Hallo,
Vermutlich nicht, denn beim Thema Wuffi und Muschi geht bei
deren Halter jegliche Objektivität verloren
ich kenne niemanden, der bei Dingen oder Menschen oder Lebewesen, die ihm wertvoll und wichtig sind Objektivitaet wahrt. Und du machst da mit Sicherheit auch keine Ausnahme.
aber nein es
muss eine überzüchtete, teure Perserkatze oder ein Husky im
10. Stock des Hochhauses her.
Nette Pauschalierung und ein Hinweis auf DEINE mangelnde Objektivitaet! Du nimmst ein echtes Problem (Extremfall Perser, Extremfall Husky im 10. Stock), das auch von vielen Tierhaltern so gesehen wird und nimmst es als Argument gegen die Tierhaltung. Dass viele Tierhalter ihre Tiere aus dem Heim haben scheint dabei nebensaechlich.
Also objektiv: Tierhaltung sollte nur dann sein, wenn sich der Halter seiner Verantwortung bewusst ist und ueber das entsprechende Wissen verfuegt.
Wenn die kleinen dann einen Furz quersitzen haben, weil sie
überszüchtet sind oder nicht artgerecht gehalten werden,
dummerweise werden auch nicht-ueberzuechtete Tier, die artgerecht gehalten werden gelegentlich krank
wird
im allergrössten Weltuntergangsszenario ein Tierarzt bemüht,
das ist oftmals besser, als selber dran herumzudoktern. Es ist schliesslich kein Gegenstand an dem ein paar Kratzer mehr auch nix schaden nach dem Motto „kaputt ist es ohnehin schon“.
der sich ($/£/€-Zeichen) in den Augen dem Problem annimmt, ein
Mittelchen verabreicht und vor allem ein dicke Rechnung
schreibt.
dann kennst du wohl die falschen Tieraerzte. Von unserem habe ich auch schon ein Abwinken bekommen, als ich nach der Rechnung fragte.
Die eigentlichen Leidtragenden sind die Tiere, die
von solchen sog. Tierfreunden gehalten werden.
Deine Objektivitaet scheint ansatzweise zurueckzukehren: „sog. Tierfreunde“, eben NICHT die Tierhalter pauschal. Schwarze Schafe gibt es ueberall.
Die Frage Deines Religionslehrers finde ich ganz hervorragend.
Ich auch, weil bei korrekter Betrachtungsweise die Verlogenheit einer solchen Haltung schnell entlarvt wird.
Gruss, Niels