mein kleiner Hund Forkas hat Probleme mit seinen Untermietern, Flöhe genannt. Ich hab ihm zwar ein biologisches Flohmittel gekauft, das für Hund und Umgebung genutzt werden kann, aber helfen tut es nicht viel! Seine Hundehütte wird viermal im Jahr exzessiv gereinigt (mit Hochdruckreiniger und dem Bio-Spray); aber es dauert nie sehr lange, dann sind die Flöhe wieder da (wenn sie überhaupt je weggewesen sind!?)… Die Behandlung von Forkas Fell ist auch nicht so einfach: er ist ein Langhaarschäferhund und bis zu seiner Haut vordringen, gleicht einem Marsch durch den Urwald!
Ich möchte auf keinen Fall irgendwelche aggressiven chemischen Mittel einsetzen… hat irgend jemand von euch eine Idee, wie ich diese ungeliebten Tierchen davon überzeugen könnte, sich ein anderes Zuhause zu suchen?
also ich habe die Erfahrung gemacht, daß gegen Flöhe nur diese Ampullen die man beim Tierarzt bekommt wirklich helfen. Diese enthalten eine Flüssigkeit die man dem Hund alle drei Monate (oder so) in den Nacken macht. Ich denke nicht, daß dieses Zeug besondern agressiv ist, leider riecht es nicht gerade angenehm aber das geht nach ein paar Tagen vorbei. Einen Nachteil hat das Zeug noch: Es is sehr teuer. Aber ich glaube es gibt nichts was sicher hilft.
Dann viel Glück!
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Hallo Cesmy
Ein wirklich wirksames Flohmittel ohne Chemie ist mir zur Zeit nicht bekannt. Bedenke aber bitte, dass die Flöhe Deinem Hund auch schaden, und zwar u.U. mehr als die Chemie in den Flohmitteln! Flöhe saugen Blut, beschädigen die Haut und übertragen Parasiten, Bandwürmer z.B.
Wenn Du trotzdem milde Mittel versuchen willst:
Teebaumöl 1 - 3 Tropfen ins Fell je nach Größe des Hundes
Pyrethrum Extrakt aus der Chrysantheme, verschiedene Mittel sind auf dem Markt. Vorsicht bei Allergie gegen Chrysanthemen!
Außerdem Biotin, Vitamine, essentielle Fettsäuren ins Futter um die Abwehrkräfte der Haut zu stärken.
Trotzdem: Versprech Dir nicht zu viel davon.
Gruß, Werner
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Die Gefahr bei Flöhen ist nicht, daß sie da sind, sondern sie legen ihre Eier im Hund ab und vermehren sich dort. Daher auch die vielen Flöhe am Hund und Umgebeung…
Also muß man versuchen, die Vermehrung der Flöhe am Hund zu beenden und das funktioniert zur Zeit nur mit einer Tablette. Sie heißt „Programm“, gibt es nur beim Tierarzt und wird einmal im Monat dem Hund mit dem Futter gegeben. Kostet ungefähr 10,-DM und ist 100%ig wirkungsvoll.
Flöhe, die sich nicht vermehren, sind dann keine Belästigung mehr, sie gehen schnell ein. Nur die Vermehrung ist das Übel.
Ich möchte auf keinen Fall irgendwelche aggressiven chemischen
Mittel einsetzen…
Hallo Cesmy,
ohne Chemie wirst du bei der Flohbekämpfung nicht auskommen.
Für meine Katzen habe ich bisher Frontline verwendet, gibt es als Spot-On, das Zeug wird in den Nacken getan. Es zieht aber schnell ein und hilft auch gut. Meine Meute bekommt es vorbeugend alle 3 Mon. Gibts auch für den Hund.
Was Werners Vorschlag mit „Programm“ betrifft, das sind m.W. nach Tabletten, und Hund/Katze ne Tabletten geben, na ja, meine machen das nicht mit.
kann mich nur Werner anschließen, das schonenste und wirklich wirksame Mittel ist Programm. Spot ons sind auf jeden Fall um einiges giftiger. Program dagegen kann sogar schon Welpen gegeben werden und ist so geschmacksneutral, daß es relativ gut genommen wird (am besten in einem Lecker, aber bitte NACH einer Mahlzeit, da es sonst nicht so gut wirkt.
Und an die Katzenbesitzer: Für Katzen gibt es Programm als Tropfen.
Gruß
Wilma
hi cesmy,
ich les die ganzen anderen artikel jetzt nicht durch (der rechner wird noch gebraucht *g*), aber vermutlich steht das, was ich schreiben werde, auch schon drin.
gegen flöhe hilft nur chemie!!! ich mag das auch nicht, aber dagegen gibt es keine andere möglichkeit.
dein problem wird jetzt schon sein, dass die flöhe ihre eier schon in der ganzen wohnung verteilt haben und du die sehr schlecht wieder loswirst.
ich habe mehr oder weniger das gleiche problem: meine katze ist sozusagen floh-anziehend. das heisst, sie hat häufig flöhe. nachdem ich auch kein fan von harter chemie bin, bin ich in der bekämpfung etwas nachlässig. folge: flohbrut in der wohnung. was tun? ich mag vor allem keine pyrethroide in meiner wohnung versprühen (oder sonstige gifte), wie es eigentlich im befalls-falle gesagt wird (alle plätze, wo das tier sich so aufhält besprühen). ich hab das mit meinem tierarzt besprochen und der hat folgendes gesagt: katze mit gift behandeln, geht nicht anders (advantage, frontline etc.), wohnung: tägliches gründlichstes saugen überall und das über wochen, da überall schon unterschiedlichse entwicklungsstadien vom ei bis zum floh waren. so hab ich es in den griff gekriegt, hat aber sehr lange gedauert. achte besonders auf ritzen in holzfussböden und möbeln.
also: gift vom tierarzt holen und regelmässig anwenden … alles andere ist humbug, was du so kaufen kannst.
was an der sache mit de neem-baum-produkten aus der hobbythek dran ist, kann ich nicht beurteilen, ich werde es gegen die flohbrut in der wohnung mal probieren. denn da bin ich nach wie vor hartnäckig: wenn schon gift auf der katze unabdingbar ist, dann aber nicht auch noch in meinem gesamten umfeld.
kann dir nur 100prozentig beipflichten. Staubsaugen, staubsaugen, staubsaugen. Und wenn du damit fertig bist: staubsaugen.
Hat bei uns auch geklappt (2 Wochen). Und die Katze/den Hund mit Frontline behandeln um die erwachsenen Floehe zu erledigen.
Wichtig: Waehrend der Behandlung der Wohnung sollte man GUENSTIGE Bedingungen fuer die Flohentwicklung schaffen (Waerme, hohe Luftfeuchte). Dann entwickeln sich die Larven schneller und man bekommt die Plage schneller in den Griff. Das Tier ist waehrend dieser Zeit durch Frontline geschuetzt (Wirkt so ca. 6 Wochen) so dass sich die Floehe nicht mehr weiter vermehren koennen.
Die Gefahr bei Flöhen ist nicht, daß sie da sind, sondern sie
legen ihre Eier im Hund ab und vermehren sich dort.
Das ist so nicht ganz korrekt. Die Floehe legen ihre Eier zwar am Hund ab, die Eier fallen aber dann aus dem Fell und verseuchen die ganze Wohnung. Die Larvenentwicklung erfolgt nicht am Tier. Erst nach Schluepfen des ausgewachsenen Flohs wird wieder das Tier benoetigt als „Blutspender“.
Program wird ueber das Blut vom Floh aufgenommen und verhindert die Chitinsynthese bei den Nachkommen. Es koennen sich also keine neuen Floehe aus den Eiern entwickeln.
Der Nachteil ist, dass die Krankheitsuebertragung nicht verhindert wird (wie zB bei Frontline). Dafuer ist es aber wohl auch weniger schaedlich. (Natuerlich ist auch Frontline VOELLIG harmlos… behauptet zumindest der Hersteller, weshalb man sich auch unbedingt anschliessend die Haende waschen soll etc…)
Wahrscheinlich werden ich jetzt von allen sSeiten gelüncht. Aber es muß nicht immer Chemie sein. Ich habe zwar nur zwei Frettchen, aber die sind auch viel draußen und haben sich auch den einen oder anderen Floh eingefangen. Zum Anfang ging ich dann auch immer mit Chemie bei und hatte es schnell im Griff. Nun bekommen sie regelmäßig Knoblauch ins Fresschen und seit dem hatte wir keine Parasieten mehr, weder Milben, noch Flöhe oder Zecken und Würmer hatten sie seit dem auch keine mehr. Es geht also auch ohne Chemie, wenn man rechtzeitig vorzorgt und auf die Regelmäßigkeitachtet. Ob es jetzt nur ein Erfolg bei unseren Tieren ist oder nicht, kann und möchte ich nicht sagen
Gruß Daniela