Hi
Ich bzw. Paco mein Hund hat heute früh beim Gassigehen einen Hasen (oder Karnickel oder Kaninchen???) gefunden. Der war einfach nur so in der Wiese vor unserem Haus gehockt, und hat sich nicht mal gerührt als Paco ihn angeschnuppert hat. Ich hab ihn (das „Kaninchen“) in eine Kiste mit alten Handtüchern gepackt und nach Hause mitgenommen. Da ist er auch gleich etwas munterer geworden. Der „Hase“ ist grau und allerhöchstens 30cm lang.
Was mach man denn in so einem Fall*einbißchenblödfrag*? Ins Tierheim, freilassen oder zum Tierarzt und dann behalten?
Schade daß man hier kein Foto anhängen kann.
TNX Fr@nkie
Dein Hase ist ziemlich sicher ein Kaninchen. Hasen haben sehr lange Ohren (10 - 12 cm), viel kräftigere Hinterläufe als Kaninchen und werden einiges größer.
Geh auf jeden Fall zuerst zum Tierarzt. Wenn das Tier so aphatisch war, ist es möglicherweise krank. Vielleicht sogar ansteckend. Halte es vorsichtshalber bis dahin von Paco fern.
Generell würde ich sagen, daß man niemals Tiere aus der freien Wildbahn mit nach Hause nehmen sollte. Ist nun aber passiert. Laß das Häschen am besten erst mal gründlich untersuchen, Geschlecht und ungfähres Alter feststellen. Wenn es ein wildes Kaninchen ist, würde ich es wieder freilassen. Du kannst ihn natürlich behalten, wenn Du willst. Aber wenn es ein wildes Tier ist, ist es fraglich, ob es je richtig zahm wird.
Naja, wie gesagt: Tiere aus freier Wildbahn mitzunehmen ist meistens eine schlechte Lösung. Natürlich gibt es da Ausnahmen, aber die meisten, die vermeintlich kranke oder hilflose Tiere mitgenommen haben, greifen damit nur irreparabel in den natürliches Kreislauf ein. Ok, genug doziert - ich habe auch schon Igel bei mir überwintern lassen und ein verletztes Eichhörnchen gepäppelt… 
Gruß, Nike
Dein Hase ist ziemlich sicher ein
Kaninchen. Hasen haben sehr lange Ohren
(10 - 12 cm), viel kräftigere Hinterläufe
als Kaninchen und werden einiges größer.Geh auf jeden Fall zuerst zum Tierarzt.
Wenn das Tier so aphatisch war, ist es
möglicherweise krank. Vielleicht sogar
ansteckend. Halte es vorsichtshalber bis
dahin von Paco fern.Generell würde ich sagen, daß man niemals
Tiere aus der freien Wildbahn mit nach
Hause nehmen sollte. Ist nun aber
passiert. Laß das Häschen am besten erst
mal gründlich untersuchen, Geschlecht und
ungfähres Alter feststellen. Wenn es ein
wildes Kaninchen ist, würde ich es wieder
freilassen. Du kannst ihn natürlich
behalten, wenn Du willst. Aber wenn es
ein wildes Tier ist, ist es fraglich, ob
es je richtig zahm wird.Naja, wie gesagt: Tiere aus freier
Wildbahn mitzunehmen ist meistens eine
schlechte Lösung. Natürlich gibt es da
Ausnahmen, aber die meisten, die
vermeintlich kranke oder hilflose Tiere
mitgenommen haben, greifen damit nur
irreparabel in den natürliches Kreislauf
ein. Ok, genug doziert - ich habe auch
schon Igel bei mir überwintern lassen und
ein verletztes Eichhörnchen gepäppelt…-)
Gruß, NikeHi Nike
Ich war mit dem kleinen KANINCHEN bei einer Tierärztin. Die wußte aber auch nicht ob es nun ein ausgesetztes Tier oder ein Wildtier ist. Auf jeden Fall meinte Sie, daß er wenn ich Ihn nicht mit in die Wärme genommen hätte, erfroren wäre. Da ist, wie Du ja selbst schon gemacht hast, doch ein klitzekleiner Eingriff in die Natur zu gestatten. Wir haben gleich für 350.-DM (ganz schön teuer) das passende Equipment für den kleinen Findling gekauft. Er ist zwar noch etwas schüchtern, doch wenn man mit ihm spricht, kommt er ab und zu schon mal aus seinem Häuschen.
TNX & CU Fr@nkie
Eingriffe in die Natur
Schön, daß es dem Kleinen besser geht. Ich hoffe, Du nimmst meine Kritik nicht übel. Zwei Seelen wohnen, ach…
Ich bin von kleinauf mit vielen Tieren in Berührung gekommen, habe immer welche gehabt und bin auf dem Land großgeworden. Ich achte den Kreislauf der Natur und fühle mich ihm mehr verpflichtet als menschlichem Mitleid. Das mag grausam klingen, aber so ist es nicht gemeint. Und ich weiß selbst, daß so eine Philosophie nicht einzuhalten ist.
Mich hat es nur immer unsäglich geärgert, wenn die „Städter“ ankamen mit einem Rehkitz auf dem Arm und sagten: „Das hat die Mutter verlassen, das arme süße Ding ist ganz allein“. Und wir ihnen sagen mußten, daß die Mutter wahrscheinlich ganz in der Nähe war, und daß das Kitz mitnichten verlassen war, es aber nun, nach diesem Eingriff, leider sei.
Wenn wir in die Natur eingreifen, dann sollten wir das nur tun, um eigenes Verschulden wieder gutzumachen. Einen Vogel, der gegen meine Scheibe geflogen ist, werde ich päppeln. Einen Vogel, den eine Katze verletzt und dann liegen gelassen hat, werde ich sterben lassen. Das klingt grausam, ich weiß. Ich war einmal dabei, als ein idiotischer Autofahrer ein Kätzchen angefahren hat. Das Kleine hatte offensichtlich das Rückgrat gebrochen. Ich habe es kurz und schmerzlos getötet. Und Du kannst mir glauben, daß ich danach den ganzen Abend lang geweint habe.
Einmischung ist dann ok, wenn man die Hintergründe und die Tiere versteht und sich bewußt macht, was man durch seine - wenn auch gutgemeinte - Einmischung verändert. Die Menschen, die uns die Kitze brachten, hatten einfach keine Ahnung, und zerstören einen intakten Kreislauf durch ihre von Ignoranz und Dummheit geprägte Einmischung.
Das bezieht sich in gar keiner Weise auf Dich!!! Ich bin sicher, daß es niemandem schadet, wenn Du das Kaninchen päppelst, es ist ja ein Einzelfall. Es ist lieb gemeint und völlig in Ordnung. Ich hätte das wahrscheinlich auch getan, obwohl ich weiß, daß durch den Verlust ihrer natürlichen Feinde (Raubvögel und Füchse werden immer seltener, Wölfe und Luchse haben sich ganz aus unseren Breitengraden verabschiedet) die Kaninchen (nicht die Hasen!) zu einer Plage werden. Sie vermehren sich mehr, als für sie selbst gut ist, graben sich durch ihre Quantität selbst die Nahrung ab… und die Schwachen sterben dann, weil es eben zu viele sind. Ein natürlicher Kreislauf. Die Schwachen, so wie Deines.
Trotzdem bringst Du jetzt natürlich nicht das Gleichgewicht in Gefahr, weil Du ein frierendes Karnickel mit nach Hause genommen hast - das Gleichgewicht ist eh aus dem Konzept geraten. Ich wollte das nur allgemein mal loswerden. Falsch verstandene Tierliebe hat in den letzten Jahren fast ebenso viel zerstört wie die Rücksichtslosigkeit der Menschen.
Also nochmal: Das ist kein Angriff auf Dich, ich wollte das nur generell mal loswerden. Ich wünsche Deinem kleinen nager viel Glück und einen zufriedenen, wohlbehüteten Winter. Für ihn ist das ein Sechser im Lotto. 
Liebe Grüße, Nike
Hi Nike,
mein Lob gilt dir und deinen Worten.
Du sprichst mir aus der Seele.
Viele Grüße
Mr.Tom
Hi
Ich bzw. Paco mein Hund hat heute früh
beim Gassigehen einen Hasen (oder
Karnickel oder Kaninchen???) gefunden.
Der war einfach nur so in der Wiese vor
unserem Haus gehockt, und hat sich nicht
mal gerührt als Paco ihn angeschnuppert
hat. Ich hab ihn (das „Kaninchen“) in
eine Kiste mit alten Handtüchern gepackt
und nach Hause mitgenommen. Da ist er
auch gleich etwas munterer geworden. Der
„Hase“ ist grau und allerhöchstens 30cm
lang.
Was mach man denn in so einem
Frage: Lange Löffel mit schwarzen Enden?
Superlange Hinterläufe?
Dann ist Hase richtig, sonst Karnickel.
Welche Farbe hat der Lümmel?
Könnte das ein ausgebüxter sein-weil er so zutraulich ist.?
Er frißt alles, was Gemüse ist.
Bei dicken Augenliedern und teilnahmslosigkeit Tierarzt fragen, es könnte Mycematose sein.(schreibweise ??)
Gruß
PiRo
Fall*einbißchenblödfrag*? Ins Tierheim,
freilassen oder zum Tierarzt und dann
behalten?
Schade daß man hier kein Foto anhängen
kann.
TNX Fr@nkie
Hallo,
Er frißt alles, was Gemüse ist.
Bei dicken Augenliedern und
teilnahmslosigkeit Tierarzt fragen, es
könnte Mycematose sein.(schreibweise ??)
Vorsicht mit Kohlgemuese, ich habe gehoert, dass die Tier mit den Blaehungen nicht fertig werden.
Heisst glaub ich Myxomatose.
Niels
Hi Nike,
ich kann mich da Tom nur anschliessen - genauso empfinde ich auch, nur hast Du es VIEL schoener gesagt!!!
liebe Gruesse,
Astrid