schoko schadet nie! Zähne des Hundes kann man hinterher putzen.
Nun noch zu Theobromin. In meinem schlauen Buch steht, daß die LD von Koffein/Theobromin bei 10 Gramm reiner Substanz auftritt. Toxische Wirkung ab ca. 1 g (also 1000 mg). Da muß man schon wirklich eine Riesenmenge Schoko niederkämpfen um dann erfolgreich Selbstmord zu begehen. Dabei ist zu berücksichtigen, daß in Milch-Schoko wesentlich weniger Koffein (Theobromin ist dem Koffein gleichzusetzen) drin ist, als zB. bei Zartbitter. Wer das nicht glaubt, schaue selbst in Lehrbücher der Toxikologie (hier: Akute Vergiftungen; Ratgeber für toxikologische Notfäle; Autoren Ludewig und Lohs, Gustav Fischer Verlag Stuttgart).
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Der Hund müßte schon Berge von Schokolade fressen um starken
pharmakologischen Wirkungen ausgesetzt zu sein.
Zitat:
Viele Hundebesitzer wissen nicht, dass Schokolade (vor allem
Zartbitter) ihren Liebling krank machen und sogar töten kann.
Kakaoprodukte enthalten die Substanz Theobromin, die für Hunde
toxisch ist. Die Vergiftung beginnt 4 bis 12 Stunden, nachdem
der Hund mit der Schokolade gefüttert wurde. Es kommt zu
Erbrechen, Durchfällen, Zittern, Muskelkrämpfen und heftigen
Erregungszuständen, die bis hin zum Delirium führen können.
Die tödliche Theobromin-Dosis wird für den Hund mit 100 bis
200 Milligramm pro Kilo Körpergewicht angegeben.
Hallo Niels
Überlege doch mal: Wenn Deine Quelle richtige Angaben machen würde, müßte ein Dackel (6-10 kg KGW) nach dem Genuß von zwei Stückchen Schokolade Vergiftungserscheinungen zeigen und nach zwei Riegeln sterben; bei einem Yorkie (2-6 kg KGW) würde die Hälfte ausreichen. Und wie kommt es dann, daß weder in der Veterinärpharmakologie noch in der Fachliteratur für Kleintiermedizin, weder auf Fortbildungsveranstaltungen noch in Tierarztkreisen die Schokoladenvergiftung Erwähnung findet und selbst erfahrene Tierärzte (20 Jahre Praxis) nichts davon wissen???
Du mußt nicht alles glauben, was Du in irgendwelchen Blättern zu lesen bekommst.
Gruß, Werner
100 gr. Zartbitterschokolade enthalten über 1500 Milligramm
Theobromin !
Zitat Ende.
(http://medizin-transparent.de/News/juni2000/body_jun…)
100 Gramm sind bei dir ein Berg Schokolade? Da scheinst du
nicht sehr verwoehnt zu sein. Das Schlimmste ist, dass sich
das Gift im Koerper des Hundes anreichert! Dh wenn der Hund
ueber mehrere Tage (evtl Wochen) zwei, drei Tafeln Zartbitter
bekommt ist er mit ziemlicher Sicherheit EX.
Alles kein Grund zur Verharmlosung!
Gruss, Niels
Hallo Werner,
Überlege doch mal: Wenn Deine Quelle richtige Angaben machen
würde, müßte ein Dackel (6-10 kg KGW) nach dem Genuß von zwei
Stückchen Schokolade Vergiftungserscheinungen zeigen und nach
zwei Riegeln sterben; bei einem Yorkie (2-6 kg KGW) würde die
Hälfte ausreichen.
Achtung: Ich sprach von Zartbitter, die einen besonders hohen Kakaogehalt hat. Andere Sorten sind weniger „gehaltvoll“ und damit ist die Gefahr der akuten Vergiftung geringer.
http://www.berliner-morgenpost.de/archiv2001/010203/…
Dennoch bleibt die Gefahr der chronischen Vergiftung, wenns auch laenger dauert (HWZ von Theobromin wird mit 17 Stunden angegeben).
Und wie kommt es dann, daß weder in der
Veterinärpharmakologie noch in der Fachliteratur für
Kleintiermedizin, weder auf Fortbildungsveranstaltungen noch
in Tierarztkreisen die Schokoladenvergiftung Erwähnung findet
und selbst erfahrene Tierärzte (20 Jahre Praxis) nichts davon
wissen???
Das kann verschiedene Gruende haben:
-
War Schokolade frueher wesentlich teurer als heute, zugleich wurde den Haustieren ein geringerer Stellenwert zugemessen. Weshalb also die teure Schoko an die Tiere verfuettern.
-
Genausowenig wie es eine „Weinvergiftung“ gibt, gibt es eine „Schokovergiftung“. Es nennt sich Alkoholvergiftung bzw. Theobrominvergiftung. Theobromin als Giftstoff ist durchaus bekannt.
-
koennte es natuerlich sein, dass dieses Wissen noch nicht sehr lange bekannt ist und 20 Jahre Erfahrung bedeuten auch 20 Jahre weg von der Uni (glaub mir, mancher „erfahrene“ Hausarzt hat einen eklatanten Mangel an modernem Fachwissen).
Du darfst aber darauf vertrauen, dass es bekannt ist:
http://www.meome.de/app/de/artcont_portal_news_artic…
Du mußt nicht alles glauben, was Du in irgendwelchen Blättern
zu lesen bekommst.
Wenn Uni Leipzig bzw Tieraerztliche Hochschule Hannover natuerlich dubiose Quellen sind, weiss ich nicht, wem noch zu trauen ist.
Nebenbei hast DU ausser Vermutungen ueberhaupt keine Quellen genannt, die auf die Harmlosigkeit von Schokolade hinweisen. Da stellt sich die Frage was besser ist:
Den vielfachen Hinweisen auf die Giftigkeit Glauben zu schenken und auf die unnoetige Schokolade verzichten oder die Richtigkeit anzuzweifeln und von der Harmlosigkeit auszugehen (und das Problem abzutun). Im ersten Fall macht ein Irrtum nichts aus, im zweiten Fall ist er fatal.
Gruss, Niels
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Hallo,
Da wird einem pharmakologisches Wissen um die Ohren gehaut,
aber nichts von der physiologischen Wirkung der Inhaltsstoffe
auf Hunde berichtet.
Du berichtest weiter unten aber auch nur von der Wirkung auf den Menschen! In meinen Links kannst du die physiologische Wirkung auf den Hund nachlesen.
Dieser Langzeitversuch klappt seit gut 8 Jahren perfekt. Was
lernen wir daraus, ein Stück Schoko schadet nie! Zähne des
Hundes kann man hinterher putzen.
Ein Stueck schadet noch nicht, zumal du damit ja einen anderen wichtigen Zweck erreichst.
Nun noch zu Theobromin. In meinem schlauen Buch steht, daß die
LD von Koffein/Theobromin bei 10 Gramm reiner Substanz
auftritt. Toxische Wirkung ab ca. 1 g (also 1000 mg).
Wie gesagt, das gilt fuer den Menschen, der das Theobromin sehr schnell abbauen kann. Beim Hund: LD ca. 150 mg/kg Koerpergewicht, Gehalt an Theobromin in Schokolade 300 -1500 mg / 100 g.
Wer das nicht glaubt, schaue selbst in
Lehrbücher der Toxikologie (hier: Akute Vergiftungen; Ratgeber
für toxikologische Notfäle; Autoren Ludewig und Lohs, Gustav
Fischer Verlag Stuttgart).
Auch hier: wieder nur fuer den Menschen!
Mir stellt sich bei der ganzen Sache die Frage, wozu man ueber das Fuettern einer toxischen Substanz ueberhaupt diskutieren muss? Wenn es doch NACHGEWIESEN schaedlich fuer den Hund ist, warum soll ich es ihm geben (wobei dein Fall mit dem Trinken den Einsatz sicher rechtfertigt, bei der geringen Menge koennte man dann aber auch gleich auf die Hundeschoko uebergehen). Es gibt genug andere Leckerli mit denen man belohnen kann, da muss ich doch kein GIFT geben!
Gruss, Niels