Ausgaben für Tiere!

Ich hab mal ne komische Frage an euch, aber erst ne kurze Erklärung: Letztens im Reli-Unterricht behandelten wir das Thema Spenden, Hilfswerke, gemeinnützige Organisationen überhaupt. Und da unser Reli-Lehrer ein sehr merkwürdiger Mensch ist, sagte er, dass die Menschen doch ihr Geld lieber Spenden sollen, als dass sie es für Haustiere zum Fenster rauswerfen!

Was haltet ihr davon? Für was (Futter, Hundefrisör…) gebt ihr Geld aus, warum gebt ihr Geld aus, wieviel und warum spendet ihr es nicht lieber an „Misereor“ o.ä.!?
Für eure Hilfe wär ich euch dankbar, weil ich Argumente sammeln muss. Und da ist doch dieses Brett wunderbar geeignet - oder?

Danke für eure Mithilfe!
Gruß
anke :wink:

Ich habe zwei Frettchen, zwei Pferde und warum soll ich Geld spenden, wenn ich nicht einmal weiß ob es auch da ankommt, wo es angeblich hin soll.

Ich könnte ohne meine Tiere nicht mehr leben, denn sie bringen mir Spaß und damit eine ganze Menge lustiger Erlebnisse. Das was ich für meine Tiere ausgebe, ist so gering, das ich es wenn überhaup nur für Projekte spenden, wo ich auch sehen kann wo das Geld hin eht, aber bestimmt nicht an die Kirchen. Meine Meinung ist, das Kirchen oft schon genügend reichtümer haben, wenn sie diese beser aufteilen würden, gäbe es dort auch keine probleme.

was ist das überhaupt für ein Lehrer? denn wenn ich mich recht erinnere werden in der Bibel die Tiere auch immer gut behandelt und als Opfertiere gehalten.

gruß daniela

Oh, oh!
Tach Anke!

Ob Du dir das richtige Brett ausgesucht hast?
Vermutlich nicht, denn beim Thema Wuffi und Muschi geht bei deren Halter jegliche Objektivität verloren, wie Du als kleines Beispiel an den Reaktionen auf meinen Hinweis beim Waaaaahnsinns-Posting weiter unten sehen kannst.

Es gibt sicher einige Gründe die für die Haustierhaltung sprechen, z. B. Schutzfunktion des Hundes, Bewegungsförderung für träge Menschen, Mäuse-Jagen durch Katzen. Aber dann hört es doch schon ziemlich auf. Zumal für diese Aufgaben einfache Tiere ohne besondere Züchtungen usw. ausreichen, aber nein es muss eine überzüchtete, teure Perserkatze oder ein Husky im 10. Stock des Hochhauses her.

Wenn die kleinen dann einen Furz quersitzen haben, weil sie überszüchtet sind oder nicht artgerecht gehalten werden, wird im allergrössten Weltuntergangsszenario ein Tierarzt bemüht, der sich ($/£/€-Zeichen) in den Augen dem Problem annimmt, ein Mittelchen verabreicht und vor allem ein dicke Rechnung schreibt. Die eigentlichen Leidtragenden sind die Tiere, die von solchen sog. Tierfreunden gehalten werden.

Die Frage Deines Religionslehrers finde ich ganz hervorragend. Gib ihm aber den Tip, er soll sich vor der Futtermittel-, der Tierpräparateindustrie, Tierfreunden und -ärzten in acht nehmen, denn die haben für solche Ansichten kein Verständnis.

Viel Erfolg bei Deiner Recherche, hoffentlich gehst Du objektiv an das Thema.

Tschö ErBi

Tach Anke!

Ob Du dir das richtige Brett ausgesucht hast?

In welches Brett sollte ich es stellen? Bei Religion & Ethik wäre es genauso fehl am Platz! Also was meinst du?

Viel Erfolg bei Deiner Recherche, hoffentlich gehst Du
objektiv an das Thema.

Ich versuche es zumindest…

Gruß
anke

Tschö ErBi

Hallo.

Ich hab mal ne komische Frage an euch, aber erst ne kurze
Erklärung: Letztens im Reli-Unterricht behandelten wir das
Thema Spenden, Hilfswerke, gemeinnützige Organisationen
überhaupt. Und da unser Reli-Lehrer ein sehr merkwürdiger
Mensch ist, sagte er, dass die Menschen doch ihr Geld lieber
Spenden sollen, als dass sie es für Haustiere zum Fenster
rauswerfen!

Du hast ja selbst gesagt : ein sehr merkwürdiger Mensch. Vermutlich meint er kirchliche Organisationen? Zu dem Thema hätte ich eine Menge zu sagen, das würde aber eher ins Ethikbrett passen .

Was haltet ihr davon? Für was (Futter, Hundefrisör…) gebt ihr
Geld aus, warum gebt ihr Geld aus, wieviel und warum spendet
ihr es nicht lieber an „Misereor“ o.ä.!?

Futter muß sein, Friseur nicht. Ein Hund (oder auch eine Katze) ist ein Tier und sollte auch eins bleiben dürfen. An kirchliche Organisationen spende ich NIX (s.o.). Ansonsten hindert mich die Tierhaltung nicht, auch Menschen etwas Gutes zu tun. Das tue ich dann aber in meiner engeren Umgebung - weil ich der Meinung bin, wenn die kleinen sozialen Einheiten funktionierten (Familie/Wohnhaus/Straße/Dorf …), gäbe es viele Probleme auf der Welt nicht. Und da fange ich bei mir an.

Für eure Hilfe wär ich euch dankbar, weil ich Argumente
sammeln muss. Und da ist doch dieses Brett wunderbar geeignet

  • oder?

Argumente FÜR die Haustierhaltung :

  1. Tiere sind nicht auf Äußerlichkeiten getrimmt, sondern lieben ihre Bezugspersonen als solche. Auch, wenn ich aussähe wie eine Alraunwurzel, wäre mein Tier noch in Treue fest verbunden. Jetzt finde mal Menschen dieser Qualität …
  2. Tiere sind genauso Bestandteil einer Schöpfung wie das große affenähnliche Wesen, das ihnen das abspricht.
  3. Verantwortung übernehmen fängt im Kleinen an. Wer Verantwortung für ein Tier übernimmt, zeigt damit emotionale Intelligenz, die solch bornierten Figuren wie Deinem Lehrer völlig abgeht. Das würde ich ihm allerdings nicht genau so sagen :wink:
  4. Für Kinder und alte Menschen sind Tiere emotional sogar noch wichtiger. Bei alten Menschen (denen es gut täte, von solchen Misepetereorknispeln betreut zu werden) stellt das Tier oft die wichtigste Verbindung zur Außenwelt her …

Wer sagt eigentlich, daß Lehrer vollere Köpfe als andere haben? Deinen Religionsfritzen hätte ich nicht gern zum Nachbarn oder Bekannten. Arme Socke ist das.

meint
kw

Hallo,

wenn die Menschen auf den unnoetigen Urlaub in der Karibik verzichten und das Geld spenden, dann ist mehr gespendet als eine Katze im Laufe mehrerer Jahre verfrisst,

wenn die Menschen das Auto zwei Klassen kleiner kaufen und die Differenz und die sonstigen damit verbundenen Ersparnisse spenden, kommt viel mehr zusammen als die Haustiere verbrauchen.

wenn die Menschen als Hobby Altenpflege betreiben ist mehr Sozialdienst als mit vielen Spenden getan.

Wieso also spart man nicht an den wirklich unnoetigen Dingen anstatt auf jene Leute zu zeigen, die Tiere versorgen die teilweise durch Menschenverschulden im Tierheim gelandet sind.

Aber es ist nunmal so: Solange man sein Geld fuer alles moeglich verschwendet geht das in Ordnung. Wenn man aber anfaengt das Geld zu spenden, oder nuetzlich einzusetzen, dann wird genau geschaut, WIE das Geld angelegt wird. Und meist wissen jene am besten ueber den richtigen insatzzweck bescheid, die selber gar nix spenden.

Also: lieber mal den Sonntag auf dem Balkon verbringen als den Ausflug mit dem Aut und anschliessendem Essengehen. Das gesparte Geld kann dann ja gespendet werden.

Gruss, Niels

Hi Anke,

es ist jedem Menschen selbst überlassen, was er mit dem ihm zur Verfügung stehenden Geld macht.
Es ist sinnvoller, es für die lieben Haustiere auszugeben, als es z.B. zu versaufen.

Und selbst das Übel des Alkohols ist letztlich eine persönliche Entscheidung.

Woran sollte man eine Verpflichtung zum Spenden festmachen? Eine gesetzliche Grundlage gibt es nicht. Soziale Aufgaben und Verantwortung liegen zunächst einmal beim Staat, der dafür viele Steuergelder von den Bürgern kassiert.
Also bleibt eine moralische Verpflichtung. Auch die kann eigentlich nicht definiert werden, bestimmt nicht quantitativ.
Wenn ich einem anderen Bürger eine Moral vorhalte, muß ich mit gutem Beispiel vorangehen. Dieses Prinzip auf deinen Lehrer angewandt bedeutet, er möge von seinem Einkommen (das ja nicht gering ist) einen deutlichen Anteil spenden. Dann kann er den Mund aufmachen und andere auffordern.
Und selbst dann noch, wenn ich z.B. monatlich 200,- DM einem guten Zweck zuführe, kann er mir nichts vorwerfen, wenn ich mir den Luxus der Tierhaltung und -pflege vom Mund abspare.

Gruß,
Francesco

Ergaenzung
Hallo,

habe ganz deine anderen Fragen uebersehen:

fuer unsere 2 Katzen kaufe ich Futter von guter Qualitaet und Katzenstreu. Spielzeug sind alte Papprollen etc.
Hinzu kommen Tierarztkosten und Einmalanschaffungen wie Kratzbaum, Katzentoiletten…

Gesamtkosten pro Monat sind ungefaehr 100 DM pro Katze.

Wieviel ich spende sage ich nicht.

Ansonsten fahre ich ein 10 Jahre altes Auto und benutze wenn moeglich das Fahrrad fuer die 20 Kilometer zur Arbeit.

Frag deinen Lehrer einfach, was fuer Hobbies er hat und wieviel Geld er dafuer ausgibt. Und dann frag ihn, warum jemand anderes nicht gleichviel Geld (oder etwa weniger?) fuer ein Haustier als Hobby ausgeben sollte!

Moeglich natuerlich, dass er ein fundamentalistischer Spielverderber ist. Dann wuerde ich sowieso nicht soviel auf das geben, was er sagt.

Gruss, Niels

Viel Erfolg bei Deiner Recherche, hoffentlich gehst Du

objektiv an das Thema.

Was du bestimmt nicht tust.

hi Anke!

Ersteinmal tun tierliebe Menschen nichts anderes als ‚Spenden‘.
Man pflegt ein Tier oder mehrere damit es ihnen gut geht. Was ja bei Spenden im weitesten Sinne auch der Zweck ist. Man gibt also Geld für ein Tier aus, damit es sich wohlfühlt. Nur mit dem Unterschied, das man was davon hat. Ein Tier hat Gefühle und drückt sie auch aus. Tiere sind Seelentröster und Freunde. Das ist genau das, warum wir gerne Geld ausgeben für Tiere, für unser Tier. Das ist der Knackpunkt.
Für mich ist ein Tier sowas wie ein Pflegekind, um das ich mich kümmern muß, bis es nicht mehr ist. Immerhin ist es besser, ein Tier zu haben, als wenn das Tier im Tierheim leben muß.

Sicherlich ist das Spenden für andere Organisationen auch wichtig, aber Haustiere gehen vor, weil sie wie ein Familienmitglied sind. Da weiß man halt, das das Geld gut angelegt ist, bei Spendenaktionen íst das nie so sicher, obs auch da ankommt, wos gebraucht wird.

Gruß

Sonja.-

1 „Gefällt mir“

…dem kann ich mich nur anschließen. Du hast völlig Recht!!!
Hab zwar auch einen Hund, aber der lag vor 9 Jahren (so groß wie ein Maulwurf) einfach so vor meiner Tür, na und was es für einer ist, weiss keiner. Aber lieb und charakterstark *gg*…
Was gibts da schon auszugeben…jeden Tag sein Fressen und Wasser, der Kerl war noch nie krank und meine Tochter jagt
täglich mit ihm um die Wette…wenn er mal nimmer ist, kommt
auch kein Tier mehr nach. Die sind doch den ganzen Tag allein zu Hause u. wenn ich mir dann noch die großen vorstelle, also die, die wirklich Auslauf BRAUCHEN!!! Oder all die fettgefütterten…ne ErBi, Du hast hier völlig Recht!!!
H.-D.

Hallo,

Vermutlich nicht, denn beim Thema Wuffi und Muschi geht bei
deren Halter jegliche Objektivität verloren

ich kenne niemanden, der bei Dingen oder Menschen oder Lebewesen, die ihm wertvoll und wichtig sind Objektivitaet wahrt. Und du machst da mit Sicherheit auch keine Ausnahme.

aber nein es
muss eine überzüchtete, teure Perserkatze oder ein Husky im
10. Stock des Hochhauses her.

Nette Pauschalierung und ein Hinweis auf DEINE mangelnde Objektivitaet! Du nimmst ein echtes Problem (Extremfall Perser, Extremfall Husky im 10. Stock), das auch von vielen Tierhaltern so gesehen wird und nimmst es als Argument gegen die Tierhaltung. Dass viele Tierhalter ihre Tiere aus dem Heim haben scheint dabei nebensaechlich.
Also objektiv: Tierhaltung sollte nur dann sein, wenn sich der Halter seiner Verantwortung bewusst ist und ueber das entsprechende Wissen verfuegt.

Wenn die kleinen dann einen Furz quersitzen haben, weil sie
überszüchtet sind oder nicht artgerecht gehalten werden,

dummerweise werden auch nicht-ueberzuechtete Tier, die artgerecht gehalten werden gelegentlich krank

wird
im allergrössten Weltuntergangsszenario ein Tierarzt bemüht,

das ist oftmals besser, als selber dran herumzudoktern. Es ist schliesslich kein Gegenstand an dem ein paar Kratzer mehr auch nix schaden nach dem Motto „kaputt ist es ohnehin schon“.

der sich ($/£/€-Zeichen) in den Augen dem Problem annimmt, ein
Mittelchen verabreicht und vor allem ein dicke Rechnung
schreibt.

dann kennst du wohl die falschen Tieraerzte. Von unserem habe ich auch schon ein Abwinken bekommen, als ich nach der Rechnung fragte.

Die eigentlichen Leidtragenden sind die Tiere, die
von solchen sog. Tierfreunden gehalten werden.

Deine Objektivitaet scheint ansatzweise zurueckzukehren: „sog. Tierfreunde“, eben NICHT die Tierhalter pauschal. Schwarze Schafe gibt es ueberall.

Die Frage Deines Religionslehrers finde ich ganz hervorragend.

Ich auch, weil bei korrekter Betrachtungsweise die Verlogenheit einer solchen Haltung schnell entlarvt wird.

Gruss, Niels

2 „Gefällt mir“

Das zeigt wieder mal…
… sehr gut, was manche „Christen“ von „Gottes Schöpfung“ halten… Find ich sowieso manchmal komisch, wo diese Leute das Argument dafür hernehmen, daß Tiere schlechter sind als Menschen und deshalb auch schlechter behandelt werden sollen.

Bevor mich jetzt einige Christen in der Luft zerreißen: ich will hier keinen schlechtmachen und ich hab nichts gegen das Christentum, sondern gegen manche Leute, die sich als Christen bezeichnen und genau entgegengesetzt handeln.

Sylvia (die findet, daß auch Tiere Recht auf eine vernünftige Behandlung und Hilfe in der Not haben)

Hallo Anke,

Und da unser Reli-Lehrer ein sehr merkwürdiger
Mensch ist, sagte er, dass die Menschen doch ihr Geld lieber
Spenden sollen, als dass sie es für Haustiere zum Fenster
rauswerfen!

Zunächst einmal halte ich die Frage generell für legetim. Genauso wie die Frage, ob man sein Geld für solche nicht lebenswichtige Dinge, wie Fernseher, Handy, Markenklamotten oder den Internetzugang ausgeben sollte. Man kann diese Dinge besitzen und dazu auch Geld für soziale Zwecke abzweigen.

Haustierhaltung ist ein Hobby und ein Mittel um den Menschen Lebensfreude zu geben. Haustiere haben einen sozialen und therapeutischen Nutzen für Menschen. Viele Menschen haben Haustiere um ihre Einsamkeit zu mindern.

Die Haltung von Haustieren genauso legitim, wie seine Wohnung zu tapezieren, oder Stühle zu besitzen.

Wenn dein Lehrer also kein Armutsglübde abgelegt hat, und wirklich alles, was er nicht zum Leben braucht, den Armen gibt, dann ist er gleichermaßen angreifbar.

Was haltet ihr davon? Für was (Futter, Hundefrisör…) gebt ihr
Geld aus, warum gebt ihr Geld aus, wieviel und warum spendet
ihr es nicht lieber an „Misereor“ o.ä.!?

Ich schätze 100 - 120 DM monatlich inkl. Tierarztkosten und Abschreibungen für 3 Katzen.

Gruß
Carlos

Huhu Anke!

Und da unser Reli-Lehrer ein sehr merkwürdiger
Mensch ist, sagte er, dass die Menschen doch ihr Geld lieber
Spenden sollen, als dass sie es für Haustiere zum Fenster
rauswerfen!

Hui…provokante These…

Was haltet ihr davon? Für was (Futter, Hundefrisör…) gebt ihr
Geld aus, warum gebt ihr Geld aus, wieviel und warum spendet
ihr es nicht lieber an „Misereor“ o.ä.!?

Für den Hund gebe ich jährlich etwa 120 DM fürs Futter aus, 500 bis 800 DM für den Tierarzt (mein Hund kränkelt sehr oft), 300 DM für Steuer und Versicherung. Und etwa 50 DM für Zubehör. Benzingeld fürs Zum-Gassigehen-Fahren nicht mitgerechnet.
Für meine Kleintiere sinds im Monat etwa 20 DM Futter, umgerechnet 7-10 DM für Einstreu, Sand und Heu.
Anschaffungskosten für deren Behausungen lagen bei etwa 200 DM, Anschaffungskosten für die Tiere selbst waren etwa 120 DM.
Insgesamt leben bei uns ein Hund, 17 Kleinnager und 2 Vögel.
Die Tiere sind mein Hobbie. Dafür geht im Prinzip ein Grossteil meines Geldes weg, dafür hab ich eben sonst keine teuren Hobbies, ich gehe so gut wie nie aus.
Und ganz ehrlich, ich sehe nicht ein, das Geld zu sparen, es jemandem zu spenden und selbst daheim zu hocken und die Wand anzusehen. Wobei ich übrigens drauf achte, meine Tiere aus dem Tierschutz zu holen. Ich war bis zu meinem Umzug auch Mitglied im Tierschutzverein, das waren 20 DM im Jahr.
Spenden würde ich, wenn ich genug Geld hätte, so dass mein Konto mal im Plus ist. Aber dafür würde ich mein liebstes Hobbies, das auch irgendwo meinen Lebensinhalt darstellt, nicht aufgeben, sonst würde ich selbst zum Sozialfall.

Für eure Hilfe wär ich euch dankbar, weil ich Argumente
sammeln muss. Und da ist doch dieses Brett wunderbar geeignet

  • oder?

Es ist halt ziemlich einseitig hier, denke ich :wink: Hab die anderen Beiträge dazu noch nicht gelesen.

Bine :smile:

Und da unser Reli-Lehrer ein sehr merkwürdiger
Mensch ist, sagte er, dass die Menschen doch ihr Geld lieber
Spenden sollen, als dass sie es für Haustiere zum Fenster
rauswerfen!

Hallo,

dein Lehrer ist wirklich ein sehr merkwürdiger Mensch, mit solchen Leuten wie ihm würde ich bei seiner Einstellung gar nicht erst reden wollen. Ich rede lieber mit Tierfreunden. Aber egal.

Bei Spenden z.B an 3. Welt-Projekte wird der grösste Teil des Geldes nur für Verwaltungszwecke eingesackt, das hat man mal herausgefunden, obs immer noch so ist, weiss ich nicht, mir auch egal. Not ist überall, sieh dir die örtlichen Tierheime an, die rumlungernden Kinder auf der Strasse.

Was haltet ihr davon? Für was (Futter, Hundefrisör…) gebt ihr
Geld aus, warum gebt ihr Geld aus, wieviel und warum spendet
ihr es nicht lieber an „Misereor“ o.ä.!?

Ich habe 15 Katzen und einen Hund, meine Futterkosten belaufen sich auf ca. 1,5 pro Katze/Tag, beim Hund 2 DM/Tag. eigentlich arbeite ich fast nur für meine Fellmonster, aber ich habe mich bewusst für sie entschieden, wusste was auf mich zukommt und würde sie nie wieder hergeben, lieber selbst arm sein. :wink:) Zusätzlich kommen noch pro Tier Impfkosten dazu, einmal jährlich ca. 40 DM, dazu Kosten für Streu und Spielzeug. Und für Notfälle muss auch immer noch Geld dasein.

Selbst wenn ich am Monatsende noch 50 DM zum Spenden überhätte, würde ich es dem Tierheim oder einer örtlichen Sozialeinrichtung spenden, denn hier weiss ich das es auch ankommt und sinnvoll verwendet wird. Bei Misereor u. a. kann man das doch gar nicht kontrollieren und Papier ist geduldig, da kann man viel in die Zeitung schreiben, was da alles tolles getan wird.

Grüsse Erika

www.erika-und-rocky.de